{"id":1909,"date":"2022-12-20T15:25:39","date_gmt":"2022-12-20T14:25:39","guid":{"rendered":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=1909"},"modified":"2022-12-20T15:25:39","modified_gmt":"2022-12-20T14:25:39","slug":"hoppe-amina-gebundene-freiheit-und-strafrechtliche-schuld-rezensiert-von-holger-plank","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=1909","title":{"rendered":"Hoppe, Amina, Gebundene Freiheit und strafrechtliche Schuld. Rezensiert von Holger Plank"},"content":{"rendered":"<p><strong>Hoppe, Amina (geb. Hallmann)<\/strong><a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><strong>[1]<\/strong><\/a>,<strong> Gebundene Freiheit und strafrechtliche Schuld. Zur Reformbed\u00fcrftigkeit des Schuldbegriffs vor dem Hintergrund neurowissenschaftlicher Erkenntnisse<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2], <\/a><\/strong>ISBN: 978-3-16-7155386-8, 183 Seiten, Mohr Siebeck, T\u00fcbingen, 2017, 59.- \u20ac.<\/p>\n<p>Die Autorin setzt sich in ihrer an der Friedrich-Schiller-Universit\u00e4t in Jena an\u00adgenommenen Dissertation mit dem \u201eAussageverhalten der neurowissenschaftlichen Forschung\u201c<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> und m\u00f6glichen Wirkungen dieser Forschungserkenntnisse auf die Straf\u00adrechtswissenschaft, insbesondere auf den Schuldbegriff als Grundlage strafrechtlicher Zurechnung <img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-1910 alignright\" src=\"http:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Bild1-1.jpg\" alt=\"\" width=\"148\" height=\"219\" srcset=\"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Bild1-1.jpg 197w, https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Bild1-1-102x150.jpg 102w\" sizes=\"(max-width: 148px) 100vw, 148px\" \/>auseinander. Sie behandelt damit Fragen, die, w\u00fcrde man den Nachweis des Experiments des US-Psychologen Benjamin <em>Libet<\/em> aus dem Jahr 1979 inzwischen durch die neuen bildgebenden Verfahren (\u201eNeuroimaging\u201c, u. a. MRT, fMRT und PET, haben dabei mit ihren grafischen Belegen eine hohe \u00dcberzeugungswirkung) als absolut gegeben annehmen, von existentieller rechtsdogmatischer Bedeutung &#8211; nicht nur f\u00fcr die Strafrechtswissenschaft &#8211; sind. <!--more--><\/p>\n<p><em>Libet<\/em> zeigte damals experimentell, dass das motorische Zentrum des Gehirns mit der Vorbereitung einer Bewegung bereits begonnen hat, bevor man sich bewusst wird, dass man sich f\u00fcr die sofortige Ausf\u00fchrung dieser Bewegung entschieden hat. Mit der methodischen Verfeinerung der Neurowissenschaften in den letzten 20 Jahren hat dieses einfache Experiment und dessen Konsequenzen auf das Determinismus-Dogma<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> (Schuldstrafrecht basiert auf der Annahme der Willensfreiheit \u2013 ohne dieses Dogma ist \u201erationales, schuldabh\u00e4ngiges Strafen\u201c nicht denkbar<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a>) zu vielen interdisziplin\u00e4ren Hochschulschriften und wiss. Ver\u00f6ffentlichungen mit unter\u00adschiedlicher dogmatischer \/ empirischer Schwerpunktsetzung gef\u00fchrt.