{"id":1467,"date":"2020-04-18T17:04:39","date_gmt":"2020-04-18T15:04:39","guid":{"rendered":"http:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=1467"},"modified":"2020-04-18T17:07:20","modified_gmt":"2020-04-18T15:07:20","slug":"thomas-gabriel-ruediger-petra-saskia-bayerl-hrsg-cyberkriminologie-kriminologie-fuer-das-digitale-zeitalter-rezensiert-von-holger-plank","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=1467","title":{"rendered":"Thomas-Gabriel R\u00fcdiger, Petra Saskia Bayerl (Hrsg.): Cyberkriminologie. Kriminologie f\u00fcr das digitale Zeitalter. Rezensiert von Holger Plank"},"content":{"rendered":"<p><strong>Thomas-Gabriel R\u00fcdiger<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> \/ Petra Saskia Bayerl<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> (Hrsg.): Cyberkriminologie. Kriminologie f\u00fcr das digitale Zeitalter<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3] <\/a><\/strong>(ISBN: 978-3-658-28506-7 [Print] \/ 978-3-658-28507-4 [eBook], 755 Seiten, Springer VS Verlag, Wiesbaden, 2020, 54,99 \u20ac als Softcover \/ 42,99 \u20ac als eBook)<\/p>\n<p>Die beiden Herausgeber haben es nur zwei Jahre nach ihrem ersten gemeinsamen Sammelband zur \u201e<a href=\"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=895\">Digitalen Polizeiarbeit<\/a>\u201c erneut geschafft, dem aktuell immer bedeutsamer werdenden, akademisch jedoch nach wie vor \u201ezarten Pl\u00e4nzlein\u201c <img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1470 alignright\" src=\"http:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Gabriel-106x150.jpg\" alt=\"\" width=\"106\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Gabriel-106x150.jpg 106w, https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Gabriel.jpg 552w\" sizes=\"(max-width: 106px) 100vw, 106px\" \/>Cyberkriminologie in einem 755-seitigen Sammelband mit 27 Aufs\u00e4tzen von insgesamt 50 Autoren den erforderlichen Boden zu bereiten. Das ist gut so, denn mit diesem sprichw\u00f6rtlichen Wind nach langer Flaute in die schlaffen disziplin\u00e4ren Segel geblasen, leistet das Werk sicher seinen Beitrag, sodass die subkategoriale (cyber-)kriminologische \u201eBrigg\u201c auch im akademischen Raum \u201eFahrt aufnehmen\u201c wird.<!--more--><\/p>\n<p>Man darf beiden Hrsg. schon eingangs an dieser Stelle danken, dass sie die Heraus\u00adgeberschaft f\u00fcr diesen Band in sehr kurzer Zeit<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> konzentriert, mit enormem Flei\u00df und dem n\u00f6tigen Langmut mit ihren Autoren nun so z\u00fcgig abschlie\u00dfen konnten.<\/p>\n<p>Digitalisierung ist ein, ja vielleicht sogar \u201edas\u201c Schl\u00fcsselthema der Zukunft, ein \u201eMega\u00adtrend\u201c<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a>. Sie fordert trotz scheinbar umfassend vorhandener Daten und Fakten neuerdings wieder den \u201eHumboldt\u2018 schen Entdeckergeist\u201c<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> heraus. Neben dem schier unersch\u00f6pflichen Potenzial der Digitalisierung, welches wir gerade an\u00adgesichts m\u00f6glicher psycho-sozialer Auswirkungen des \u201ephysical distancing\u201c im Zuge der Corona-Pandemie durch zahllose bekannte und neue kreative \u201esocial digital approaches\u201c, vom Videoanruf bei Eltern und Gro\u00dfeltern, beruflich veranlassten Video- und Telefonkonferenzen, \u00e4rztlicher