{"id":1619,"date":"2021-01-19T15:05:35","date_gmt":"2021-01-19T14:05:35","guid":{"rendered":"http:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=1619"},"modified":"2021-01-19T15:05:35","modified_gmt":"2021-01-19T14:05:35","slug":"murray-kenneth-r-haberfeld-maria-maki-use-of-force-training-in-law-enforcement-a-reality-based-approach-rezensiert-von-thomas-feltes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=1619","title":{"rendered":"Murray, Kenneth R., Haberfeld, Maria (Maki): Use of Force Training in Law Enforcement. A Reality Based Approach. Rezensiert von Thomas Feltes."},"content":{"rendered":"<p><strong>Murray, Kenneth R., Haberfeld, Maria (Maki): Use of Force Training in Law Enforcement. A Reality Based Approach. Springer International Publishing Cham, 109 S., Softcover ISBN 978-3-030-59878-5, 53,49 Euro; eBook ISBN 978-3-030-59880-8, 39,99 Euro<\/strong><\/p>\n<p>Polizeiliches Gewalthandeln ist in den USA schon seit l\u00e4ngerem Thema hitziger Diskussionen, in Deutschland sp\u00e4testens seit der <a href=\"https:\/\/kviapol.rub.de\/\">Studie von Tobias Singelnstein 2019\/20<\/a> und der Ereignissen im Zusammenhang mit polizeilichen \u00dcbergriffen im vergangenen <img loading=\"lazy\" class=\" wp-image-1621 alignright\" src=\"http:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Haberfeld-99x150.jpg\" alt=\"\" width=\"127\" height=\"192\" srcset=\"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Haberfeld-99x150.jpg 99w, https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Haberfeld-675x1024.jpg 675w, https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Haberfeld.jpg 860w\" sizes=\"(max-width: 127px) 100vw, 127px\" \/>Jahr<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>. Murray und Haberfeld legen mit diesem Buch vor dem Hintergrund der Situation in den USA ein Konzept zum \u201eUse of Force Training\u201c vor, also dazu, wie die rechtm\u00e4\u00dfige Anwendung von Polizeigewalt trainiert werden kann.<!--more--><\/p>\n<p>Dieser Ansatz kann auch vor dem Hintergrund, dass ein solches Training (wie Ausbildung generell) nur bedingt Auswirkungen auf polizeiliches Alltagshandeln hat, durchaus kritisiert werden, wie dies beispielsweise Vitale in seinem Buch \u201eThe End of Policing\u201c auf S. 4 ff. tut. Daf\u00fcr sprechen verschiedene Aspekte, die alle mit den grundlegenden Problemen polizeilichen Handelns zu tun haben. Dazu geh\u00f6rt die grundlegende Ausrichtung von Polizeiarbeit, die <em>Vitale<\/em> als \u201e\u201c<em>broken windows\u201c-style policing\u201c beschreibt, \u201ewhich targets low-level infractions for intensive, invasive, and aggressive enforcement\u201c<\/em>. Hinzu kommt ein \u201eBorderline-Rassismus\u201c bei vielen Polizeibeamt*innen, \u00fcber dessen Entstehung wir noch (nicht) genug wissen, dessen Auswirkungen aber in Deutschland 2020 erlebt werden konnten. Nicht zuletzt, und vielleicht zuvorderst, spielen Leitungsstrukturen und institutioneller Druck eine wichtige Rolle bei dem polizeilichen Alltagshandeln, vor allem dann, wenn es um Grenzbereiche zwischen legalem und nicht legalem Handeln geht.<\/p>\n<p>Ungeachtet dessen kann polizeiliche Aus- und Fortbildung, wie wir bereits vor vielen Jahren feststellten<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a>, von der Kenntnis einer Eskalationsspirale profitieren, in dem sie bei den teilweise inkompatiblen Basiszielen (Autorit\u00e4tserhalt, Eskalationsverbot), den Rahmenbedingungen (Organisation, Person, Situation) und\/oder den offensichtlich entscheidenden Wahrnehmungsmustern (Kr\u00e4nkung, Ehrgef\u00fchl, Provokation) ansetzt. Auf diese Weise kann dem Ziel des zivilisatorischen Minimums der Gewaltanwendung auch und gerade auf Seiten der Tr\u00e4ger des Monopols physischer Gewaltsamkeit ein St\u00fcck n\u00e4hergekommen werden. Dazu muss man sachlich, objektiv und wissenschaftlich die Abl\u00e4ufe, die sich in Verbindung mit Gewaltanwendungen durch Polizeibeamte ereignen, analysieren, wie dies z.B. Stougton u.a.