{"id":1451,"date":"2020-03-24T09:43:00","date_gmt":"2020-03-24T08:43:00","guid":{"rendered":"http:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=1451"},"modified":"2020-03-24T09:43:00","modified_gmt":"2020-03-24T08:43:00","slug":"britta-rutert-contested-properties-peoples-plants-and-politics-in-post-apartheid-south-africa-rezensiert-von-thomas-feltes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=1451","title":{"rendered":"Britta Rutert: Contested Properties. Peoples, Plants, and Politics in Post-Apartheid South Africa. Rezensiert von Thomas Feltes"},"content":{"rendered":"<p><strong>Britta Rutert: Contested Properties. <\/strong>Peoples, Plants, and Politics in Post-Apartheid South Afric<img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1452 alignright\" src=\"http:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/rutert-99x150.jpg\" alt=\"\" width=\"99\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/rutert-99x150.jpg 99w, https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/rutert.jpg 246w\" sizes=\"(max-width: 99px) 100vw, 99px\" \/>a. Bielefeld, transcript-Verlag 2020, 354 Seiten, ISBN: 978-3-8376-4794-5, 39.99 Euro<\/p>\n<p>\u201eContested Properties\u201c \u2013 \u201eUmstrittenes Eigentum\u201c. In dem Buch geht es um Menschen, Pflanzen und Politik in S\u00fcdafrika, aber auch um dem Kampf um nat\u00fcrliche medizinische Ressourcen und Versuche, den Menschen, die diese Ressourcen entdeckt haben, zu deren Geschichte sie geh\u00f6ren und die sie anwenden, wegzunehmen. Diese Form von \u201eKriminalit\u00e4t\u201c ist nicht oder nur teilweise im nationalen und schon gar nicht im internationalen Strafrecht geregelt \u2013 aus verschiedenen Gr\u00fcnden, auf die noch einzugehen sein wird. Sie hat aber massiven Einfluss auf das Leben der indigenen Bev\u00f6lkerung in S\u00fcdafrika. Da diese Kriminalit\u00e4t (auch) von Deutschland ausgeht (Stichwort \u201eBiopiraterie\u201c), ist dieses Buch auch hierzulande von kriminologischem Interesse.<!--more--><\/p>\n<p>Das Buch befasst sich mit der Ausbeutung von Heilpflanzen und den damit verbundenen Kenntnissen auf dem Gebiet der Bioprospektion in S\u00fcdafrika nach der Apartheid. Unter Bioprospektion wird die Nutzung genetischer oder biologischer Ressourcen f\u00fcr kommerzielle Zwecke verstanden. Dabei geht es auch um Forderungen nach politischer Beteiligung indigener Gemeinschaften sowie um nationale und lokale kulturelle Identit\u00e4t und das daraus entstandene Erbe. \u00a0Als Bioprospektion wird aber auch die Erkundung des kommerziellen Potenzials biologischer Ressourcen bezeichnet, insbesondere f\u00fcr Zwecke der Pharmazie. Sie betrifft vor allem wissenschaftliche Untersuchungen von Pflanzen, um deren wirtschaftliche Nutzbarmachung abzusch\u00e4tzen oder um neue Wirkstoffe zu finden und erfolgt auch durch Forschungen bei indigenen V\u00f6lkern und Analysen der Pflanzen und Wirkstoffe, die dort verwendet werden.<\/p>\n<p>Die Studie von Rutert besch\u00e4ftigt sich mit der Bioprospektion traditioneller Heilpflanzen oder \u201eMuti\u201c. Der Begriff Muti wird von traditionellen Heilern oder Heilpraktikern &#8211; aber auch von anderen s\u00fcdafrikanischen B\u00fcrgern &#8211; verwendet und ist mit indigenem Wissen verbunden<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>. Heilpflanzen sind neben den Technologien, mit denen sie hergestellt werden, im Fokus des Buches.