{"id":1157,"date":"2019-02-27T08:46:59","date_gmt":"2019-02-27T07:46:59","guid":{"rendered":"http:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=1157"},"modified":"2019-02-27T08:46:59","modified_gmt":"2019-02-27T07:46:59","slug":"jochen-christe-zeyse-kriminalistik-und-forensische-wissenschaften-festschrift-fuer-ingo-wirth-rezensiert-von-holger-plank","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=1157","title":{"rendered":"Jochen Christe-Zeyse &#8211; Kriminalistik und forensische Wissenschaften. Festschrift f\u00fcr Ingo Wirth &#8211; Rezensiert von: Holger Plank"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Christe-Zeyse, Jochen Dr.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> (Hrsg.);<\/em> Kriminalistik und forensische Wissenschaften. Festschrift f\u00fcr Ingo Wirth<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a>; <\/strong>ISBN: 978-3-89574-941-4, 452 Seiten, erschienen im Verlag Dr. K\u00f6ster, Berlin, Schriftenreihe Polizei, 2018, 59,80 \u20ac<\/p>\n<p><strong><em><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1159 alignright\" src=\"http:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/kriminalistik_forensische_Wissenschaften-102x150.png\" alt=\"\" width=\"102\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/kriminalistik_forensische_Wissenschaften-102x150.png 102w, https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/kriminalistik_forensische_Wissenschaften.png 200w\" sizes=\"(max-width: 102px) 100vw, 102px\" \/><\/em><\/strong><\/p>\n<p>Im Rahmen des <a href=\"https:\/\/www.fv-fhpol-bb.de\/tags\/wissenschaftstag\">11. Tages der Wissenschaft<\/a> der Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg, den der F\u00f6rderverein der FH im November 2017 unter dem Motto \u201eKriminalistik und forensische Wissenschaften\u201c in Oranienburg veran\u00adstal\u00adtete, wurde auch der Dipl.-Kriminalist (HU Berlin, Sektion Kriminalistik) <strong>Prof. Dr. med. Dr. phil. Ingo Wirth<\/strong><a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> in den Ruhestand verab\u00adschiedet.<!--more--><\/p>\n<p>Hierbei \u00fcberreichte der Pr\u00e4sident der FH der Polizei des Landes Brandenburg, <a href=\"https:\/\/www.fhpolbb.de\/pr\u00e4sident-rainer-grieger\">Rainer Grieger<\/a>, ihm (zu Ehren) die nachfolgend in ihren Inhalten kursorisch besprochene <strong>Festschrift<\/strong>, in der, neben der Einf\u00fchrung und Gru\u00dfworten, 19 fach\u00adwis\u00adsenschaftliche kriminalistische Abhand\u00adlungen, da\u00advon 12 Redebeitr\u00e4ge in Auf\u00adsatz\u00adform in der Abfolge des Programms, von 22 Autoren (vgl. Inhaltsverzeichnis, Fn. 2) ver\u00f6ffentlicht sind. Diese bietet in ihrer Gesamtheit einen guten und auch recht aktuellen \u00dcberblick \u00fcber die derzeitige Situ\u00adation der Kriminalistik in Lehre, Forschung und Praxis mit Bez\u00fcgen zu \u201ebenach\u00adbarten\u201c forensischen Wissen\u00adschaften.