Beratung, schulischen und universit\u00e4ren digitalen Lehr- und Lernangeboten bis hin zu kreativen kulturellen Angeboten zur Zerstreuung, von virtuellen Museums- und Konzertbesuchen bis zu Vernissagen etc. aktuell vielf\u00e4ltig und erst richtig kennen- und sch\u00e4tzen lernen, beinhaltet dieser Megatrend umgekehrt auch enor\u00admes Schadenspotenzial. Gerade dieses k\u00f6nnen wir derzeit ph\u00e4nomenologisch, vor allem aber kriminal\u00adstatistisch noch nicht einmal ansatzweise quantifizieren, h\u00f6chstens im relativen Dunkelfeld vage absch\u00e4tzen, obwohl es neuerdings durchaus einige aussagekr\u00e4ftige emprische Studien (s. u.) hierzu gibt. Auch hierauf kann, ja muss die Cyberkriminologie interdisziplin\u00e4r neben vielen anderen offenen rechtlichen, kriminologischen, kriminalistischen, sozialen und kriminal\u00adpolitischen Frage\u00adstellungen helfen, Antworten zu finden. Die Frage ist also nicht mehr, ob es dieser \u201eeigenst\u00e4ndigen\u201c kriminologischen Subdisziplin bedarf, sondern eher warum ihr Aufbau &#8211; jedenfalls im deutschsprachigen Bereich &#8211; so schleppend erfolgt. Der Sammelband manifestiert jedenfalls dieses Bed\u00fcrfnis in eindrucksvoller Weise, \u201ebricht\u201c nach dem Auftakt bei Springer im Jahr 2018 erneut im \u00fcbertragenen Sinne \u201eeine (sub-)disziplin\u00e4re Lanze\u201c. Es wird evident, dass eine Fortsetzung dieser \u201eReihe\u201c schon deshalb in jedem Fall w\u00fcnschenswert w\u00e4re.<\/p>\n<p>Die Aufs\u00e4tze sind nach einer instruktiven Einleitung der beiden Herausgeber <u>drei Leitkapiteln<\/u> zugeordnet. Einmal den <em>\u201eGrundlagen der Cyberkriminologie\u201c<\/em> (mit f\u00fcnf Aufs\u00e4tzen), der <em>\u201ePh\u00e4nomenologie vom Kriminalit\u00e4t im digitalen Raum\u201c<\/em> (mit 13 Aufs\u00e4tzen) und schlie\u00dflich dem Kapitel <em>\u201eNormenkontrolle und digitale Poli\u00adzeiarbeit\u201c<\/em> (neun Beitr\u00e4ge).<\/p>\n<p>Die Aufs\u00e4tze decken ein breites thematisches Spektrum ab. Somit wird jeder am Thema interessierte Leser &#8211; je nach pers\u00f6nlichem Gusto &#8211; sicher interessante, teilweise auch neue Ideen entdecken, aufmerksam theoretische kriminologische, kriminalistische, polizeiwissenschaftliche und auch dogmatische Fundierungen zur Kenntnis nehmen, sich hierbei durch streitbare Thesen bestimmt zur Kom\u00admentierung \/ Diskussion aufgefordert f\u00fchlen, neuere Ph\u00e4nomene kennenlernen und zahlreiche subdisziplin\u00e4r kriminologische bzw. polizeiwissenschaftliche Forderungen der j\u00fcngeren Zeit bekr\u00e4ftigt sehen. So geht es auch mir mit dem Band, dennoch kann ich hiet nur einige wenige Beitr\u00e4ge etwas n\u00e4her beleuchten. Hierbei folge ich ebenso wie der geneigte Leser nat\u00fcrlich meinem pers\u00f6nlichen \u201eInteressen-Kompass\u201c, was aber nicht bedeutet, dass die fortfolgend nicht er\u00adw\u00e4hnten Aufs\u00e4tze nicht ebenso interessant w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Herausgreifen m\u00f6chte ich zun\u00e4chst nat\u00fcrlich einen Beitrag des <u>Mitherausgebers<\/u> Thomas-Gabriel R\u00fcdiger, den er gemeinsam mit seiner Kollegin, der Krimi\u00adnologin an der Hochschule der Polizei Brandenburg Cindy <a href=\"https:\/\/www.hpolbb.de\/cindy-ehlert\"><strong>Ehlert<\/strong><\/a> verfasst hat. Dieser besch\u00e4ftigt sich mit dem Thema \u201e<strong><a