Polizei : Newsletter Nr. 112, Oktober 2008                                                                                             Verantwortlich: Prof. Dr. Thomas Feltes, Bochum
 1)   Kriminologie im Schauspielhaus
 2)   Langzeitstudie zur Wirksamkeit freiheitsentziehender Maßnahmen bei häuslicher Gewalt
 3)   Kriminalitätsverlagerung durch polizeiliche Maßnahmen an „Hot Spots“?
 4)   Psychiatrische Begutachtung von Angeklagten zur Feststellung der Schuldfähigkeit
 5)   Motive für berufliche Weiterbildung im Polizei- und Justizdienst
 6)   Legale Drogen verursachen mehr Todes- und Krankheitsfälle als illegale Drogen
 7)   Einfluss genetischer Veranlagung auf delinquentes Verhalten
 8)   Online-Portal zur Kriminalprävention und Kriminalpolitik
 9)   Korrupte Regierungen schwächen Vertrauen in Polizeiarbeit
10)  Registrierung von Sexualstraftätern und ihre Nebenfolgen
11)  Öffentliche Ordnung und Kriminalität - nach wie vor ungeklärte Zusammenhänge
12)  Schusswaffeneinsatz der New Yorker Polizei rückläufig
13)  Höhe der Fahrzeugdiebstähle abhängig von nachbarschaftlichen Strukturen
14)  Gedankenaustausch im „Netzwerk Terrorismusforschung“
15)  Tötungsdelikte als Schauermärchen: Geodatenbank mit Morddaten im Internet
16)  Buchbesprechungen
17)  Online-Dokumente
 
1) Kriminologie im Schauspielhaus
Der Dramatiker und Regisseur Kristo Sagor wird seine Wohnung für die kommenden fünf Monate in das Theater unter Tage, die kleinste Spielstätte des Bochumer Schauspielhauses, verlegen. Küche, Bad und Schlafzimmer werden dabei nicht nur zur Kulisse für ein vielfältiges künstlerisches Programm, sondern auch zu einem Ort der Wissenschaft. Dazu wird unter anderem der Kriminologe Thomas Feltes seine Vorlesung „Einführung in die Kriminologie“ in das Theater unter Tage – und damit in Sagors Wohnraum – verlegen. Auf diese Weise soll die Spannung zwischen akademischem Lernen und Alltagsverständnis thematisiert und in die Vorlesung mit einbezogen werden. Das „Heimstudium Kriminologie“ beginnt am 21.10.2008, kostenlose Besucherkarten sind über das Schauspielhaus Bochum erhältlich. Weitere Informationen unter http://wohnenuntertage.de/ sowie http://www.rub.de/kriminologie.
 
 
2) Langzeitstudie zur Wirksamkeit freiheitsentziehender Maßnahmen bei häuslicher Gewalt
Gerade im Bereich der häuslichen Gewalt wird freiheitsentziehenden Maßnahmen gegenüber dem Täter eine positive Wirkung zugeschrieben. Eine neue Forschungsarbeit aus den USA kann diese These nur zum Teil stützen. So konnten zwar innerhalb eines Jahres nach Festnahme relativ geringe Rückfallraten bei erneuten Gewalttaten im sozialen Nahraum (32 %) sowie bei sonstigen Delikten (43%) verzeichnet werden. Innerhalb eines Jahrzehnts nach Entlassung der Täter sah die Bilanz jedoch schlechter aus: fast drei Viertel wurden erneut verhaftet, wobei gegen 60 % wegen erneuter häuslicher Gewalt eine freiheitsentziehende Maßnahme verhängt wurde. Quelle: Klein, Andrew R.; Tobin, Terri (2008), A Longitudinal Study of Arrested Batterers, 1995-2005: Career Criminals, in: Violence Against Women, 14 (2), 136-157. http://vaw.sagepub.com/cgi/content/abstract/14/2/136
 
