{"id":1198,"date":"2019-03-17T21:15:59","date_gmt":"2019-03-17T20:15:59","guid":{"rendered":"http:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=1198"},"modified":"2019-03-17T21:15:59","modified_gmt":"2019-03-17T20:15:59","slug":"stephan-barton-ralf-eschelbach-michael-hettinger-eberhard-kempf-christoph-krehl-franz-salditthrsg-festschrift-fuer-thomas-fischer-rezensiert-von-holger-plank","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=1198","title":{"rendered":"Stephan Barton \/ Ralf Eschelbach \/ Michael  Hettinger \/ Eberhard Kempf \/ Christoph Krehl \/ Franz Salditt(Hrsg.) &#8211; Festschrift \u00a0f\u00fcr Thomas Fischer\u201c  &#8211; Rezensiert von: Holger Plank"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Barton, Stephan<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> \/ Eschelbach, Ralf<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> \/ Hettinger, Michael<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> \/ Kempf, Eberhard<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> \/ Krehl, Christoph<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> \/ Salditt, Franz<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> (Hrsg.);<\/em> Festschrift<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> \u00a0f\u00fcr Thomas Fischer<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a><\/strong><strong>;<\/strong> ISBN: 978-3-406-72459-6, 1.281 Seiten, erschienen bei C. H. Beck, M\u00fcnchen, 2018, 179.- \u20ac<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1199 alignright\" src=\"http:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/festschrift_thomas_fischer-100x150.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/festschrift_thomas_fischer-100x150.png 100w, https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/festschrift_thomas_fischer.png 200w\" sizes=\"(max-width: 100px) 100vw, 100px\" \/><\/p>\n<p>Am 01.05.2017 ist Thomas Fischer als Vorsitzender Richter des 2. Strafsenats am Bundesgerichtshof in Ruhestand getreten, deutlich vernehmbar ist der wort\u00adge\u00adwaltige Jurist (und Soziologe) in seiner schier unersch\u00f6pflichen Schaffenskraft aber weiterhin. Er ist nach wie vor Verfasser des wichtigsten Strafrechts\u00adkom\u00admentars (inzwischen in der 66. Auflage 2019)<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a>, an\u00adgesehenener aktiver Wissen\u00adschaftler (Honorarprofessur an der Julius-Maximilians-Uni\u00adversit\u00e4t W\u00fcrz\u00adburg), Mitherausgeber der <a href=\"https:\/\/rsw.beck.de\/cms\/?site=NStZ\">NStZ<\/a>, Mitautor am <a href=\"https:\/\/relaunch.beck-shop.de\/karlsruher-kommentar-strafprozessordnung-stpo\/product\/16422900?product=16422900&amp;pac=sem-shop&amp;adword=google\/RDSA\/RDSA&amp;gclid=EAIaIQobChMI8eTD-fmB4QIVVPlRCh2MmQjVEAAYASAAEgI-BfD_BwE\">Karlsruher Kom\u00admentar<\/a> zur Strafprozess\u00adordnung, Veranstalter strafrechtswissenschaftlicher Tagungen<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a>, Autor<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a> und Kolumnist<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a> mit o\u0308f\u00adfent\u00adlichkeitswirk\u00adsamer Aus\u00adstrahlung.<!--more--><\/p>\n<p>Nun ehren ihn Kollegen, Weggef\u00e4hrten und Freunde mit dieser Fest\u00adschrift, \u00fcbergeben am 05.10.2018, im Jahr seines 65. Geburtstages.