{"id":2209,"date":"2024-12-06T10:08:18","date_gmt":"2024-12-06T09:08:18","guid":{"rendered":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=2209"},"modified":"2024-12-06T10:08:56","modified_gmt":"2024-12-06T09:08:56","slug":"hermann-gross-et-al-kultur-struktur-praxis-reflexionen-u%cc%88ber-polizei-festschrift-fuer-rafael-behr-rezensiert-von-holger-plank","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=2209","title":{"rendered":"Hermann Gro\u00df et al.: Kultur. Struktur. Praxis. Reflexionen u\u0308ber Polizei. Festschrift f\u00fcr Rafael Behr. Rezensiert von Holger Plank."},"content":{"rendered":"<p><strong>Hermann Gro\u00df et al.: Kultur. Struktur. Praxis. Reflexionen u\u0308ber Polizei. Festschrift f\u00fcr Rafael Behr. <\/strong>2024, ISBN 978-3-86676-873-4, 289 Seiten, Reihe: Schriften zur Empirischen Polizeiforschung, Band 30, Verlag f\u00fcr Polizeiwissenschaft, Frankfurt a. M., 34.90 \u20ac.<\/p>\n<p>Rafael<strong> Behr<\/strong> geh\u00f6rt zu den \u201eprominentesten empirischen Polizeiforschern in Deutschland\u201c. Diese Eloge seiner Kollegen und Kolleginnen des Arbeitskreises Empirische <img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-2210 alignright\" src=\"http:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Behr_Festschrift.jpg\" alt=\"\" width=\"163\" height=\"231\" srcset=\"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Behr_Festschrift.jpg 457w, https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Behr_Festschrift-106x150.jpg 106w\" sizes=\"(max-width: 163px) 100vw, 163px\" \/>Polizeiforschung in der einleitenden W\u00fcrdigung der Festschrift fu\u00dft vor allem darauf, dass er \u201ewie kein anderer laut und aus einer differenzierten wissenschaftlichen Perspektive \u00f6ffentlich \u00fcber die Polizei nachdenkt, Erkennt\u00adnisse benennt und (ein-) ordnet.\u201c Er zeigt dabei in unz\u00e4hligen Beitr\u00e4gen zu B\u00fcchern, Sammelb\u00e4nden, Fachzeitschriften, <!--more--><\/p>\n<p>in Interviews<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> sowie Kolumnen in den Perspektiven \u201ein\u201c, \u201eaus\u201c und \u201ef\u00fcr\u201c die Polizei, dass \u201esoziologische und kriminologische Arbeit gleicher\u00adma\u00dfen wissenschaftlich distanziert als auch emotional-engagiert betrieben wer\u00adden kann.\u201c <a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Mit seiner von Heinz Steinert<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> be\u00adtreuten und gemeinsam mit Johannes Feest<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> begutachteten Frankfurter Dis\u00adsertation verankerte er den Begriff der \u201eCop Culture\u201c<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> in Abgrenzung zur \u201ePolizeikultur\u201c fest in der deutschen kritischen Polizeiforschung. Der \u201eDiskurs in der bundesdeutschen Polizeiforschung hat davon profitiert\u201c (Mensching, S. 3), auch wenn seine Erkenntnisse und kritischen Einordnungen \u201eals qualitativer Pio\u00adnier der Polizeiforschung\u201c<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> bei einigen, darunter nicht selten Gewerkschaftsfunk\u00adtion\u00e4ren, (z. T. bis heute) \u201eSchaum vor dem Mund\u201c erzeug(t)en.