 
3) Kriminalitätsverlagerung durch polizeiliche Maßnahmen an „Hot Spots“?
Zielgerichtetes polizeiliches Vorgehen in Gegenden mit hoher Kriminalitätsbelastung ist eng verknüpft mit der Frage, ob dadurch ein Rückgang der Kriminalität oder bloß eine örtliche Verlagerung erreicht wird. Ein kostenloses pdf-Dokument des US-Justizministeriums widmet sich nun dieser Frage, indem es mehrere Studien zum Thema gegenüberstellt. Der tabellarische Vergleich zeigt, dass in sieben von neun untersuchten Programmen ein Rückgang der Kriminalität zu beobachten war. Ebenfalls zu beobachten ist, dass die „Hot Spot“-Bekämpfung nicht zwangsläufig eine Verlagerung der Kriminalität mit sich bringt. Sofern diese nachgewiesen wurde, war ihr Ausmaß nur gering. Quelle: Braga, A. (2008), Crime Prevention Research Review No. 2: Police Enforcement Strategies to Prevent Crime in Hot Spot Areas. Washington, D.C.: U.S. Department of Justice Office of Community Oriented Policing Services, 2008. http://www.cops.usdoj.gov/files/RIC/Publications/e040825133-web.pdf
 
 
4) Psychiatrische Begutachtung von Angeklagten zur Feststellung der Schuldfähigkeit
Der Vorsitzende Richter am BGH Clemens Basdorf beschäftigt sich in einem Aufsatz für hrr-strafrecht.de mit der Frage, wann eine psychiatrische Begutachtung des Täters aufgrund auffälliger psychischer Besonderheiten geboten ist. Zwar geht er mit dem 1. Strafsenat des BGH grundsätzlich davon aus, dass nicht jedes Kapitalverbrechen eine psychiatrische Begutachtung erforderlich macht. Dies gelte insbesondere dann, wenn die Tatausführung „professionelle“ Züge aufweist. Gleichzeitig warnt Basdorf davor, diesen Grundsatz stets anzuwenden. Sobald auch nur scheinbar unauffällige psychische Besonderheiten beim Täter oder bei der Tatausführung vorliegen, sei die Zuziehung eines psychiatrischen Sachverständigen zur Wahrheitsfindung geboten. Juristen seien daher davor gewarnt, die eigene Sachkunde in der Beurteilung psychischer Befindlichkeiten zu überschätzen. Quelle: Basdorf, Clemens, Gebotene psychiatrische Begutachtung in Fällen auffälliger Besonderheiten in der Tat und/oder bei dem Täter, in: HRRS 2008, S. 275-279. http://www.hrr-strafrecht.de/hrr/archiv/08-06/index.php?sz=6
 
 
5) Motive für berufliche Weiterbildung im Polizei- und Justizdienst
Die Motivation von Beschäftigen im Polizei- und Justizdienst zur beruflichen Weiterbildung wurde in einer US-Studie analysiert. Ausschlaggebend sind demnach die Vereinbarkeit der Weiterbildung mit dem Beruf sowie die damit verbundenen Kosten. Wichtig für die Befragten waren flexible Studienpläne z.B. durch Wochenend- oder Abendkurse, wobei auf flexible Zulassungskriterien wert gelegt wurde. Weniger wichtig waren Größe und Ausstattung der Schule bzw. Universität sowie eine Job- oder Praktikumsvermittlung. Insgesamt 92 % gingen davon aus, dass sich ihr Arbeitgeber an den Kosten der Weiterbildung beteiligen wird, wohingegen lediglich 59 % davon überzeugt waren, dass sich der erzielte Abschluss auch in einem höheren Einkommen niederschlagen wird. Quelle: Hall, D.E., Ventura, L., Lambert, E.G. (2007), Factors Influencing the Higher Education Decisions of Criminal Justice Professionals, in: American Journal of Criminal Justice, 32 (1-2), 116-128. http://www.springerlink.com/content/y329042192758500/
 
 
6) Legale Drogen verursachen mehr Todes- und Krankheitsfälle als illegale Drogen
Laut dem Statistischen Bundesamt in Wiesbaden sind 2006 insgesamt 57900 Personen an den Folgen des Tabak- und Alkoholkonsums gestorben. Dahingegen verstarben lediglich 1466 Personen aufgrund des Konsums illegaler Drogen. Auf Alkohol-, Tabak- sowie Medikamentenmissbrauch sind 534622 stationäre Krankenhausaufenthalte zurückzuführen. Illegale Drogen sorgten in 38164 Fällen für eine stationäre Einweisung. Bei der Interpretation der Zahlen ist zu berücksichtigen, dass diese in Bezug zur Zahl der Konsumenten gesetzt werden müssen, um genauere Aussagen über die Folgen des Drogenkonsums treffen zu können. Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden vom 24.06.2008, http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/zdw/2008/PD08__025__p002
 
