{"id":1035,"date":"2018-08-31T11:38:16","date_gmt":"2018-08-31T09:38:16","guid":{"rendered":"http:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=1035"},"modified":"2018-08-31T11:39:12","modified_gmt":"2018-08-31T09:39:12","slug":"hans-gross-vater-der-kriminalwissenschaften-sammelbesprechung-dreier-baende-rezensiert-von-holger-plank","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=1035","title":{"rendered":"Hans Gross &#8211; Vater der Kriminalwissenschaften? &#8211; Sammelbesprechung dreier B\u00e4nde &#8211; Rezensiert von: Holger Plank"},"content":{"rendered":"<p><strong>Hans Gross<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> &#8211; Vater der Kriminalwissenschaften? &#8211; <\/strong><strong>Sammelbesprechung der B\u00e4nde<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><em><strong>Bachhiesl, Christian<\/strong><a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><strong>[2]<\/strong><\/a><strong> \/ Bachhiesl, Sonja Maria<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> \/ Leitner, Johann<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> (Hrsg.);<\/strong><\/em> <strong>\u201eKriminologische Entwicklungslinien. Eine interdisziplin\u00e4re Synopsis.\u201c<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a><\/strong><strong>; <\/strong>Reihe: Austria: Forschung und Wissenschaft \u2013 Interdisziplin\u00e4r, <strong>Band 10<\/strong>; ISBN: 978-3-643-50599-6, 408 Seiten, LIT Verlag, M\u00fcnster [Berlin \/ Wien], 2014, 49,90 \u20ac<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1036 alignnone\" src=\"http:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/kriminologische_entwicklungslinien-104x150.png\" alt=\"\" width=\"104\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/kriminologische_entwicklungslinien-104x150.png 104w, https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/kriminologische_entwicklungslinien.png 200w\" sizes=\"(max-width: 104px) 100vw, 104px\" \/><\/p>\n<p><strong><em>Bachhiesl, Christian \/ Kocher, Gernot<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> \/ M\u00fchlbacher, Thomas<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> (Hrsg.);<\/em> \u201eHans Gross \u2013 ein Vater der Kriminalwissenschaft. Zum 100. Wiederkehr seines Todestages (1915)\u201c<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a><\/strong><strong>;<\/strong> Reihe: Austria: Forschung und Wissenschaft \u2013 Interdisziplin\u00e4r, <strong>Band 12<\/strong>; ISBN: 978-3-643-50706-6, 336 Seiten, LIT Verlag, M\u00fcnster [Berlin \/ Wien], 2014, 39,90 \u20ac<\/p>\n<p><strong>\u00a0<img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1037\" src=\"http:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/vater_der_kriminalwissenschaft-105x150.png\" alt=\"\" width=\"105\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/vater_der_kriminalwissenschaft-105x150.png 105w, https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/vater_der_kriminalwissenschaft.png 200w\" sizes=\"(max-width: 105px) 100vw, 105px\" \/><\/strong><\/p>\n<p><em><strong>Bachhiesl, Christian<\/strong> <strong>\/ Bachhiesl, Sonja Maria \/ K\u00f6chel, Stefan<\/strong><a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\"><strong>[9]<\/strong><\/a><\/em><strong><em> (Hrsg.);<\/em> \u201cProblemfelder der Kriminalwissenschaft. Interdisziplin\u00e4re Einsichten\u201c<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a><\/strong><strong>;<\/strong> Reihe: Austria: Forschung und Wissenschaft \u2013 