<\/p>\n<p>Das Werk wird mit einem Umfang von 1.281 Seiten mit 86 Beitr\u00e4gen von 15 Autorinnen und 73 Autoren, welche ein breit gef\u00e4chertes Spektrum an Themen be\u00adleuchten, dem derart Geehrten sehr gerecht. \u201eDer Leser st\u00f6\u00dft bei der Lekt\u00fcre nicht nur auf juristische, sondern auch auf politische, journalistische, krimi\u00adnologische, psychiatrische und k\u00fcnstlerische Texte sowie auf einen Audiobeitrag (in Form einer eingelegten CD, vgl. Inhaltsverzeichnis Fn. 7). Aufgrund der he\u00adraus\u00adragenden Pers\u00f6nlichkeit Fi\u00adschers und seiner vielf\u00e4ltigen und vielschichtigen Wir\u00adkungskreise verwundert es nicht, dass ein Teil der Beitr\u00e4ge sogar allein seiner Person gewidmet ist &#8211; dabei kommen sowohl Lob als auch Kritik in gro\u00dfer und er\u00adfrischender Klarheit zur Sprache\u201c, wie die beiden Mitherausgeber <strong>Barton und Hettinger<\/strong> in ihrem Vorwort anl. einer zus\u00e4tzlichen ZIS<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a>-Sonderausgabe zu seinen Ehren vermerken. Insofern gleiche die Vielfalt der Festschrift &#8211; dem Anlass und dem \u201eWerk\u201c des zu Ehrenden angemessen &#8211; einem bunten Blumenstrau\u00df.<\/p>\n<p>Dabei, so die Herausgeber im Vorwort, ende sein \u201epublik werdender Interessens\u00adhorizont nicht, wie bei vielen \u201aPraktikern\u201c und \u201aTheoretikern\u2018, an den Grenzen des Strafrechts i. w. S., (son\u00addern) man erlebe einen Autor, der, eine spitze Feder f\u00fchrend, auf der Basis schneller Auffassungsgabe den Mut hat, die \u00c4nderung von Missst\u00e4nden durch Aufkl\u00e4rung \u00fcber deren Ursachen ansto\u00dfen zu wollen, wobei er (auch) Vorschl\u00e4ge zu deren Behebung vorstellt.\u201c Angesichts des Umstandes der politischen Absichtserkl\u00e4rung einer k\u00fcnftig \u201eevidenzbasierteren Kriminalpo\u00adlitik\u201c<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14]<\/a>, bei der \u201ekrimi\u00adnologische Evi\u00addenzen sowohl bei der Erarbeitung von Ge\u00adsetz\u00adentw\u00fcrfen als auch bei deren Evaluation ber\u00fccksichtigt werden\u201c sollen, erscheint jedoch auch die W\u00fcrdigung des \u201eern\u00fcchternd realistisch-kritischen Blicks\u201c des Geehrten auf das \u201eVerh\u00e4ltnis der beiden Welten, der Wissenschaft (Theorie) und der Rechtsprechung (Praxis)\u201c, die sich, so Fischer, zunehmend \u201evoneinander entfernen\u201c <a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\">[15]<\/a>, recht bedeutsam. So fehle es der Rechtsprechung an kri\u00adtischer Selbstreflexion, der Wissenschaft an hinreichender Ber\u00fccksichtigung der Wirklichkeit. Einige Protagonisten auf beiden Seiten werden Fischers kritischem Befund sicher zustimmen k\u00f6nnen und zahlreiche Belege hierf\u00fcr vor\u00adweisen.<a href=\"#_ftn16\" name=\"_ftnref16\">[16]<\/a><\/p>\n<p>Fischer wird in den Beitr\u00e4gen immer wieder als liberaler, aufgekl\u00e4rter Straf\u00adrechtsdenker par excellence gew\u00fcrdigt, der &#8211; nicht zuletzt im Rahmen seiner publi\u00adzistischen T\u00e4tigkeit -, vor allem wenn er Ignoranz, Unkenntnis oder aber Faulheit sp\u00fcrte, wortgewaltig Furor entfalten konnte und wollte (auch wenn er, was in einigen Beitr\u00e4gen bemerkt wird, dabei dann gelegentlich \u00fcber das Ziel hinausschoss). Dabei ging es ihm aber immer darum, einem breiteren Publikum Sachkenntnis \u00fcber das Strafrecht zu vermitteln, und das, in der Tradition seiner Ausbildung, stets in einem gesamtgesellschaftlichen, rechts\u00adsoziologischen Kon\u00adtext. Strafrecht, als sozial vermitteltes Konstrukt, d\u00fcrfe dabei gerade heute, in einer Welt voller Risiken, in der blo\u00dfen Absicht einen Schuldigen zu finden nicht dem \u201eBed\u00fcrfnis (folgen), den Zufall zu kontrollieren und ihn durch normative Regeln und Zuschreibung von (sanktionsw\u00fcrdiger Ver\u00adant\u00ad\u00adwor\u00adtung auszu\u00adschalten.