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> getan haben &#8211; s. dazu <a href=\"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=1525#more-1525\">meine Besprechung<\/a> im PNL, in der ich auch darauf hingewiesen hatte, dass es dabei keinen Unterschied macht, dass sich diese Autoren auf die USA beziehen, zumindest nicht wenn es um taktische \u00dcberlegungen und Handlungsoptionen geht. Auch wenn die Ausbildung der amerikanischen Polizei eine andere ist (und die Anzahl der t\u00f6dlichen Sch\u00fcsse die in Deutschland um ein Vielfaches \u00fcbersteigt): Vieles, was Stougton u.a. schreiben, ist 1:1 auf Deutschland \u00fcbertragbar.<\/p>\n<p>Murray und Haberfeld weisen zu Beginn ihres Buches darauf hin, dass \u201e<em>In the 1980s, demands escalated as sharp increases in violent crime led the public to support spending more money on local policing efforts. Police chiefs responded by experimenting with varying approaches, settling (for now) on \u201cCommunity-Oriented Policing\u201d as the \u201cmodern\u201d approach to effective policing (&#8230;). Fast forward almost three decades and the expected changes did not take place, and the rift between the public and its police forces seems to be more serious than ever before\u201d<\/em> (S. 1). Dem kann man f\u00fcr die USA uneingeschr\u00e4nkt zustimmen; f\u00fcr Deutschland wird man die aktuelle Entwicklung abwarten m\u00fcssen, die durchaus auch in diese Richtung zu gehen droht<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a>.<\/p>\n<p>Die Frage ist daher, ob das \u201e<em>scenario-based use-of-force training<\/em>\u201d, wie es von Murray und Haberfeld in ihrem Buch vorgestellt wird, wirken kann und ob es auch f\u00fcr uns relevant sein kann.<\/p>\n<p>Denn nach dem tragischen Tod von f\u00fcnf Polizeibeamten in Dallas hat der dortige Polizeichef bereits 2016 folgendes gesagt: \u201e<em>We&#8217;re asking cops to do too much in this country. <\/em><em>We are. Every societal failure, we put it off on the cops to solve. Not enough mental health funding, let the cops handle it&#8230; Here in Dallas we got a loose dog problem; let&#8217;s have the cops chase loose dogs. Schools fail, let&#8217;s give it to the cops That&#8217;s too much to ask. Policing was never meant to solve all those problems<\/em>\u201c<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a>. Diese \u00dcberforderung der Polizei, unter dem Stichwort \u201cDefund the Police\u201d in den USA intensiv diskutiert, spielt bei uns eher nur am Rande eine Rolle; wohl auch, weil Polizeigewerkschaften zwar immer wieder diese \u00dcberforderung beklagen, statt aber daf\u00fcr zu pl\u00e4dieren, Aufgaben abzugeben, wir lediglich und laut nach \u201emehr Personal\u201c gerufen. Zudem wurde hierzulange \u201eDefund the Police\u201c immer als Forderung zur Abschaffung der Polizei verstanden \u2013 f\u00e4lschlicherweise, denn: <em>\u201cDefund the police\u201d means reallocating or redirecting funding away from the police department to other government agencies funded by the local municipality. That\u2019s it. It\u2019s that simple. Defund does not mean abolish policing\u201d<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\"><strong>[6]<\/strong><\/a><\/em>.<\/p>\n<p>Vitale, der das Zitat des Polizeichefs aus Dallas aufgreift, kommentiert es in seinem Buch auf S. 28 wie folgt: \u201c<em>We are told that the police are the bringers of justice. <\/em><em>They are here to help maintain social order so that no one should be subjected to abuse<\/em><em>.<\/em><em> The neutral enforce<\/em><em>m<\/em><em>e<\/em><em>n<\/em><em>t of the law sets us all free. This understanding of policing, however, is largely mythical. American police function, despite whatever good intentions they have, as a tool for managing deeply entrenched inequalities in a way th<\/em><em>at <\/em><em>systematically produces injustices for the poor, socially marginal, and non-white<\/em>\u201d.