{"id":1151,"date":"2019-02-27T08:37:13","date_gmt":"2019-02-27T07:37:13","guid":{"rendered":"http:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=1151"},"modified":"2019-02-27T08:37:13","modified_gmt":"2019-02-27T07:37:13","slug":"hans-juergen-lange-thomas-model-michaela-wendekamm-hrsg-zukunft-der-polizei-trends-und-strategien-rezensiert-von-holger-plank","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=1151","title":{"rendered":"Hans-J\u00fcrgen Lange \/ Thomas Model \/ Michaela Wendekamm (Hrsg.) &#8211;  Zukunft der Polizei. Trends und Strategien &#8211; Rezensiert von: Holger Plank"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>\u00a0Lange, Hans-J\u00fcrgen Prof. Dr. <a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> \/ Model, Thomas <a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> \/ Wendekamm, Michaela <a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> (Hrsg.);<\/em> \u201eZukunft der Polizei. Trends und Strategien\u201c<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a><\/strong><strong>;<\/strong> ISBN: 978-3-658-22590-2, 287 Seiten, Springer VS Verlag, Wiesbaden, Reihe: <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/search?facet-series=%2215968%22&amp;facet-content-type=%22Book%22\">Forum f\u00fcr Verwaltungs- und Polizeiwissenschaft<\/a>, Band 2, 2019, 34,99 \u20ac<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1152 alignright\" src=\"http:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/zukunft_der_polizei-107x150.png\" alt=\"\" width=\"107\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/zukunft_der_polizei-107x150.png 107w, https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/zukunft_der_polizei.png 200w\" sizes=\"(max-width: 107px) 100vw, 107px\" \/><\/p>\n<p>Es handelt sich um den <u>zweiten Band<\/u> der Reihe \u201e<em>Forum f\u00fcr Verwaltungs- und Polizei\u00adwissen\u00adschaft\u201c<\/em>.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> Die Herausgeber haben &#8211; neben ihrer Einf\u00fchrung in die Thematik &#8211; in den drei Kapiteln<\/p>\n<ul>\n<li>gesellschaftliche Trends und Entwicklungen,<\/li>\n<li>Lernkonzepte und Organisationskultur,<\/li>\n<li>polizeiliche Kompetenzen und Einsatzpraxis,<\/li>\n<\/ul>\n<p>des aktuellen Sam\u00admel\u00adbandes 15 unterschiedliche Themenbeitr\u00e4ge \/ Wortmel\u00addungen von insgesamt 18 Autoren zusam\u00admen\u00ad\u00ad\u00ad\u00adgetragen.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a><!--more--><\/p>\n<p>Schon dadurch wird deutlich, dass der Band (\u201eMega\u201c-)Trends und seine Aus\u00adwir\u00adkungen auf die Innere Sicherheit, deren Ausma\u00df und die damit verbundene Si\u00adcher\u00adheitsarchitektur, Organisation, die Befugnisse der ma\u00dfgeblichen Akteure und Aspekte der hierzu erforderlichen \u00c4nderungen im Rahmen der Aus- und Fortbildung \u201ebe\u00adleuchtet\u201c, an\u00adgesichts der gewaltigen gesellschaftlichen, poli\u00adtischen und sozio\u00f6ko\u00adnomi\u00adschen Herausforderungen naturgem\u00e4\u00df aber keine fertigen \u201eAntworten\u201c oder gar unmittelbar umsetzbare L\u00f6sungsans\u00e4tze liefern kann.<\/p>\n<p>Der Begriff \u201e<strong>Mega\u00adtrends<\/strong>\u201c, in der Einleitung kategorisiert als \u201egesellschaftliche Transformationsprozesse\u201c, ist \u00fcberhaupt eine h\u00e4ufig gebrauchte, facettenreiche Vo\u00adkabel dieses Ban\u00addes und wird inhaltlich z. B. mit den allgemeinen Leit\u00adbe\u00adgriffen \u201eGlobalisierung\u201c und dadurch (mit-)verursachter \u201eMigration\u201c, \u201eFlexi\u00adbili\u00adsierung\u201c, \u201egesellschaftlicher Fragmentierung\u201c und \u201eDigitalisie\u00adrung\u201c (letztere wird schon aus Gr\u00fcn\u00adden der H\u00e4ufigkeit ihrer Nennung mitunter auch als <strong><u>der<\/u><\/strong> \u201eMegatrend\u201c des 21. Jahrhunderts bezeichnet) konturiert.