\u201c Dies sei uns offensichtlich ebenso \u201ewesenseigen, wie die Ver\u00adkennung unserer M\u00f6glichkeiten dazu\u201c, so Fischer in einer Kolumne zu \u201e<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2015-04\/flugzeugabsturz-katastrophe-recht\">Zufall, Schuld, Depression<\/a>\u201c vom 07.04.2015. Insofern gibt er sich auch als auf\u00adgekl\u00e4rter Ge\u00adsellschaftskritiker, <strong>Ignor<\/strong> bezeichnet ihn in seinem einleitend wun\u00adderbar formu\u00adlierten, mit Aphorismen gew\u00fcrzten Personagramm sogar wohlmei\u00adnend als \u201eMo\u00adra\u00adlisten\u201c.<\/p>\n<p>Beachtlich ist auch der (in der Sache) gleicherma\u00dfen kritische wie auch (per\u00ads\u00f6nlich) respektvolle Beitrag \u201e<em>Off topic. Ein obiter dictum<\/em>\u201c (S. 53 \u2013 59) von <strong>Renate K\u00fcnast<\/strong> zu der Festschrift, lieferte doch gerade sie sich mit Fischer einige Male z. T. scharfe (meist normgenetische) \u00f6ffentliche Dis\u00adkurse, bspw. im Zusam\u00admenhang mit von Fischer beklagten \u201eAlibianh\u00f6rungen\u201c zu Gesetzesvorhaben in den federf\u00fchrenden Aussch\u00fcssen des Deutschen Bundesta\u00adges.<a href=\"#_ftn17\" name=\"_ftnref17\">[17]<\/a> Auch in diesem Beitrag zeigt sich K\u00fcnast argumentierfreudig, ja z. T. kampfeslustig, Eigen\u00adschaften, die sie mit Thomas Fischer teilt und die gewiss beide aneinander sch\u00e4tzen, n\u00e4mlich die Pflege des \u201ePrinzips, sich nicht (von anderen oder eingefahrenen Meinungen) irritieren zu lassen und beharrlich zu bleiben.\u201c<\/p>\n<p>Sehr sch\u00f6n reflektiert <strong><a href=\"https:\/\/erb.jura.uni-mainz.de\/\">Volker Erb<\/a><\/strong> in seinem Beitrag \u201e<em>Von der Gef\u00e4hrlichkeit des \u201agef\u00e4hrlichen Werkzeugs\u2018 in der Hand von Gesetzgeber, Strafjustiz und Straf\u00adrechts\u00adwissenschaft<\/em>\u201c (S. 301 \u2013 314) auf Fischers Kolumne vom 31. M\u00e4rz 2015 \u201e<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2015-03\/gesetzgebung-raub-strafgesetzbuch\/komplettansicht\">\u00dcber die Schwierigkeit, einen Raub zu begehen<\/a> \u2013 Ein bemerkenswertes Beispiel f\u00fcr das Zusammenwirken fehlerhafter Gesetzgebung und untauglicher Repara\u00adturversuche durch die Rechtsprechung\u201c zur Unterscheidung von Waffen und so genannten gef\u00e4hrlichen Werkzeugen durch den GSST des BGH und auf daraus resultierende Paradoxien innerhalb des Straftatenkatalogs, insbesondere der Qualifizierungen des StGB.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend aus dem breiten Portfolio der Beitr\u00e4ge herausgegriffen sei die W\u00fcrdigung von Fr. <strong>Leutheusser-Schnarrenberger<\/strong>, \u201e<em>Thomas Fischer und die Politik<\/em>\u201c (S. 1111 \u2013 1123). Sie spannt hierin zun\u00e4chst einen weiten verfassungs\u00adrechtlichen und strafrechtspolitischen Bogen unter einem Horizont von \u201eFreiheit und Sicherheit\u201c und verortet dabei Fischers \u201eVerst\u00e4ndnis von Sicher\u00adheit durch Strafrecht\u201c am Beispiel einiger Zitate seines Schaffens in diesem Bild, bevor sie ihn abschlie\u00dfend als \u201eaktiven Verteidiger eines liberalen materiellen Rechts\u00adstaates\u201c, wohlwollend auch als \u201eMahner und Utopisten\u201c in diesem Gef\u00fcge, be\u00adzeichnet.