Interdisziplin\u00e4r, <strong>Band 13<\/strong>; ISBN: 978-3-643-50791-6, 324 Seiten, LIT Verlag, M\u00fcnster [Berlin \/ Wien], 2017, 34,90 \u20ac<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1038\" src=\"http:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/problemfelder_kriminalwissenschaft-106x150.png\" alt=\"\" width=\"106\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/problemfelder_kriminalwissenschaft-106x150.png 106w, https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/problemfelder_kriminalwissenschaft.png 200w\" sizes=\"(max-width: 106px) 100vw, 106px\" \/><\/p>\n<p>Es handelt sich jeweils um Sammelb\u00e4nde, die in interessanter histo\u00adrischer wie auch zeitgeschichtlicher Perspektive und aus verschiedenen fach\u00adlichen Blick\u00adwinkeln, stets jedoch direkt oder mittelbar ausgehend von oder unmittelbar Bezug nehmend auf <strong>Hans Gross<\/strong> und seinen Beitrag zur Entwicklung der Kriminologie und Kriminalistik, die spezi\u00adfisch \u201e\u00f6ster\u00adrei\u00adchische (\u201aGrazer\u2018) Schule\u201c der Krimi\u00adnal\u00ad\u00adwissenschaften und ihre Aus\u00adstrahlungs\u00adwirkung auf die genannten Disziplinen im deutschsprachigen Raum beleuchten und w\u00fcrdigen. <!--more-->Doch zun\u00e4chst in der gebotenen K\u00fcrze und einleitend zur Bezugsperson Hans Gross (1847 \u2013 1915) selbst<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a>:<\/p>\n<p>\u201eIm Jahr 1912 gelang es dem \u00f6sterreichischen Strafrechtler und Kriminologen nach gro\u00dfen M\u00fchen und vielf\u00e4ltigen Anstrengungen, an der Karl-Franzens-Uni\u00adver\u00adsit\u00e4t Graz das K. k. Kriminalistische Universit\u00e4tsinstitut zu gr\u00fcnden. Dieses Institut, welches im Jahr 1913 seinen Betrieb aufnahm, war eines der ersten dieser Art weltweit.<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a> Wenn auch das von <strong>Rudolf Archibald Rei\u00df<\/strong> 1909 an der Uni\u00adver\u00adsi\u00adt\u00e4t Lausanne gegr\u00fcndete <strong>Institut f\u00fcr Polizeiwissenschaften<\/strong> zeitlich etwas vor\u00adan\u00adging<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a>, so war die von Gross ins Werk gesetzte Verbindung von Krimina\u00adlistik und Kriminologie doch einzigartig und ein bleibendes Kennzeichen der <strong>Gra\u00adzer Schule<\/strong> der Kriminologie, die G\u00f6ppinger<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14]<\/a> auch als \u201a<strong>enzyklop\u00e4dische Krimi\u00adnologie<\/strong>\u201c bezeichnete. Das Institut genoss im fr\u00fchen 20ten Jahrhundert enorme Repu\u00adtation.<a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\">[15]<\/a> Zusammen mit dem darin inkorporierten Kriminalmuseum ist es gelegent\u00adlich auch mit dem Pr\u00e4dikat \u201a<strong>Mekka der Moderne<\/strong>\u2018 (Becker, a. a. O.) be\u00adlegt worden. Allerdings w\u00e4hrte die herausragende Stellung der \u201abesonderen\u2018 Gra\u00adzer Krimi\u00adnologie nur wenige Jahrzehnte \u00fcber den Tod von Gross im Jahr 1915 hinaus und sie verlor zusehends an Bedeutung. Seit 1978 gibt es sogar nicht ein\u00admal mehr ein eigenst\u00e4ndiges Kriminologisches Institut an der KFU. Die Kriminal\u00adwissen\u00adschaften sind seitdem in Graz (wie mit wenigen Ausnahmen insgesamt im deutschen Sprachraum<a href=\"#_ftn16\" name=\"_ftnref16\">[16]<\/a>) nur mehr ein \u201aAnh\u00e4ngsel\u2018 des Strafrechts.