{"id":1443,"date":"2020-02-24T14:55:05","date_gmt":"2020-02-24T13:55:05","guid":{"rendered":"http:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=1443"},"modified":"2020-02-24T14:55:05","modified_gmt":"2020-02-24T13:55:05","slug":"hans-woller-gerd-mueller-oder-wie-das-grosse-geld-in-den-fussball-kam-rezensiert-von-thomas-feltes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=1443","title":{"rendered":"Hans Woller: Gerd M\u00fcller oder Wie das gro\u00dfe Geld in den Fu\u00dfball kam. Rezensiert von Thomas Feltes"},"content":{"rendered":"<p><strong>Hans Woller: Gerd M\u00fcller oder Wie das gro\u00dfe Geld in den Fu\u00dfball kam. <\/strong>C.H. Beck Verlag, M\u00fcnchen 2019, ISBN 9783406741517, 352 Seiten, 22,95 Euro (3. Auflage 2020)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1444 alignright\" src=\"http:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/M\u00fcller-97x150.jpg\" alt=\"\" width=\"97\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/M\u00fcller-97x150.jpg 97w, https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/M\u00fcller.jpg 348w\" sizes=\"(max-width: 97px) 100vw, 97px\" \/>Was hat eine Fu\u00dfballer-Biografie im Buch-Blog des Polizei-Newsletter verloren? Eigentlich nat\u00fcrlich nichts, es sei denn es geht um Steuerhinterziehung in gro\u00dfem Umfang (die dazu passende! Biografie muss jedoch noch geschrieben werden), oder um ein Buch, das mehr bietet als bunte Geschichten aus Umkleidekabinen und Schlafzimmern. Und dieses Buch bietet mehr. Wenn ein Buch dann noch innerhalb weniger Monate in der 3. Auflage erscheint, so wird auch der Rezensent neugierig. Schwarzgeldzahlungen und Steuerhinterziehung unter den Augen der CSU und der bayerischen Staatsregierung \u2013 verj\u00e4hrt? Juristisch vielleicht, moralisch und wissenschaftlich sicher nicht.<!--more--><\/p>\n<p>\u201e<em>Sie nannten ihn das &#8222;achte Fu\u00dfball-Weltwunder&#8220; &#8211; und meinten damit Gerd M\u00fcller, der als Torj\u00e4ger noch heute alle Rekorde h\u00e4lt. Wer war dieser Mann, der vom Provinzkicker aus \u00e4rmlichsten Verh\u00e4ltnissen zum Weltstar aufstieg, reich wurde und dann nach einem Ausflug in das Fu\u00dfballentwicklungsland Amerika alkohols\u00fcchtig in der Gosse landete? Der Historiker Hans Woller schildert die Etappen dieser ungew\u00f6hnlichen Karriere. Die Geschichte des FC Bayern M\u00fcnchen ist dabei stets pr\u00e4sent. M\u00fcllers Verein etablierte sich in den 1960er und 1970er Jahren an der Spitze des europ\u00e4ischen Fu\u00dfballs, bewegte sich aber immer am Rande des finanziellen Ruins. Wie die Insolvenz abgewendet werden konnte, welche zwielichtige Rolle dabei die bayerische Staatsregierung und die CSU spielten und in welchem Ma\u00dfe Superstars wie M\u00fcller oder Beckenbauer von diesen Machenschaften profitierten, ist bisher noch nie so dargestellt worden<\/em>\u201c \u2013 so der Klappentext zu dem Buch.<\/p>\n<p>Mit erheblichem Rechercheaufwand (s.u.) arbeitet Hans Woller einen wenig bekannten Teil der deutschen Nachkriegsgeschichte auf, indem er die Legende M\u00fcller in einer Zeit der schwarzen Kassen und politischer Protegierung von Steuerkriminalit\u00e4t en gros betrachtet. In seiner Besprechung in der FAZ schreibt Haneke dazu: \u201e<em>die ganze Liga fu\u00dfte damals auf einem System von schwarzen Zahlungen. \u2026 Um die Gemeinn\u00fctzigkeit zu bewahren, wurden Geh\u00e4lter und Abl\u00f6sesummen streng gedeckelt \u2013 und waren damit weit entfernt von dem tats\u00e4chlichen Wert, den die Stars in einer entstehenden Medienwelt entwickelten. Beinahe logische Folge dieser Kluft zwischen tats\u00e4chlichem Wert und realen Geh\u00e4ltern war ein System schwarzer Kassen und Zulagen<\/em>\u201c. Auf seinen Reisen kassierte der Manager Schwan (der auch mit einer anderen deutlich schillernderen Figur des deutschen Fu\u00dfballs, Franz Beckenbauer lange gemeinsame Sache machte)<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> hohe Summen ein, immer in bar und nie regul\u00e4r verbucht. \u201e<em>Der