<\/p>\n<p>Schon deshalb w\u00e4re es vielleicht an\u00adge\u00admessen, den Titel in Frageform mit einem Fragezeichen zu beschlie\u00dfen, denn die \u201eZukunft der Polizei\u201c(-arbeit) im Umgang mit derart hervorge\u00adrufenen mannigfaltigen ge\u00adsellschaftlichen, rechtlichen und organisa\u00adtorischen \/ personel\u00adlen Heraus\u00adfor\u00adderungen im globa\u00adlen, supra\u00adnationalen euro\u00adp\u00e4\u00adischen und vor allem in ihrem na\u00adtio\u00adnalen, f\u00f6deral gepr\u00e4gten Aufbau und Kontext ist zwar grds. normativ sta\u00adtuiert, orga\u00adnisatorisch und hinsichtlich not\u00adwendiger Koope\u00adrations\u00adbeziehungen ist eine kon\u00adsis\u00adtente Entwicklung der Si\u00adcher\u00adheitsarbeit durch ge\u00adfestigte Strukturen in pr\u00e4ventiven wie auch re\u00adpressiven Part\u00adner\u00adschaften allenfalls auf lokaler \/ regio\u00adnaler, keineswegs jedoch auf na\u00adtionaler bzw. (supra-) nationa\u00adler Ebene in Sicht. Vielmehr zeigt sich in nahezu allen Bei\u00adtr\u00e4gen der polizeiinternen Fach\u00adlichkeit des Sammelbandes, sei es aus der Voll\u00adzugs\u00adpraxis oder dem (Fach-)Hochschulbereich, ein regelrechter \u201eProblemnebel\u201c, hervorgerufen durch mannigfaltige und mitnichten strategisch oder auch taktisch hinreichend durchdachte He\u00adrausforderungen im Bereich der Inneren Sicherheit.<\/p>\n<p>Gleichwohl ist der Sammelband und die in ihm enthaltenen Beitr\u00e4ge hilfreich bei der weitergehenden Anamnese der vielf\u00e4ltigen Implikationen.<\/p>\n<p>Die drei Beitr\u00e4ge des ersten Abschnitts entwerfen zun\u00e4chst aus soziologischer, aus polizeiwissenschaftlicher-ph\u00e4nomenologischer (v. a. Cybercrime) und aus der Innenperspektive der Polizei (Blickwinkel des BKA) ein Bild der Umfeld\u00adbe\u00addingungen k\u00fcnf\u00adtiger polizei\u00adlicher Arbeit, deren notwendiger Neuausrichtung und notwen\u00addiger Priorisierung einzelner Handlungsfelder. Hierbei identifiziert und priorisiert einer der beiden Vizepr\u00e4sident des BKA, <a href=\"https:\/\/www.bka.de\/DE\/DasBKA\/OrganisationAufbau\/Amtsleitung\/VPKretschmer\/vpKretschmer.html\">Michael Kretschmer<\/a>, in seinem Beitrag vier Handlungsfelder, die dringenden (fachlichen und normativen) Ver\u00e4nderungs\u00adbedarf auf institutioneller Ebene der Polizeien erfordern, n\u00e4mlich<\/p>\n<ul>\n<li>die <strong>Bedrohungslage<\/strong> durch den islamistischen Terrorismus,<\/li>\n<li>die gerade aufgrund der Digitalisierung und damit rapide wachsender Daten\u00admengen erforderliche digitale <strong>Ermittlungsunterst\u00fctzung<\/strong>, notwen\u00addiger\u00adweise begleitet durch \u201eDienstleistungs- oder Kompetenzzentren\u201c,<\/li>\n<li>den vollst\u00e4ndigen Neuaufbau der fragmentierten und derzeit wenig effektiven <strong>Informationsarchitektur<\/strong> der Sicherheitsbeh\u00f6rden (z. B. im Rah\u00admen der Strategie \u201e<a href=\"https:\/\/www.bmi.bund.de\/SharedDocs\/downloads\/DE\/veroeffentlichungen\/2018\/polizei-2020-white-paper.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=1\">Polizei 2020<\/a>\u201c) sowie<\/li>\n<li>den Ausbau bzw. die Verstetigung der <strong>internationalen Zusammenarbeit<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Angesichts dieser Handlungsfelder stellt Kretschmer u. a. die Frage, welches An\u00adfor\u00adderungsprofil der \u201emoderne Ermittler\u201c heute und in naher Zukunft erf\u00fcllen muss und ob dies polizeiintern mit der bisher bis auf wenige Ausnahmen<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> im Bund und den L\u00e4ndern angebotenen \u201eAusbildung zur Einheits- bzw. Generalistenlaufbahn\u201c gew\u00e4hrleistet werden kann bzw. ob es nicht zus\u00e4tzlich der weitreichenderen \u00d6ffnung der Laufbahnen f\u00fcr externe Expertise bedarf.