<\/p>\n<p>Unter dem Blickwinkel der Kriminalistik als (eigenst\u00e4ndiges) wissenschaftliches Studienfach beleuchte ich nachfolgend und in Ausschnitten nur einige wenige der Beitr\u00e4ge des Sammelbandes als Festschrift f\u00fcr Wirth n\u00e4her, z. B. die Ausarbeitung von <strong>Holger Roll<\/strong><a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a>, \u201e<em>Kriminalistik als Studienfach<\/em>\u201c (S. 319 &#8211; 385), in wel\u00adchem sich der Autor nach einem kurzen geschichtlichen disziplin\u00e4ren Abriss der Frage wid\u00admet, ob \u201edas Studienfach Kriminalistik in der Lehre aktuell den ge\u00adsellschaftlichen He\u00adrausforderungen gerecht werden kann.\u201c Dieser Frage versucht sich der Autor inhaltlich zun\u00e4chst \u00fcber eine aufwendige vergleichende Analyse der Studien- und Ausbil\u00addungsg\u00e4nge (Auswertung von 15 L\u00e4nder-Modulhand\u00adb\u00fcchern !), die momentan von den Hochschulen der Polizei oder allgemei\u00adnen Fach\u00adhoch\u00adschulen im Fachbereich Polizei angeboten werden, anzun\u00e4hern, um diese Erkenntnisse anschlie\u00dfend mit dem Mas\u00adter\u00adstudiengang an der Steinbeis-Hochschule Berlin und dem ehemaligen Diplom\u00adstudiengang an der Sektion Kriminalistik der Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin akribisch \u00fcber eine Dokumenten-, Text- und eine statistische Analyse in Be\u00adziehung zu setzen. Schon hier wird allerdings die eingeschr\u00e4nkte wissen\u00adschaftlich-<u>institutionelle<\/u> Perspektive der Dis\u00ad\u00adzi\u00adplin Krimi\u00adna\u00adlistik deut\u00adlich, die ohne Zweifel das Potenzial f\u00fcr eine Wis\u00adsenschaft hat<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a>, nur, au\u00dferhalb der poli\u00adzei\u00adinternen Aus- und Fortbildungsan\u00adgebote kann man diese Wissenschaft in Deut\u00ad\u00adsch\u00ad\u00adland (im Unterschied z. B. zum anglo-amerikanischen universit\u00e4ren fo\u00adren\u00adsischen Angebot) derzeit nur am \u201eInsti\u00adtut f\u00fcr Kriminalistik\u201c an der privaten \u201eStein\u00adbeis-Hochschule\u201c in Berlin (zum <a href=\"https:\/\/www.school-cifos.de\/studium\/master-kriminalistik.html\">Master<\/a>) und als Wahlbereich im <a href=\"http:\/\/studienangebot.rub.de\/de\/kriminologie-kriminalistik-und-polizeiwissenschaft\/master-1-fach\">Master-Studiengang<\/a> \u201eKriminologie, Krimina\u00adlistik und Polizeiwissenschaft\u201c an der \u201eRuhr-Universit\u00e4t in Bochum\u201c studieren (letzteres Angebot bleibt beim Autor un\u00adbe\u00adr\u00fcck\u00adsichtigt, was dem Zeitpunkt der Erstellung geschuldet sein d\u00fcrfte).<\/p>\n<p>Die Polizei h\u00e4lt aller\u00addings keinesfalls das Monopol an der Disziplin Kriminalistik Neben ihr ben\u00f6tigen zahlreiche andere Institutionen, Beh\u00f6rden und Privat\u00adper\u00adsonen kriminalistische Aus- und Fortbildungsinhalte (obgleich es nach wie vor kein eigenst\u00e4ndiges Berufsbild des \u201eKriminalisten\u201c gibt), wof\u00fcr Roll zutreffend zahlreiche Bsp. (S. 330 f.) anf\u00fchrt. Nicht nur, aber vor allem auch die Rechts\u00adwissenschaft betrachtet die Disziplin innerhalb ihrer Curricula wohl nach wie vor als \u201esachlich unwichtig, (&#8230;) h\u00f6chstens als eine bedeutungslose Orchidee im Wahl\u00adfach.