href=\"https:\/\/www.springerprofessional.de\/defensible-digital-space\/17853986\">Defensible Digital Space<\/a><\/strong>\u201c (S. 151 \u2013 171). Mit dieser jedenfalls nominativ neuen Darlegung folgen die Autoren in Analogie zum Architekten und St\u00e4dteplaner Oscar Newman und dessen erstmals 1972 in Buchform ver\u00f6ffentlichen<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> analogen Grundlegung zum \u201e<u>Defensible Space<\/u>\u201c f\u00fcr den Cyberspace ihrer Grundannahme, dass auch die \u201eWehrhaftigkeit des virtuellen Raumes\u201c durch verschiedene Ma\u00dfnahmen nutzer- und ent\u00adwicklerseitig deutlich verbessert werden k\u00f6nne, ja m\u00fcsste. Hierbei nutzen sie in kategorialer Anlehnung an den <a href=\"https:\/\/soztheo.de\/stadtsoziologie\/raum-und-un-sicherheit-staedtebauliche-kriminalpraevention\/\">Newman\u2018 schen Ansatz<\/a> dessen in diesem Zu\u00adsammenhang sicher semantisch nicht vollst\u00e4ndig passenden Leitbegriffe \u201eTer\u00adritorialit\u00e4t\u201c, \u201eNat\u00fcrliche \u00dcberwachung\u201c, \u201eImage\u201c und \u201eMilieu\u201c, um in diesem Raster geeignete Vorkehrungen im virtuellen Raum grob zu konturieren. Man k\u00f6nnte diesen denominativ neuen Ansatz aber auch als eine Fortentwicklung der These vom \u201e<a href=\"https:\/\/hpolbb.de\/sites\/default\/files\/field\/dokumente\/Ruediger\/rudiger_wifu_2-2017.pdf\">Broken Web<\/a>\u201c betrachten, die R\u00fcdiger schon 2017 in Analogie zur \u201eBroken-Windows-Hypothese\u201c von Wilson &amp; Kelling<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> diskutiert hat. Ab\u00adschlie\u00dfend \u00a0leiten sie daraus einige polizeiwissenschaftliche und kriminalpo\u00adlitische L\u00f6sungsans\u00e4tze zur ad\u00e4quaten Kontrolle von Norm\u00fcberschreitungen im digitalen Raum ab (S. 167 ff.). Der Gewaltmonopolist, die Betreiber ent\u00adsprechender Plattformen, aber auch die Comunity selbst d\u00fcrften jedenfalls \u00fcber ihre Aktivit\u00e4ten, durch einen Mangel an \u201eAwareness\u201c oder gar Passivit\u00e4t nicht dem Eindruck Vorschub leisten, der Cyberspace sei ein <u>rechtsfreier Raum<\/u>. National sind derzeit jedenfalls bereits einige legislative Aktivit\u00e4ten, v. a. im Rahmen der Modifikation des NetzDG<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a>, in der aktuellen parlamentarischen Diskussion, die hieran ankn\u00fcpfend staatlich und durch die St\u00e4rkung der Nutzer\u00adrechte einige Aspekte des theoretisch durchaus noch weiter zu entwickelnden \u201eDefensible Digital Space-Ansatzes\u201c ber\u00fccksichtigen. R\u00fcdiger et al. verstehen es jedenfalls immer wieder geschickt, unter Ankn\u00fcpfung an bekannte \u00e4tiologische Ans\u00e4tze auf grundlegende Aspekte der Normenakzeptanz im digitalen Raum hinzuweisen. R\u00fcdiger geh\u00f6rt damit in diesem Bereich national sicher zu den ganz wenigen \u201ekriminologischen Spindoctors\u201c.