<\/p>\n<p>Die Polizei, so seine Aussage, ist mehr damit besch\u00e4ftigt, sich selbst und den status quo zu besch\u00fctzen, als die grundlegenden Probleme zu benennen, geschweige denn anzugehen.<\/p>\n<p>Wenn Murray und Haberfeld von dem Polizeibeamt*in als \u201e<em>Reluctant Warrior<\/em>\u201c sprechen und gleichzeitig andeutet, dass Polizeibeamt*innen heute aufgrund ihrer Sozialisation in einer anderen Schicht m\u00f6glicherweise daran gehindert sind, sich \u201eangemessen\u201c mit gewaltbereiten Straft\u00e4tern aus \u201eunteren\u201c sozialen Schichten und\/oder bestimmten Gebieten auseinanderzusetzen, so muss man hier durchaus die Frage stellen (und auch beantworten), ob und in wieweit dies auch f\u00fcr Deutschland zutrifft \u2013 allerdings in eine andere Richtung als die Autor*innen dies wohl glauben, wenn sie schreiben: \u201c<em>Internal administrative pressure, the looming specter of a lawsuit, and lack of understanding coupled with unrealistic expectations from society further contribute to an officer\u2019s sense of reluctance and hesitation when rightfully called upon to resolve a violent encounter. <\/em><em>This hesitation too often results in officer injury &#8211; or worse<\/em>\u201c (S. 7).<\/p>\n<p>Entsprechend besch\u00e4ftigen sich die Autor*innen mit den \u201cpsychologischen Schwellen\u201d, die Beamt*innen bei der Anwendung von Gewalt \u00fcberschreiten m\u00fcssen (S. 8 f.). Leider findet man nur in Kap. 3 (S. 17 ff.) einige Hinweise darauf, dass die psychologische Verfasstheit des Einsatzbeamt*in sich auch in einer anderen Richtung, n\u00e4mlich negativ auf die Gewaltanwendung auswirken kann \u2013 indem zu viel und ungerechtfertigte Gewalt angewendet wird. Und dies auch eher indirekt. Eigentlich schade, denn dann w\u00e4re das Buch ausgewogen und objektiv geworden. So liegt der Schwerpunkt eindeutig einerseits auf dem Gebrauch der Schusswaffe und andererseits auf den Aspekten, die eine\/n Beamt*in daran hindern k\u00f6nnten, diese einzusetzen.<\/p>\n<p>So sind die \u00dcberlegungen zu den bisherigen Problemen des Schusswaffentrainings<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> (ab S. 9) durchaus zutreffend, aber leider greifen sie ebenso zu kurz wie die Ausf\u00fchrungen zu Augen-Hand-Koordination und zum Stress sowie zu den weiteren Folgen einer Situation, in der ein Schusswaffengebraucht m\u00f6glich oder n\u00f6tig ist (S. 17 ff.). Dies alles ist wichtig, aber kann (zumindest in Deutschland) als bekannt vorausgesetzt werden.<\/p>\n<p>Ab Kapitel 4 (S. 25 ff.) geht es dann im das \u201escenario-based training\u201c, und dieses Kapitel beginnt damit, dass von \u201eKilling \u201eenabling Factors\u201c die Rede ist, sowie von der Pr\u00e4disposition des \u201eKillers\u201c. Damit wird deutlich, welches Bild die Autor*innen von der Person haben, gegen\u00fcber der die Schusswaffen gebraucht wird: Es geht um den \u201eKiller\u201c, die Person, die wissentlich und absichtlich jemanden (vor allem den\/die Polizeibeamt*in) t\u00f6ten will. Zumindest f\u00fcr Deutschland k\u00f6nnen wir davon ausgehen, dass solche Interaktionen mit \u201eKillern\u201c die absolute Ausnahme darstellen; die Gruppe von Menschen, die am h\u00e4ufigsten Opfer polizeilichen Schusswaffengebrauchs wird, sind psychisch Gest\u00f6rte<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a>. In dem Buch von Murray und Haberfeld ist da vom \u201elack of rational problem-solving\u201c (S. 69) die Rede, ohne auch nur ansatzweise auf die auch und gerade in den USA besonders stark bestehenden Probleme im Umgang mit psychisch gest\u00f6rten Personen einzugehen.<\/p>\n<p>Im Kapitel 7 (ab S. 79) wird dann ein \u201eneuer Weg\u201c des Schusswaffentrainings vorgestellt, wobei die \u201ealte\u201c Philosophie einer \u201eneuen\u201c gegen\u00fcbergestellt wird. Das ist durchaus verdienstvoll, und wird auch in den sog. \u201eBuilding Blocks of Reality-Based Training\u201c (ab S. 81) verdeutlicht. Sie sehen so aus (S. 82):<\/p>\n<ol>\n<li>Define your own reality.<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Use situations your officers are likely to encounter.