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> Die Spannbreite der im jeweiligen Fachgebiet experimentell bzw. dogmatisch unterschiedlich \u00fcber\u00adzeugend dargelegten Standpunkte reicht von \u201eAls M\u00f6rder geboren (\u2026)\u201c<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a>\u00fcber die bspw. von <em>Wetzell<\/em> vorgetragene grundlegende Kritik neurowissenschaftlicher Anleihen in die Strafrechtswissenschaft: \u201eDie grunds\u00e4tzliche Kritik aus der Perspektive des De\u00adterminismus, dass alle menschlichen Handlungen das zwangsl\u00e4ufige Resultat von inne\u00adren und \u00e4u\u00dferen Kausalfaktoren sind und es somit keine Willensfreiheit gibt, hat ein lange Geschichte und ist nicht an neurowissenschaftliche Erkl\u00e4rungsmuster gebunden\u201c<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a>, bis hin zum wertenden Zitat des fr\u00fcheren Richters am Bundesverfassungsgericht Ernst Gottfried <em>Mahrenholz<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\"><strong>[9]<\/strong><\/a><\/em>, dass \u201eStraftaten zumeist komplexere Handlungsverl\u00e4ufe sind, die einen entsprechend nachhaltigeren Prozess der (Willens-) Entscheidung zum straf\u00adrechtlich zurechenbaren Fehlverhalten erforderten.\u201c<\/p>\n<p>Innerhalb dieser Spannbreite und zwischen den jeweiligen \u201eextremen\u201c Ankerpunkten l\u00e4sst die vorl\u00e4ufige Feststellung, die man literaturgest\u00fctzt als derzeitigen wiss. Zwi\u00adschenstand skizzieren kann, n\u00e4mlich dass auch \u201eneuere Forschungsergebnisse der Neurowissenschaften den (In-)Determinismus nicht bewiesen haben, sodass weiterhin sowohl Indeterminismus als auch Determinismus in Bezug auf die menschliche Entscheidung m\u00f6glich bleiben\u201c<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a> und damit Raum f\u00fcr weitere neurowissenschaftliche und biokriminologische Forschung, die Sammlung weiterer experimenteller Erkennt\u00adnisse und die Fortentwicklung der Strafrechtsdogmatik bleibt, die diese Erkenntnisse ggf. im Strafzweckgedanken verarbeiten helfen.<\/p>\n<p>Die Autorin stellt sich in ihrer interdisziplin\u00e4ren juristischen Arbeit mit philosophischen und neurowissenschaftlichen Bez\u00fcgen die Forschungsfragen: \u201eWer kann was wozu sagen und beitragen? Welches Schuldverst\u00e4ndnis hat das Strafrecht \u00fcberhaupt? D\u00fcrfen wir unsere gef\u00fchlte und sozial best\u00e4tigte Freiheit \u00fcberhaupt zur Grundlage der straf\u00adrechtlichen Schuld machen? Was bedeutet das f\u00fcr die Gerichte?\u201c<\/p>\n<p>Hierbei unternimmt sie den Versuch, dasjenige, was (dogmatisch) als Schuld<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a> benannt wird, in Begriffe und Strukturen zu \u00fcbersetzen, die f\u00fcr die angesprochene Debatte genutzt werden k\u00f6nnen und erarbeitet Ans\u00e4tze auf die Folgefragen: Wozu wird der Schuldbegriff \u00fcberhaupt ben\u00f6tigt? Was bedeutet es, wenn ein T\u00e4ter \u201eschuldig\u201c ist und wie wirkt sich dies auf die Strafzumessung aus?<\/p>\n<p>Die alles \u00fcberlagernde Frage ist dabei, inwieweit die Begriffe durch die Erkenntnisse der Neurowissenschaften Ver\u00e4nderungen erfahren m\u00fcssen, zeigt sich hierbei doch unsere allge\u00admeine Skepsis gegen\u00fcber der immer weitergehenden Erforschung des Gehirns, denn mit jeder neuen Erkenntnis der Neurowissenschaft nimmt die vermeintliche Freiheit und Selbstbestimmtheit ab und mit der Annahme des Indeterminismus schrumpft der eigene Verhaltensspielraum (S. 4). Insofern ist die methodisch anspruchsvolle, interessante inter\u00addisziplin\u00e4re Arbeit im Themenfeld einer \u201eGesamten Strafrechtswissenschaft\u201c im Liszt\u2019schen Ansatz einzuordnen. Die Autorin versucht sich als Juristin und Kriminologin an der schwierigen Aufgabe, Dogmatik und Empirie zu vereinen. Ein kompliziertes, wenngleich zur Fortentwicklung der Strafrechtsdogmatik dringend gebotenes Unterfangen.