<\/p>\n<p>Die Festschrift ist sicher ein \u201eSchmuckst\u00fcck\u201c f\u00fcr jede Fachbibliothek. Man kann sich stundenlang in ihren Beitr\u00e4gen verlieren. Sie vereint &#8211; den Herausgebern sei es gedankt &#8211; eine inhaltlich beeindruckend dichte wie auch vielf\u00e4ltige Sammlung von in unterschiedliche Facetten gefassten Persona\u00adgrammen und Charakteristika des Laureaten sowie von strafrechtswissenschaftlichen, -politischen und -prak\u00adtischen Aufs\u00e4tzen mit zu\u00ads\u00e4tzlichen, \u201ek\u00fcnstlerisch\u201c anspruchsvollen, das Gesamtprojekt auflockernden Ausfl\u00fcgen, bspw. zur Architektur am Beispiel des Erbauers des von Fischer bewohnten Hauses in Baden-Baden (Stefan K\u00f6nig, \u201e<em>Mein ganzes Gl\u00fcck h\u00e4ngt daran<\/em>\u201c, S. 25 \u2013 43). Sie wird &#8211; an dieser Stelle sind, dem Gusto des Rezensenten geschuldet, auch nur einige wenige Beitr\u00e4ge \u201ege\u00adstreift\u201c &#8211; in Umfang, Tiefe aber auch hinsichtlich Origi\u00adnalit\u00e4t und kritischer Reflexivit\u00e4t in der Sache und zur (streitbaren wie auch gelegentlich umstrittenen) Person &#8211; soweit ich dies aus meiner ein\u00adgeschr\u00e4nkten Perspektive beur\u00adteilen kann &#8211; auch dem Menschen, Praktiker, Wis\u00adsenschaftler, (kriminalpolitischen) Kom\u00admentator, Autor und Kolumnisten in ihrem Facettenreichtum gerecht.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Prof. Dr. iur. Stephan <a href=\"http:\/\/www.jura.uni-bielefeld.de\/lehrstuehle\/barton\/lehrstuhl\/stephanbarton\">Barton<\/a>, Universit\u00e4t Bielefeld, Professur f\u00fcr Strafrecht und Strafprozessrecht.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Dr. iur. Ralf <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ralf_Eschelbach\">Eschelbach<\/a>, beisitzender Richter im 2. Strafsenat des BGH.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Prof. em. Dr. iur. Michael <a href=\"http:\/\/www.jura.uni-mainz.de\/hettinger.php\">Hettinger<\/a>, ehemals Lehrstuhl f\u00fcr Strafrecht und Strafprozessrecht an der Johannes Gutenberg-Universit\u00e4t Mainz.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Eberhard <a href=\"https:\/\/www.kempfschilling.de\/#start\">Kempf<\/a>, Fachanwalt f\u00fcr Strafrecht, Kanzlei Kempf \/ Schilling in Frankfurt.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Prof. Dr. iur. Christoph <a href=\"https:\/\/www.bundesgerichtshof.de\/DE\/DasGericht\/Geschaeftsverteilung\/BesetzungSenate\/Strafsenate\/strafsenate_node.html\">Krehl<\/a>, beisitzender Richter im 2. Strafsenat des BGH und <a href=\"https:\/\/www.jura.uni-frankfurt.de\/41078521\/honorarprof\">Honorarprofessor<\/a> an der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Prof. Dr. iur. Franz Salditt, Fachanwalt f\u00fcr Straf-, Wirtschafts- und Steuerrecht in Neuwied, Hono\u00adrarprofessor an der Fernuniversit\u00e4t Hagen.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Vgl. <a href=\"https:\/\/relaunch.beck-shop.de\/festschrift-thomas-fischer\/product\/24010550?product=24010550\">Verlags-Website<\/a> und <a href=\"https:\/\/beckassets.blob.core.windows.net\/product\/toc\/24010550\/festschrift-thomas-fischer-9783406724596.pdf\">Inhaltsverzeichnis<\/a> des Sammelbandes.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Zur <a href=\"https:\/\/www.fischer-stgb.de\/fischer\/vita\/\">Vita<\/a> von Prof. Dr. iur. utr. Thomas Fischer.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Beck`scher Kurz-Kommentar <a href=\"https:\/\/relaunch.beck-shop.de\/fischer-strafgesetzbuch-stgb\/product\/23986190?product=23986190&amp;pac=verlag&amp;adword=google%2fBeck_RSW%2faut%3aFischer_ctr%3akur_res%3aPC3140_p%3a10216298_tit%3aStGB&amp;gclid=EAIaIQobChMIhfypvfiB4QIVifdRCh2cpAejEAAYASAAEgIYj_D_BwE\">StGB<\/a> mit Nebengesetzen<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> \u00a0Seit 2015 veranstaltet Fischer die \u201e<a href=\"https:\/\/www.nomos-shop.de\/trefferListe.aspx?action=reihe&amp;reihe=586&amp;rtoc=0\">Baden-Badener Strafrechtsgespr\u00e4che<\/a>\u201c, zu der, inzwischen im vier\u00adten Band 2019, bei Nomos eine eigene gleichnamige Schriftenreihe, bei der der Veranstalter zugleich Herausgeber ist.