\u201c<\/p>\n<p>Die kurze W\u00fcrdigung der einzelnen Werke und der darin beinhalteten Aufs\u00e4tze will ich im Andenken an Hans Gross und seinen 100ten Todestag mit dem 2015 herausgegebenen Band 12 der Reihe Austria: Forschung und Wissenschaft \u2013 In\u00adter\u00addisziplin\u00e4r (zweiter, der o. g. Besprechungsb\u00e4nde) beginnen. Hierin werden Gross als Privatier (Gernot Kocher), sein Geburtsort und Lebensmittelpunkt Graz als Stadt und seine Spezifika, die Gross pr\u00e4gten (Gerhard Dienes &#8211; tats\u00e4chlich hat er die Stadt beruflich wie auch privat nur wenige Jahre seines Lebens verlassen, z. B. f\u00fcr eine Professur in Czernowitz), seine Rolle und Geschichte als \u201eStaats\u00addiener\u201c (Thomas M\u00fchlbacher \u2013 neben seiner Zeit als Offizier hier insbesondere seine Rolle als langj\u00e4hriger <strong>Unter\u00adsuchungs\u00adrichter<\/strong>, welche ihn wohl auch zu seinem akribischen \u201e<strong>Handbuch f\u00fcr Untersuchungsrichter<\/strong>\u201c<a href=\"#_ftn17\" name=\"_ftnref17\">[17]<\/a>, 1. Auflage 1893, inspirierte, sein Interesse an den \u201estrafrechtlichen Hilfswissen\u00adschaften\u201c oder auch den \u201eRealien des Strafrechts\u201c, insbesondere am kriminalistischen \u201eSachbeweis\u201c weckte und ihn so im September 1898 auch zum Herausgeber des \u201eArchivs f\u00fcr Kriminal-Anthropologie und Kriminalistik\u201c [Beitrag von Pollak et al.] werden lie\u00df) und das angespannte innerfamili\u00e4re Verh\u00e4ltnis zwischen dem autorit\u00e4ren und strengen Vater und seinem Sohn Otto (Beitrag von Olenhusen) aufwendig quellen\u00adgest\u00fctzt<a href=\"#_ftn18\" name=\"_ftnref18\">[18]<\/a> rekonstruiert und derart dem Leser zug\u00e4nglich ge\u00admacht. In einem praktisch-kriminalistischen Beitrag von Br\u00f6er zu den Fern\u00adwirkungen der Gross\u2018 schen Arbeit bis heute und im Rahmen \u201ehistorisch-epistemo\u00adlogischer Bemer\u00adkung\u00aden\u201c zur \u201eKriminalwissenschaftlichen Erkenntnisge\u00adwin\u00adnung\u201c von C. Bachhiesl entsteht ein dichtgewebtes, lebendiges Bild des Men\u00adschen und Wissen\u00adschaftlers und seiner Verdienste, insbesondere hinsichtlich seiner letzt\u00adgenannten Rolle. Eine sch\u00f6ne, akribisch recherchierte und somit \u201erunde\u201c Gedenk\u00adschrift, dem oftmals als \u201eVater der Kriminalistik\u201c apostrophierten Hans Gross angemessen, auch wenn man manche seiner Erkenntnisse heute als unpassend, ja stig\u00admatis\u00adie\u00adrend empfinden mag (vgl. Rath, Fn. 16).<\/p>\n<p>Der 2014 herausgegebenen Band 10 der Reihe Austria: Forschung und Wis\u00adsenschaft \u2013 Interdisziplin\u00e4r ist, obwohl hierin ebenfalls Hans Gross eine \u201eHaupt\u00adrolle\u201c spielt, <u>keine<\/u> Gedenkschrift und damit naturgem\u00e4\u00df deutlich facetten\u00adreicher. Nur zwei der sechs Kapitel mit insgesamt 26 Beitr\u00e4gen widmen sich unmittelbar Hans Gross, seinem Wirken und seinem Erbe bzw. seinem Fortwirken in Osteuropa und Zentralasien (Gross hatte von 1899 \u2013 1902 eine Professur an der damaligen Franz-Josephs-Universit\u00e4t in Czernowitz, heute zur Ukraine geh\u00f6rig). Die anderen vier Kapitel behandeln die Themenbl\u00f6cke \u201eStaat und Devianz vom 19. Jahrhundert bis heute\u201c (darunter zwei deutsche kriminalistische Beitr\u00e4ge von Ackermann \u201eZur Entwicklung der Kriminalistik in Deutschland\u201c und von Bode zur \u201eKriminalistik als Studienfach an den Hochschulen\u201c), \u201eMedizinische und naturwissenschaftliche Implikationen\u201c (mit einem Beitrag zur \u201eMedizinischen Kriminalistik\u201c aus Freiburg), \u201eEpistemologische und kulturwissenschaftliche Implikationen\u201c und zuletzt ein Kapitel zu \u201eKriminalhistorischen Fragmenten\u201c in Anlehnung an die zahlreichen thematischen Aufs\u00e4tze, Urteilsbesprechungen und -anmerkungen von Gross in dessen Archiv.