\u201c<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> Dennoch bestehen gerade hier im Rahmen der freien strafpro\u00adzes\u00adsualen (forensischen) Beweis\u00adw\u00fcrdigung <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/stpo\/__261.html\">(\u00a7 261 StPO<\/a>) im Rahmen des gericht\u00adlichen Haupt\u00adverfahrens zahllose kriminalistische Ankn\u00fcpfungspunkte zur Fehler\u00advermeidung. Wie notwendig diese \u00dcberlegung auch im Sinne des Modells einer \u201eGesamten Strafrechtswissenschaft\u201c Liszt`scher Pr\u00e4gung<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> ist, zeigen nicht nur die (leider) immer noch hochaktuellen Erkenntnisse der umfassenden (dreib\u00e4ndigen) Unter\u00adsu\u00adchung\u00aden von Karl Peters<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> aus den 1970er Jahren, allerdings j\u00fcngst mehr\u00adfach mit \u00e4hn\u00adlichem kritisch-reflexiven Tenor wieder aufge\u00adgriffen<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a>, sehr eindring\u00adlich. Will die Kriminalistik sich als eigenst\u00e4ndige Wissenschaft behaupten, muss sie sich als Studienfach \u00fcber das bisherige, recht beschr\u00e4nkte Angebot hinaus ausbreiten! Einen detaillierten Kriterienkatalog f\u00fcr eine \u201eKriminalistik als Wissen\u00adschaft\u201c zeigt Roll (S. 335 ff.) auf und sieht die Disziplin in der Tradition der Sektion Kriminalistik der HU Berlin hierbei nicht als Entit\u00e4t sondern als bipolares (allgemeine und besondere \/ bzw. spezielle Kriminalistik) \u201eSystem\u201c mit unter\u00adschiedlichen Lehr\u00adan\u00adforderungen, die er \u00fcber \u201eKompetenzprofile\u201c (S. 342 ff.) erschlie\u00dft.<\/p>\n<p>Seine Untersuchung schlie\u00dft er mit Thesen und aus bestimmten, nachvoll\u00adzieh\u00adbaren Gr\u00fcnden nicht mit allgemeinen Schlussfolgerungen ab. Er stellt hierbei z B. fest, dass die polizeispezifischen Studieng\u00e4nge in ihren kriminalistischen Inhalten kaum miteinander kompatibel sind und nur wenige eine spezifische Ausrichtung auf eine sp\u00e4tere Verwendung in der Kriminal\u00adpolizei mit ent\u00adsprechend hohen prozentualen Anteilen der notwendigen Kompetenzprofile ent\u00adhalten. \u00dcberwie\u00adgend seien die Kriminalwissenschaften sogar stark zersplittert und kaum mehr als einzelne F\u00e4cher zu erkennen. Insgesamt seien die in den Modul\u00adhandb\u00fcchern dokumentierten Lehrinhalte nicht ausreichend f\u00fcr eine spe\u00adzia\u00adlisierte Krimina\u00adlistikausbildung. Schon aufgrund des (inzwischen) \u201e\u00fcberpoli\u00adzeilichen Berufs\u00adbildes\u201c des Krimi\u00adnalisten sei daher ein grundst\u00e4ndiger (f\u00e4cher\u00ad\u00fcber\u00adgreifender) Studiengang Kriminalistik, schon wegen der \u201eBr\u00fcckenfunktion der Disziplin zwischen Natur- und Geisteswissenschaften\u201c (S. 378), unver\u00adzichtbar. Diese Forderung korreliert ganz offenkundig mit dem interdisziplin\u00e4ren Ansatz der Kriminologie, die sich aus guten Gr\u00fcnden z. B. in einigen \u201eInstituten\u201c, beginnend in <a href=\"https:\/\/www.jura.uni-heidelberg.de\/krimi\/index.html\">Heidelberg<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.jura.uni-tuebingen.de\/einrichtungen\/ifk\">T\u00fcbingen<\/a>, heute zus\u00e4tzlich noch in <a href=\"https:\/\/www.kriminologie.uni-koeln.de\/\">K\u00f6ln<\/a>, organisiert hat.