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> Vielleicht weil seine scharfsinnigen Beobachtungen, \u201eseine in erinnerbare Begriffe konden\u00adsierten Analysen in ihrer Treffsicherheit nicht zu leugnen sind.\u201c Er hat \u201e(\u2026) die Po\u00adli\u00adzei wie die Polizeiforschung in den letzten Jahrzehnten ordentlich besch\u00e4ftigt, d. h. irritiert, konfrontiert und immer wieder auch um neue, durchaus unkonven\u00adtionelle Perspektiven erg\u00e4nzt\u201c (Mensching, S. 8).<\/p>\n<p>Ein Blick auf das Inhaltsverzeichnis der gemeinsam von Hermann <strong>Gro\u00df<\/strong><a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a>, Natha\u00adlie <strong>Hirschmann<\/strong><a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a>, Daniela <strong>Hunold<\/strong><a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a>, Astrid <strong>Jacobsen<\/strong><a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a>, Anja <strong>Mensching<\/strong><a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a>, Peter <strong>Schmidt<\/strong><a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a> und Marschel <strong>Sch\u00f6ne<\/strong><a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14]<\/a><strong>, <\/strong>den Organisatoren des Arbeitskreises Empirische Polizeiforschung<a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\">[15]<\/a>, herausgegebene und im Verlag f\u00fcr Polizei\u00adwissen\u00ads\u00adchaft ver\u00f6ffentlichte Festschrift<a href=\"#_ftn16\" name=\"_ftnref16\"><strong>[16]<\/strong><\/a> f\u00fcr Rafael <strong>Behr<a href=\"#_ftn17\" name=\"_ftnref17\">[17]<\/a><\/strong> macht Lust auf die insge\u00adsamt 21 Beitr\u00e4ge von 24 Autoren und Autorinnen. Darunter findet sich, neben einer \u201eGraphic Novel\u201c (Hirschmann, S. 99) und, den Sammelband abschlie\u00dfend, gereimter Lyrik (Hunold, S. 281ff) auch \u2013 f\u00fcr das Format einer Festschrift eher ungew\u00f6hnlich aber gleichwohl sehr lesenswert \u2013 ein ausf\u00fchrliches zweiteiliges Interview (S. 11-30 \u2013 polizeilicher Kontext und S. 183-210 \u2013 \u201eEntfremdungs\u00adprozess\u201c, wissenschaftlicher Kontext), das Udo <strong>Behrendes<\/strong> mit Rafael Behr ge\u00adf\u00fchrt hat. Dabei erf\u00e4hrt man sehr viel \u00fcber seine Pr\u00e4gung, individuelle Entwick\u00adlung und sein Verh\u00e4ltnis zu Macht, Machtaus\u00fcbung, Dominanz und Unterwer\u00adfung<a href=\"#_ftn18\" name=\"_ftnref18\">[18]<\/a> kurz vor und nach Eintritt in die hessische Bereitschaftspolizei (BePo) im Jahr 1975, in seiner kurzen Zeit als Gruppenf\u00fchrer bei der BePo nach Abschluss der Ausbildung und die Beweg\u00adgr\u00fcnde f\u00fcr seinen z\u00fcgigen Wechsel von der BePo in den Streifendienst der Frankfurter Polizei, seine Aufstiegsausbildung, seine zunehmende \u201eEnt\u00adfrem\u00addung\u201c von der Organisation Polizei und schlie\u00dflich \u00fcber seinen partiellen Ausstieg, zun\u00e4chst als Polizeibeamter in Teilzeit, in Beurlaubung (ab Jan. 1989) und einige Jahre sp\u00e4ter dann \u00fcber den endg\u00fcltigen Wechsel nach der K\u00fcndigung bei der Polizei (1992) an die Goethe-Universit\u00e4t-Frankfurt als Student der Sozio\u00adlogie (seit 1987), \u00fcber die er gewohnt selbstkritisch und reflek\u00adtiert berichtet.