{"id":2093,"date":"2024-03-07T09:04:23","date_gmt":"2024-03-07T08:04:23","guid":{"rendered":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=2093"},"modified":"2024-03-07T09:04:23","modified_gmt":"2024-03-07T08:04:23","slug":"steffes-enn-saimeh-briken-sexueller-kindesmissbrauch-und-missbrauchsabbildungen-in-digitalen-medien-rezensiert-von-holger-plank","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=2093","title":{"rendered":"Steffes-enn\/Saimeh\/Briken, Sexueller Kindesmissbrauch und Missbrauchsabbildungen in digitalen Medien. Rezensiert von Holger Plank"},"content":{"rendered":"<p><strong>Steffes-enn, Rita<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> \/ Saimeh, Nahlah<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> \/ Briken, Peer<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> (Hrsg.): \u201eSexueller Kindesmissbrauch und Missbrauchsabbildungen in digitalen Medien\u201c<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4] <\/a><\/strong>Auflage 2023, ISBN: 978-3-428-95466-747-5, 372 Seiten, Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Berlin, 99,95 \u20ac, <a href=\"https:\/\/www.mwv-berlin.de\/produkte\/!\/title\/sexueller-kindesmissbrauch-und-missbrauchsabbildungen-in-digitalen-medien\/id\/866\">eBook<\/a> verf\u00fcgbar)<\/p>\n<p>Der lesenswerte Sammelband vereint 39 (jeweils kurze Impuls-) Beitr\u00e4ge und zwei Exkurse von insgesamt 61 Autor*innen, inhaltlich schl\u00fcssig gegliedert und aufberereitet in<span style=\"color: #000000;\"> <a style=\"color: #000000;\" href=\"http:\/\/www.mwv-berlin.de\/buecher-bestellen-2016\/images\/product_images\/IVZs_images\/9783954667475_IVZ.pdf\">vier Kapiteln<\/a><a style=\"color: #000000;\" href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a>. So wird de<\/span>m Leser ein sehr differenzierter Blick auf das hoch virulente Ph\u00e4nomen aus allen relevanten disziplin\u00e4ren Perspektiven erm\u00f6glicht. Vertreten sind <img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-2094 alignright\" src=\"http:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild1.jpg\" alt=\"\" width=\"126\" height=\"182\" srcset=\"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild1.jpg 265w, https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild1-104x150.jpg 104w\" sizes=\"(max-width: 126px) 100vw, 126px\" \/>neben den Kriminalwissenschaften (Kriminologie, Kriminalistik \/ digitale Forensik, Strafrecht<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a>), die (sex.) Gewaltforschung aus T\u00e4ter- und Opfersicht, die medizinische \/ psychiatrische Diagnostik, Prognostik und sachverst\u00e4ndigen Begutachtung sowie die \u201eTypologie\u201c von Online-Sexualstraft\u00e4tern, die Kinder- und Jugendhilfe sowie die Soziale Arbeit. <!--more--><\/p>\n<p>Im abschlie\u00dfenden <strong>vierten Kapitel<\/strong> richtet sich der Blick auf multi-disziplin\u00e4re Pr\u00e4ventions- und Interventionsans\u00e4tze im Hell- und Dunkelfeld. Zur gedank\u00adlichen Einordnung mancher Darlegung hilfreich, schlie\u00dft der Sammelband u. a. mit einem Glossar forensisch relevanter \u201eSzene\u201c-Begriffe und Logos (S. 347ff.). Wenn man &#8211; einleitend \u00fcberhaupt &#8211; von Verbesserungspotenzial sprechen will, vielleicht lie\u00dfe sich manche inhaltliche Wiederholung, insbesondere zur (be\u00adgrenzten) Validit\u00e4t \/ Reliabilit\u00e4t der vorgestellten diagnostischen Tools oder zur Pr\u00e4valenz \/ Inzidenz des Ph\u00e4nomens, ggf. durch straffere inhaltliche Vorgaben im Verlauf des CoP oder ein in der Folge etwas \u201einvasiveres\u201c Lektorat vermeiden, auch wenn dies bei einem multi-perspektivischen Sammelband dieses Umfangs schwierig ist.