<\/p>\n<p>Sie bewegt sich mit ihrer titelgebenden Annahme einer \u201e<em>gebundenen Freiheit<\/em>\u201c, den sie in ihrer \u201ewissenschaftstheoretischen Grundlegung\u201c (Teil \u201eC\u201c) entfaltet, grds. auf dem Pfad von Br\u00f6kers, wenngleich sie sich auch f\u00fcr den Gedanken einer neurobiologischen Determiniertheit des Handelns offen zeigt (S. 87). Gleichwohl schr\u00e4nkt sie sp\u00e4ter partiell ein und stellt fest (S. 160), dass \u201eeine vollst\u00e4ndige Erkl\u00e4rung des Verhaltens praktisch nicht m\u00f6glich sei und nicht alle Determinanten des Verhaltens einzeln und in ihren komplexen Zusammenh\u00e4ngen bewertet werden k\u00f6nnen, weshalb in der straf\u00adrechtlichen Praxis der umgekehrte Weg gew\u00e4hlt und in begr\u00fcndeten F\u00e4llen die Schuld ausgeschlossen werden\u201c m\u00fcsse. Als Grundlage f\u00fcr ihre Schlussfolgerungen entwickelt sie argumentativ den Begriff des \u201e<em>epistemischen Indeterminismus<\/em>\u201c (S. 50 f.) und versucht unter Rezeption verschiedener neurowissenschaftlicher und juristischer Argumentationen in der Fachliteratur mit diesem Muster den \u201elogischen Kurzschluss von der neuronalen Determiniertheit zu einer unfreien Entscheidung\u201c zu vermeiden. Die hohe Komplexit\u00e4t des menschlichen Geistes- und Soziallebens sei mit den heutigen Messmethoden nicht abbildbar und f\u00fcr den Einzelnen auch nicht erkennbar (ebd.). Es komme jedoch \u201eim Rahmen des \u201e<em>epistemischen Indeterminismus<\/em>\u201c aufgrund der nicht nachvollziehbaren und auch nicht vollst\u00e4ndig erfassbaren Zusammenh\u00e4nge auf der sozialen Ebene zu Freiheit\u201c (ebd.). Mit diesem Konzept der M\u00f6glichkeit <em>\u201egebunden-freier Entscheidungen\u201c<\/em> (begriffliche Entfaltung im Teil \u201eE\u201c der Arbeit) sei ein \u201eAnders-Handeln-K\u00f6nnen in einem dem Strafrecht entsprechenden, sozialen Sinne m\u00f6glich, auch wenn m\u00f6glicherweise in Hinblick auf den Schuldbegriff in Einzelheiten An\u00adpassungen n\u00f6tig werden\u201c k\u00f6nnten (S. 89). Im \u00dcbrigen bed\u00fcrfe das Konzept des \u201e<em>epistemischen Indeterminismus<\/em> zwingend normativ-wertender Begriffe, um ad\u00e4quate Beschreibungen der sozialen Ph\u00e4nomene zu erm\u00f6glichen\u201c (S. 159).<\/p>\n<p>Mit den Ergebnissen dieser interessanten, methodisch anspruchsvoll das strafrechtliche Prinzip der Zurechenbarkeit individueller \u201eSchuld\u201c in ihren unterschiedlichen dog\u00admatischen Auspr\u00e4gungen und der Pr\u00e4zisierung einer darauf basierenden \u201egerechten Strafe\u201c skizzierenden Arbeit \u00fcber die Begrifflichkeiten des \u201e<em>epistemischen Indeter\u00adminismus<\/em>\u201c und der \u201e<em>gebunden-freien Entscheidung<\/em>\u201c l\u00e4sst sich festhalten, dass \u201eneue Erkenntnisse etwa der Neurowissenschaften nicht vorschnell zu einer Qualifizierung einer Tat als unfrei und damit nicht vorwerfbar\u00a0 f\u00fchren\u00a0 sollten,\u00a0 sondern\u00a0 vielmehr\u00a0 f\u00fcr\u00a0 jede\u00a0 m\u00f6gliche identifizierte Determinante\u00a0 \u00fcberpr\u00fcft\u00a0 werden\u00a0 muss,\u00a0 wie\u00a0 stark\u00a0 der\u00a0 entsprechende Einfluss auf das Verhalten ist und inwieweit daher eine Verant\u00adwortlichmachung m\u00f6glich und sinnvoll erscheint.