<\/li>\n<li>Look for patterns of behavior in your agency\u2019s case files.<\/li>\n<li>Change endings to avoid programmed responses.<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"2\">\n<li>Set up and enforce strict safety guidelines.<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>If your standard is perfection, your students will be excellent.<\/li>\n<li>Unsafe training practices tend to magnify themselves in the real world.<\/li>\n<li>Observe and correct all unsafe behaviors.<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"3\">\n<li>Train within agency policy.<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Reality-Based Training will bring to light issues for clarification by administration.<\/li>\n<li>Play \u201cWhat if?\u201d in training and fix problems before they occur in real situations.<\/li>\n<li>Professionals must have pre-conditioned responses to stressful events.<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"4\">\n<li>Make training realistic.<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Use realistic props and training versions of equipment.<\/li>\n<li>Use realistic settings.<\/li>\n<li>Use realistic situations.<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"5\">\n<li>Make training stressful.<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Teach from the simple to the complex to ensure competency.<\/li>\n<li>Reality-Based Training requires judgment and teaches situational awareness.<\/li>\n<li>Learn to accept and channel the effects of stress.<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"6\">\n<li>Train officers to win.<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Do not give it away.<\/li>\n<li>Stop \u201ckilling\u201d your students in training.<\/li>\n<li>The problem with negative reinforcement training<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nicht nur an dieser Stelle in dem Buch muss man den Eindruck eines nicht oder unvollst\u00e4ndig durchgef\u00fchrten Lektorates haben, den Punkt 1. Wird am Ende noch einmal wiederholt. Es mag sein, dass dies (nur) in der pdf-Version der Fall ist, die dem Rezensenten vorlag; in jedem Fall sollte der (renommierte) Springer-Verlag dies pr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Positiv sind in jedem Fall die Hinweise f\u00fcr Einsatztrainer*innen, die ab S. 84 gegeben werden. Diese d\u00fcrften, wenn auch in abgewandelter Form, auch f\u00fcr unsere Situation anwendbar sein. Ebenso die Hinweise zum \u201e<em>Debriefing, Remadiation und After Action Review<\/em>\u201c (S. 97 ff.). Der Hinweis der Autor*innen auf S. 101: \u201e<em>Reality-Based Training is a complicated undertaking, and to believe that you can jump right into it by purchasing some equipment and taking a day or two to sketch out a few scenarios is exactly how most agencies begin, and ultimately why accidents or poor quality training occurs<\/em>\u201d macht noch einmal deutlich, wo m\u00f6glicherweise die Unterschiede in den Ausgangssituationen zwischen den USA und Deutschland in Bezug auf die Aus- und Fortbildung der Polizeibeamt*innen liegen. Wenn man dies bei der Lekt\u00fcre des Buches ber\u00fccksichtigt, dann kann man die insgesamt rund 100 Seiten durchaus auch mit Gewinn lesen. Als Vorlage oder Muster f\u00fcr das Einsatz- und Schie\u00dftraining in Deutschland taugt das Buch leider nicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Thomas Feltes, Januar 2021<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Vgl. dazu die Chronologie der Ereignisse 2020 von Otto Diederichs in Feltes\/Plank: Rassismus, Rechtsextremismus, Polizeigewalt. Beitr\u00e4ge f\u00fcr und \u00fcber eine rechtschaffen(d)e, demokratische B\u00fcrgerpolizei, Frankfurt 2021 (Verlag f\u00fcr Polizeiwissenschaft, erscheint im M\u00e4rz 2021).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> In unserem internationalen Projekt \u201cPolice Use of Force\u201d; vgl. Feltes\/Klukkert\/Ohlemacher: \u201e<a href=\"https:\/\/www.thomasfeltes.de\/pdf\/veroeffentlichungen\/2007_FeltesKlukkertOhlemacher.pdf\">\u2026, dann habe ich ihm auch schon eine geschmiert.