<\/p>\n<p>\u00dcber die Bedeutung von Ethik, Moral und Recht im Spannungsfeld polizeilichen Handelns, insbesondere mit Blick auf das staatliche Gewaltmonopol, und die nachhaltige Verankerung dieses Beziehungsgeflechts in polizeilichen Leitbildern in der Aus- und Fortbildung, berichtet Josef <strong>Pfaffenlehner<\/strong><a href=\"#_ftn19\" name=\"_ftnref19\">[19]<\/a>. Er findet hierbei viele Anleihen im Schaffen Behrs. Interessant ist hierbei sein Verweis auf das von 2008-2015 laufende \u00f6sterreichische Projekt \u201ePolizei.Macht.Menschen.Rechte\u201c<a href=\"#_ftn20\" name=\"_ftnref20\">[20]<\/a> zur Entwick\u00adlung und Verankerung eines \u201emenschenrechtlich fundierten Berufs\u00adbil\u00addes der Polizei\u201c , an welchem auch Behr mitarbeitete. Es trifft sich gut, dass in unmittelbarem Anschluss an den Beitrag Pfaffenlehners Werner <strong>Schiewek<\/strong><a href=\"#_ftn21\" name=\"_ftnref21\">[21]<\/a> unter dem Titel \u201eWas macht die \u201aGuten\u2018 gut? Rafael Behrs Anregungen f\u00fcr die Polizeiethik\u201c den Begriff der \u201ePolizeiethik\u201c und Behrs zahlreiche Anregungen hierzu vertieft.<\/p>\n<p>Den Appell von <strong>Sch\u00f6ne<\/strong> (S. 93), \u201eSoziale Arbeit und Polizei sollten mehr in ihre Beziehungsarbeit investieren\u201c, kann man nur unterst\u00fctzen. Wer als Co-Moderator neben einer Diplom-Sozialp\u00e4dagogin und Sozialarbeiterin gemeinsame pro\u00adjektbe\u00adzogene<a href=\"#_ftn22\" name=\"_ftnref22\">[22]<\/a> mehrt\u00e4gige Workshops mitgestalten und dabei Trennendes erleben und verarbeiten und damit Grundlage f\u00fcr Verbindendes im t\u00e4glichen komplement\u00e4ren Miteinander schaffen durfte, wei\u00df, welche T\u00fcren sich am Ende eines Vertrauensbildungsprozesses \u00f6ffnen k\u00f6nnen, ohne absolute professionelle Grenzen und das jeweilige disziplin\u00e4re Selbstverst\u00e4ndnis zu verletzen.<\/p>\n<p>Polizei und Wissenschaft pflegen seit jeher ein \u201eambivalentes Verh\u00e4ltnis\u201c, arbeiten <strong>Gro\u00df<\/strong><a href=\"#_ftn23\" name=\"_ftnref23\">[23]<\/a> und <strong>H\u00e4fele<\/strong><a href=\"#_ftn24\" name=\"_ftnref24\">[24]<\/a> in ihrem Beitrag (S. 101ff.) ganz im Sinne Behrs essayistisch heraus. Auch wenn es manchem immer noch nicht gefallen mag, bringen sie die Interdependenzen zwischen den beiden \u201ePolen\u201c treffend in Anlehnung an ein Zitat von Wilhelm Heitmeyer<a href=\"#_ftn25\" name=\"_ftnref25\">[25]<\/a> zum Ausdruck: Die \u201edemokratische Gesellschaft hat ein Anrecht darauf zu wissen, was in der Institution der Polizei abl\u00e4uft, die sie mit dem Gewaltmonopol ausgestattet (vielleicht noch besser \u201ebeliehen\u201c, HP) hat. Deshalb ist diese Institution kontinuierlich einer \u201agesellschaftlichen Durchl\u00fcftung\u2018<a href=\"#_ftn26\" name=\"_ftnref26\">[26]<\/a> auszusetzen. Dazu muss mehr geschehen, als Regierende und Vertreter:innen von Polizeiinstitutionen bisher bereit sind. Ansonsten existiert auch an dieser Stelle ein Demokratieproblem und die Polizei bleibt eine uneinsichtige Institution.