gr\u00f6\u00dfte Anteil ging in Briefumschl\u00e4gen direkt an die Spieler, mit \u201edicken B\u00fcndeln\u201c seien sie zur\u00fcckgekehrt, berichtete Beckenbauer sp\u00e4ter. Alles lief diskret, auch die regelm\u00e4\u00dfigen Zwischenlandungen in Z\u00fcrich, wo ein Teil der Einnahmen sicher verblieb. F\u00fcr alle F\u00e4lle sei regelm\u00e4\u00dfig \u201epolitischer Begleitschutz in Gestalt von Staatssekret\u00e4r Erich Kiesl aus dem Innenministerium\u201c dabei gewesen<\/em>\u201c, schreibt Woller. Die N\u00e4he zur CSU half den Bayern-Spielern laut Woller auch sp\u00e4ter noch, als die Finanz\u00e4mter Mitte der siebziger Jahre Teile der j\u00fcngeren Vergangenheit aufarbeiten. \u201e<em>Dass manche Helden von damals noch heute gewisse Anpassungsschwierigkeiten an die allgemeing\u00fcltige Steuermoral haben, ist da beinahe verst\u00e4ndlich<\/em>\u201c.<\/p>\n<p>Haneke weit auch darauf hin, dass trotz Wollers Recherchen hier noch vieles im Dunklen liegt, siehe Beckenbauer. Das Steuergeheimnis sch\u00fctzt die Akten in den Archiven und die damals Handelnden in Sport und Politik. Gerhard \u201eGerd\u201c M\u00fcller war schnell zum gro\u00dfen Star aufgestiegen, f\u00fchlte sich aber auf dem gesellschaftlichen Parkett jenseits des Rasens nie wohl. Nach der Trennung von Bayern M\u00fcnchen und einem Versuch in den Vereinigten Staaten kamen der wirtschaftliche und gesundheitliche Abstieg, als er sein Geld durch zwielichtige Berater und aussichtslose Investments verlor.<\/p>\n<p>Am Beispiel der Person von Gerd M\u00fcller (und deshalb ist das Buch auch und gerade f\u00fcr Kriminologen wichtig) wird erstmals hineingeleuchtet in das soziale, politische und kulturelle (und auch kriminelle) Milieu des Profifu\u00dfballs der 1960er und 1970er Jahre. Das Buch fragt nach der politischen Vergangenheit des damaligen Leitungspersonals ebenso wie nach politischen Verwicklungen. <em>\u201eMachenschaften weit jenseits der Legalit\u00e4t waren im Fu\u00dfball an der Tagesordnung<\/em>\u201c (S. 11). Vergangenheit? Fraglich, denn noch muss das \u201eSommerm\u00e4rchen\u201c nicht nur juristisch aufgearbeitet werden: Aufgrund seines angeblich sehr schlechten Gesundheitszustands entgeht Franz Beckenbauer im Verfahren um die WM 2006 allem Anschein nach einer Anklage. Wie der &#8222;<em>Spiegel<\/em>&#8220; berichtet, haben die Anw\u00e4lte Atteste von Beckenbauers \u00c4rzten vorgelegt, wonach jede Aufregung f\u00fcr ihn lebensgef\u00e4hrlich sein k\u00f6nne<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a>.<\/p>\n<p>\u201e<em>Beckenbauer sagt nichts mehr. Er taucht nirgends mehr auf, sondern ab. Seine \u00c4rzte hat er ausrichten lassen, dass sein Gesundheitszustand keine weiteren Wortmeldungen mehr erlaube, auch nicht vor Gericht bez\u00fcglich der WM-Aff\u00e4re 2006. Immer noch ungekl\u00e4rt ist da der Verbleib jener dubiosen 6,7 Millionen, aber die Schweizer Staatsanwaltschaft wird Beckenbauers Verfahren abtrennen und n\u00e4chsten April wegen Verj\u00e4hrung vermutlich beenden, denn das Attest verweist auf zwei Herz-Operationen, eine k\u00fcnstliche H\u00fcfte und einen Augeninfarkt, das Urteilsverm\u00f6gen des Kaisers ist eingeschr\u00e4nkt, das Ged\u00e4chtnis getr\u00fcbt \u2013 also bleibt sein letzter gro\u00dfer Auftritt vermutlich der bei seinem Golfturnier \u201eKaiser-Cup\u201c in Bad Griesbach\u201c<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><strong>[3]<\/strong><\/a>. <\/em>Nun denn, das Verfahren gegen Schmidt, Zwanziger und Niersbach l\u00e4uft seit August 2019<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a>, und man darf auf die Ergebnisse gespannt sein.