\u201c<\/p>\n<p>Diese Feststellung kann aber dogmatisch vor dem Hintergrund dynamisch fort\u00adschreitender neurophysiologischer und -biologischer Forschung wohl nur ein Zwischenergebnis darstellen. Man darf gespannt sein, ob sich im Lichte neuerer experimenteller empirischer Erkenntnisse die dogmatischen Br\u00fccken auch zuk\u00fcnftig als tragf\u00e4hig erweisen oder die Strafrechtsdogmatik innerhalb der individuell schuldab\u00adh\u00e4ngigen Strafzwecksystematik gezwungen sein wird, andere Akzente zu entwickeln.<\/p>\n<p>Holger Plank (im Dezember 2022)<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Dr. iur. Amina <em>Hoppe<\/em> (geb. Hallmann), Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut f\u00fcr Kriminologie der Universit\u00e4t <a href=\"https:\/\/kriminologie.uni-koeln.de\/personen\/wissenschaftliche-mitarbeiterinnen-und-mitarbeiter\/dr-amina-hoppe\">K\u00f6ln<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Siehe <a href=\"https:\/\/www.mohrsiebeck.com\/buch\/gebundene-freiheit-und-strafrechtliche-schuld-9783161553868?no_cache=1\">Verlags-Website<\/a> von Mohr-Siebeck; <a href=\"https:\/\/d-nb.info\/1135498318\/04\">Inhaltsverzeichnis<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Hierzu ver\u00f6ffentlichte sie im Vorfeld ihrer Dissertation auch einen Beitrag in der Zeitschrift Neue Kriminalpolitik (NK), <a href=\"https:\/\/www.nomos-elibrary.de\/10.5771\/0934-9200-2017-1-3\/wie-ernst-muss-die-kriminologie-die-neurowissenschaften-nehmen-zum-moeglichen-aufkommen-einer-neuen-biokriminologie-jahrgang-29-2017-heft-1?page=1\">2017<\/a> (29), H. 1, S. 3-14 unter dem Titel: \u201eWie ernst muss die Kriminologie die Neurowissenschaften nehmen? Zum m\u00f6glichen Aufkommen einer neuen Biokriminologie.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Der Gedanke des Schuldstrafrechts basiert auf der Annahme der Willensfreiheit, vgl. hierzu z. B. <a href=\"https:\/\/www.zjs-online.com\/dat\/artikel\/2008_1_23.pdf\"><em>Marlie<\/em><\/a>, ZJS 2008, Heft 1, S. 41 ff.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Vgl. hierzu bereits 1971 (!) sehr lesenswert <a href=\"https:\/\/www.jstor.org\/stable\/23678479\"><em>Hoerster<\/em><\/a>, in: Archiv f\u00fcr Rechts- und Sozial\u00adphilosophie, Vol. 57 Nr. 1, S. 77-90.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Vgl. bspw. nur <a href=\"https:\/\/www.verlagdrkovac.de\/978-3-8300-1341-9.htm\"><em>Spilgies<\/em><\/a>, 2004, \u201eDie Bedeutung des Determinismus-Indeterminismus-Streits f\u00fcr das Strafrecht\u201c; <a href=\"https:\/\/www.google.com\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=&amp;ved=2ahUKEwiirr7nrIb8AhUQ_bsIHfCXBI8QFnoECBEQAQ&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.mwv-open.de%2Fsite%2Fbooks%2F10.32745%2F9783954660148%2Fdownload%2F2654%2F&amp;usg=AOvVaw3cNtr8A4R2zYfG5w5v5MlW\"><em>Stompe &amp; Schanda<\/em><\/a> (Hrsg.), 2010, \u201eDer freie Wille und die Schuldf\u00e4higkeit in Recht, Psychiatrie und Neurowissenschaften\u201c; <a