{"id":2161,"date":"2024-09-13T17:12:00","date_gmt":"2024-09-13T15:12:00","guid":{"rendered":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=2161"},"modified":"2024-09-13T17:12:00","modified_gmt":"2024-09-13T15:12:00","slug":"martin-feisst-lebensqualitaeten-zum-kohaerenzgefuehl-in-der-forensischen-psychiatrie-rezensiert-von-thomas-feltes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=2161","title":{"rendered":"Martin Fei\u00dft, Lebensqualit\u00e4t(en). Zum Koh\u00e4renzgef\u00fchl in der forensischen Psychiatrie. Rezensiert von Thomas Feltes"},"content":{"rendered":"<p><strong>Martin Fei\u00dft, Lebensqualit\u00e4t(en). Zum Koh\u00e4renzgef\u00fchl in der forensischen Psychiatrie.<\/strong> Transcript-Verlag Bielefeld 2024, 318 Seiten, ISBN: 978-3-8376-7254-1 (print), ISBN: 978-3-8394-7254-5 (pdf), jeweils 50.- Euro.<\/p>\n<p>\u201eBedeutet mehr Geld, mehr Sex und mehr Freund*innen gleich mehr \u00bbLebensqualit\u00e4t\u00ab? Stellt man diese Frage psychisch kranken Straft\u00e4tern, die \u00fcber zehn, zwanzig oder drei\u00dfig <img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-2162 alignright\" src=\"http:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Feisst.jpg\" alt=\"\" width=\"219\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Feisst.jpg 789w, https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Feisst-99x150.jpg 99w, https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Feisst-673x1024.jpg 673w\" sizes=\"(max-width: 219px) 100vw, 219px\" \/>Jahre in einer geschlossenen Einrichtung verbringen, geraten g\u00e4ngige \u00bbMehr-ist-besser\u00ab-Vorstellungen schnell an ihre Grenzen. Als fruchtbare Alternative entwickelt Martin Fei\u00dft einen systemtheoretischen Ansatz, der die (in)stabilen Selbst- und Weltverh\u00e4ltnisse in den Blick nimmt. Lebensqualit\u00e4t ist nun vielmehr eine Frage des Koh\u00e4renzgef\u00fchls \u2013 eine Position, die Wissenschaftler*innen, Praktiker*innen und Interessierte gleicherma\u00dfen \u00bbf\u00fcrs Leben\u00ab lernen l\u00e4sst\u201c (Klappentext).<!--more--><\/p>\n<p>Mit dem Untertitel \u201eWas sich von psychisch kranken Straft\u00e4tern, die zwanzig oder drei\u00dfig Jahre in einer geschlossenen Einrichtung leben, \u00fcber Lebensqualit\u00e4t lernen l\u00e4sst\u201c wirbt der <a href=\"https:\/\/www.transcript-verlag.de\/author\/feisst-martin-320034684\/\">Verlag auf seiner Website<\/a> f\u00fcr das Buch. Zu Recht? K\u00f6nnen wir etwas lernen und wenn ja, was? Wenn die Annahme von Fei\u00dft zutrifft, dann m\u00fcssten wir unsere Vorstellung von den Menschen, die in der Psychiatrie untergebracht sind, zumindest in Teilen revidieren \u2013 allerdings ohne in Euphorie zu verfallen und zu glauben, Psychiatrien seien w\u00fcnschens- und lobenswerte Einrichtungen. Dass das nicht so ist, habe ich zuletzt in der <a href=\"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=2120\">Besprechung<\/a> des Buches von Lea de Gregorio, \u201eUnter Verr\u00fcckten sagt man Du\u201c und schon 2017 in der <a href=\"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=840\">Besprechung <\/a>des Sammelwerkes \u201eIrren ist menschlich\u201c verdeutlicht.