<\/p>\n<p>Das Thema <strong>Personalentwicklung und -management<\/strong> zieht sich deshalb auch zurecht als \u201eSchl\u00fcsselthema\u201c durch den gesamten Sammelband. Schlie\u00dflich erfordert nicht nur das oben kursiv umrissene B\u00fcndel an Heraus\u00adforderungen, sondern auch der Umstand, dass inner\u00adhalb der n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahre rund 30% der Polizeibeamtinnen und -beamten in den Ruhestand eintreten werden, eine abgestimmte Werbestrategie wie auch die Modifizierung der Aus- und Fort\u00adbildungskonzepte auf der Grund\u00adlage neuer, unterschiedlicher \u201eAnfor\u00adderungs-\u00ad und Kompetenzprofile\u201c f\u00fcr \u201eSpezialisten\u201c und ggf. modifizierter Grund\u00adkompe\u00adtenzprofile (genannt sei nur das Stichwort \u201etrans- bzw. interkulturelle Kompe\u00adtenz\u201c) f\u00fcr \u201eGene\u00adralisten\u201c. Angesichts der demographischen Entwicklung unserer Gesellschaft wird daher nicht nur das Thema der \u00a0Personalgewinnung, also der \u201eEinstellung\u201c, sondern vor allem auch das Thema, wie es der Polizei als Arbeitgeber k\u00fcnftig gelingt, die zur Verf\u00fcgung stehenden Fachkr\u00e4fte langfristig an die Organisation zu binden, eine ganz entscheidende Rolle spielen m\u00fcssen. Hierzu werden in dem Band Themen wie \u201eDiversity und Polizei\u201c, die \u201eVer\u00adwissen\u00adschaftlichung der Polizeiaus- und -fortbildung\u201c vs. einer notwendig \u201epraxisgerechten und unterschiedlichen Wegen zug\u00e4nglichen (Stichwort \u201eE-Learning\u201c) Ver\u00admittlung von \u201ahandwerk\u00adlichen\u2018 Kompetenzen\u201c, ganz allgemein die \u201eAttraktivit\u00e4t des Polizei\u00adberufs\u201c, z. B. aber nicht ausschlie\u00dflich nur im Rahmen der \u201eVer\u00adeinbarkeit von Familie und Beruf\u201c, f\u00fcr die Alterskohorten der \u201eGenerationen Y und Z\u201c wie auch f\u00fcr die vorhandenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und nicht zuletzt ein \u201emodifiziertes F\u00fchrungsverst\u00e4ndnis\u201c sowie die Entwicklung einer anderen \u201eFeh\u00adlerkultur\u201c vertieft. Gerade diese Fragestellungen pr\u00e4gen den Band elementar, z. T. mit sehr interessanten Aussagen und Feststellungen, ausschnittsweise z. B.<\/p>\n<ul>\n<li>in Bezug auf die vorhandenen und k\u00fcnftig zu erwartenden, erheblich anspruchsvolleren wissenschaftlichen Standards bei der kriminalistischen Spuren\u00addetektion und -auswertung (z. B. mit Vorauswerteprogrammen und -tools vor Ort nach dem Prinzip \u201elab to the scene\u201c) sowie im Rahmen der forensischen Pr\u00e4sentation derselben, bei der die polizeiliche Zukunfts\u00adf\u00e4higkeit auf diesem Gebiet nicht nur in personeller Hinsicht sondern auch wegen notwendiger Standardisierung und l\u00e4nder\u00fcbergreifender Zertifi\u00adzierungsma\u00dfst\u00e4be sicher auf dem Pr\u00fcfstand stehen wird,<\/li>\n<li>der (Fort-)Entwicklung einer sicherheitsbeh\u00f6rdlichen, digitalen (Kri\u00adsen-) Kommunikationskultur, unter dem Diktum \u201eThemen statt Ka\u00adn\u00e4le\u201c und ggf. \u00fcber den Weg eines derzeit noch weitgehend organisations\u00adun\u00fcblichen \u201e<a href=\"https:\/\/www.dirico.io\/blog\/corporate-newsrooms-deutschland\/\">Corporate Newsrooms<\/a>\u201c,<\/li>\n<li>die wesentliche Herausforderung bestehe nicht so sehr in der Anpassung der Organisationsstrukturen, sondern in der Entwicklung des zur Ver\u00adf\u00fcgung stehenden Personals.<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a><\/li>\n<li>&#8230;&#8230;..