\u201c Dabei haben sich die Methodik und die Zug\u00e4nge von den Anf\u00e4ngen der Feldforschung \u201e\u00fcber\u201c die Polizei bis hin zur explorativen Faktorenanalyse \u201ein\u201c und \u201ef\u00fcr\u201c die Polizei qualitativ und quantitativ erheblich weiterentwickelt, wie <strong>Vera<a href=\"#_ftn27\" name=\"_ftnref27\">[27]<\/a><\/strong> (S. 113ff.) feststellt, und vieles, was vor nicht allzu langer Zeit undenkbar erschien, ist heute selbstverst\u00e4ndlich, auch wenn zuletzt der Disput um die Notwendigkeit der Erforschung des Themas Rassismus in der Polizei und rund um die aus dieser Diskussion heraus erwachsene MEGAVO-Studie<a href=\"#_ftn28\" name=\"_ftnref28\">[28]<\/a> zeigt, dass es noch Entwicklungspotenzial gibt. Das Verh\u00e4ltnis von \u201eWissenschaft\u201c und \u201epolizeilicher Handlungslehre\u201c spiegelt sich im innerpolizeilichen Kontext wohl im Besonderen am Verh\u00e4ltnis zwischen den kriminalwissenschaftlichen Fachdisziplinen der \u201eKriminologie\u201c und \u201eKriminalistik\u201c und ihrem Wert f\u00fcr das polizeiliche Alltagshandeln, in Bezug auf die Kriminalistik aber auch, ob sie eine eher wissenschaftliche oder prim\u00e4r handlungsorientierte Pr\u00e4gung (ohne) ohne epistemologische Fundierung hat. Hierzu steuert <strong>Gundlach<\/strong><a href=\"#_ftn29\" name=\"_ftnref29\">[29]<\/a> einen l\u00e4ngeren Beitrag (S. 155-182) zur Festschrift bei.<\/p>\n<p>Mit einem wahrnehmbaren \u201eSchmunzeln\u201c weist schlie\u00dflich <strong>Frevel<\/strong><a href=\"#_ftn30\" name=\"_ftnref30\">[30]<\/a> auf eine \u201emarkante Leer\u00adstelle\u201c in Behrs Konzept der \u201eCop-Culture\u201c hin, n\u00e4mlich auf die \u201eKulturarbeit in bzw. von der Polizei\u201c, vulgo: \u201eDas Wirken der vielen Polizeich\u00f6re im Land\u201c und die nachlassende \u201eBestandslegitimit\u00e4t\u201c als Berufs\u00adstandes-Verein \u201ePolizeichor\u201c (S. 145ff.).<\/p>\n<p><strong>Feltes<\/strong><a href=\"#_ftn31\" name=\"_ftnref31\">[31]<\/a> \/ <strong>Mallach<\/strong><a href=\"#_ftn32\" name=\"_ftnref32\">[32]<\/a> besch\u00e4ftigen sich mit dem \u201eLagebedingten Erstickungstod\u201c als Risiko dynamischer polizeilicher Einsatz- und Festhalteszenarien und pl\u00e4dieren nachvollziehbar f\u00fcr eine anhaltend nachhaltige Aus- und Fortbildung auf Grundlage klar formulierter Richtlinien.<\/p>\n<p>Beitr\u00e4ge zu den Themen \u201eRacial Profiling\u201c (<strong>Kopke<\/strong><a href=\"#_ftn33\" name=\"_ftnref33\">[33]<\/a> \/ <strong>Laabich<\/strong><a href=\"#_ftn34\" name=\"_ftnref34\">[34]<\/a>, S. 221ff.) im Kontext der Frage \u201ePolizeiliches Erfahrungswissen oder vorurteilsgeleitete Ermittlungs\u00adpraxis? und potenzielle bzw. tats\u00e4chliche \u201eDiskriminierungserfah\u00adrungen\u201c (<strong>Klimke<\/strong><a href=\"#_ftn35\" name=\"_ftnref35\">[35]<\/a>, S. 245) im Verh\u00e4ltnis der LGBTIQ-Bewegung und der Polizei (in und au\u00dferhalb der Organisation) sowie zu Beschwerde- und Kon\u00adtrollstrukturen der Polizei sowohl in Bezug auf die int. Polizeizusammenar\u00adbeit als auch hinsichtlich des \u201eStreetlevel-Policing\u201c (<strong>Aden<\/strong><a href=\"#_ftn36\" name=\"_ftnref36\">[36]<\/a>, S. 257ff.) runden die Festschrift ab.<\/p>\n<p>Den Herausgebern ist in Anlehnung an das vielf\u00e4ltige Schaffen Behrs eine gute thematische Mischung aus wissenschaftlich lesenswerten, biografisch und essayistisch interessanten, z. T. auch sarkastisch pointierten Beitr\u00e4gen, erstellt von einem sehr ansehnlichen Autorenteam, die Rafael Behr und sein Schafften z. T. \u00fcber Jahrzehnte begleitet bzw. inspiriert haben, gelungen.