 
7) Einfluss genetischer Veranlagung auf delinquentes Verhalten
Neue Forschungsergebnisse bieten weiteren Diskussionsstoff im Streit um die Willensfreiheit des Menschen und mithin um dessen Verantwortung für kriminelles Verhalten. US-Soziologen haben nun den Einfluss bestimmter Gen-Variationen sowie sozialer Faktoren auf delinquentes Verhalten unter Jugendlichen untersucht und dabei bestimmte Gene ausfindig gemacht, die einen Hinweis auf delinquentes Verhalten geben können. Dies gilt jedoch nur im Zusammenspiel mit sozialen Einflüssen wie Familienstrukturen oder dem Freundeskreis. Diese können die Auswirkungen der genetischen Veranlagung sowohl verstärken als auch abschwächen. Die Forscher warnen daher davor, die Ursachen abweichenden Verhaltens nunmehr ausschließlich in der genetischen Veranlagung zu suchen. Ob und wie sich diese auswirkt, ist nämlich maßgeblich von sozialen Bedingungen abhängig. Quelle: Guo, G.; Roettger, M. E.; Cai, T. (2008), The Integration of Genetic Propensities into Social-Control Models of Delinquency and Violence among Male Youths, in: American Sociological Review, 73 (4), 543-568. http://www.ingentaconnect.com/content/asoca/asr/2008/00000073/00000004/art00002
 
 
8) Online-Portal zur Kriminalprävention und Kriminalpolitik
Die Forschungsstelle der Vereinten Nationen zu den Themen Kriminalprävention und Kriminalpolitik unterstützt staatliche und nichtstaatliche Organisationen bei der Entwicklung und Anwendung kriminologischer Programme und Forschungsvorhaben. Die Website der Organisation bietet in diesem Zusammenhang im Menü „UN Links“ verschiedene Recherchemöglichkeiten an und hält unterschiedliche Dokumentationen zum Download bereit. http://www.unicri.it/, http://www.unicri.it/wwk/related/unlinks/unlinks.php
 
 
9) Korrupte Regierungen schwächen Vertrauen in Polizeiarbeit
Das Ausmaß von Korruption und die Höhe der Investitionen in öffentliche Sicherheitsmaßnahmen beeinflussen das Vertrauen der Bürger in ihre Polizei. Dies zeigt eine Studie zum Vertrauen in die Polizeiarbeit innerhalb Europas. Dabei konnte durch empirische Untersuchungen festgestellt werden, dass sowohl korrupte Regierungen als auch hohe Ausgaben für Sicherheitsmaßnahmen negative Folgen für das Vertrauen in die Polizeiarbeit haben. Beide Indikatoren können demnach Unterschiede innerhalb verschiedener Nationen erklären. Quelle: Kääriäinen, Juha Tapio (2007), Trust in the Police in 16 European Countries, in: European Journal of Criminology, 4 (4), 409-435. http://euc.sagepub.com/cgi/content/abstract/4/4/409
 
 
10) Registrierung von Sexualstraftätern und ihre Nebenfolgen
Die vollumfassende Registrierung verurteilter Sexualstraftäter ist aus verschiedenen Gründen problematisch. Insbesondere wenn gleichzeitig in die Niederlassungsfreiheit des Täters eingegriffen wird, können sich unvorhergesehene praktische Auswirkungen ergeben, etwa indem de facto kein zulässiger Wohnort mehr zur Verfügung gestellt werden kann. Eine Kurzdokumentation beschäftigt sich nun mit verschiedenen praktischen Problemen der Registrierung von Sexualstraftätern und zeigt gleichzeitig Lösungen auf, um einen reibungslosen Vollzug der Gesetze zu gewährleisten. Das leider recht unkritisch geratene Dokument ist zu finden unter: http://www.ncjrs.gov/pdffiles1/nij/222759.pdf
 