<\/p>\n<p>Neben der Bioprospektion geht es in dem Buch auch um Biodiversit\u00e4t. Darunter werden biologische Vielfalt und Artenreichtum verstanden; beides ist ebenfalls durch Ma\u00dfnahmen westlicher Pharmakonzerne gef\u00e4hrdet. Bereits 2008 hatte sich eine Publikation der Gesellschaft f\u00fcr bedrohte V\u00f6lker unter dem Titel: \u201e<em>Ausverkauf von biologischen Biodiversit\u00e4t und indigene V\u00f6lker. Ressourcen und traditionellem Wissen<\/em>\u201c besch\u00e4ftigt<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a>. Der Autor, Markus Nitsch, schreibt darin: \u201e<em>Dabei stellt inzwischen nicht mehr nur die rasch schwindende nat\u00fcrliche Artenvielfalt ein potenzielles Problem dar. Es spricht vieles daf\u00fcr, dass dieser Verlust an Biodiversit\u00e4t uns fr\u00fcher oder sp\u00e4ter alle betreffen wird. Heute und unmittelbar betroffen sind aber vor allem indigene V\u00f6lker und lokale Gemeinschaften, deren Wertvorstellungen auf ein Leben im Einklang mit der Natur ausgerichtet sind. \u2026 Bevor indigene Kulturen m\u00f6glicherweise ganz verschwinden, bem\u00fchen sich allerdings insbesondere Pharma-konzerne im gro\u00dfen Stil, das traditionelle und medizinisch verwertbare Wissen indigener Kulturen f\u00fcr sich inForm von Patenten nutzbar zu machen. \u2026\u00a0 eine immer gr\u00f6\u00dfere Zahl indigener V\u00f6lker und Entwicklungsl\u00e4nder sehen nicht ein, warum seit Generationen \u00fcberliefertes Wissen nur von Fremden genutzt werden darf und betrachten ein derartiges Verhalten als Biopiraterie oder Biokolonialismus<\/em>\u201c.<\/p>\n<p>Durch den Schutz der Biodiversit\u00e4t werden auch die Bedeutung und die Verdienste der indigenen V\u00f6lker f\u00fcr die Entwicklung und Bewahrung der Artenvielfalt anerkannt. Denn das Vorgehen westlicher Pharmakonzerne widerspricht dem indigenen Verst\u00e4ndnis vom Verh\u00e4ltnis Mensch-Natur. Die Privatisierung ihrer Ressourcen und ihres Wissens durch Pharma- und Agrarkonzerne aus den Industrienationen ist f\u00fcr sie eine moderne Form des Kolonialismus. Daher hat sich in den vergangenen Jahren unter indigenen V\u00f6lkern Widerstand gegen den Raub ihres Wissens und ihrer Ressourcen entwickelt. So ist es den San des s\u00fcdlichen Afrika mit Hilfe massiven \u00f6ffentlichen Drucks gelungen, vor Gericht eine Gewinnbeteiligung im Zusammenhang mit der Nutzung des Wirkstoffes P57 in der Hoodia-Pflanze zu erstreiten. Laut eines 2003geschlossenen Vertrags sollen die San sechs Prozent der Lizenzeinnahmen, die der Council for Scientific and Industrial Research (CSIR) f\u00fcr Produkte mit dem Wirkstoff P57 von Phytopharm erh\u00e4lt, bekommen. Allerdings wird ihnen in dem Vertrag untersagt, ihr Wissen in irgendeiner anderen Weise kommerziell zu nutzen.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a><\/p>\n<p>Das von den Vereinten Nationen ausgerufene Jahrzehnt der Biodiversit\u00e4t<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><sup>[4]<\/sup><\/a> wurde auch in Deutschland benutzt, um auf dieses Thema aufmerksam zu machen<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><sup>[5]<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>In ihrer Studie beschreibt Rutert das seit Ende der 1980er-Jahre verst\u00e4rkte Interesse pharmazeutischer Unternehmen und Forschungsinstitute an Pflanzen und indigenem Wissen dar\u00fcber. Dies ist, so hat man erkannt, nutzbar, um neue Wirkstoffe zu finden bzw. Medikamente herzustellen. Die Unternehmen kommen meist aus Industriel\u00e4ndern, die Pflanzen hingegen aus Entwicklungsl\u00e4ndern. Daraus folgt ein politisches und wirtschaftlich-soziales Gef\u00e4lle, das zum Nord-S\u00fcd-Konflikt beitr\u00e4gt. Die Arbeit besch\u00e4ftigt sich auch mit den