<\/p>\n<p>Auf den ersten Blick wird deutlich, dass im Hell- und Dunkelfeld weder Inzidenz noch Pr\u00e4valenz des Ph\u00e4nomens eindeutig konturierbar sind, mithin sowohl epi\u00addemiologisch, methodisch als auch in Bezug auf die R\u00fcckfallwahrscheinlichkeit und Legalbew\u00e4hrung noch signifikanter Disziplin \u00fcbergreifender Forschungsbe\u00addarf vorhanden ist. Schon deshalb verwundert es aus strafrechtswissenschaftlicher Perspektive, dass die Kriminalpolitik, entgegen \u00fcberzeugender fachwissenschaft\u00adlicher Empfehlung<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a>, zuletzt 2021 mit dem \u201eGesetz zur Bek\u00e4mpfung sexualisierter Gewalt gegen Kinder\u201c vom 16.06.2021 (<a href=\"https:\/\/www.bgbl.de\/xaver\/bgbl\/start.xav#__bgbl__%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl121s1810.pdf%27%5D__1709720061039\">BGBl. I S. 1810<\/a>), in \u00a7 184b StGB eine undifferenzierte Versch\u00e4rfung der Strafzumessung vornahm<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a>, die aktuell z. T. wieder revidiert werden soll (Fn. 6). Die Gesetzgebungshistorie des Sexual\u00adstraf\u00adrechts im Allgemeinen und die dogmatischen Implikationen der o. g. Straf\u00adver\u00adsch\u00e4rfung werden vor allem im Beitrag von <em>Bussweiler und May<\/em> (S. 9-17) treffend kritisch kontrastiert. Ohne angesichts der F\u00fclle der lesenswerten Beitr\u00e4ge des Bandes dezidiert auf jeden einzelnen eingehen zu k\u00f6nnen, aus der sicher\u00adheitsbeh\u00f6rdlichen Perspektive des Rezensenten empfehlenswert sind bspw. <em>Pellowski et al<\/em>. (S. 27-34) zur inkoh\u00e4renten kriminalstatistischen Ph\u00e4no\u00admenologie des Deliktsbereichs, <em>Gebauer &amp; Walter<\/em> (S. 19-26) zu den Anforderungen an digitalforensische Gutachten zur Auswertung der Abruf-, Speicher-, Verarbeitungs-, Ablage- und Verbreitungsroutinen Tatverd\u00e4chtiger und <em>\u00a0<\/em>zu dem in praxi nach wie vor vielfach treffenden Befund, dass Fachkr\u00e4fte aller Disziplinen, die sich mit der forensischen und therapeutischen Aufarbeitung der F\u00e4lle professionell auseinandersetzen, Gefahr laufen neben den bedauernswerten Opfern ebenfalls (erheblich) viktimisiert \/ traumatisiert zu werden. Dieser Befund muss im professionellen Umfeld permanent beobachtet und durch geeignete salutogenetische Ma\u00dfnahmen niederschwellig begleitet werden.<\/p>\n<p>Auch im <strong>zweiten Kapitel<\/strong> des Bandes finden sich einige interessante ph\u00e4nomenologisch-kasuistische Beitr\u00e4ge, u. a. zur H\u00e4ufigkeit und zu den Schwierigkeiten der Ermittlung der strafversch\u00e4rfenden Tatbestandsmerkmale \u201ebanden- \/ gewerbsm\u00e4\u00dfig\u201c aus polizeilicher Sicht (vgl. <em>Quast &amp; Sch\u00f6nborn<\/em>, S. 127-132). Neben diesen &#8211; den thematisch umfassenden Sammelband arron\u00addierenden &#8211; kriminalwissenschaftlichen Rahmenbedingungen, sind aus kriminolo\u00adgischer Sicht weitere Beitr\u00e4ge erw\u00e4hnenswert. Einen ersten hypothetischen \u00e4tiologischen Erkl\u00e4rungsrahmen bieten bspw. <em>Schmidt et al.<\/em> (S. 35-44) mit ihrem \u201etheoretischen Rahmenmodell\u201c, allerdings auf Basis \u201ewissenschaftlich rudi\u00adment\u00e4rer\u201c Ans\u00e4tze zur Erkl\u00e4rung der Nutzung von Medien sexualer Gewalt an Kindern im digitalen Raum (insofern mit eingeschr\u00e4nkter prognostischer Relia\u00adbilit\u00e4t). Hierbei werden auch Faktoren, Risiken und Erg\u00e4nzungsbedarfe der ausgew\u00e4hlten Diagnose-Tools vorgestellt. Neben der Darstellung einer beeindruckenden Auswahl diagnostischer Hilfsmittel wird in einigen Beitr\u00e4gen v. a. das Tool \u201eChild Abuse Material Instrument (CAMI)\u201c als diagnostisch gut geeignet zur Erfassung des spezifischen T\u00e4terverhaltens dargestellt. So reflektieren u. a. <em>Reinhardt &amp; Born<\/em> (S. 133-138) am Beispiel des Personagramms des Administrators der 2017 durch die Ermittlungsbeh\u00f6rden stillgelegten Plattform \u201eElysium\u201c<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a>\u00a0 auf die sachgerechte Anwendung dieses Tools.<\/p>\n<p>Das <strong>dritte Kapitel<\/strong> fokussiert kasuistisch auf einige ausgew\u00e4hlte Problem\u00adstellungen. Der Schwerpunktsetzung des Sammelbandes folgend reflektiert einleitend die Mitherausgeberin <em>Steffes-enn<\/em> (S.