<\/p>\n<p>Roland Hoheisel-Gruler<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a> kn\u00fcpft mit seinem Beitrag \u201e<a href=\"https:\/\/www.springer.com\/de\/book\/9783658285067\">Der digitale Raum ist kein (grund-)rechtsfreier Raum<\/a>\u201c (S. 71 \u2013 108) thematisch unmittelbar an die bei R\u00fcdiger et al. benannte weitgehende Abwesenheit sichtbarer staatlicher Ordnung an. Er merkt angesichts der Entwicklung und der bei diesem Ph\u00e4nomen \u00fcber\u00adragend hohen Dunkelzifferrelation zutreffend an, dass die Hoffnung auf Selbst\u00adregulierungskr\u00e4fte im Netz, das Vertrauen in die freiwillige Mitwirkungsbereit\u00adschaft der Internetgiganten aufgrund deren monopolisierter Machtf\u00fclle nur in den seltensten F\u00e4llen wirklich funktionieren wird. Gerade diese Machtf\u00fclle der Letztgenannten, die in Anlehnung an die biblische Offenbarung des Johannes mitunter sogar in d\u00fcsterer Analogie mit den \u201evier apokalyptischen Reitern\u201c<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a> des digitalen Raums verglichen wird, sei nur durch das Recht selbst zu begrenzen. Der Staat habe eine aus den Grundrechten resultierende Schutzpflicht hierbei \u2013 und zwar in legislativer Hinsicht ebenso wie auch durch die Gew\u00e4hrleistung hinreichender wahrnehmbarer Pr\u00e4senz der Polizei im virtuellen Raum, bspw. auch mit neuen digitalen kriminalpr\u00e4ventiven Angeboten und eigenen virtuellen kommunikativen Schnittstellen zwischen B\u00fcrger*innen und Polizei<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a>. Aus\u00adschnittsweise ist ja, bspw. mit der Einf\u00fchrung der DSGVO im Mai 2018 in nationales Recht in einem verbindlichen europ\u00e4ischen Rechtsrahmen, wenigstens ein erster datenschutzrechtlicher Schritt getan, dessen Impact gerade auf die transnationalen Big Player man nun aber sorgf\u00e4ltig beobachten muss. Das kann aber sicher nur der Anfang gewesen sein. Hierzu geh\u00f6rt selbstverst\u00e4ndlich auch der Ausbau der Strafverfolgung im Netz (operational de lege lata, nat\u00fcrlich aber auch de lege ferenda \u00fcber die Systematisierung und Anpassung materiellen und formellen Cyberstrafrechts an die Rechtstats\u00e4chlichkeit), ein Thema, dem sich z. B. <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/58451\/4490593\">Dirk Kunze<\/a> mit seinem Beitrag \u201e<a href=\"https:\/\/www.springerprofessional.de\/strafverfolgung-digital\/17853984\">Strafverfolgung digital<\/a>\u201c (S. 135 \u2013 149) ausschnittsweise aber wie von ihm gewohnt eloquent am Bsp. des LKA Nordrhein-Westfalens widmet.<\/p>\n<p>Schon \u201eweil wir nicht hinreichend genau wissen, was wir nicht wissen\u201c, darf keinesfalls der Beitrag von Edith Huber<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.donau-uni.ac.at\/de\/universitaet\/organisation\/mitarbeiterinnen\/person\/4295255471\">Bettina Pospisil<\/a> unerw\u00e4hnt bleiben, die erneut, wie schon in der Vergangenheit h\u00e4ufig sehr fundiert auf die \u201e<a href=\"https:\/\/www.springerprofessional.de\/problematik-der-hell-und-dunkelfeldanalyse-im-bereich-cybercrime\/17853982\">Problematik der Hell- und Dunkelfeldanalyse im Bereich Cybercrime<\/a>\u201c (S. 109 \u2013 134) hinweisen. Weil in diesem Zusammenhang das Kriminologische For\u00adschungsinstitut Niedersachsen \u00fcber einige cyberkriminologische Dunkelfeld\u00adstudien, sowohl im privaten<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14]<\/a> wie auch im gewerblichen<a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\">[15]<\/a> Sektor, national sicher eine Vorreiterrolle einnimmt, ist der gemeinsame empirische Beitrag \u201e<a href=\"https:\/\/www.springerprofessional.de\/cyberangriffe-gegen-private-internetnutzer-innen\/17853944\">Cyberan\u00adgriffe gegen private Internetnutzer*innen<\/a> \u2013 Gleiches Risiko f\u00fcr alle? (S. 319 \u2013 344) des