Akteuren, die sich gegenseitig beeinflussen und daher nicht unabh\u00e4ngig voneinander betrachtet werden k\u00f6nnen, das Feld der biopro-Spektren. F\u00fcr die auf diesem Gebiet beteiligten menschlichen (d.h. traditionellen Heiler, Biochemiker oder Pharmakologen) und nichtmenschlichen (d.h. Heilpflanzen) Akteure verwendet sie die Akteur-Netzwerk-Theorie (ANT) als methodischen Rahmen f\u00fcr die Untersuchung. Dabei geht es um ein Konzept zur Erkl\u00e4rung wissenschaftlicher und technischer Innovationen, das seit Mitte der 1980er Jahre entwickelt und ausgearbeitet worden ist. Die Akteur-Netzwerk-Theorie zielt darauf, eine in ihrem Untersuchungsfeld gel\u00e4ufige Unterscheidung mit Hilfe des Netzwerk- Begriffs aufzubrechen: \u201e<em>die Unterscheidung zwischen Gesellschaft und Natur bzw. zwischen Gesellschaft und Technik. Soziale, technische und nat\u00fcrliche Entit\u00e4ten und Faktoren werden in der Akteur-Netzwerk-Theorie nicht als Explanans, sondern als Explananda behandelt\u201c.<\/em><a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a><\/p>\n<p>Konkret hat Rutert insgesamt 20 Monate in S\u00fcdafrika und dort an verschiedenen Stellen mit indigenen Heilern verbracht, an entsprechenden Treffen und Tagungen dazu vor Ort teilgenommen und durch eine Mischung aus explorativen Interviews und teilnehmender Beobachtung eine \u00fcberaus spannende ethnologische Studie zu diesem Thema vorgelegt. Dabei geht es auch um eher allgemeine Fragen, was zum Beispiel in diesem Kontext als \u201eproperty\u201c (also Eigentum) zu verstehen ist, und welche Rolle dabei der kulturelle, spirituelle und emotionale Wert (<em>emotional capital<\/em>, Bourdieu) dieses Eigentums spielt. Dabei geht es dann auch um Patentfragen und die legale und illegale Nutzung entsprechenden Wissens um Pflanzen und deren Heilkr\u00e4fte. Sch\u00e4tzungsweise 25% aller auf dem Markt befindlichen Arzneimittel basieren auf Pflanzen, so z.B. das bekannte Umckaloabo\u00ae, das als ein pflanzliches \u201eWundermittel\u201d gegen Erk\u00e4ltungskrankheiten gilt und im Jahre 2010 unter den pflanzlichen Mitteln gegen Erk\u00e4ltungskrankheiten einen Spitzenplatz hatte. Damals verkauften sich von dem Arzneimittel etwa 4,1 Millionen Packungen pro Jahr in Deutschland mit einem Gesamtwert von etwa 55 Millionen Euro. Das Pr\u00e4parat wird aus den Wurzeln der Afrikanischen Geranie (Pelargonium sidoides) hergestellt. Das Wort Umcka(o)loabo bedeutet \u201eschwerer Husten\u201d in der Sprache der Zulu. Rutert geht in ihrer Studie ausf\u00fchrlich auf diese Entstehungsgeschichte und die \u00dcbernahme des Mittels durch den Pharma-Konzern Schwabe ein &#8211; die Werbung f\u00fcr dieses Produkt mit dem L\u00f6wenkopf d\u00fcrfte jedem bekannt sein. Weniger bekannt ist der Streit um die Entwicklung. Der das Mittel vertreibende Konzern behauptet auf seiner Website: \u201e<em>Dort (in S\u00fcdafrika, TF) trieb der Mut der Verzweiflung einen an einer schweren Atemwegserkrankung leidenden Engl\u00e4nder zum therapeutischen Selbstversuch mit der Kapland-Pelargonie. Diese letztendlich gl\u00fcckliche F\u00fcgung f\u00fchrte dazu, dass deutsche Forscher ab Mitte des 20. Jahrhunderts das Potenzial der Heilpflanze erforschen und das pflanzliche Arzneimittel Umckaloabo\u00ae entwickeln konnten<\/em>\u201c.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> Verschwiegen wird dabei, dass Schwabe zuerst zwei Patente auf dieses Mittel anmeldete, diese aber sp\u00e4ter zur\u00fcckzog um den Vorwurf der Biopiraterie zu vermeiden (S. 234 f.).