- 141ff.) mit ihrem Beitrag zu \u201eOnline-Entwicklungspfaden p\u00e4dosexueller \u00dcberzeugungst\u00e4ter\u201c zun\u00e4chst wiederum auf das wissenschaftliche Erkenntnisdefizit zur Online-Vernetzung und -Kommunikation sowie zu kriminogenem, im Grenzbereich zum Strafrecht anzusiedelnden Medien-Nutzungsverhalten von Menschen mit sexuellem Interesse an Kindern und skizziert \u2013 ankn\u00fcpfend an diesen Befund \u2013 ein eigenes Forschungsvorhaben in diesem Kontext. Mit Blick auf die misslungene Strafzumessungsregelung in \u00a7 184b StGB (s. o.) interessant sind zudem z. B. die Beitr\u00e4ge von <em>Allrogen<\/em> (S. 187ff.) zu \u201eKindern und Jugendlichen als Produzenten und Vertreiber strafrechtlich relevanter kinderpornographischer Dateien\u201c sowie von <em>Casademont &amp; M\u00e4rker<\/em> (S. 195ff.) zu sexuellen \u00dcbergriffen durch Jugendliche anhand von Fallbeispielen und der Unterscheidung von deren Intensit\u00e4t (\u201eHands-on\u201c bzw. \u201eHands-off\u201c).<\/p>\n<p>Das nach der Fundierung der kriminologischen Lage, Ph\u00e4nomeologie, Anamnese \/ Diagnostik \/ Prognostik in den Kapiteln 1-3 angesichts seiner zukunfts\u00adgerichteten Bedeutung sachgerechterweise mit <strong>17 Beitr\u00e4gen<\/strong> umfangreichste <strong>vierte Kapitel<\/strong> des Buchs zeigt eine ganze Reihe kriminalistischer, strafvollzugs-, bew\u00e4hrungs- und f\u00fchrungsaufsichtsrechtlicher, (medien-) p\u00e4dagogischer, therapeutischer und projektspezifischer pr\u00e4ventiver (Interventions-) Ans\u00e4tze auf, die zur Stabilisierung Betroffener beitragen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der multidisziplin\u00e4re Erkenntnisgewinn des j\u00fcngsten Werks der Medizinisch Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft zum Ph\u00e4nomen des sexuellen Miss\u00adbrauchs in der Digitalsph\u00e4re ist trotz des dargestellten zus\u00e4tzlichen Forschungs\u00adbedarfs f\u00fcr alle Professionen, die sich mit dem Ph\u00e4nomen auseinandersetzen, enorm und rundet das bislang verf\u00fcgbare Portfolio des Verlags zur Diagnostik, Begutachtung, zur Risikoeinsch\u00e4tzung und Therapie von (p\u00e4dophilen) Sexualstraft\u00e4tern<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a> ab. Nicht nur der Input der Beitr\u00e4ge selbst, auch die zahllosen Hinweise auf weiterf\u00fchrende Literatur und aktuelle Projekte sind eine wahre Fundgrube f\u00fcr Praktiker und Forscher, sodass das Buch auch als geeignetes Nachschlagewerk f\u00fcr Fachbibliotheken aller genannten Professionen zu empfehlen ist.<\/p>\n<p>Holger Plank (im M\u00e4rz 2024)<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Dr. phil., Kriminologin (M. A.), Leiterin des Zentrums f\u00fcr Kriminologie &amp; Polizeiforschung (<a href=\"https:\/\/www.zentrum-fuer-kriminologie-polizeiforschung.de\/\">ZKPF<\/a>).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Dr. med., <a href=\"https:\/\/nahlah-saimeh.de\/\">Fach\u00e4rztin<\/a> f\u00fcr Psychiatrie und Psychotherapie.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Prof. Dr. med. und <a href=\"https:\/\/www.uke.de\/kliniken-institute\/institute\/institut-fuer-sexualforschung-sexualmedizin-und-forensische-psychiatrie\/ueber-uns\/team\/index.html\">Direktor<\/a> des Instituts f\u00fcr Sexualforschung, Sexualmedizin und Forensische Psychiatrie am Universit\u00e4tsklinikum Hamburg-Eppendorf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Siehe <a href=\"https:\/\/www.mwv-berlin.de\/produkte\/!\/title\/sexueller-kindesmissbrauch-und-missbrauchsabbildungen-in-digitalen-medien\/id\/866\">Verlags-Website<\/a> mit Inhaltsverzeichnis.