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> \u00a0Zuletzt (<u>2018<\/u>) erschienen bei Droemer Knaur: \u201e<a href=\"https:\/\/www.droemer-knaur.de\/buch\/9596064\/ueber-das-strafen\">\u00dcber das Strafen<\/a>\u201c (vgl. hierzu die anspruchsvolle Besprechung von <a href=\"https:\/\/verfassungsblog.de\/strafrecht-als-kommunikationsform-in-der-demokratischen-gesellschaft-ein-blick-in-das-neue-buch-von-thomas-fischer\/\">G\u00e4rditz<\/a> im \u201eVerfassungsblog\u201c vom 14.10.2018), <u>2017<\/u>, Droemer Knaur, \u201e<a href=\"https:\/\/www.droemer-knaur.de\/buch\/9375819\/richter-sprueche\">Richter-Spr\u00fcche<\/a>\u201c als Aphorismen-Sammlung, <u>2016<\/u>, ebenfalls bei Droemer Knaur, \u201e<a href=\"https:\/\/www.droemer-knaur.de\/buch\/8847865\/im-recht\">Im Recht<\/a>\u201c als Kolum\u00adnen-Sammlung der ZEIT, f\u00fcr die Fischer von Januar 2015 \u2013 Mai 2017 mit 118 Folgen t\u00e4tig war.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> \u00a0F\u00fcr die ZEIT (vgl. Fn. 11) mit der Kolumne \u201e<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/serie\/fischer-im-recht\">Fischer im Recht<\/a>\u201c, dann seit Januar 2018, zun\u00e4chst mit ei\u00adnigen unregelm\u00e4\u00dfigen Debattenbeitr\u00e4gen, seit August 2018 mit der regelm\u00e4\u00dfig zweiw\u00f6chentlich erschei\u00adnenden Kolumne \u201e<a href=\"https:\/\/meedia.de\/2018\/08\/29\/ex-bundesrichter-thomas-fischer-startet-bei-meedia-zweiwoechentliche-kolumne-fischers-kleine-presseschau\/\">Fischers kleine Presseschau<\/a>\u201c bei der Online-Zeitschrift MEEDIA, seit September 2018 zudem mit der Kolumne \u201eRecht haben\u201c bei <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/impressum\/autor-23205.html\">Spiegel Online<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> \u00a0Die Zeitschrift f\u00fcr Internationale Strafrechtsdogmatik (ZIS) erscheint seit dem Jahr 2006 als frei zu\u00adg\u00e4ngliches Online-Format, im Jahr 2006 initiiert von dem Mitherausgeber der Festschrift, Prof. Dr. iur. Thomas Rotsch, vgl. Besprechung der <a href=\"http:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=1186\">Jubil\u00e4umsschrift<\/a> zum zehnj\u00e4hrigen Bestehen der ZIS im PNL. Dem Laureaten Fischer ist \u2013 neben der Festschrift \u2013 zus\u00e4tzlich die Ausgabe <a href=\"http:\/\/www.zis-online.com\/dat\/ausgabe\/2018_10_ger.pdf\">10\/2018<\/a> der ZIS gewidmet.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> \u00a0<a href=\"https:\/\/www.cdu.de\/system\/tdf\/media\/dokumente\/koalitionsvertrag_2018.pdf?file=1\">Koalitionsvertrag<\/a> zwischen CDU\/CSU und SPD vom 07.02.2018, S. 133 f., Z. 6289 ff.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> \u00a0Die beiden Mitherausgeber der Festschrift, Barton und Hettinger, glauben auch, dass die \u201epubli\u00adzistische T\u00e4tigkeit\u201c des Autors, die <strong><a href=\"https:\/\/ignor.rewi.hu-berlin.de\/\">Alexander Ignor<\/a><\/strong> in seinem Beitrag zur Festschrift \u201e<em>Straf\u00adrechts\u00aderkl\u00e4rer. Gesellschaftskritiker. Moralist<\/em>\u201c (S. 9 \u2013 22) in ihrer Reichweite &#8211; weit \u00fcber das Sujet Strafrecht hinaus &#8211; wunderbar skizziert, mit Fischers empfehlenswerten Beitrag \u201e<em>Strafrechtswissen\u00adschaft und strafrecht\u00adliche Rechtsprechung \u2013 Fremde seltsame Welten<\/em>\u201c (ebd., <a href=\"https:\/\/www.degruyter.com\/view\/supplement\/9783899495881_Inhaltsverzeichnis.pdf\">S. 63 \u2013 82<\/a>) in der Festschrift zum 65. Geburtstag von Rainer <a href=\"https:\/\/www.hammpartner.de\/de\/team\/prof-dr-rainer-hamm\/\">Hamm<\/a> im Jahr 2008 begann.