<\/p>\n<p>Die wenigsten direkten Bez\u00fcge auf oder zu Hans Gross sind im 2017 heraus\u00adgegebenen Band 13 der Reihe Austria: Forschung und Wis\u00adsenschaft \u2013 Interdisziplin\u00e4r zu finden. Von den drei Kapiteln des Bandes mit insgesamt 15 Beitr\u00e4gen widmet sich nur das Kapitel 2, \u201eHistorische Zug\u00e4nge \u2013 Hans Gross und sein Umfeld\u201c erneut dem Wissenschaftler und Menschen, das erste Kapitel behan\u00addelt das interessant umrissene Thema \u201eSchuld und Strafe \u2013 Zentrale Problemfelder der Kriminalwissenschaft\u201c, das dritte und letzte Kapitel des Bandes behandelt die \u201eWege kriminalistischer Forschung\u201c und reflektiert im Schwerpunkt auf aktuellere Kasuistik und kriminologische und kriminalistische Problem\u00adstellungen, bis hin zur \u201e3D Bildgebung in der Forensik\u201c.<\/p>\n<p>Die B\u00e4nde w\u00fcrdigen im Schwerpunkt Hans Gross und seine Verdienste um die modernen Kriminalwissenschaften und deren Fortentwicklung. Gross lag vor allem die praktische Ausbildung des Juristen am Herzen, so wie er es in seinem heute noch interessanten und nach wie vor aktuellen Aufsatz<a href=\"#_ftn19\" name=\"_ftnref19\">[19]<\/a> \u201eDie Ausbildung des praktischen Juristen\u201c f\u00fcr die \u201eZeitschrift f\u00fcr die Gesamte Strafrechts\u00adwissen\u00adschaft\u201c (14, 1 [1893], S. 1 \u2013 18) zum Ausdruck gebracht hat. Zu diesem Zeitpunkt war er bereits seit fast einem Vierteljahrhundert im Justizdienst mit der Bear\u00adbeitung von Strafsachen als \u201epraktischer Jurist\u201c befasst (davon von September 1880 \u2013 November 1884 als Untersuchungsrichter). Sein Erbe ist epistemologisch wertvoll, in praktisch-institutioneller Hinsicht aktuell allerdings leider etwas verblasst, wie bspw. die Aufs\u00e4tze von Ackermann und Bode zur Entwicklung der Kriminalistik und als Studienfach an den Hochschulen zeigen. Dennoch zeigen sich nach langer Trockenheit nun wieder erste, zarte Pfl\u00e4nzchen<a href=\"#_ftn20\" name=\"_ftnref20\">[20]<\/a> auf der \u201edisziplin\u00e4ren Wiese\u201c<a href=\"#_ftn21\" name=\"_ftnref21\">[21]<\/a>. Bock (Prof. em. f\u00fcr Kriminologie an der Universit\u00e4t in Mainz) hingegen mahnt an anderer Stelle eine \u201eL\u00fccke im Erbe von Hans Gross\u201c in Bezug auf die \u201eKriminologie im Strafverfahren\u201c an und verweist hierbei auf seine Forschungen zur \u201eAngewandten Kriminologie\u201c und zur prognostischen \u201eMethode idealtypisch vergleichender Einzelfallanalyse\u201c (MIVEA), bei der die Kriminologie einen Teil ihres interdisziplin\u00e4ren Potenzials<a href=\"#_ftn22\" name=\"_ftnref22\">[22]<\/a> zum Ausdruck bringt.<\/p>\n<p>Insofern tragen die insbesondere von C. Bachhiesl und dessen weitl\u00e4ufigen kriminalwissenschaftlichen Forschungsinteressen<a href=\"#_ftn23\" name=\"_ftnref23\">[23]<\/a> zusammengetragenen Sam\u00admel\u00adb\u00e4nde \u00fcber \u00d6sterreich und das geb\u00fchrende Andenken an Hans Gross hinaus dazu bei, den notwendigen disziplin\u00e4ren Entwick\u00adlungsprozess nicht abrei\u00dfen zu lassen. Man k\u00f6nnte die drei zugrundeliegenden kriminalwissenschaftlichen B\u00e4nde der Reihe <strong>Austria: Forschung und Wissenschaft \u2013 