KFN zusammen mit dem \u201e<a href=\"https:\/\/www.zpd.polizei-nds.de\/startseite\/aufgaben\/sozialwissenschaftlicher_dienst\/sozialwissenschaftlicher-dienst--114388.html\">Sozialwissenschaftlichen Dienst<\/a> der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen\u201c sowie der \u201eHochschule f\u00fcr Polizei und \u00f6ffentliche Verwaltung NRW\u201c in K\u00f6ln (<a href=\"https:\/\/kfn.de\/kfn\/institut\/wissenschaftlerinnen\/arne-dreissigacker\/\">Drei\u00dfigacker<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.google.com\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=2&amp;ved=2ahUKEwj0i5ai9fHoAhUJ3qQKHTzhALIQFjABegQIARAB&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.zpd.polizei-nds.de%2Fdownload%2F74406&amp;usg=AOvVaw0gIDFUWncSvLAXmxx9IAS6\">Bergmann<\/a>, Prof\u2018in. Dr. <a href=\"https:\/\/www.hspv.nrw.de\/organisation\/personalverzeichnis\/eintrag\/dr-gina-rosa-wollinger\/\">Wollinger<\/a> et al.) spannend. Dort wird u. a. \u00e4tiologisch zum einen eine Korrelation zum Routine-Activity-Ansatz ermittelt, zum anderen stellen die Autoren fest, dass sich das Viktimisierungsrisiko nach Art des Deliktes und den jeweiligen Online-Routinen der Nutzer signifikant unterschied. Erstaunlich ist dabei insbesondere, dass der Bildungsgrad des jeweiligen Nutzers sich &#8211; jedenfalls beim Design dieser Studie &#8211; nicht wie erwartet deutlich kriminoresistent auswirkte.<\/p>\n<p>Das Werk behandelt aber noch zahlreiche andere bedeutsame Ph\u00e4nomene, die sich im Besonderen im Cyberraum zunehmend entwickeln. Zu nennen sind idZ bspw. cybergest\u00fctzte terroristische Aktivit\u00e4ten<a href=\"#_ftn16\" name=\"_ftnref16\">[16]<\/a> oder etwa das gerade aktuell kriminal-\u00a0 und gesellschaftspolitisch intensiv diskutierte Thema Hate Speech<a href=\"#_ftn17\" name=\"_ftnref17\">[17]<\/a> (vgl. z. B. Fn. 9). Insgesamt zeichnet sich der Sammelband durch seine ungeheure thematische F\u00fclle aus. Er l\u00e4dt mit diesem reichhaltigen disziplin\u00e4ren Potpourri zum St\u00f6bern, zum Nach- und Weiterdenken ein und tr\u00e4gt zudem sicher zur cyberkriminologischen Netzwerkbildung bei. Was man sich ausgehend von dieser literarischen Plattform durchaus vorstellen k\u00f6nnte, w\u00e4re eine Vertiefung der Netz\u00adwerkbildung, indem die sich langsam konturierende Community bspw. zu einer cyberkriminologischen Tagung mit eindeutiger thematischer Schwerpunkt\u00adsetzung zusammenkommt. So k\u00f6nnte sich einerseits \u00fcber die sich hieraus anschlie\u00dfenden Tagungsb\u00e4nde eine eigenst\u00e4ndige cyberkriminologische Reihe als eine notwendige subdisziplin\u00e4re wissenschaftliche Grundlage entwickeln, was sicher auch f\u00fcr den Springer-Verlag eine Chance bietet. Anderseits w\u00fcrde so eine thematische Einengung \u00fcber das jeweilige Tagungs-Leitthema erfolgen und eine noch tiefere Durchdringung der unterschiedlichen Materien m\u00f6glich werden.<\/p>\n<p>Den stattlichen, (nicht nur im \u00fcbertragenen Sinne) \u201egewichtigen\u201c Sammelband in H\u00e4nden zu halten, in ihm zu bl\u00e4ttern und sich je nach individuellem Gusto in die instruktiven Beitr\u00e4ge zu vertiefen, war jedenfalls f\u00fcr mich eine Freude und ich bin mir sicher, dass dies f\u00fcr die meisten (Cyber-) Kriminologen so gelten d\u00fcrfte. Schon deshalb habe ich mich und werde mich auch k\u00fcnftig gerne \u2013 Fortsetzung (hoffentlich) vorausgesetzt \u2013 an der Entstehung beteilig(t)en.