<\/p>\n<p>Der Autor stellt seinem Buch ein Zitat von Bateson voran: \u201eDie Wissenschaft sondiert; sie beweist nicht\u201c (S. 11). Es ist richtig und wichtig, sich dieser Aussage immer wieder zu vergewissern, vor allem in Zeiten wie diesen, wo Nicht-Wissenschaftler (wie zuletzt wieder einmal Thilo Sarrazin<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>) behaupten zu wissen, was richtig ist.<\/p>\n<p>Im Zentrum der Arbeit von Fei\u00dft steht die Frage, wie es sich in einer Einrichtung des Ma\u00dfregelvollzugs lebt. Mit Blick auf die derzeitige durchschnittliche Unterbringungsdauer von rund 6 bis 12 Jahren (S. 13) muss man diese Frage tats\u00e4chlich stellen. Wie schaffen es die Untergebrachten, hier unter den Bedingungen eines geschlossenen Systems zu \u00fcberleben<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a>, oder, wie der Autor es formuliert, sich unter diesen Bedingungen \u201ezu verorten zu sich selbst, zur Organisation und zur Gesellschaft\u201c?<\/p>\n<p>Nach einer kurzen Einleitung beschreibt er in Kapitel 2, wie das Ma\u00dfregelvollzugssystem aufgebaut ist, wie man dort hinein- und ggf. wieder herauskommt. Danach besch\u00e4ftigt sich der Autor in Kapitel 3 kritisch mit dem aktuellen Stand der Lebensqualit\u00e4tsforschung (denn darum geht es: Lebensqualit\u00e4t) im Bereich der forensischen Psychiatrie. Hier ist sein \u00fcbergreifender Kritikpunkt, dass es gerade keine einheitliche Definition von Lebensqualit\u00e4t gibt. Dieses Kapitel ist mit umfangreichen Quellenbelegen ausgestattet und gibt einen guten \u00dcberblick \u00fcber die Diskussion, was man als \u201eLebensqualit\u00e4t\u201c in einer geschlossenen Einrichtung verstehen kann \u2013 und was nicht.<\/p>\n<p>Im 4. Kapitel besch\u00e4ftigt sich der Autor daher intensiv mit der Theorie der Lebensqualit\u00e4t und stellt einen \u201eGegenvorschlag\u201c zu bisherigen Definitionsans\u00e4tzen vor. Im 5. Kapitel (\u00fcberschrieben mit \u201eLebende Systeme in totalen Institutionen\u201c) versucht er die bisherigen theoretischen Ergebnisse empirisch umzusetzen, wobei er zun\u00e4chst eine \u201eKontexturanalyse<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> zur Rekonstruktion von selbst und Wertweltverh\u00e4ltnissen\u201c verwendet und auf das Sampling der empirischen Datenlage eingeht. Im Zentrum dieses Kapitels stehen drei F\u00e4lle beziehungsweise Menschen, deren Selbst- und Weltverh\u00e4ltnisse rekonstruiert werden. An diesen drei F\u00e4llen macht der Autor Dynamiken sichtbar, die weit \u00fcber den Einzelfall und nicht selten auch weit \u00fcber den Ma\u00dfregelvollzug hinaus gehen.<\/p>\n<p>Danach f\u00fchrt er die bisherigen Ergebnisse zusammen, bevor er im Kapitel 7 abschlie\u00dfend darauf hinweist, \u201ewarum die Wissenschaft ein Problem mit Magie hat, Organisationen hingegen auf Magie angewiesen sind\u201c.<\/p>\n<p>Damit meint er (wieder unter Bezugnahme auf Bateson), dass jedes Leben etwas Magisches hat, wobei nichts Esoterisches gemeint ist, sondern auf einen Bereich verwiesen wird, der unter bestimmten Bedingungen nicht kommuniziert werden sollte (S. 299).