In\u00adter\u00addisziplin\u00e4r<\/strong> deshalb im \u00fcbertragenen Sinne auch als begr\u00fc\u00dfenswertes \u00f6sterreichisches Bestreben deuten, nach den V\u00e4tern der Kriminalistik des ausgehenden 19ten und beginnenden 20ten Jahrhunderts, den \u00d6sterreichern Hans Gross und Franz von Liszt und deren Versuch einer Promotio der \u201eHilfswissenschaften des Strafrechts\u201c zu eigenst\u00e4ndigen Disziplinen, eine \u201eRenaissance der Kriminalwissenschaften\u201c unter ver\u00e4nderten wissenschaftlichen Vorzeichen einzu\u00adl\u00e4uten \u2013 n\u00f6tig h\u00e4tten es die Disziplinen allemal und die disziplin\u00e4re Wiese kann nach einem hei\u00dfen und trockenen Sommer 2018 durchaus einiges Wasser vertragen, um wieder in ihrer vollen Pracht zu erbl\u00fchen!<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Leben und Werk (Kurzbiographie), <a href=\"https:\/\/www.wjg.at\/hans-gross\/\">https:\/\/www.wjg.at\/hans-gross\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Rechtswissenschaftler und Kriminologe, Priv.-Doz., MMag., DDr., Leiter der Universit\u00e4ts\u00admuseen der Universit\u00e4t Graz, Kustos und Kurator des <a href=\"https:\/\/kriminalmuseum.uni-graz.at\/de\/\">Hans Gross Kriminalmuseums<\/a>\u00a0 (Virtuelle Sammlung des Kriminalmuseums) an der Karl-Franzens-Universit\u00e4t (KFU) Graz, Lektor am Institut f\u00fcr Geschichte und am Institut f\u00fcr Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie der KFU Graz, siehe <a href=\"https:\/\/online.uni-graz.at\/kfu_online\/wblebenslauf.ini?pPersNr=57538&amp;pStPersNr=&amp;pExtPersNr=\">Lebenslauf (Quelle KFU Graz)<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Promovierte Juristin und Philosophin, langj\u00e4hrige Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut f\u00fcr Zivilrecht und Mitarbeiterin am Hans Gross Kriminalmuseum der KFU Graz.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Dr., Mag. rer. nat., Mitarbeiter am Hans Gross Kriminalmuseum der <a href=\"https:\/\/online.uni-graz.at\/kfu_online\/wbForschungsportal.cbShowPortal?pFpFospNr=&amp;pOrgNr=&amp;pPersonNr=70464&amp;pMode=E&amp;pLevel=PERS&amp;pCallType=PUB\">KFU Graz<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.koerber-stiftung.de\/fileadmin\/user_upload\/koerber-stiftung\/edition\/pdf\/2017\/Peter-Schaar_Truegerische-Sicherheit_Leseprobe.pdf\">Vgl. Website des Verlages<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> <a href=\"https:\/\/online.uni-graz.at\/kfu_online\/visitenkarte.show_vcard?pPersonenId=10B7CA280E4C24B7&amp;pPersonenGruppe=3\">Prof. em. Dr. iur. DDr. h. c.<\/a>, Rechtshistoriker, Rechtsikonograph, Wiederbegr\u00fcnder und langj\u00e4hriger Direktor des Hans Gross Kriminalmuseums der KFU Graz.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Prof. Dr. iur., Leitender Staatsanwalt bei der StA Graz, Lektor am <a href=\"https:\/\/online.uni-graz.at\/kfu_online\/visitenkarte.show_vcard?pPersonenId=443466FE313CFEEA&amp;pPersonenGruppe=3\">Institut f\u00fcr Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie<\/a> der KFU Graz.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.lit-verlag.de\/isbn\/3-643-50706-8\">Vgl. Website des Verlages<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> <a href=\"https:\/\/static.uni-graz.at\/fileadmin\/kriminalmuseum\/ARCHIV\/PDF_bis_2015\/Stefan_Koechel_Lebenslauf___Publikationen.pdf\">Promovierter Philosoph<\/a>, Redakteur, ehem. Mitarbeiter am Hans Gross Kriminalmuseum der KFU Graz und Gastlektor am Institut f\u00fcr Philosophie der Alpen-Adria-Universit\u00e4t Klagenfurt.