<\/p>\n<p>Holger Plank (im Dezember 2024)<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Dabei ging es ihm im Gegensatz zu manch anderem sicher stets um die Vermittlung einer differenzierten, mitunter auch provokativen \u201eBotschaft\u201c und nie um den Aspekt \u201eDer will doch nur ins Fernsehen\u201c, wie der Sozialanthropologe und Kriminologe Prof. Dr. Nils <a href=\"https:\/\/akademie-der-polizei.hamburg.de\/prof-dr-nils-zurawski-771076\"><strong>Zurawski<\/strong><\/a>, der an der Akademie der Polizei und der Universit\u00e4t Hamburg lehrt, im Obersatz seines Beitrags (S. 211ff.) mit dem Subtitel \u201eGedanken zur Figur des engagierten Wissenschaftlers und den Abwehrreflexen einer Organisation\u201c klar stellt.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Eine kleine Auswahl hiervon ist in einem <a href=\"https:\/\/akademie-der-polizei.hamburg.de\/publikationen-behr-769976\">Publikationsverzeichnis<\/a> der Akademie der Polizei Hamburg nachgewiesen.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Prof. f\u00fcr Soziologie, bis zu seiner Emeritierung im Jahr <a href=\"https:\/\/www.fb03.uni-frankfurt.de\/48005268\/Prof__em__Dr__H__Steinert?\">2007<\/a> (+ 2011) am Fachbereich 03, Gesellschaftswissenschaften der J. W. v. Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt t\u00e4tig.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Prof. f\u00fcr Strafverfolgung, Strafvollzug und Strafrecht. (seit <a href=\"https:\/\/www.uni-bremen.de\/jura\/fachbereich-6-rechtswissenschaft\/fachbereich\/personen\/prof-dr-johannes-feest\">2005<\/a> im Ruhestand) an der Uni\u00adver\u00adsit\u00e4t Bremen.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> \u201eCop Culture \u2013 Der Alltag des Gewaltmonopols. M\u00e4nnlichkeit, Handlungsmuster und Kultur in der Polizei\u201c, VS Verlag f\u00fcr Sozialwissenschaften, 1. Auflage, <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/book\/9783531159171\">2000<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Ohlemacher, KZfSS (52) 2000, S. 590-592.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Astrid <strong>Jacobsen<\/strong> inszeniert dieses \u201eBild\u201c am Ende der Festschrift unter dem Titel \u201eLagebild Behr\u201c (S. 271ff) pikant \u00fcberspitzt in einer fiktiven beh\u00f6rdlichen Szenerie, in welcher die Publikation polizeiwissenschaftlicher Erkenntnisse durch Behr auf mehrfache Bitte einer Polizeigewerkschaft (jedoch erst nach der Ruhestandsversetzung Behrs) auf Einladung durch den Beh\u00f6rdenleiter in verschiedenen fiktiven Rollen multiperspektivisch &#8211; und ohne greifbares Ergebnis &#8211; analysiert wird.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> <a href=\"https:\/\/empirische-polizeiforschung.de\/wp\/hermann-gross\/\">Dipl.-Pol., Dipl.-Psych.<\/a>, Hessische Hochschule f\u00fcr Polizei und Verwaltung (HfPV)<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> <a href=\"https:\/\/empirische-polizeiforschung.de\/wp\/nathalie-hirschmann\/\">Dr. rer. pol.<\/a>, Kommunikations- und Verhaltenstrainerin, Coachin, Visualisiererin<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> <a href=\"https:\/\/empirische-polizeiforschung.de\/wp\/daniela-hunold\/\">Prof. Dr.