<\/p>\n<p>Das Buch beschreibt auch die Entwicklung von \u201eNatural Justice\u201c, die sich seit der Gr\u00fcndung im Jahr 2007 in Kapstadt f\u00fcr die Rechte indigener Gruppen einsetzen.<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> Dabei geht um den auch hierzulange bekannten Rooibos-Tee: \u201c<em>The San and Khoi people are the original knowledge holders to the uses of rooibos. Known scientifically as aspalathus linearis but called \u201crooibos\u201d by the locals, the plant has been used by the San and Khoi for generations as a remedy for a wide range of ailments. The fine, needle-like rooibos leaves are high in antioxidants and caffeine-free. It can relieve allergic symptoms, provide an energy boost and help heal damaged skin. This was confirmed by a traditional knowledge study the South African government commissioned during 2014\u201d<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\"><strong>[9]<\/strong><\/a><\/em>. Auch das Abnehmprodukt \u201eSlimFast\u201c von Pfizer hat eine \u00e4hnliche Herkunft (S. 209), und auch die damit in Zusammenhang stehende Hoodia-Pflanze<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a> (S. 240) \u2013 die einzige, bei der bislang ein sog. ABS Agreement<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a> getroffen wurde (S. 242)<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a>. Auch Produkte aus der \u201eTeufelskralle\u201c<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a> sind in diesem Kontext zu nennen.<\/p>\n<p>Sehr interessant und hervorzuheben ist die Tatsache, dass die Autorin dabei immer wieder ihre besondere \u201eAu\u00dfenseiter\u201c-Rolle als wei\u00dfe Person aus dem Globalen Norden betont. Die Lekt\u00fcre des Buches ist daher auch eine Reise durch ein Land, das nach wie vor f\u00fcr viele Westeurop\u00e4er ein Geheimnis ist und eher mit Mord und Totschlag in Verbindung gebracht wird, als mit dem nat\u00fcrlichen Kapital, das dieses Land besitzt. Rutert<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14]<\/a> unterzieht sich selbst einer entsprechenden Behandlung durch einen lokalen Heiler, nachdem sie unter mehreren Missgeschicken zu leiden hatte. Aus der teilnehmenden Beobachterin wurde eine aktive Teilnehmerin, auch im weiteren Verlauf ihres Aufenthaltes, als sie selbst zur Heilerin \u201egerufen\u201c wird (S. 105 ff.). Wichtig dabei auch ihre Betonung, dass das \u201egoing native\u201c dabei auch Gefahren birgt \u2013 nicht nur individuelle, sondern auch forschungsethische.<\/p>\n<p>Insgesamt ein Buch, das zwar nur am Rande kriminologische Bedeutung hat, aber aufgrund seiner anschaulich dargestellten Methodik und des aktuellen Bezuges zur Biopiraterie nicht nur in diesem Kontext gelesen werden sollte.<\/p>\n<p>Thomas Feltes, M\u00e4rz 2020<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> \u201e<em>Muti (Zulu uMuthi, \u201eBaum, Strauch\u201c) ist die traditionelle Pflanzenmedizin im s\u00fcdlichen Afrika, die von meist m\u00e4nnlichen Pflanzenheilern, Inyanga, und von meist weiblichen Geistheilern, Sangoma, zur Krankenbehandlung angewandt wird. \u2026 Als Heilmittel kommen haupts\u00e4chlich alle Arten von Kr\u00e4utern und Pflanzen zum Einsat<\/em>z\u201c, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Muti_(Zulu)\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Muti_(Zulu)<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.gfbv.de\/fileadmin\/redaktion\/Reporte_Memoranden\/2008\/0508reportBiodiversitaet.pdf\">https:\/\/www.gfbv.de\/fileadmin\/redaktion\/Reporte_Memoranden\/2008\/0508reportBiodiversitaet.pdf<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> S. FN 