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.lit-verlag.de\/isbn\/3-643-50791-4\">Vgl. Website des Verlages<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Auszugsweise aus dem Vorwort der Hrsg. zu Band 10, 2014 (s. o.).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Auch <strong>von Liszt<\/strong>, der Begr\u00fcnder der \u201eGesamten Strafrechtswissenschaft\u201c, der sich nach seiner Berufung an die K\u00f6nigliche Friedrich-Wilhelm-Uni\u00adversit\u00e4t zu Berlin im Jahr 1899 erstmals ernsthaft um die Einf\u00fchrung der \u201estrafrechtlichen Hilfswissenschaften\u201c, vor allem der Krimi\u00adna\u00adlistik (um Juristen mit dem praktischen Handwerk der \u201eUntersuchungskunde\u201c vertraut zu machen und als empirische Folge der Zweckbestimmung des Strafrechts), an der dortigen Juristenfakult\u00e4t bem\u00fchte, war erst sp\u00e4ter und nicht in vollem Umfang seines Begehrens erfolgreich. Er f\u00fchrte zun\u00e4chst sein bereits 1888 in Marburg gegr\u00fcndetes und 1889 in Halle fortgef\u00fchrtes \u201eKriminalistisches Seminar\u201c, seit dem 1. April 1900 sogar in den Liszt`schen Privatr\u00e4umen in der Kantstra\u00dfe 30 in Charlottenburg eingerichtet, an der Berliner Fakult\u00e4t fort. Trotz intensiver Bem\u00fchungen von Liszts wird das \u201eKriminalistische Seminar\u201c per mi\u00adnisteriell best\u00e4tigter Satzung aber erst am 27. September 1913 als \u201eKriminalistisches Insti\u00adtut\u201c mit engem strafrechtlichen Aufgabenbezug institutionalisiert und von Liszt als dessen erster Direktor ernannt. Die \u201etats\u00e4chliche lehrm\u00e4\u00dfige Besch\u00e4ftigung mit Kriminalistik beginnt (hingegen erst) im Jahr 1920, indem per ministeriellem Erlass Hans Schneickert (Dr. iur., hochrangiger Berliner Kriminalbeamter und Leiter des Erkennungsdienstes beim Polizei\u00adpr\u00e4sidium Berlin, Mitherausgeber der \u201eSignalementslehre\u201c, M\u00fcnchen, 1908) beauf\u00adtragt wird, die kriminalistischen Hilfswissenschaften, insbesondere die Kriminalpsychologie\u00a0und den polizeilichen Erkennungsdienst in Vorlesungen und, soweit erforderlich, in \u00dcbungen zu vertreten\u201c (Leonhardt et al., \u201eDie Kriminalistik an der Berliner Universit\u00e4t. Aufstieg und Fall eines Lehrfachs\u201c, Kriminalistik Verlag, Heidelberg, 1994, S.\u00a013).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> Allerdings dauert dieses bis heute fort und geh\u00f6rt heute als \u201eSchule f\u00fcr Kriminal\u00adwissen\u00adschaften\u201c (<a href=\"https:\/\/www.unil.ch\/esc\/fr\/home.html\">ESC<\/a> ) zu den weltweit f\u00fchrenden Einrichtungen der kriminalistisch-forensischen Lehre und Forschung.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> Ders., Kriminologie, C. H. Beck Verlag, M\u00fcnchen, 1980, S. 1<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> So bezeichnet von Becker, 2010, S. 350, in Schmundt et al., \u201eMekkas der Moderne. Pilgerst\u00e4tten der Wissensgesellschaft\u201c in seinem Aufsatz \u201eDer praktische Blick am Tatort\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref16\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a> In \u00d6sterreich gibt es, besetzt mit <a href=\"https:\/\/medienportal.univie.ac.at\/uniview\/professuren\/cv\/artikel\/univ-prof-dr-christian-grafl\/\">Prof. Dr. Christian Grafl<\/a>, an der Universit\u00e4t Wien immerhin seit November 2011 wieder eine <strong>Professur f\u00fcr Kriminologie und Kriminalistik<\/strong> an der Rechtswissenschaftlichen Fakult\u00e4t.