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend: \u201eFreude ist (zwar) die einfachste Form der Dankbarkeit\u201c, wie Karl Barth einmal anmerkte, andererseits ist \u201ekeine Schuld dringender, als die, (auch) Dank zu sagen\u201c, wie Marcus Tullius Cicero bemerkte. Deshalb nochmals herzlichen Dank an die beiden Herausgeber, die Autoren und den Verlag. Allen Beteiligten ist schon ob des Facettenreichtums des Werkes eine gr\u00f6\u00dfere Verbreitung zu w\u00fcnschen<\/p>\n<p>Holger Plank, im April 2020<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Dr. iur. Thomas-Gabriel <a href=\"https:\/\/hpolbb.de\/institut-f\u00fcr-polizeiwissenschaft\">R\u00fcdiger<\/a>, Cyberkriminologe am Institut f\u00fcr Polizeiwissenschaft der Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Prof. Dr. Petra Sakia <a href=\"https:\/\/research.shu.ac.uk\/centric\/staff\/prof-petra-saskia-bayerl\/\">Bayerl<\/a>, Lehrstuhl \u201cDigital Communication and Security\u201d an der Sheffield Hallam University am \u201cCentre of Excellence in Terrorism, Resilience, Intelligence and Organised Crime Research\u201d (CENTRIC).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Vgl. <a href=\"https:\/\/www.springer.com\/de\/book\/9783658285067#aboutBook\">Inhaltsverzeichnis<\/a> auf der Verlags-Website des Springer VS Verlags,\u00a0 zuletzt abgerufen am 17.04.2020.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Call for Chapters zum 01.10.<a href=\"https:\/\/criminologia.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/call_for_chapters_kriminologie_v.3_psb_.pdf\">2018<\/a>, Sammelband als eBook bereits im M\u00e4rz 2020 beim Verlag erh\u00e4ltlich (!), Printausgabe wird seit Mitte April 2020 vom Verlag ausgeliefert.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Vgl. griffige Definition des Begriffs auf der Website des \u201e<a href=\"https:\/\/www.zukunftsinstitut.de\/dossier\/megatrends\/\">Zukunftsinstituts<\/a>\u201c, zuletzt abge\u00adrufen am 17.04.2020<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Worauf das Zitat von Christoph Meinel vom Hasso Plattner Institut (HPI), \u201eDigitalisierung ist mit dem Versuch gleichzusetzten, einen neuen Kontinent zu entdecken\u201c, hinweist (Quelle: Interview mit Stefan Braun in der S\u00fcddeutschen Zeitung vom 21.08.2018, \u201e<a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/digitalisierung-die-kanzlerin-betritt-das-neuland-1.4099214\">Die Kanzlerin betritt Neuland<\/a>\u201c, zuletzt abgerufen am 17.04.2020).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Defensible Space. Crime Prevention Through Urban Design, Macmillan, 1972.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Wilson\/Kelling, \u201eBroken Windows. The police and neighbourhood safety\u201d, in: Atlantic Monthly, <a href=\"https:\/\/www.theatlantic.com\/magazine\/archive\/1982\/03\/broken-windows\/304465\/\">Nr. 3, 1982<\/a> (zuletzt abgerufen am 17.04.2020). An der Wirksamkeit der Hypothese wird j\u00fcngst bspw. im akademischen soziologischen Raum allerdings signifikante empirische Kritik ge\u00fcbt (vgl. z. B. Keuschnigg \/ Wolbring, <a href=\"https:\/\/www.uni-muenchen.de\/forschung\/news\/2015\/keuschnigg_broken_windows.html\">2015<\/a>).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> So hat bspw. das Bundeskabinett sowohl am 19.02.2020 (inzwischen BT.