<\/p>\n<p><strong>Ackermann<\/strong><a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a> (S. 33 \u2013 55) teilt in seinem Beitrag die Auffassung Rolls, sowohl in der Ansicht, dass der Kreis derer, die sich f\u00fcr eine spezialisierte krimi\u00adnalis\u00adtische Ausbildung der Polizei (wie sie derzeit nur in Berlin, Hamburg, Hes\u00adsen und Schleswig-Holstein angeboten wird \u2013 der erste eigenst\u00e4ndig krimi\u00adnalistische Masterstudiengang wird derzeit an der FH in Brandenburg vorbereitet) einsetzen, immer gr\u00f6\u00dfer werde, dass diese einheitliche Ausbildung f\u00fcr alle Krimi\u00adnalisten (\u00fcber die Polizei hinaus) erforderlich sei und weitergehend, dass nicht nur aber vor allem durch die Digitalisierung der Kriminalit\u00e4t und ihrer Bek\u00e4mp\u00adfungs\u00admethodik ein neues Zeitalter der Straftatenuntersuchung begonnen habe, welches eine Neugestaltung und Anwendung kriminalistischer Ermittlungs\u00adme\u00adtho\u00adden ge\u00adra\u00addezu herausfordere.<\/p>\n<p>Das Bild einer eigenst\u00e4ndigen Kriminalistik als Hochschuldisziplin, \u00fcber die \u201esp\u00e4rlichen\u201c bestehenden Angebote hinaus, wird in dem Sammelband, nicht nur \u00fcber die beiden zitierten Beitr\u00e4ge, \u00fcberaus deutlich. Schon deswegen ist die Festschrift interessant und man darf ihr eine gr\u00f6\u00dfere Verbreitung als im Bestand an einigen wenigen Bibliotheken polizeilicher Fachhochschulen w\u00fcnschen.<\/p>\n<p>Einen weiteren Aspekt, nicht nur um den Herausgeber des lesenswerten Bandes zu zitieren, sondern auch um den Blick auf die Situation, Chancen und Risiken <strong>anwendungsbezogener Forschung<\/strong> an Polizeihochschulen zu richten, m\u00f6chte ich abschlie\u00dfend den Beitrag von <strong>Christe-Zeyse <\/strong>(vgl. Fn. 1), \u201e<em>Leuchtturm\u00adforschung an Polizeihoch\u00adschulen? Gedanken zur Rolle der anwendungs\u00adbezo\u00adge\u00adnen Forschung an poli\u00adzeilichen Bildungseinrichtungen<\/em>\u201c (S. 203 \u2013 232) aufgrei\u00adfen. Er pl\u00e4diert darin n\u00e4mlich f\u00fcr die Aufgabe der (inzwischen ohnehin \u201ebr\u00f6\u00adckelnden\u201c) Trennung zwischen universit\u00e4rer Grundlagen- und anwendungs\u00adbe\u00adzogener Forschung an den Fachhochschulen und f\u00fcr die zunehmende Eta\u00adblierung kollegialer Zusammen\u00adarbeit auf Augenh\u00f6he zwischen den beiden Insti\u00adtutionen. An motivierten und kompetenten Wissenschaftlern fehlt es auch den polizeilichen Fachhochschulen inzwischen \u00fcberwiegend nicht mehr, allerdings bieten die z. T. engen und inhaltlich dichten Curricula nur wenig studentische Freir\u00e4ume. Man kann sich mit Christe-Zeyse nur w\u00fcnschen, dass sich die Neugier an der For\u00adschung, verbunden mit \u201eFrustration, aber auch mit Stunden des Hoch\u00adgef\u00fchls\u201c, wie er sicher auch aus eigener Erfahrung mit abschlie\u00dfender Sentenz einflie\u00dfen l\u00e4sst, auch an den Fachhochschulen noch st\u00e4rker verbreitet.<\/p>\n<p>Die Festschrift ist bemerkenswert in ihrer Entstehung und Pr\u00e4sentation anl. eines Wissenschaftstages an einer polizeilichen Fachhochschule (ein Format, welches man sich durchaus auch anderen Orts w\u00fcnschen w\u00fcrde), inhaltlich facettenreich, haptisch wie auch optisch sehr ansehnlich gestaltet und hochwertig gedruckt und ehrt damit in h\u00f6chst angemessener Weise einen verdienten Praktiker, Wissen\u00adschaftler und Streiter f\u00fcr die Wissenschaftsdisziplin Kriminalistik \u2013 und zwar \u00fcber eine blo\u00dfe \u201eHilfs\u00adwissen\u00adschaft\u201c der Rechtswissenschaft hinaus.