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> \u201eI. Einf\u00fchrung\u201c, \u201eII. Diagnose und Prognose\u201c, \u201eIII. Ausgew\u00e4hlte Ph\u00e4nomene\u201c und \u201eIV. Pr\u00e4ventions- und Interventionsans\u00e4tze\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Dabei wird auch die Problematik von Kindern und Jugendlichen als Produzenten und Ver\u00adbreiter strafrechtlich relevanter kinderpornographischer Dateien aus epidemiologischer Sicht (Allroggen, S. 187-194) in den Blick genommen, eine Problemstellung, die insbesondere bei jugendlichen T\u00e4ter*innen, die offensichtlich nicht aus p\u00e4dosexueller Energie heraus handeln, bislang dazu f\u00fchrte, dass eine tat- und schuldangemessene Sanktionierung bzw. ju\u00adgend\u00adgerichtliche Diversionsma\u00dfnahmen nicht mehr in jedem Einzelfall gew\u00e4hrleistet waren, wes\u00adhalb die Bundesregierung am 07.02.2024 ein \u201e<a href=\"https:\/\/www.bmj.de\/SharedDocs\/Gesetzgebungsverfahren\/DE\/2023_Aend_184b_StGB.html\">Gesetz zur Anpassung der Mindeststrafen des \u00a7 184b Abs. 1 Satz 1 und Absatz 3 StGB<\/a>\u201c auf den Weg gebracht hat.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Vgl. Deutscher Bundestag, <a href=\"https:\/\/dip.bundestag.de\/vorgang\/gesetz-zur-bek\u00e4mpfung-sexualisierter-gewalt-gegen-kinder\/268841\">Vorgangsablauf<\/a> in DIP und <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/dokumente\/textarchiv\/2020\/kw50-pa-recht-schutz-kinder-808830\">Expertenanh\u00f6rung<\/a> im federf\u00fchrenden Ausschuss f\u00fcr Recht und Verbraucherschutz vom 07.12.2020, siehe auch <a href=\"https:\/\/kripoz.de\/Schlagwort\/gesetz-zur-bekaempfung-sexualisierter-gewalt-gegen-kinder-stellungnahmen\/\">Stellungnahmen<\/a> hierzu.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Zugleich er\u00f6ffnete der Gesetzgeber mit <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/stgb\/__184b.html\">\u00a7 184b Abs. 6 StGB<\/a> i. V. m. <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/stpo\/__110d.html\">\u00a7 110d StPO<\/a> f\u00fcr verdeckt arbeitende Ermittler erstmals den \u201eEinsatz von computergenerierten Missbrauchsabbildungen zur Strafverfolgung\u201c (vgl. Beitrag von <em>Wittmer &amp; Steinbach<\/em>, S. 207ff.) und damit eine gesetzlich hinreichend bestimmte Vorschrift zur Legitimierung einer \u201eKeuschheitsprobe\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Vgl. <a href=\"https:\/\/www.hrr-strafrecht.de\/hrr\/2\/19\/2-321-19.php\">BGH 2 StR 321\/19<\/a> vom 15.01.2020 (LG Limburg, 1 KLs \u2013 3 Js 7309\/18 vom 07.03.2019)<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Siehe Stompe et al. (Hrsg.), \u201d<a href=\"https:\/\/www.mwv-berlin.de\/produkte\/!\/title\/sexueller-kindesmissbrauch-und-paedophilie\/id\/490\">Sexueller Kindesmissbrauch und Padophilie<\/a>\u201d, 2017 und Saimeh et al. (Hrsg.), \u201e<a href=\"https:\/\/www.mwv-berlin.de\/produkte\/!\/title\/sexualstraftaeter\/id\/547\">Sexualstraft\u00e4ter<\/a>\u201c, 2021 und<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Steffes-enn, Rita[1] \/ Saimeh, Nahlah[2] \/ Briken, Peer[3] (Hrsg.): \u201eSexueller Kindesmissbrauch und Missbrauchsabbildungen in digitalen Medien\u201c[4] Auflage 2023, ISBN: 978-3-428-95466-747-5, 372 Seiten, Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Berlin, 99,95 \u20ac, eBook verf\u00fcgbar) Der lesenswerte Sammelband vereint 39 (jeweils kurze Impuls-) Beitr\u00e4ge und zwei Exkurse von insgesamt 61 Autor*innen, inhaltlich schl\u00fcssig gegliedert und aufberereitet in vier Kapiteln[5]. So &hellip; <a href=\"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=2093\" class=\"more-link\">Continue reading <span class=\"screen-reader-text\">Steffes-enn\/Saimeh\/Briken, Sexueller Kindesmissbrauch und Missbrauchsabbildungen in digitalen Medien. Rezensiert von Holger Plank<\/span> <span class=\"meta-nav\">&uarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2093"}],"collection":[{"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2093"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2093\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2095,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2093\/revisions\/2095"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2093"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2093"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2093"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}