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref16\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a> Vgl. z. B. die Besprechung des Sammelbandes, hrsg. von Zabel im Nomos Verlag (2018), \u201eStraf\u00adrechts\u00adpolitik. \u00dcber den Zusammenhang von Strafgesetzgebung, Strafrechtswissenschaft und Straf\u00adgerechtigkeit\u201c im PNL, wo z. B. <strong>Kubiciel<\/strong>, der auch mit einem eigenen Beitrag \u201e<em>Die Strafrechts\u00adwissenschaft als kritische Wissenschaft<\/em>\u201c (S. 143 \u2013 154) in der Festschrift vertreten ist, \u00e4hnliche selbstkritische Thesen vertritt.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref17\" name=\"_ftn17\">[17]<\/a> \u00a0Kasuistischer Ausgangspunkt war eine Kolumne in der ZEIT-Reihe \u201eFischer im Recht\u201c. Thomas Fischer beschrieb in dem Beitrag zur Versch\u00e4rfung des Sexualstrafrechts unter dem Titel \u201e<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2015-02\/sexuelle-gewalt-sexualstrafrecht\">Die Schutzl\u00fcckenkampagne<\/a>\u201c (Teil I, vom 03. Februar 2015) kritisch die (seine!) \u00f6ffentliche Sach\u00adverst\u00e4ndigenanh\u00f6rung vor dem Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages. Nach dem Teil II dieser Kolumne, der unter dem Titel \u201e<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2015-02\/sexuelle-gewalt-sexualstrafrecht-schutzluecke\">Es gibt keinen Skandal<\/a>\u201c am 10. Februar 2015 erschien, kri\u00adtisierte ihrerseits die damalige Vorsitzende des federf\u00fchrenden Rechtsausschusses, Renate K\u00fcnast, am 16. Februar 2015 in unmittelbarer <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2015-02\/sexuelle-gewalt-kolumne-fischer-replik-renate-kuenast\">Replik<\/a> auf diesen Beitrag von Fischer unter dem Titel \u201eFischer allein im Rechtsausschuss\u201c in ungew\u00f6hnlich scharfer Form dessen Rechts- und Poli\u00adtikverst\u00e4ndnis. Fischer antwortete hierauf noch am gleichen Tag in Duplik mit dem Titel \u201e<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2015-02\/sexuelle-gewalt-strafrecht-fischer-erwiderung\">Warum so viele Reflexe, Frau K\u00fcnast<\/a>?\u201c Fischer erkannte in einem derartigen Prozedere Hinweise \u201eauf die Alibi-Funktion gesetzgeberischer Anh\u00f6rungen von Wissenschaftlern\u201c oder Praktikern.<\/p>\n<p>Rezensiert von: Holger Plank<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Barton, Stephan[1] \/ Eschelbach, Ralf[2] \/ Hettinger, Michael[3] \/ Kempf, Eberhard[4] \/ Krehl, Christoph[5] \/ Salditt, Franz[6] (Hrsg.); Festschrift[7] \u00a0f\u00fcr Thomas Fischer[8]; ISBN: 978-3-406-72459-6, 1.281 Seiten, erschienen bei C. H. Beck, M\u00fcnchen, 2018, 179.- \u20ac Am 01.05.2017 ist Thomas Fischer als Vorsitzender Richter des 2. Strafsenats am Bundesgerichtshof in Ruhestand getreten, deutlich vernehmbar ist der &hellip; <a href=\"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=1198\" class=\"more-link\">Continue reading <span class=\"screen-reader-text\">Stephan Barton \/ Ralf Eschelbach \/ Michael  Hettinger \/ Eberhard Kempf \/ Christoph Krehl \/ Franz Salditt(Hrsg.) &#8211; Festschrift \u00a0f\u00fcr Thomas Fischer\u201c  &#8211; Rezensiert von: Holger Plank<\/span> <span class=\"meta-nav\">&uarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1198"}],"collection":[{"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1198"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1198\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1200,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1198\/revisions\/1200"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1198"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1198"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1198"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}