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Dr. rer soc. Jochen <a href=\"https:\/\/www.fhpolbb.de\/vizepr\u00e4sident-dr-jochen-christe-zeyse\">Christe-Zeyse<\/a>, Sozialwissenschaftler, seit 2008 Vizepr\u00e4sident der Fachhoch\u00adschule der Polizei des Landes Brandenburg in Oranienburg.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.krimi-forum.net\/Datenbank\/Autor\/fa000923.html\">Prof. Dr. med., Dr. phil. Ingo Wirth<\/a>, studierte Medizin an der Charit\u00e9 (HU Berlin), nach dem Abschluss als Diplommediziner war er ab 1978 als wissenschaftlicher Assistent an der HU am Institut f\u00fcr Gerichtliche Medizin der Charit\u00e9 t\u00e4tig, wo er 1980 zum Dr. med. promovierte; 1988 Habilitation und Facultas Docendi f\u00fcr das Fachgebiet Gerichtliche Medizin; ab 1990 Hochschuldozent an der Sektion Kriminalistik an der HU Berlin, zugleich von 1990 \u2013 1993 Teilzeitstudium der Kriminalistik an der HU Berlin; ab 1993 an verschiedenen Landespolizeischulen besch\u00e4ftigt, zuletzt als Dozent an der Fachhochschule f\u00fcr \u00f6f\u00adfentliche Verwaltung des Landes Brandenburg in Oranienburg t\u00e4tig; dort, im Jahr 2000 Berufung zum Prof. f\u00fcr Kriminalistik; 2005 Promotion zum Dr. phil. an der Europa-Uni\u00adversit\u00e4t Viadrina in Frankfurt \/ Oder. Zur Festschrift <a href=\"https:\/\/www.verlag-koester.de\/buch\/kriminalistik-und-forensische-wissenschaften\/\">vgl. Verlags-Website<\/a>, dort inkl. eines <a href=\"https:\/\/www.verlag-koester.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/2.pdf\">Inhaltsverzeichnisses<\/a> zu dem Band.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Mehrere Hundert fachwissenschaftliche und wissenschaftshistorische Ver\u00f6ffentlichungen; (Mit-) He\u00adrausgeber mehrerer (Standard-)Werke zur Kriminalistik und Rechtsmedizin, z. B. \u201e<a href=\"https:\/\/www.cfmueller.de\/Juristische-Ausbildung\/Strafrecht-Strafverfahren\/Kriminalistik\/Rechtsmedizin-Softcover.html\">Rechts\u00admedizin. Grundwissen f\u00fcr die Ermittlungspraxis<\/a>\u201c (3. Auflage 2012 im Kriminalistik Verlag, Heidelberg); \u201e<a href=\"https:\/\/www.cfmueller.de\/Juristische-Ausbildung\/Strafrecht-Strafverfahren\/Kriminalistik\/Kriminalistik-Lexikon-E-Book.html\">Kriminalistik-Lexikon<\/a>\u201c (4. Auflage 2013 im Kriminalistik Verlag, Heidelberg); \u201e<a href=\"https:\/\/www.verlag-koester.de\/buch\/morduntersuchung-in-der-ddr\/\">Morduntersuchung in der DDR<\/a>\u201c (2014, Verlag Dr. K\u00f6ster, Berlin); \u201e<a href=\"https:\/\/www.verlag-koester.de\/buch\/die-kriminalistik-an-den-universitaten-der-ddr\/\">Die Kriminalistik an den Universit\u00e4ten der DDR<\/a>\u201c (2. Auflage 2015 im Verlag Dr. K\u00f6ster, Berlin); \u201e<a href=\"https:\/\/www.cfmueller.de\/Juristische-Ausbildung\/Strafrecht-Strafverfahren\/Kriminalistik\/Todesermittlung-Softcover.html\">Todesermittlung. Grundlagen und F\u00e4lle<\/a>\u201c (5. Auflage 2016 im Kriminalistik Verlag, Heidelberg, vgl. <a href=\"http:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=486\">Besprechung PNL<\/a>) und einiger popul\u00e4rwissen\u00adschaft\u00adlicher B\u00fccher zur Rechtsmedizin, z. T. als Fallgeschichten.