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref17\" name=\"_ftn17\">[17]<\/a> <em>Gro\u00df, Hans \/ H\u00f6pler, Erwein (Hrsg.):<\/em> Handbuch f\u00fcr Untersuchungsrichter als System der Kriminalistik, 1. und 2. Teil (hrsg. in zwei B\u00e4nden), Schweitzer Verlag (Arthur Sellier), M\u00fcnchen, Siebente Auflage (nach dem Tod von Gross weiterbearbeitet von Dr. Erwein H\u00f6pler), 1922.<\/p>\n<p><em>\u00a0\u00a0 Gro\u00df, Hans \/ Geerds Friedrich:<\/em> Handbuch der Kriminalistik. Wissenschaft und Praxis der Verbrechensbek\u00e4mpfung, <u>Band 1:<\/u> Die Kriminalistik als Wissenschaft. Die Technik der Verbrechen. Kriminaltechnik, Pawlak Verlagsgesellschaft, Herrsching (begr\u00fcndet als \u201eHandbuch f\u00fcr Untersuchungsrichter\u201c von Hans Gro\u00df), 10., v\u00f6llig neu bearbeitete und letzte Auflage, bearbeitet von Friedrich Geerds, 1977.<\/p>\n<p>Martin Rath von der taz titelt bei <a href=\"https:\/\/www.lto.de\/recht\/feuilleton\/f\/rechtsgeschichte-hans-gross-handbuch-fuer-untersuchungsrichter-kriminologie-rassismus\/\">lto.de<\/a> hier\u00fcber: \u201eDas merkw\u00fcrdige \u201aHandbuch f\u00fcr Unter\u00adsuchungs\u00adrichter\u2018\u201c. Da etwa zur gleichen Zeit (1887) der schottische Arzt Conan Doyle seine erst Sher\u00adlock-Holmes-Geschichte pr\u00e4sentierte (\u201eA Study in Scarlet\u201c), vergleicht Rath die beiden Protagonisten miteinander. Obgleich der Vergleich schon wegen des Genres etwas \u201ehinkt\u201c, fasst Rath folgenderma\u00dfen zusammen: \u201eDer Gr\u00fcndungsvater der Kriminalistik im deutsch\u00adsprachigen Raum, Hans Gross, rangiert zwischen Sherlock Holmes und Franz Kafka. Sein Werk wirkt heute kurios, eine Mischung aus profundem Wissen und hochkar\u00e4tigem vulg\u00e4r\u00adkriminologischem Unfug<strong>. <\/strong>Mit seinem \u201aHandbuch f\u00fcr Untersuchungsrichter. System der Kriminalistik\u2018 legte der \u00f6sterreichische Justizpraktiker und Rechtsprofessor Hans Gross (1847\u20131915) erstmals im Jahr 1893 eine umfassende Darstellung des kriminalwissen\u00adschaft\u00adlichen Erkenntnis\u00adinteresses und wichtiger Methoden dieses neuen Zugangs zum Verbrechen vor. Dem wichtigsten Entrepreneur der Kriminalwissenschaft im deutsch\u00adsprachigen Raum gelang in dieser Epoche die Trennung zwischen moderner Erkenntnis und krudem Unfug leider weniger gut\u201c, wof\u00fcr Rath einige Beispiele findet, insbesondere solche, bei denen Gross deduziert, vom Besonderen zum Allgemeinen schloss und dabei auch ganze Gruppen in heute unangenehm anmutender Weise kompromittierte.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref18\" name=\"_ftn18\">[18]<\/a> Eine Besonderheit der Gedenkschrift ist ein Ausschnitt aus einem erst sp\u00e4t ausgewerteten Briefwechsel (ca. 100 von 400 Briefen, die dem Kriminalmuseum aus verstreutem Privat\u00adbesitz zug\u00e4nglich gemacht wurden) Gross\u2018 mit seinem Cousin Alfred Anthony von Siegen\u00adfeld, die ihn als traditionsbewussten, familienorientierten, aber auch ehrgeizigen, zielbe\u00adwussten und deutschnational ausgerichteten Menschen pr\u00e4sentieren, der an Geschichte, Natur, Kultur und Technik interessiert war \u2013 insgesamt ein Spiegelbild seiner im Handbuch zu Tage tretenden und ihm auch immer wieder attestierten Vielseitigkeit.