<\/p>\n<p>Wichtig ist auch der \u00fcbergreifende wissenschaftliche Aspekt. Woller betont selbst, dass Fu\u00dfball in den Darstellungen zur deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert keine gro\u00dfe Rolle spielt, allerdings sei er als gesellschaftliches Ph\u00e4nomen viel zu wichtig, um ihn und seine Geschichte als separate Parallelveranstaltung zur \u00abeigentlichen\u00bb Geschichte zu betrachten, ohne Bezug zu den Haupt- und Staatsaktionen und zu den sozio\u00f6konomischen und kulturellen Basisprozessen. Woller macht auch deutlich, wie schwierig Recherchen in diesem Themenbereich sind, auch weil es an einer durchg\u00e4ngigen wissenschaftlichen Begleitung und Aufarbeitung gefehlt hat. Ob diese seit einiger Zeit gew\u00e4hrleistet ist, nachdem Publikationen zum Bereich des Umfeldes von Fu\u00dfballspielen und dort vor allem zu Ultras deutlich mehr geworden sind, mag man bezweifeln. Denn in den engen (und geheimen!) Kernbereich der Organisation des deutschen Fu\u00dfballs durch DFL und DFB kann kaum einer vordringen, zumal dort alles darangesetzt wird, niemanden, der (zu) kritisch werden k\u00f6nnte, zu nahe an sich heranzulassen \u2013 wovon der Autor dieser Rezension selbst berichten kann.<\/p>\n<p>Weitere, wichtige Unterlagen bleiben verschlossen: Quellen zum FC Bayern und seinen Stars sind wegen des sog. \u201eSteuergeheimnisses\u201c noch f\u00fcr viele Jahre gesperrt \u2013 auch f\u00fcr Wissenschaftler, was Woller zurecht als sachlich nicht nachvollziehbar bezeichnet. F\u00fcr ihn ist das bayerische Finanzministerium \u201e<em>einer der letzten dunklen Flecken bundesdeutscher Aufarbeitungskultur<\/em>\u201c (S. 15).<\/p>\n<p>Auch ein anderes, von Wissenschaftlern immer wieder benutzte Methode ist in diesem Bereich schwierig umzusetzen: die sog. \u201eOral History\u201c. Woller schreibt, dass es bei seinen Recherchen bei den Zeitzeugen nicht viel besser aussah als bei den schriftlichen Dokumenten. \u201e<em>Die Ereignisse liegen drei\u00dfig, vierzig Jahre zur\u00fcck, die eigene Erfahrung wird durch sp\u00e4tere Erkenntnisse und Informationen \u00fcberlagert und verf\u00e4lscht. Hinzu kommt, dass viele von ihnen zwar mit mir redeten &#8211; mehr als 60, einige mehrmals und \u00fcber Stunden -, aber wenig sagten. Aus zwei guten Gr\u00fcnden: Gerd M\u00fcller ist nicht nur ein Mythos, sondern auch ein kranker Mann, der Mitgef\u00fchl verdient und geschont werden muss. Und der FC Bayern M\u00fcnchen ist nach wie vor ihr Verein, im Erinnerungsdepot vieler Veteranen sogar ihre Sch\u00f6pfung, die im sch\u00f6nsten Licht erhalten bleiben soll. Unergiebig waren diese Gespr\u00e4che dennoch nicht. Denn abgesehen davon, dass auch Ausfl\u00fcchte und Abwehrstrategien subtile Botschaften enthalten, ergaben sich noch aus dem trockensten Interview neue Einsichten und wertvolle Mosaiksteinchen<\/em>\u201c (S. 14).<\/p>\n<p>Und: \u201e<em>Nicht zu ahnen war, dass ich bald in ein Labyrinth von Machenschaften und Manipulationen gelangen w\u00fcrde, in dem an Spitzbuben gr\u00f6\u00dferen und kleineren Formats kein Mangel herrschte<\/em>\u201c (S. 16). Nun ja, Spitzbuben sind ja ganz nett, aber zumindest teilweise haben wir es hier mit (organisierten) Kriminellen zu tun.<\/p>\n<p>Thomas Feltes, Februar 2020<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Zitat Schwan: \u201e<em>Ich kenne nur zwei intelligente Menschen: Schwan am Vormittag und Schwan am Nachmittag<\/em>.\u201c Quelle. S. FN 3.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/sport\/sonst\/franz-beckenbauer-atteste-fuer-massiv-verschlechterten-gesundheitszustand-a-1279152.html\">https:\/\/www.spiegel.de\/sport\/sonst\/franz-beckenbauer-atteste-fuer-massiv-verschlechterten-gesundheitszustand-a-1279152.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/print\/welt_kompakt\/print_sport\/article197612595\/Goetterdaemmerung-im-deutschen-Fussball.html\">https:\/\/www.welt.de\/print\/welt_kompakt\/print_sport\/article197612595\/Goetterdaemmerung-im-deutschen-Fussball.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.admin.ch\/gov\/de\/start\/dokumentation\/medienmitteilungen.msg-id-75991.html\">https:\/\/www.admin.ch\/gov\/de\/start\/dokumentation\/medienmitteilungen.msg-id-75991.html<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hans Woller: Gerd M\u00fcller oder Wie das gro\u00dfe Geld in den Fu\u00dfball kam. 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