<\/li>\n<\/ul>\n<p>Problematisch sei vor allem, so Wendekamm und Model weiter, dass die Polizei derzeit personalstrategisch \u201eim Blindflug\u201c unterwegs sei, wenn es darum gehe, \u201eheu\u00adte die richtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter f\u00fcr die Zukunft einzu\u00adstellen, und wenn es sich dabei nur um die n\u00e4chsten zehn (und nicht, wie strategisch eigentlich notwendig, die n\u00e4chsten drei\u00dfig) Jahre handele\u201c. Schon des\u00adhalb sei es zwingend erforderlich, m\u00f6glichst schnell \u201eneue Anforderungsprofile des Berufes zu definieren und die Nachwuchs\u00adgewinnung daran auszurichten\u201c. Aus \u201equantitativen Einstellungsoffensiven m\u00fcss\u00adten endlich Bildungsinitiativen\u201c werden, gerade bei letztgenannter Anforderung sei aber \u201ederzeit ein syste\u00admatischer Stillstand zu beobachten\u201c.<\/p>\n<p>Obgleich mitunter zwischen der derzeit &#8211; trotz Erfolg versprechender Einzel\u00adinitiativen &#8211; \u00fcblichen Verwaltungspraxis und den in dem Sammelband definierten Herausforderungen eine \u201eansehnliche L\u00fccke\u201c klafft und der Leser dadurch gele\u00adgentlich sogar in ein \u201ed\u00fcsteres Szenario\u201c gef\u00fchrt wird, bietet der Sammelband andererseits zahlreiche Ansatzpunkte und Hinweise auf interessante Initiativen und \u201eBest-Practice-Modelle\u201c (wenn auch z. T. in anderen L\u00e4ndern), die &#8211; den po\u00adli\u00adtischen und administrativen Willen vorausgesetzt &#8211; in der Praxis auf fruchtbaren Boden fallen k\u00f6nnten. Aber auch die Praxis selbst h\u00e4lt viele passende Schl\u00fcssel bereits in der Hand. Zudem, die Polizei ist und bleibt ein attraktiver und hoch-vertrauensw\u00fcrdiger Arbeitgeber mit anspruchsvollem, gesellschaftlich akzeptiertem Grundauftrag, der auch dem Werteverst\u00e4ndnis der Generationen Y und Z zahlreiche interessante Ankn\u00fcpfungspunkte bietet, sich k\u00fcnftig zu verpflichten.<\/p>\n<p>Die Beitr\u00e4ge des Sammelbandes bieten durchaus einen erklecklichen Fakten\u00adreichtum, an bestehenden L\u00fccken anzusetzen. Das \u201eBridging-the-gap\u201c bleibt allerdings trotzdem eine anspruchsvolle Aufgabe, aber, die Polizei hat in ihrer j\u00fcngeren Geschichte zahlreiche gro\u00dfe Aufgaben auf allen F\u00fchrungs- und Vollzugsebenen gemeistert und bewiesen, dass sie vor allem unter Druck mar\u00adkante Innovationskr\u00e4fte freizusetzen imstande ist. Mir scheint, dass hierzu auch die erforderliche R\u00fcckendeckung der Politik und der l\u00e4nder\u00fcbergreifende Grundkonsens vorhanden ist.<\/p>\n<p>Dennoch, ein wenig bange wird dem aufmerksamen Betrachter dennoch, min\u00addestens wenn er angesichts der Vielzahl der tiefgreifenden strukturellen und organisationskulturellen Herausforderungen an die notwendige wissenschaftliche Begleitung bei der Umsetzung und Evaluierung denkt. F\u00fcr eine umfassende Begleitung derartig komplexer und anspruchsvoller Planungsschritte fehlt m. E. im Moment die erforderliche akademische Kapazit\u00e4t.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Prof. Dr. <a href=\"https:\/\/www.uni-due.de\/~sx0295\/hjl\/index.html\">Lange<\/a>, Sozial- und Politikwissenschaftler, <a href=\"https:\/\/www.dhpol.de\/die_hochschule\/hochschulleitung\/praesident.php\">Pr\u00e4sident<\/a> der Deutschen Hochschule der Polizei, Initiator und Sprecher des \u201eArbeitskreises Innere Sicherheit\u201c (<a href=\"http:\/\/www.arbeitskreis-innere-sicherheit.de\/\">AKIS<\/a>) sowie des \u201eArbeitskreises Politikfeldanalyse Innere Sicherheit\u201c in der \u201eDeutschen Vereinigung f\u00fcr Politikwissenschaften\u201c (<a href=\"http:\/\/www.arbeitskreis-innere-sicherheit.de\/36-0-Konzeptionspapier-Politikfeldanalyse-Innere-Sicherheit-im-AKIS.html\">DVPW<\/a>), Herausgeber der Schriftenreihe \u201e<a href=\"https:\/\/www.springer.com\/series\/12626\">Studien zur Inneren Sicherheit<\/a>\u201c im Springer Verlag.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> <a href=\"https:\/\/akademie-der-polizei.hamburg.de\/thomas-model\/\">Polizeidirektor<\/a>, Leiter der Akademie der Polizei Hamburg.