&#8220; <\/a>Autorit\u00e4tserhalt und Eskalationsangst als Ursachen polizeilicher Gewaltaus\u00fcbung. In: MSchrKrim 4\/ 2007, S. 285-303.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Seth W. Stoughton, Jeffrey J. Noble, Geoffrey P. Alpert: Evaluating Police Uses of Force. New York, New York University Press, 2020.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Vgl. Thomas Feltes, Hoger Plank: Rassismus und Rechtsextremismus in der Polizei? Ein Beitrag f\u00fcr und \u00fcber eine \u201erechtschaffen(d)e\u201c, demokratische (B\u00fcrger-)Polizei. Online-Dokument. Die jeweils aktuelle Version ist <a href=\"https:\/\/www.thomasfeltes.de\/images\/2021_0111_Feltes_Plank_aktualisiert.pdf\">hier verf\u00fcgbar<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Der Beitrag ist <a href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/news\/post-nation\/wp\/2016\/07\/11\/grief-and-anger-continue-after-dallas-attacks-and-police-shootings-as-debate-rages-over-policing\/\">hier verf\u00fcgbar<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Rashawn Ray: <a href=\"https:\/\/www.brookings.edu\/blog\/fixgov\/2020\/06\/19\/what-does-defund-the-police-mean-and-does-it-have-merit\/\">What does \u2018defund the police\u2019 mean and does it have merit<\/a>?<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Auch im englischen gibt es die Unterscheidung zwischen \u201eTraining\u201c und \u201eEducation\u201c; darauf gehen die Autor*innen leider nicht ein und erwecken so den Eindruck, dass man etwas \u201etrainieren\u201c kann; dabei w\u00e4re gerade im Bereich der polizeilichen Gewaltanwendung und insbesondere beim Schusswaffengebrauch mehr als (technisches) Training notwendig. Es braucht eine Erziehung zu angemessenem polizeilichem Verhalten, wie ich dies in meinem Beitrag \u201ePolizeigewalt \u2013 die individuelle Perspektive\u201c beschrieben habe, der demn\u00e4chst im Handbuch Einsatztraining: Professionelles Konfliktmanagement f\u00fcr Polizist*innen\u201c, hrsg. von Mario S. Staller und Swen K\u00f6rner erscheinen wird. Vorab ist der Beitrag <a href=\"https:\/\/www.thomasfeltes.de\/images\/Feltes_Polizeigewalt_final_1.pdf\">hier in unredigierter Fassung<\/a> verf\u00fcgbar:<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> S. dazu den Beitrag von Michael Alex und mir: Polizeieins\u00e4tze in Verbindung mit psychisch kranken Menschen. Erscheint 2021 in dem o.gen. Handbuch, vorab<a href=\"https:\/\/www.thomasfeltes.de\/images\/Feltes_Alex_Psychisch_Gesto%CC%88rte_02052020_ohne_marks.pdf\"> hier verf\u00fcgbar<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Murray, Kenneth R., Haberfeld, Maria (Maki): Use of Force Training in Law Enforcement. A Reality Based Approach. Springer International Publishing Cham, 109 S., Softcover ISBN 978-3-030-59878-5, 53,49 Euro; eBook ISBN 978-3-030-59880-8, 39,99 Euro Polizeiliches Gewalthandeln ist in den USA schon seit l\u00e4ngerem Thema hitziger Diskussionen, in Deutschland sp\u00e4testens seit der Studie von Tobias Singelnstein 2019\/20 &hellip; <a href=\"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=1619\" class=\"more-link\">Continue reading <span class=\"screen-reader-text\">Murray, Kenneth R., Haberfeld, Maria (Maki): Use of Force Training in Law Enforcement. A Reality Based Approach. Rezensiert von Thomas Feltes.<\/span> <span class=\"meta-nav\">&uarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1619"}],"collection":[{"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1619"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1619\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1623,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1619\/revisions\/1623"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1619"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1619"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1619"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}