<\/a>, Sozialwissenschaftlerin \/ Dipl.-Kriminologin \/ Empirische Polizeiforscherin, HWR Berlin<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> <a href=\"https:\/\/empirische-polizeiforschung.de\/wp\/astrid-jacobsen\/\">Dr. rer. soc.<\/a>, Soziologin, Polizeiakademie Niedersachsen<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> <a href=\"https:\/\/empirische-polizeiforschung.de\/wp\/anja-mensching\/\">Prof. Dr.<\/a>, Dipl.-Kriminologin, Diplom-Sozialp\u00e4dagogin, Universit\u00e4t Kiel<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> <a href=\"https:\/\/empirische-polizeiforschung.de\/wp\/peter-schmidt\/\">Ltd. PD<\/a>, Hessisches Ministerium des Innern und f\u00fcr Sport<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> <a href=\"https:\/\/empirische-polizeiforschung.de\/wp\/prof-dr-marschel-schoene\/\">Prof. Dr.<\/a>, Hochschule der S\u00e4chsischen Polizei<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> <a href=\"https:\/\/empirische-polizeiforschung.de\/wp\/organisatoren\/\">https:\/\/empirische-polizeiforschung.de\/wp\/organisatoren\/<\/a> (aufgerufen: 05.12.2024).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref16\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a> Siehe <a href=\"https:\/\/www.polizeiwissenschaft.de\/schriftenreihen\/schriften-zur-empirischen-polizeiforschung#top\">Verlags-Website<\/a> mit Kapitel\u00fcbersicht.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref17\" name=\"_ftn17\">[17]<\/a> Der bis zu seinem Ruhestand am 01.04.2024 als Professor f\u00fcr Organisationskultur, Empi\u00adrische Polizeiforschung, Devianzforschung und soziale Kontrolle an der <a href=\"https:\/\/akademie-der-polizei.hamburg.de\/rafael-behr-769980\">Akademie der Polizei Hamburg<\/a> t\u00e4tig war. Daneben hat(te) er Lehrauftr\u00e4ge an den Universit\u00e4ten in Hamburg und Bochum. <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/rhein-main\/landespolitik\/schwarz-gruen-in-hessen-einigt-sich-auf-polizeibeauftragten-rafael-behr-90996556.html\">2021<\/a> lehnte er \u201e<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hamburg\/2021-09\/rafael-behr-professor-polizeiwissenschaften-polizeibeauftragter-hessen-jobwechsel\">aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden<\/a>\u201c einen Ruf der damaligen Regierungs\u00adfraktionen im Hessischen Landtags ab, die ihn gerne als hessischen \u201eB\u00fcrger- und Polizeibeauf\u00adtragten\u201c beauftragen wollten.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref18\" name=\"_ftn18\">[18]<\/a> \u201eIch wollte nicht dominiert werden und wollte nicht dominieren\u201c, S. 19.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref19\" name=\"_ftn19\">[19]<\/a> Wiss. Referent am Institut f\u00fcr Wissenschaft und Forschung der Sicherheitsakademie des \u00f6sterreichischen Bundesministeriums des Inneren.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref20\" name=\"_ftn20\">[20]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.bmi.gv.at\/408\/pmmr\/start.aspx\">https:\/\/www.bmi.gv.at\/408\/pmmr\/start.aspx<\/a> (abgerufen: 05.12.2024).