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Dr. Michaela <a href=\"https:\/\/www.dhpol.de\/die_hochschule\/praesidialbuero\/lebenslauf-michaela-wendekamm.php\">Wendekamm<\/a>, Wiss. Referentin des Pr\u00e4sidenten der DHPol.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/book\/10.1007%2F978-3-658-22591-9#about\">Vgl. Verlags-Website<\/a> zum diesem Band.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Band 1, Lange \/ Wendekamm: <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/book\/10.1007\/978-3-658-20536-2#about\">Die Verwaltung der Sicherheit<\/a>, Springer VS Verlag, Wiesbaden, 2018, siehe <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/content\/pdf\/bfm%3A978-3-658-20536-2%2F1.pdf\">Inhaltsverzeichnis<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Vgl. <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/content\/pdf\/bfm%3A978-3-658-22591-9%2F1.pdf\">Inhaltsverzeichnis<\/a> des Bandes auf der Website des Verlages.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Vgl. z. B. j\u00fcngst Schulz, \u201eKriminalistik heute \u2013 eine Bestandsaufnahme\u201c, in: Kriminalistik (73) 2019, Heft 2, S. 67 \u2013 72. Derzeit gibt es neben dem Bachelorstudium zum Kriminal\u00adkommissar \/ zur Kriminalkom\u00admissarin beim BKA nur in Berlin, Hamburg, Hessen und Schleswig-Holstein die M\u00f6glichkeit, eine solche zielgerichtet f\u00fcr die Kriminali\u00adt\u00e4tsbek\u00e4mpfung aufgebaute Ausbildung mit unmittelbarer Erstverwendung bei der Krimi\u00adnalpolizei zu absolvieren. Das Land Brandenburg plant derzeit als erstes Bundesland einen eigenen <a href=\"https:\/\/www.bdk.de\/lv\/brandenburg\/aktuelles\/masterstudiengang-kriminalistik-in-brandenburg\">Masterstudiengang Kriminalistik<\/a>, der im Jahr 2020 starten soll.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Wendekamm und Model stellen in ihrem Beitrag (S. 261 \u2013 279) sogar fest, dass es derzeit \u201ekein allgemein akzeptiertes, zusammenh\u00e4ngendes und einheitliches polizeiliches Berufsbild gibt\u201c und fragen sich, ob k\u00fcnftig \u00fcberhaupt von einem solchen gesprochen werden k\u00f6nne. Sie fragen sich vielmehr, ob \u201ek\u00fcnftig eher von dem Beruf des Polizisten, zu dem unterschiedliche Berufsbilder geh\u00f6ren\u201c auszugehen sei.<\/p>\n<p>Rezensiert von: Holger Plank<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0Lange, Hans-J\u00fcrgen Prof. Dr. [1] \/ Model, Thomas [2] \/ Wendekamm, Michaela [3] (Hrsg.); \u201eZukunft der Polizei. Trends und Strategien\u201c[4]; ISBN: 978-3-658-22590-2, 287 Seiten, Springer VS Verlag, Wiesbaden, Reihe: Forum f\u00fcr Verwaltungs- und Polizeiwissenschaft, Band 2, 2019, 34,99 \u20ac Es handelt sich um den zweiten Band der Reihe \u201eForum f\u00fcr Verwaltungs- und Polizei\u00adwissen\u00adschaft\u201c.[5] Die Herausgeber &hellip; <a href=\"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=1151\" class=\"more-link\">Continue reading <span class=\"screen-reader-text\">Hans-J\u00fcrgen Lange \/ Thomas Model \/ Michaela Wendekamm (Hrsg.) &#8211;  Zukunft der Polizei. Trends und Strategien &#8211; Rezensiert von: Holger Plank<\/span> <span class=\"meta-nav\">&uarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1151"}],"collection":[{"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1151"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1151\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1153,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1151\/revisions\/1153"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1151"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1151"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1151"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}