-Drs. <a href=\"http:\/\/dipbt.bundestag.de\/extrakt\/ba\/WP19\/2599\/259975.html\">19\/17741<\/a> vom 10.03.2020) im Rahmen der Initiative zur \u201eBek\u00e4mpfung der Hasskriminalit\u00e4t\u2018\u201c und am <a href=\"https:\/\/www.bmjv.de\/SharedDocs\/Gesetzgebungsverfahren\/Dokumente\/RegE_Aenderung_NetzDG.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=2\">01.04.2020<\/a>, in diesem Fall zur \u201eSt\u00e4rkung der Nutzerrechte in sozialen Netzwerken\u201c, RegE u. a. mit umf\u00e4nglichen \u00c4nderungen des Telemedien- und des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes auf den Weg in den parlamentarischen Raum gebracht.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Dipl.-Forstw., Ass. Jur., <a href=\"https:\/\/www.hsbund.de\/DE\/03_Lehre\/05_Hochschullehrende\/05_Websites\/FB_KPOL\/Hoheisel-Gruler\/Hoheisel-Gruler-node.html\">Dozent<\/a> an der Hochschule des Bundes f\u00fcr \u00f6ffentliche Verwaltung, Fachbereich Kriminalpolizei<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Vgl. z. B. Galloway, \u201eThe Four: Die geheime DNA von Amazon, Apple, Fecebook und Google\u201d, Plassen-Verlag, 2017.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Wobei polizeiliche Twitter-, Facebook- oder neuerdings Instagramm-Kan\u00e4le sicher sinnvoll und notwendig sind, aber k\u00fcnftig durch geeignete, gut erreichbare und qualitativ verbesserte digitale \u201ePolizeiwachen\u201c oder \u00e4hnliche Formate erg\u00e4nzt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> Mag. Dr. Edith <a href=\"https:\/\/www.donau-uni.ac.at\/de\/universitaet\/organisation\/mitarbeiterinnen\/person\/4294993422\">Huber<\/a>, Donau Universit\u00e4t Krems, Leitung der Stabsstelle f\u00fcr Forschungs\u00adservice, Herausgeberin zahlreicher B\u00fccher zum Thema Cyberkriminalit\u00e4t (zuletzt im Jahr 2019 bei Springer \u201e<a href=\"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=1368\">Cybercrime<\/a> \u2013 Eine Einf\u00fchrung\u201c) und Verfasserin signifikanter Studien, insbesondere zu T\u00e4tern, Opfern von Cybercrime und deren ph\u00e4nomenologischer \/ viktimo\u00adlogischer Beziehung zueinander (z. B. im Rahmen ihrer <a href=\"https:\/\/books.google.de\/books?id=Mb9KDwAAQBAJ&amp;pg=PA46&amp;lpg=PA46&amp;dq=Edith+huber,+t\u00e4ter+cybercrime&amp;source=bl&amp;ots=MdfsS-WK3K&amp;sig=ACfU3U1Rwcj0JyBLRKeJmpm9SxhvCIBxtQ&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ved=2ahUKEwjvxozw5MjlAhXFGewKHQq2BSQ4ChDoATAIegQICBAC#v=onepage&amp;q=Edith%20huber%2C%20t\u00e4ter%20cybercrime&amp;f=false\">Wiener<\/a> T\u00e4ter-\/Opfer-Untersuchung aus den Jahren 2006 \u2013 2016 u. a.).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> \u201ePrivate Internetnutzung und Erfahrung mit computerbezogener Kriminalit\u00e4t \u2013 Ergebnisse der Dunkelfeldstudien des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein 2015 und 2017\u201c, For\u00adschungsbericht Nr. <a href=\"https:\/\/kfn.de\/wp-content\/uploads\/Forschungsberichte\/FB_139.pdf\">139<\/a> aus dem Jahr 2018; zur Zeit (vom <a href=\"https:\/\/kfn.de\/forschungsprojekte\/cybercrime-gegen-privatnutzer\/\">01.10.2019 \u2013 30.09.2021<\/a>) l\u00e4uft noch das j\u00fcngste Projekt \u201eCybercrime gegen Privatnutzer\u201c auf Grundlage einer Dunkelfeldstudie in Niedersachsen (n = 10.000).