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref21\" name=\"_ftn21\">[21]<\/a> Der als evangelischer Theologe und Seelsorger bis zu seinem Ruhestand im Januar 2024 lange Jahre diesen Begriff an der Deutschen Hochschule der Polizei und der HSPV NRW an angehende Polizeif\u00fchrungskr\u00e4fte vermittelt hat. Anl. seiner Verabschiedung erschien auch die kleine, lesenswerte Dankschrift \u201eDenkWege \u2013 Ethik und Seelsorge in der Polizei\u201c im Springer Verlag, <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/book\/10.1007\/978-3-658-42899-0\">2023<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref22\" name=\"_ftn22\">[22]<\/a> Vgl. Modellprojekt Kooperation Polizei \u2013 Jugendhilfe \u2013 Sozialarbeit \u2013 Schule (PJS), Ab\u00adschluss\u00adbericht <a href=\"https:\/\/www.nuernberg.de\/imperia\/md\/jugendamt\/dokumente\/projekte\/pjs_abschlussbericht.pdf\">2003<\/a>, Evaluation durch DJI, <a href=\"https:\/\/www.dji.de\/veroeffentlichungen\/literatursuche\/detailansicht\/literatur\/2149-evaluierte-kriminalitaetspraevention-in-der-kinder-und-jugendhilfe.html\">2003<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref23\" name=\"_ftn23\">[23]<\/a> Prof.\u2018in Dr. Eva <a href=\"https:\/\/akademie-der-polizei.hamburg.de\/eva-grosz-a-770246\">Gro\u00df<\/a>, Soziologin, Kriminologin, an der Akademie der Polizei Hamburg in der Lehre f\u00fcr die beiden o. g. F\u00e4cher.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref24\" name=\"_ftn24\">[24]<\/a> Prof. Dr. Joachim <a href=\"https:\/\/www.pa.polizei-nds.de\/startseite\/ikris\/forschung\/profile_der_forschenden\/dr-joachim-haefele-114381.html\">H\u00e4fele<\/a>, Psychologe, Soziologe, Rechtswissenschaftler, empirischer Polizei-, Extremismus- und Sicherheitsforscher an der Nieders\u00e4chsischen Polizeiakademie.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref25\" name=\"_ftn25\">[25]<\/a> Heitmeyer, \u201ePolizei als uneinsichtige Institution\u201c, in: Hunold \/ Singelnstein (Hrsg.), \u201e<a href=\"https:\/\/link.springer.com\/book\/10.1007\/978-3-658-37133-3\">Rassismus in der Polizei<\/a>\u201c, Wiesbaden, 2022, S. 561-578.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref26\" name=\"_ftn26\">[26]<\/a> Backes et al., \u201eRisikokonstellationen im Polizeialltag\u201c, 1997, S. 192f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref27\" name=\"_ftn27\">[27]<\/a> Prof. Dr. Antonio <a href=\"https:\/\/www.dhpol.de\/departments\/department_I\/FG_I.3\/vera.php\">Vera<\/a> lehrt Organisation und Personalmanagement an der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol)<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref28\" name=\"_ftn28\">[28]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.polizeistudie.de\/\">https:\/\/www.polizeistudie.de\/<\/a> (abgerufen: 05.12.2024).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref29\" name=\"_ftn29\">[29]<\/a> Prof. Dr. Thomas <a href=\"https:\/\/akademie-der-polizei.hamburg.de\/thomas-gundlach-770076\">Gundlach<\/a> lehrt Kriminalistik an der Akademie der Polizei Hamburg.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref30\" name=\"_ftn30\">[30]<\/a> Prof. Dr. Bernhard <a href=\"https:\/\/www.hspv.nrw.de\/organisation\/personalverzeichnis\/eintrag\/dr-bernhard-frevel\">Frevel<\/a> lehrt Soziologie, sozialwissenschaftliche Methoden, Statistik und Polizeiwissenschaft an der HSPV NRW am Studienort M\u00fcnster.