{"id":2262,"date":"2025-04-21T16:27:45","date_gmt":"2025-04-21T14:27:45","guid":{"rendered":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=2262"},"modified":"2025-06-02T14:15:14","modified_gmt":"2025-06-02T12:15:14","slug":"mark-schieritz-zu-dumm-fuer-die-demokratie-rezensiert-von-thomas-feltes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=2262","title":{"rendered":"Mark Schieritz, Zu dumm f\u00fcr die Demokratie? Rezensiert von Thomas Feltes"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mark Schieritz, Zu dumm f\u00fcr die Demokratie? Wie wir die liberale Ordnung sch\u00fctzen, wenn der Wille des Volkes gef\u00e4hrlich wird<\/strong>. M\u00fcnchen, Droemer TB, 2025, ISBN: 978-3-426-56463-9, 160 S., 14.- Euro, e-Book 11,99 Euro.<\/p>\n<p>Ein Titel, der unterstellt, dass die Deutschen zu dumm sind f\u00fcr Demokratie? Eine pauschale Beleidigung des \u201edeutschen <img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-2263 alignright\" src=\"http:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/9783426564639.jpg\" alt=\"\" width=\"114\" height=\"174\" srcset=\"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/9783426564639.jpg 520w, https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/9783426564639-99x150.jpg 99w\" sizes=\"(max-width: 114px) 100vw, 114px\" \/>Volkes\u201c? Mitnichten. In dem Buch will uns der Autor deutlich machen, dass unsere Demokratie tats\u00e4chlich gef\u00e4hrdet ist, wenn nicht nur Politiker, sondern auch wir W\u00e4hler Verantwortung \u00fcbernehmen. \u201e<em>Denn eine liberale Demokratie ist auf Haltung angewiesen \u2013 sonst wird sie zur Fassade<\/em>\u201c.<!--more--><\/p>\n<p>Die Krise der Demokratie wird oft mit einer Krise der Politik gleichgesetzt: Menschen w\u00e4hlen angeblich populistische oder extremistische Kr\u00e4fte, weil die gem\u00e4\u00dfigten Parteien nicht auf ihre Sorgen und \u00c4ngste eingehen. Aber hat das Wahlvolk wirklich immer recht? Und wie ko\u0308nnen wir unsere Demokratie schu\u0308tzen, wenn sich ein Teil der Bev\u00f6lkerung von ihr abwendet? Der ZEIT-Journalist Mark Schieritz besch\u00e4ftigt sich in seinem tats\u00e4chlich teilweise sehr pointierten Buch mit der Frage, was wir tun m\u00fcssen, wenn der Wille des Volkes gef\u00e4hrlich wird. Solange aber gilt: \u201e<em>Mehrheit ist Wahrheit<\/em>\u201c (S. 13), solange hecheln Politiker dem (angeblichen, gemutma\u00dften, vermutlichen, medial transportierten) Willen \u201edes Volkes\u201c hinterher.<\/p>\n<p>Wenn, wie es im Grundgesetzt steht, alle Staatsgewalt vom Volk ausgeht, dann gilt \u201eMehrheit ist Wahrheit\u201c? Nicht unbedingt, aber dann, wenn Politiker dies so wahrnehmen. Ein Grundproblem ist daher, so <em>Schieritz<\/em>, dass der Begriff der Demokratie nicht hinreichend definiert ist. In Gefahr sei nicht in erster Linie \u201edie\u201c Demokratie, sondern die \u201eliberale\u201c Demokratie (S. 15).<\/p>\n<p>Fakt ist, dass die Demokratie auf dem R\u00fcckzug ist. Fast 40% der globalen Bev\u00f6lkerung werden derzeit autorit\u00e4r regiert, und weltweit gibt es nur noch 24 vollst\u00e4ndige Demokratien (darunter Deutschland) und 50 unvollst\u00e4ndige (darunter die USA) (S. 25).<\/p>\n<p>Anschaulich und am Beispiel der USA (Projekt 2025) und Th\u00fcringen (AfD) (S. 33 ff.) macht der Autor deutlich, dass der R\u00fcckgang demokratischer Strukturen keine Entwicklung ist, die \u201eeinfach so\u201c passiert, sondern die gezielt von bestimmten Politikern angestrebt wird.