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> Zuletzt bspw. mit dem Forschungsbericht Nr. <a href=\"https:\/\/kfn.de\/wp-content\/uploads\/Forschungsberichte\/FB_152.pdf\">152<\/a> vom 16.03.2020, \u201eCyberangriffe gegen Unternehmen in Deutschland. Ergebnisse einer repr\u00e4sentativen Unternehmensbefragung 2018\/2019\u201c. Im Sammelband findet sich hierzu ebenfalls ein Beitrag von <a href=\"https:\/\/www.weizenbaum-institut.de\/portrait\/p\/selma-lamprecht\/\">Lamprecht<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.weizenbaum-institut.de\/portrait\/p\/gergana-vladova\/\">Vladova<\/a>, \u201eCyberviktimisierung von Unternehmen\u201c (S. 345 \u2013 372).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref16\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a> Vgl. Beitr\u00e4ge von <a href=\"https:\/\/www.fhvr-polizei.bayern.de\/de\/fachbereich\/verwaltung-und-sonderaufgaben\/sonderaufgaben.html\">Nitsch<\/a> \u201eTerrorismus und die Nutzung des Internet\u201c (S. 193 \u2013 216) oder <a href=\"https:\/\/www.uni-regensburg.de\/philosophie-kunst-geschichte-gesellschaft\/vergleichende-politikwissenschaft-westeuropa\/mitarbeiter\/sebastian-enghofer\/index.html\">Enghofer<\/a> et al., \u201eWie Cyberterrorismus stattfindet \u2013 und warum wir ihn nicht sehen\u201c (S. 217 \u2013 240).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref17\" name=\"_ftn17\">[17]<\/a> Im Zusammenhang mit der Computerspielkultur bspw. mit einem Beitrag von Prof. Dr. Sonja <a href=\"https:\/\/www.kphvie.ac.at\/pro\/sonjagabriel\/home.html\">Gabriel<\/a>, Lehrstuhl f\u00fcr Mediendidaktik und -p\u00e4dagogik an der KPH Wien\/Krems, \u201eHate Speech in der Computerspielkultur\u201c (S. 269 \u2013 288), oder mit einem weiteren, linguistischen Beitrag von Prof. Dr. Konstanze <a href=\"https:\/\/germanistik.uni-greifswald.de\/marx\/\">Marx<\/a>, M. A., vom Institut f\u00fcr Deutsche Philologie der Universit\u00e4t Greifswald, \u201eWarum automatische Verfahren bei der Detektion von Hate Speech nur die halbe Miete sind\u201c (S. 207 \u2013 726).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Thomas-Gabriel R\u00fcdiger[1] \/ Petra Saskia Bayerl[2] (Hrsg.): Cyberkriminologie. Kriminologie f\u00fcr das digitale Zeitalter[3] (ISBN: 978-3-658-28506-7 [Print] \/ 978-3-658-28507-4 [eBook], 755 Seiten, Springer VS Verlag, Wiesbaden, 2020, 54,99 \u20ac als Softcover \/ 42,99 \u20ac als eBook) Die beiden Herausgeber haben es nur zwei Jahre nach ihrem ersten gemeinsamen Sammelband zur \u201eDigitalen Polizeiarbeit\u201c erneut geschafft, dem aktuell &hellip; <a href=\"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=1467\" class=\"more-link\">Continue reading <span class=\"screen-reader-text\">Thomas-Gabriel R\u00fcdiger, Petra Saskia Bayerl (Hrsg.): Cyberkriminologie. Kriminologie f\u00fcr das digitale Zeitalter. Rezensiert von Holger Plank<\/span> <span class=\"meta-nav\">&uarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1467"}],"collection":[{"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1467"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1467\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1471,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1467\/revisions\/1471"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1467"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1467"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1467"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}