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Prof. Dr. iur., vertritt in der Lehre die Kriminalistik, Kriminologie und Kriminaltechnik an der Fachhochschule f\u00fcr \u00f6ffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes Mecklen\u00adburg-Vorpommern in <a href=\"http:\/\/www.fh-guestrow.de\/studium\/fbpz\/kontaktpz\/?id=212\">G\u00fcstrow<\/a>, im Nebenamt im Masterstudiengang Kriminalistik am Institut f\u00fcr Kriminalistik an der privaten Steinbeis-Hochschule in Berlin als <a href=\"https:\/\/www.school-cifos.de\/studium\/lehrbeauftragte.html\">Lehrbeauftragter<\/a> t\u00e4tig.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Vgl. hierzu nur <a href=\"https:\/\/www.bmi.gv.at\/104\/Wissenschaft_und_Forschung\/SIAK-Journal\/SIAK-Journal-Ausgaben\/Jahrgang_2010\/files\/DeVries_3_2010.pdf\">de Vries<\/a>, 2010, S. 27 ff. oder <a href=\"https:\/\/www.kriminalistik.de\/ausgabe\/inhalt-der-ausgabe-februar-2019#Artikel1\">Schulz<\/a>, 2019, S. 67 ff.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> <a href=\"https:\/\/gsta.brandenburg.de\/media_fast\/4140\/ZukunftStAKripo.pdf\">Bode<\/a>, 2013, S. 151, zur Frage der Einordung der Kriminalistik als eigenst\u00e4ndige Wissen\u00adschafts\u00addisziplin, vgl. <a href=\"https:\/\/www.worldcat.org\/title\/gesamte-strafrechtswissenschaft-ein-fallanalytischer-diskurs-am-beispiel-eines-kriminalromans\/oclc\/1029861216\">Plank<\/a>, 2017, S. 155 ff.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Vgl. hierzu, Plank, 2017 (Fn. 6)<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Karl Peters, Fehlerquellen im Strafprozess. Eine Untersuchung der Wiederaufnahmeverfahren in der Bundesrepublik Deutschland, Band 1 \u2013 3, 1970 -1974 erschienen bei C. F. M\u00fcller, M\u00fcnchen.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Vgl. z. B. nur <a href=\"http:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=1125\">B\u00f6hme<\/a>, 2018 oder <a href=\"https:\/\/www.nomos-elibrary.de\/10.5771\/9783845294476-1\/titelei-inhaltsverzeichnis\">Dunkel<\/a>, 2018. Interessant in diesem Zusammenhang auch der Sammelband von <a href=\"https:\/\/www.nomos-elibrary.de\/10.5771\/9783845290805\/vom-hochgemuten-voreiligen-griff-nach-der-wahrheit\">Barton<\/a> et al., \u201eVom hochgemuten, voreiligen Griff nach der Wahrheit. Fehlurteile im Strafprozess\u201c, Nomos Verlag, 2018.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Prof. em. Dr. sc. iur. Rolf <a href=\"https:\/\/www.europa-uni.de\/de\/struktur\/unileitung\/pressestelle\/aktuelles\/Konferenzen_und_Tagungen\/Tagungsinfos-alt\/Flyer-Hans-Gross-Preistraeger.pdf\">Ackermann<\/a>, ehemaliger Vizepr\u00e4sident der Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg, Mitbegr\u00fcnder der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Kriminalistik e. V.<\/p>\n<p>Rezensiert von: Holger Plank<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Christe-Zeyse, Jochen Dr.[1] (Hrsg.); Kriminalistik und forensische Wissenschaften. Festschrift f\u00fcr Ingo Wirth[2]; ISBN: 978-3-89574-941-4, 452 Seiten, erschienen im Verlag Dr. K\u00f6ster, Berlin, Schriftenreihe Polizei, 2018, 59,80 \u20ac Im Rahmen des 11. 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