<\/p>\n<p>Dabei macht Schieritz auch deutlich, dass es f\u00fcr B\u00fcrger wichtig ist, \u201e<em>was hinten herauskommt<\/em>\u201c (S. 57), d.h. Legitimation (des demokratischen Staates) kann auch dadurch erzeugt werden, dass der Wohlstand steigt oder sich die Sicherheitslage verbessert \u2013 und umgekehrt, so meine ich, kann die Legitimation untergraben werden, wenn dies nicht der Fall ist, oder, was schon ausreicht, wenn behauptet wird, dass beides nicht der Fall ist \u2013 wie zuerst von der AfD uns inzwischen beim letzten Wahlkampf implizit und teilweise auch explizit von CDU und SPD. Empirische Studien zeigen, dass diese \u201eOutput-Dimension\u201c in vielen L\u00e4ndern von gro\u00dfer Bedeutung f\u00fcr das Ansehen der Demokratie ist. \u201e<em>Mit anderen Worten: Demokratien m\u00fcssen liefern, sonst verlieren sie ihre Legitimit\u00e4t<\/em>\u201c (S. 58).<\/p>\n<p>Dass dies aber nicht gen\u00fcgen kann, zeigt das Beispiel der USA, wo trotz wirtschaftlichem Aufschwung unter Biden die Wahl von Trump gewonnen wurde. Warum? Die Erkl\u00e4rung des Autors: Die Welt wird von multiplen Verwerfungen heimgesucht, die sich gegenseitig verst\u00e4rken. \u201e<em>Die weltweite Krise der liberalen Demokratie hat m\u00f6glicherweise etwas mit der \u00dcberforderung der Politik durch die Vielzahl der Krisen zu tun, mit denen sie konfrontiert ist<\/em>\u201c (S. 63). Oder vielleicht auch damit, dass Politiker den B\u00fcrgern vorgaukeln, alle Probleme l\u00f6sen zu k\u00f6nnen? Vielleicht w\u00e4re etwas mehr Ehrlichkeit und ein Eingestehen der beschr\u00e4nkten politischen Mittel in einer globalen Welt sinnvoll und notwendig \u2013 oder hat man davor Angst?<\/p>\n<p>Das gilt vor allem in einem Zeitalter, in dem Kriege wieder zum Alltag werden. Die Einsicht, dass im Krieg das Zeitalter des \u00dcberflusses (das wir seit 1945 hatten) abgel\u00f6st wird vom Zeitalter der Knappheit (S. 65), ist schwer zu vermitteln, weil sie implizit auch die Beschr\u00e4nktheit der Politik deutlich macht, auf weltweite, aber auch auf nationale Probleme (Rentenl\u00fccke vs. Migrationsbek\u00e4mpfung) so zu reagieren, dass am Ende tats\u00e4chlich etwas herauskommt.<\/p>\n<p>Ein ganzes Kapitel des Buches besch\u00e4ftigt sich mit den Kosten des Populismus (S. 71 ff.), und dies ist sicherlich eines der spannendsten Teile des Buches.\u00a0 Populisten richten in aller Regel n\u00e4mlich erheblichen Schaden an, wie man aktuell am Beispiel von Trump sehr gut beobachten kann.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich kann man den Titel des Buches und auch seinen Inhalt missverstehen \u2013 wenn man dies will. So schreibt bspw. <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/product-reviews\/3426564637\/ref=cm_cr_arp_d_viewpnt_rgt?ie=UTF8&amp;reviewerType=all_reviews&amp;filterByStar=critical&amp;pageNumber=1\">ein Rezensent auf Amazon<\/a>:<\/p>\n<p><em>\u201eIch bin auch tats\u00e4chlich nicht sicher, dass ich nicht doch auf irgendeine kabarettistische Einlage hereingefallen bin. Wenn das so ist, m\u00f6ge man mir das bitte mitteilen, denn dieses ist ein unfassbares Werk von Mark @schieritz, dem stellvertretenden Ressortleiter Politik, aus dem linken K\u00e4seblatt \u201eZeit\u201c und ruft zu nicht weniger als der Abschaffung der Demokratie auf, wenn das Wahlergebnis dem linken Fundamentalisten nicht gef\u00e4llt. Es tr\u00e4gt weder zu einer konstruktiven Debatte \u00fcber politische Bildung noch zur St\u00e4rkung demokratischer Prozesse bei. Vielmehr verbreitet es gef\u00e4hrliche Ideen, die in einer pluralistischen Gesellschaft keinen Platz haben sollten. Die Argumentation widerspricht fundamental dem demokratischen Grundgedanken, der