<\/p>\n<p>Es geht hier um \u201eagile Methoden\u201c und die Einsicht, dass man meist da, was man anzielt nicht erreicht \u2013 aber oftmals etwas anderes. Und dies gilt eben auch f\u00fcr das Ziel \u201eLebensqualit\u00e4t\u201c in der Psychiatrie herzustellen. Und auch f\u00fcr viele therapeutische Prozesse scheint, so Fei\u00dft, Vergleichbares zu gelten. Eine Therapie sei oftmals gerade dann erfolgreich, wenn kein bestimmtes therapeutisches Ziel anvisiert werde. Die \u00bbVerwaltung der vagen Dinge\u00ab lasse sich nur schwer mit Zielvereinbarungen, Fallzahlenerreichung, Benchmarking, und allen anderen Kontrollregimen dieser Art vereinbaren &#8211; die selbst wiederum Resultate durchaus legitimer Bed\u00fcrfnisse von Organisationen seien.<\/p>\n<p>\u201eDas Grundproblem ist, best practice Beispiele erfolgssicher zu operationalisieren, da wir nicht in einer Welt einfacher Kausalit\u00e4ten leben. Organisierbarkeit hat hier ihre Grenzen. Und doch muss operationalisiert werden. Organisationale Praxis l\u00f6st dieses Problem mit Magie im oben genannten Sinne. Magie ist die L\u00f6sung des Problems der Unkontrollierbarkeit. Ohne Magie k\u00f6nnte keine Organisation \u00fcberleben. Informale Prozesse sind eine conditio sine qua non funktionierender organisationaler Praxis (vgl. Luhmann 1999), aber es w\u00e4re ein Sakrileg, dies zu thematisieren (vgl. bspw. Bensman und Gerver 1963). Heuchelei h\u00e4lt wissentlich die Prozesse am Laufen, aber nur unter dem Glauben, das nicht geheuchelt wird (Brunsson 2003). Die Magie liegt darin, dass das tats\u00e4chlich funktioniert\u201c (S. 300).<\/p>\n<p>Gerade Ma\u00dfregelvollzugskliniken mit ihrer totalen Kontrolle aller Lebensbereiche und ihren laborartigen Lebensbedingungen lassen, so Fei\u00dft, sichtbar werden, was nicht unter Kontrolle gebracht werden kann, mit dem Ergebnis, dass das &gt;gute Leben&lt; nicht &gt;machbar&lt; ist. Umso mehr Kontrolle, umso weniger Magie. Damit m\u00fcsse nicht jeder Versuch aufgegeben werden, prek\u00e4re Lebenssituationen zu verbessern. Das w\u00e4re eine zynische Ausflucht. Die Frage sei, wo man ansetzt.<\/p>\n<p>\u201eDiese Studie \u00fcber die Selbst- und Weltverh\u00e4ltnisse von langzeituntergebrachten Personen im Ma\u00dfregelvollzug l\u00e4sst deutlich werden, dass es eines anderen Blicks auf die Rahmenbedingungen bedarf. Rahmenbedingungen, die Magie erm\u00f6glichen. Und so gesehen sind die aktuellen Forderungen nach einer massiven Transformation des Ma\u00dfregelvollzugssystems nur konsequent\u201c.<\/p>\n<p>Insgesamt hat Fei\u00dft hier eine \u00fcberaus spannende und lesenswerte Studie vorgelegt (als seine Dissertation), auch wenn die Lekt\u00fcre nicht immer leicht f\u00e4llt. Aber gerade im Vergleich zu anderen Beschreibungen des Lebens in und mit der Psychiatrie bietet dieses Werk neue Ein- und damit auch Aussichten.<\/p>\n<p>Leider hat man bei der Lekt\u00fcre des Buches den Eindruck, dass kein wirkliches Lektorat durchgef\u00fchrt wurde \u2013 sowohl hinsichtlich der Formatierung (s. S. 11 Mitte, wo ein Textteil im Stil einer Fu\u00dfnote gesetzt ist), als auch in Bezug auf die Sprache und Grammatik der Arbeit (s. z.B. S. 13, 2. Abschnitt). Dies schm\u00e4lert den wissenschaftlichen (sic!) Wert der Arbeit nicht, ist aber angesichts des Verkaufspreises schwer nachvollziehbar.