2, S. 22<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.cbd.int\/2011-2020\/\">https:\/\/www.cbd.int\/2011-2020\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.undekade-biologischevielfalt.de\/un-dekade\/die-un-dekade-biologische-vielfalt\/\">https:\/\/www.undekade-biologischevielfalt.de\/un-dekade\/die-un-dekade-biologische-vielfalt\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Vgl. I. Schulz-Schaeffer, Akteur-Netzwerk-Theorie: zur Koevolution von Gesellschaft, Natur und Technik. In: SSOAR 2000, <a href=\"https:\/\/www.ssoar.info\/ssoar\/handle\/document\/12215\">https:\/\/www.ssoar.info\/ssoar\/handle\/document\/12215#<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.umckaloabo.de\/\">https:\/\/www.umckaloabo.de\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> <a href=\"https:\/\/naturaljustice.org\/\">https:\/\/naturaljustice.org\/<\/a> \u2026 is a young and fast-paced non-profit organisation specialising in environmental and human rights law in Africa \u2013 in pursuit of social and environmental justice. As a team of pioneering lawyers and legal experts we offer direct support to communities impacted by the ever-increasing demand for land and resources, conduct comprehensive research on environmental and human rights laws and engage in key national and international processes\u201d.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> <a href=\"https:\/\/naturaljustice.org\/publication\/san-khoi-rooibos-factsheet\/\">https:\/\/naturaljustice.org\/publication\/san-khoi-rooibos-factsheet\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hoodia\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hoodia<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> \u201cAn ABS agreement is essentially an agreement between parties regarding the terms of access and utilisation of genetic resources and associated traditional knowledge, including the sharing of benefits arising from utilization, subsequent applications and commercialization. An ABS agreement while unique to ABS shares some characteristics with ordinary contracts\u201d <a href=\"http:\/\/www.abs-initiative.info\/fileadmin\/media\/Events\/2014\/5-8_August_2014__Nadi__Fiji\/The_ABS_Agreement_-_Key_Elements_and_Commentary.pdf\">http:\/\/www.abs-initiative.info\/fileadmin\/media\/Events\/2014\/5-8_August_2014__Nadi__Fiji\/The_ABS_Agreement_-_Key_Elements_and_Commentary.pdf<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Die Gattung Hoodia wurde im Jahr 2004 unter internationalen Artenschutz gestellt. Damit d\u00fcrfen sowohl ganze Pflanzen als auch Teile und Erzeugnisse daraus (z. B. pharmazeutische Produkte\/Nahrungserg\u00e4nzungsmittel) nur gehandelt werden, wenn eine naturvertr\u00e4gliche Herkunft nachgewiesen wird.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.afrikanische-teufelskralle.net\/\">https:\/\/www.afrikanische-teufelskralle.net\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> Die Autorin ist 1974 geboren und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Charit\u00e9 Universit\u00e4tsmedizin Berlin. Sie promovierte 2016 an der Freien Universit\u00e4t Berlin mit der hier besprochenen Arbeit. Sie ist au\u00dferdem ethnografische Forscherin beim Open African Innovation Research (openAIR) \u2013Netzwerk und koordiniert heute die Interdisziplin\u00e4re Arbeitsgruppe (IAG) \u201eZukunft der Medizin: Gesundheit f\u00fcr alle\u201d an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Britta Rutert: Contested Properties. 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