 
11) Öffentliche Ordnung und Kriminalität - nach wie vor ungeklärte Zusammenhänge
Seit geraumer Zeit wird immer wieder der Zusammenhang von öffentlicher (Un-) Ordnung und Kriminalität kontrovers diskutiert. Auf die Spitze getrieben wurden die polizeilichen Maßnahmen in New York durch die sog. "Null-Toleranz-Strategie" und das sog. "New Yorker Modell". Spätestens seit diesem Zeitpunkt streitet die Wissenschaft nicht nur darüber, dass es einen kausalen Zusammenhang zwischen öffentlicher Unordnung und Kriminalität gibt, sondern vor allem auch darüber, wie dieser Zusammenhang in der subjektiven Wahrnehmung der Bürger hergestellt wird. Gleich drei Beiträge in der Zeitschrift "Criminology & Public Policy" beschäftigen sich nun mit dieser Frage und gehen ihr (teilweise auch empirisch) intensiv nach. Danach wird besonderer Wert auf die kriminalpolitischen Konsequenzen gelegt und das pro und kontra der jeweiligen Auffassungen diskutiert. Quelle: Gau, Jacinta, M.; Pratt, Travis, C. (2008), Broken Windows or Window Dressing Citizens’ (in) Ability to Tell the Difference between Disorder and Crime, in: Criminology & Public Policy 7 (2), 163-194. Skogan, Wesley G. (2008), Broken Windows: Why – and how – we should take them Seriously, in: Criminology & Public Policy 7(2), 195-201. Kubrin, Charis E. (2008), Making Order of Disorder: A Call for Conceptual Clarity, in: Criminology & Public Policy 7(2), 203-213. http://www.ingentaconnect.com/content/bsc/cpp/2008/00000007/00000002
 
 
12) Schusswaffeneinsatz der New Yorker Polizei rückläufig
Eine nun veröffentlichte Statistik über den Waffeneinsatz der 36.000 New Yorker Polizisten zeigt, dass diese ihre Waffen im Jahr 2006 insgesamt 540 mal eingesetzt haben. Dies stellt einen Rückgang um mehr als 50 % im Vergleich zu 1996 dar. In 13 Fällen wurden Personen tödlich getroffen (1996: 30), in 77 % der Fälle von Schusswaffengebrauch wurde nicht auf einen Polizeibeamten geschossen. Die Zahlen geben darüber hinaus Auf¬schluss über jeden dienstlichen und nichtdienstlichen Vorfall; jede abgefeuerte Patrone vom Schusswechsel über Unfälle bis hin zu Selbstötungen wurde erfasst. Dabei zeigt sich, dass der Rückgang des Waffengebrauchs in den letzten zehn Jahren zeitlich mit einem Rückgang der registrierten Kriminalität zusammenfällt. Quelle: New York Times vom 08.05.2008, http://www.nytimes.com/2008/05/08/nyregion/08nypd.html
 
 
13) Höhe der Fahrzeugdiebstähle abhängig von nachbarschaftlichen Strukturen
Die Entwicklung der Zahl von Fahrzeugdiebstählen in einer Gemeinde ist abhängig von Gebietsstrukturen und der Kriminalitätsrate der Umgebung. So lautet das Ergebnis einer Studie, in der Forscher die Zahl der Fahrzeugdiebstähle im Abstand eines Jahrzehnts miteinander verglichen haben. Dabei fanden sie heraus, dass eine hohe Zahl an gestohlenen Fahrzeugen in einem Gebiet die Zahl der Fahrzeugdiebstähle in den Nachbargemeinden ansteigen lässt. Auch eine große Anzahl verschiedener Nationen in einem Stadtteil kann dort zu vermehrten Fahrzeugdiebstählen führen. Vor diesem Hintergrund schlagen die Autoren kommunalpräventive und auf den Täter ausgerichtete Ansätze vor. Quelle: Walsh, J. A.; Taylor, R. B. (2007), Predicting Decade-Long Changes in Community Motor Vehicle Theft Rates: Impacts of Structure and Surround, in: Journal of Research in Crime and Delinquency, 44 (1), 64-90. http://jrc.sagepub.com/cgi/content/abstract/44/1/64
 
 
14) Gedankenaustausch im „Netzwerk Terrorismusforschung“
Das „Netzwerk Terrorismusforschung“ ist ein Zusammenschluss von über 150 jungen Wissenschaftlern, die sich mit dem Themenkomplex „Terrorismus“ beschäftigen. Im Vordergrund steht der Gedankenaustausch, der durch eine Mailingliste sowie regelmäßige Workshops gefördert werden soll. Zur Zeit wird überlegt, das Angebot durch ein Online-Journal zu erweitern und im Rahmen einer Vereinsgründung zu professionalisieren. Weitere Informationen unter: http://www.netzwerk-terrorismusforschung.de
 