<\/p>\n<p>Thomas Feltes, September 2024<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> In seinem neuen Buch \u201eDeutschland auf der schiefen Bahn\u201c, s. dazu das entlarvende <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/gefuehlte-wahrheiten-zu-besuch-bei-thilo-sarrazin-OGYHIKUC5RF6TOBMTFAO3MUNLI.html\">Interview mit dem RND<\/a> sowie den Bericht im \u201e<a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/vorstellung-seines-neuen-buchs-sarrazin-wunscht-spd-scheitern-bei-den-landtagswahlen-12261986.html\">Tagesspiegel<\/a>\u201c. Als \u201eKriminologie aus dem Hobbykeller\u201c hatte ich <a href=\"https:\/\/thomasfeltes.de\/pdf\/veroeffentlichungen\/2018_Feltes_FAZ_zu_Sarrazin.pdf\">meine Rezension<\/a> des Buches von ihm \u201eDeutschland schafft sich ab\u201c (verkaufte Auflage 1,5 Mio.) in der FAZ \u00fcberschrieben.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> \u201eIm Vergleich zur Allgemeinbev\u00f6lkerung und auch zur Gruppe der somatischen Patienten haben psychisch Kranke eine wesentlich st\u00e4rkere Pr\u00e4ferenz zur Selbstverletzung und Suizidalit\u00e4t. Psychische St\u00f6rungen z\u00e4hlen zu den Hauptursachen f\u00fcr Suizidalit\u00e4t. \u2026 Die Suizidrate unter Psychiatriepatienten liegt bei 61,65 Suiziden\/ 100.000 Patienten und ist damit 5,4-mal so hoch wie die der Allgemeinbev\u00f6lkerung. Die ermittelte Suizidrate f\u00fcr geschlossen untergebrachte Patienten liegt mit 79 Suiziden\/ 100.000 Patienten \u00fcber der Rate der im offenen Setting behandelten Patienten (55 Suizide\/ 100.000 Patienten). Insgesamt werden jedoch 77 % aller Kliniksuizide von Patienten auf offenen Stationen vollzogen\u201c. <a href=\"https:\/\/eph-psychiatrie.de\/grundlagen\/suizitdalitaet\/\">Quelle<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Kontexturanalyse ist eine Methodologie zur Rekonstruktion polykontexturaler Zusammenh\u00e4nge; s. hier; die Polykontexturalit\u00e4tstheorie erweitert die klassische mathematische Logik, so dass Kontextabh\u00e4ngigkeit\/ Subjektivit\u00e4t und Paradoxien formal beschrieben werden k\u00f6nnen (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Polykontexturalit%C3%A4tstheorie\">Wikipedia<\/a>).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Martin Fei\u00dft, Lebensqualit\u00e4t(en). Zum Koh\u00e4renzgef\u00fchl in der forensischen Psychiatrie. Transcript-Verlag Bielefeld 2024, 318 Seiten, ISBN: 978-3-8376-7254-1 (print), ISBN: 978-3-8394-7254-5 (pdf), jeweils 50.- Euro. \u201eBedeutet mehr Geld, mehr Sex und mehr Freund*innen gleich mehr \u00bbLebensqualit\u00e4t\u00ab? Stellt man diese Frage psychisch kranken Straft\u00e4tern, die \u00fcber zehn, zwanzig oder drei\u00dfig Jahre in einer geschlossenen Einrichtung verbringen, geraten g\u00e4ngige &hellip; <a href=\"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=2161\" class=\"more-link\">Continue reading <span class=\"screen-reader-text\">Martin Fei\u00dft, Lebensqualit\u00e4t(en). Zum Koh\u00e4renzgef\u00fchl in der forensischen Psychiatrie. 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