Meldungen

Juvenile arrests perpetuate offending and increase the likelihood of future arrests

A growing literature suggests that juvenile arrests perpetuate offending and increase the likelihood of future arrests. Increased rearrest also may reflect differential law enforcement behavior. A current study show that first arrests increased the likelihood of both subsequent offending and subsequent arrest, through separate processes. AKIVA M. LIBERMAN, DAVID S. KIRK, KIDEUK KIM: LABELING EFFECTS OF FIRST JUVENILE ARRESTS: SECONDARY DEVIANCE AND SECONDARY SANCTIONING. Criminology 52, 3, 2014, p. 345–370

Numbers of elderly prisoners increase

A new study provides an in-depth examination of the growth patterns in the correctional system in the United States. The number of prisoners age 50 or older experienced a 330 percent increase from 1994 to 2011. The authors find that the proportion of these older prisoners is expected to have an even steeper growth curve in the near future and they may consume a disproportionately large amount of the federal prison budget. Recommendations for policy and research include expanding data-driven knowledge on older prisoners and developing cost-effective management plans for them. Source: KiDeuk Kim, Bryce Peterson: Aging Behind Bars: Trends and Implications of Graying Prisoners in the Federal Prison System. Urban Institute, September 2014, http://www.urban.org/UploadedPDF/413222-Aging-Behind-Bars.pdf

Generation Y

Als „Generation Y“ werden die 15-30-jährigen bezeichnet, die oft noch bei ihren Eltern wohnen. Klaus Hurrelmann und Erik Albrecht (Autoren des Buches „Die heimlichen Revolutionäre“ (Weinheim 2014) zeichnen ein heterogenes Bild dieser Generation. Sie passen sich pragmatisch und flexibel der Zeit im Wandel an und sind es gewohnt, Misserfolge zu erleiden und immer wieder vor dem Nichts zu stehen. Sie können mit der Ungewissheit umgehen, ob sie tatsächlich jemals erwachsen und vollwertige Mitglieder der Gesellschaft werden. Quelle: Hurrelmann/Albrecht: Die Ypsiloner: Egotaktiker und Realisten. In: Psychologie heute 10/2014, S. 60 ff.

Gefährliche Nachbarschaft? Welches Bild von Kriminalität die deutsche lokale und regionale Tagespresse zeichnet

Kriminalität kann in der Regel nicht unmittelbar wahrgenommen werden, sondern nur mittelbar über die Medienberichterstattung. Im Hinblick auf die wahrgenommene Bedrohungslage kommt insbesondere den lokalen und regionalen Abonnementzeitungen eine hohe Bedeutung zu. Wie die deutsche lokale und regionale Tagespresse über Kriminalität berichtet, wurde in einer Inhaltsanalyse von 31 Abonnementzeitungen durchgeführt. Die Befunde zeigen, dass Artikel mit Kriminalitätsbezug im Vergleich zur gesamten Lokal- und Regionalberichterstattung einen deutlich wahrnehmbaren Raum einnehmen. Bemerkenswert ist zudem, dass schwere Straftaten wie Rohheitsdelikte oder Straftaten gegen das Leben im Vergleich zur offiziellen Statistik deutlich überrepräsentiert sind. Quelle: http://ejournals.duncker-humblot.de/doi/abs/10.3790/vjh.84.2.27

Forschung zur Jugenddelinquenz: die Rolle der Peers im Rahmen der SAT

Im Rahmen der Situational Action Theory (SAT) vergleicht eine Untersuchung anhand neuer Daten die indirekte und direkte Messung der Delinquenz bei Freunden im Hinblick auf ihre Rolle der Erklärung von Delinquenz bei Jugendlichen. Mehr dazu im Heft 3 der Monatsschrift für Kriminologie und Strafrechtsreform (S. 204 ff).Gerstner, Dominik/ Oberwittler, Dietricht: Wer kennt wen und was geht ab?, 98 Jg. 2015, Heft 3, S. 204 ff.

http://www.heymanns-mschrkrim.de/das-archiv/jahr-2015/heft-3/

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