href=\"https:\/\/www.nomos-elibrary.de\/10.5771\/9783845259376-1\/titelei-inhaltsverzeichnis?page=1\"><em>Br\u00f6ckers<\/em><\/a>, 2015, \u201eStrafrechtliche Verant\u00adwortung ohne Willensfreiheit\u201c; Adrian <a href=\"https:\/\/polizei-newsletter.de\/books\/2015_Rezension_Dr_Raine_Als_Mooerder_geboren_Holger_Plank.pdf\"><em>Raine<\/em><\/a>, 2015, \u201eAls M\u00f6rder geboren. Die biologischen Wurzeln von Gewalt und Verbrechen\u201c (vgl. Besprechung von Plank im <a href=\"https:\/\/polizei-newsletter.de\/books\/2015_Rezension_Dr_Raine_Als_Mooerder_geboren_Holger_Plank.pdf\">PNL<\/a> \u2013 Raine vertritt diesen Standpunkt nicht wirklich!); <a href=\"https:\/\/www.degruyter.com\/document\/doi\/10.1515\/zstw-2015-0002\/html\"><em>Hillenkamp<\/em><\/a>, \u201eHirnforschung, Willensfreiheit und Strafrecht. Versuch einer Zwischen\u00adbilanz\u201c, in: ZStW 2015 (127), H. 1, S. 10 \u2013 96; <a href=\"https:\/\/www.iph.uni-rostock.de\/storages\/uni-rostock\/Alle_PHF\/IPH\/images\/dozenten\/von_der_Heydt\/Auszug.pdf\"><em>von der Heydt<\/em><\/a>, 2017, \u201ePerspektivit\u00e4t von Freiheit und Determinismus\u201c; <a href=\"https:\/\/www.nomos-shop.de\/nomos\/titel\/schuld-verantwortung-und-determinismus-im-strafrecht-id-84936\/\"><em>Mosch<\/em><\/a>, 2018, \u201eSchuld, Verantwortung und Determinismus im Strafrecht. Eine Grundlegung unter Bezugnahme auf die Neurowissenschaften\u201c etc.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Vgl. <em>Raine<\/em>, 2015, Fn. 6.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a><a href=\"https:\/\/gid.hypotheses.org\/957\"><em>Wetzell<\/em><\/a>, \u201eNeurowissenschaften, Willensfreiheit und Kriminalit\u00e4t\u201c, 2013, zugegriffen: 19.12.2022.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> In der Zeitschrift \u201e<em>myops<\/em>. Berichte aus der Welt des Rechts\u201c, 2013, Heft 17, S. 5-11.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> <em>Br\u00f6ckers<\/em>, 2015, oben Fn. 6.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Hierzu trennt sie in ihrem methodischen Ansatz der Fundierung des Schuldkonzepts den Begriff und die hieraus erwachsenden Konsequenzen in den schuldstrafrechts\u00adtheoretischen Hauptteilen \u201eD-G\u201c der Arbeit in das allgemeine Schuldprinzip, den individuellen Schuldvorwurf und die Strafzumessungs\u00adschuld auf und macht ihn so f\u00fcr ihre Forschungsfragen und Schlussfolgerungen (S. 159 ff.) zug\u00e4nglich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hoppe, Amina (geb. Hallmann)[1], Gebundene Freiheit und strafrechtliche Schuld. Zur Reformbed\u00fcrftigkeit des Schuldbegriffs vor dem Hintergrund neurowissenschaftlicher Erkenntnisse[2], ISBN: 978-3-16-7155386-8, 183 Seiten, Mohr Siebeck, T\u00fcbingen, 2017, 59.- \u20ac. Die Autorin setzt sich in ihrer an der Friedrich-Schiller-Universit\u00e4t in Jena an\u00adgenommenen Dissertation mit dem \u201eAussageverhalten der neurowissenschaftlichen Forschung\u201c[3] und m\u00f6glichen Wirkungen dieser Forschungserkenntnisse auf die Straf\u00adrechtswissenschaft, &hellip; <a href=\"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=1909\" class=\"more-link\">Continue reading <span class=\"screen-reader-text\">Hoppe, Amina, Gebundene Freiheit und strafrechtliche Schuld. 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