 
15) Tötungsdelikte als Schauermärchen: Geodatenbank mit Morddaten im Internet
Tötungsdelikte gehören nicht nur zu den schwersten – den „kapitalen“ – Verbrechen, sie bilden auch den Stoff für zahlreiche Stücke der Unterhaltungsliteratur. Diese Vorliebe für existenzielle Taten spiegelt sich nun auch im Internet unter www.mordort.de wider. Zielgruppe sind „neugierige und kriminalinteressierte“ Internet-Nutzer, die dazu eingeladen sind, reale oder fiktive Morde samt Tatort in die Datenbank einzutragen. Die Website verzeichnet zur Zeit 158 Eintragungen, die über eine Deutschlandkarte oder die Suchfunktion aufgerufen werden können. Ziel ist es dabei nicht, statistische Genauigkeit zu erreichen. Vielmehr sollen „scheinbar harmlose Orte und Plätze in einem ganz anderen Licht“ dargestellt werden. Die Betreiber der Seite betonen, dass jeder Eintrag vor Freischaltung geprüft werde, um den Persönlichkeitsschutz von Opfern und Tätern zu wahren. http://www.mordort.de (Danke an Reinhard Mokros)
 
 
16) Buchbesprechungen
Unter http://www.polizei-newsletter.de/books_german.php erreichen Sie den Bereich „Buchbesprechungen“ des Polizei-Newsletters. Dort finden Sie auch Ottmar Krolls Testbericht über einen Online-Lehrgang zum Thema „Todesermittlungen“. Das Programm selbst überzeugt dabei einerseits durch seinen Inhalt, bietet aber andererseits auch nicht viel Neues im Vergleich zur Ausbildung deutscher Kriminalbeamter. Da die Nutzungsgebühr mit 795 US-Dollar recht hoch ist, fällt das Fazit des Rezensenten dementsprechend nüchtern aus. Neu eingestellt wurden folgende Buchbesprechungen: Kohlhofer, Birgit; Neu, Regina; Sprenger, Nikolaj: E.R.N.S.T. machen – Sexuelle Gewalt unter Jugendlichen verhindern. Ein pädagogisches Handbuch, Köln 2008 Kalz, Josef: Zielscheibe Mensch, Was Sie über mobile Einsatzkommandos der Polizei nie wissen wollten, Verlag mebes und noack, Hamburg 2008 Wuzbacher, Jens: Urbane Sicherheit und Partizipation – Stellenwert und Funktion bürgerschaftlicher Partizipation in städtischen Sicherheitspolitiken, Vs-Verlag, Wiesbaden 2008 Haas, Ute Ingrid (Hrsg.): Tertiäre Kriminalprävention durch Sport? Die Polizei als Akteur kommunaler Kriminalprävention. Verlag für Polizeiwissenschaft, Frankfurt 2008 Figula, Mario: Lokale Prävention von Kriminalität: Möglichkeiten und Grenzen kommunaler Kooperationsformen sowie einer bürger- und gemeinwesenorientierten Polizeiarbeit auf der Grundlage des „broken windows“-Paradigmas, Verlag für Polizeiwissenschaft, Frankfurt 2008 Möllers, Martin H.W./van Ooyen, Robert Chr. (Hrsg.): Europäisierung und Internationalisierung der Polizei, Verlag für Polizeiwissenschaft, Frankfurt 2006. Uhl, Volker (Hrsg.): Die Angst ist dein größter Feind – Polizistinnen erzählen, Piper Verlag, München 2008. Kröber, H.-L./Dölling, D./Leygraf, N./Saß, H.: Handbuch der Forensischen Psychiatrie, Band 1 & 3, Steinkopff-Verlag, Berlin 2006 & 2007.
 
 
17) Online-Dokumente
Unter http://www.polizei-newsletter.de/online_documents_german.php finden Sie einen spanischsprachigen Aufsatz von Wael Hikal über den Zusammenhang von Psychologie und Kriminologie. Der Autor liefert darin mittels eines verhaltenswissenschaftlichen Ansatzes Erklärungen für delinquentes Verhalten.