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref19\" name=\"_ftn19\">[19]<\/a> Nicht zuletzt de Vries, Artk\u00e4mper\/Neuhaus et al. fordern noch heute (in Anlehnung an Peters, welcher als letzter in den 1980er Jahren eine umfassende wissenschaftliche Untersuchung zu Fehlern im Strafprozess vorlegte), die juristische Ausbildung um prozess\u00adpraktische, kriminalistische Elemente (\u201eStrafprozesslehre\u201c) zur Fehlervermeidung zu erg\u00e4n\u00adzen, aber, diese Elemente sind nach wie vor nur vereinzelt in den Curricula und Ausbildungs- und Pr\u00fcfungsordnungen zu finden.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref20\" name=\"_ftn20\">[20]<\/a> In Deutschland und \u00d6sterreich finden sich inzwischen einige universit\u00e4re Studieng\u00e4nge mit der Konnotation \u201eKriminalistik\u201c im Namen, mindestens mit einem signifikanten Stundenanteil als Wahlbereich (vgl. Ruhr-Universit\u00e4t Bochum, <a href=\"http:\/\/www.makrim.de\">http:\/\/www.makrim.de<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.school-cifos.de\/studium\/master-kriminalistik.html\">Steinbeis-Hochschule Berlin, School CIFoS<\/a>, in \u00d6sterreich, vgl. Fn. 16). An den Fachhoch\u00adschulen der Polizei zeichnen sich vereinzelt (Hamburg, Berlin, Schleswig-Holstein, Brandenburg, Hessen etc.) wieder eigenst\u00e4ndige Berufsausbildungszweige mit einem Direkt\u00adeinstieg bei der Kriminalpolizei ab, die im Schwerpunkt auf kriminalistisch-kriminologische Inhalte rekurrieren.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref21\" name=\"_ftn21\">[21]<\/a> Wenngleich Br\u00f6er in seinem Beitrag zum Gedenkband (S. 204) richtigerweise anmerkt, dass es bis heute <u>keine<\/u> verbindliche Definition der Wissenschaft Kriminalistik\u201c g\u00e4be, was zeigt, dass die Disziplin trotz umf\u00e4nglichen Schriftguts nach wie vor dabei ist, ihren Gegen\u00adstandsbereich zu konstruieren und diesen Prozess trotz der strukturellen Vorarbeiten im Erbe von Gross und seinen Nachfolgern noch lange nicht abgeschlossen hat.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref22\" name=\"_ftn22\">[22]<\/a> K\u00f6chel (Fn. 9) umrei\u00dft in seinem Beitrag die \u201eInterdisziplin\u00e4re Kriminologie\u201c als ein nach wie vor \u201eunvollendetes Projekt\u201c. Man kann ihm dabei angesichts des Gegenstandes und der m\u00f6glichen Reichweite der Disziplin zum Teil beipflichten, obgleich z. B. die beiden Institute f\u00fcr Kriminologie in Heidelberg und T\u00fcbingen oder auch verschiedene kriminologische Forschungsinstitute (MPICC Freiburg, KFN) in punkto wissenschaftlichen Personals und Forschungsschwerpunkte durchaus \u201einterdisziplin\u00e4r\u201c aufgestellt und unterwegs sind.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref23\" name=\"_ftn23\">[23]<\/a> So besch\u00e4ftigt er sich als Herausgeber und Autor an anderer Stelle (Bachhiesl et al., \u201eKrimi\u00adnalit\u00e4t, Kriminologie und Altertum\u201c, Reihe: \u201eAntike Kultur und Geschichte\u201c, hrsg. von Prof. Dr. Kai Brodersen, Band 17, LIT-Verlag Wien) u. a. auch mit dem Thema \u201eEmpirie und Hermeneutik\u201c am Beispiel des \u201eNutzens und Nachteils interdisziplin\u00e4rer Zusammenarbeit von Arch\u00e4ologie und Kriminalwissenschaft\u201c.<\/p>\n<p>Rezensiert von: Holger Plank<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hans Gross[1] &#8211; Vater der Kriminalwissenschaften? &#8211; Sammelbesprechung der B\u00e4nde \u00a0 Bachhiesl, Christian[2] \/ Bachhiesl, Sonja Maria[3] \/ Leitner, Johann[4] (Hrsg.); \u201eKriminologische Entwicklungslinien. 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