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref31\" name=\"_ftn31\">[31]<\/a> Prof. Dr. Thomas <a href=\"https:\/\/thomasfeltes.rub.de\/index.php\/de\/\">Feltes<\/a>, bis 2019 Inhaber des Lehrstuhls f\u00fcr Kriminologie, Kriminalpolitik und Polizeiwissenschaft an der Ruhr-Universit\u00e4t Bochum. Der Beitrag ist auch im Volltext unter der Rubrik \u201eVer\u00f6ffentlichungen\u201c auf der Website <a href=\"http:\/\/www.thomasfeltes.de\">www.thomasfeltes.de<\/a> nachzulesen.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref32\" name=\"_ftn32\">[32]<\/a> Wolfgang E. Mallach, Polizeibeamter a. D. und Polizeiwissenschaftler, vgl. <a href=\"https:\/\/www.thomasfeltes.de\/images\/Wolfgang_Mallach_Wikipedia.pdf\">Kurz-Vita<\/a>, abgerufen: 05.12.2024.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref33\" name=\"_ftn33\">[33]<\/a> Prof. Dr. Christoph <a href=\"https:\/\/www.hwr-berlin.de\/hwr-berlin\/ueber-uns\/personen-von-a-bis-z\/360-christoph-kopke\/\">Kopke<\/a> lehrt Politikwissenschaft und Soziologie im FB 5, \u201ePolizei und Sicherheitsmanagement an der HWR Berlin.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref34\" name=\"_ftn34\">[34]<\/a> Oussama Laabich, Polizeibeamter im geh. Dienst und MA-Student \u00ab\u00a0Sicherheitsmanage\u00adment\u00a0\u00bb an der HWR Berlin.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref35\" name=\"_ftn35\">[35]<\/a> Prof. Dr. Daniela <a href=\"https:\/\/www.pa.polizei-nds.de\/startseite\/ikris\/forschung\/profile_der_forschenden\/professorin-an-der-polizeiakademie-dr-daniela-klimke-114382.html\">Klimke<\/a> lehrt Kriminologie und Kriminalsoziologie an der Polizeiakademie Niedersachsen.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref36\" name=\"_ftn36\">[36]<\/a> Prof. Dr. Hartmut <a href=\"https:\/\/www.hwr-berlin.de\/prof\/hartmut-aden\/\">Aden<\/a> lehrt \u00d6ffentliches Recht und Europarecht an der HWR Berlin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hermann Gro\u00df et al.: Kultur. Struktur. Praxis. Reflexionen u\u0308ber Polizei. Festschrift f\u00fcr Rafael Behr. 2024, ISBN 978-3-86676-873-4, 289 Seiten, Reihe: Schriften zur Empirischen Polizeiforschung, Band 30, Verlag f\u00fcr Polizeiwissenschaft, Frankfurt a. M., 34.90 \u20ac. Rafael Behr geh\u00f6rt zu den \u201eprominentesten empirischen Polizeiforschern in Deutschland\u201c. Diese Eloge seiner Kollegen und Kolleginnen des Arbeitskreises Empirische Polizeiforschung in &hellip; <a href=\"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=2209\" class=\"more-link\">Continue reading <span class=\"screen-reader-text\">Hermann Gro\u00df et al.: Kultur. Struktur. Praxis. Reflexionen u\u0308ber Polizei. Festschrift f\u00fcr Rafael Behr. Rezensiert von Holger Plank.<\/span> <span class=\"meta-nav\">&uarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2209"}],"collection":[{"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2209"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2209\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2212,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2209\/revisions\/2212"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2209"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2209"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2209"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}