auf Meinungsvielfalt und politischer Teilhabe basiert. Die Argumentation wirkt total \u00fcberheblich, da sie mir als B\u00fcrger (er nennt mich &lt;wildes Tier&gt;) die F\u00e4higkeit abspricht, eigenst\u00e4ndig politische Entscheidungen zu treffen. \u2026 Aber f\u00fcr Schieritz (und damit wohl auch seinem linksgerichteten Arbeitgeber im Gewand einer neutralen Infomationsquelle) ist die Desinformation akzeptabel oder sogar lobenswert, solange sie den Zielen des Autors dient. Dieses ist zutiefst problematisch und wirft f\u00fcr mich schwerwiegende ethische Fragen auf. Eine solche Haltung untergr\u00e4bt die Grundprinzipien einer offenen, demokratischen Gesellschaft, die auf Transparenz, Wahrheit und Meinungsfreiheit basiert. Sie rechtfertigt Manipulation im Namen der linken politischen Agenda und stellt damit die moralische Integrit\u00e4t derjenigen infrage, die sich f\u00fcr soziale Gerechtigkeit und Gleichheit einsetzen. Aber vielleicht ist das Buch ja doch Satire \u2013 ansonsten kann ich mir nicht erkl\u00e4ren, dass deutsche Journalisten zur Abschaffung der Demokratie aufrufen. Wenigstens machen Sie das jetzt \u00f6ffentlich, dann wissen ja jetzt woran wir sind wenn wir die \u201eZeit\u201c aufschlagen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Wenn <em>Steffen Mau<\/em> den Begriff der \u201e<em>politischen Wegelagerei<\/em>\u201c f\u00fcr Politiker gepr\u00e4gt hat, f\u00fcr die Chaos und Zerst\u00f6rung ein Gesch\u00e4ftsmodell sind (S. 75), dann bleibt nat\u00fcrlich die Frage, wie man diesen Wegelagerern, auch denen in der Gesellschaft (wie dem Rezensenten oben) entgegnen kann. Damit, also mit der Frage, wie man die Demokratie retten kann, besch\u00e4ftigt sich <em>Schieritz<\/em> dann am Ende des Buches (ab S. 94). Er beantwortet dann auch die Frage, ob wir zu dumm sind f\u00fcr die Demokratie (nat\u00fcrlich nicht\u2026).<\/p>\n<p>Aber was tun, wenn viele Menschen schlicht zu faul, zu borniert, zu sehr von sich selbst \u00fcberzeugt sind, um politische Botschaften kritisch einzuordnen (S. 100)? Was tun, wenn \u201edas Volk\u201c nicht in der Lage ist, \u00fcber sich selbst zu herrschen? Tats\u00e4chlich sind die meisten Menschen nicht dumm, sondern sie interessieren sich nicht f\u00fcr Politik, so der Philosoph Brennan (S. 106 f.). Schieritz stellt dazu Brennans Typisierung des Volkes vor: Er unterteilt das Volk dabei in drei Idealtypen: Hobbits, Hooligans und Vulkanier. \u201e<em>Die Hobbits sind uninteressiert und meinungslos, sie wollen wie ihr literarisches Vorbild aus dem Roman Der Herr der Ringe einfach nur ihre Ruhe haben. Die Hooligans haben ebenfalls keine Ahnung, aber starke Meinungen; sie w\u00fcrden beim eingangs erw\u00e4hnten Ball-Schl\u00e4ger-Test wahrscheinlich versagen. Informiert und an empirisch abgest\u00fctzten Urteilen interessiert sind allein die Vulkanier, die ihren Namen der Figur \u00bbMr. Spock\u00ab aus der Science-Fiction-Serie Star Trek verdanken. Laut Brennan sind die meisten Menschen Hobbits oder Hooligans, Vulkanier dagegen machen nur einen geringeren Anteil der Wahlbev\u00f6lkerung aus. W\u00e4hrend Habermas, um in der Terminologie zu bleiben &#8211; darauf setzte, dass der deliberative Prozess der politischen Willensbildung die Hobbits in Vulkanier verwandelt, glaubt Brennan in Anlehnung an Schumpeter, dass sie sich eher in Hooligans verwandeln. Denn in der Politik, zumal unter den medialen Bedingungen des 21. Jahrhunderts, z\u00e4hle oft nicht die rationale Begr\u00fcndung, sondern der Wille zur Macht. Wenn Hooligans beratschlagen, w\u00fcrden sie deshalb nicht zu besseren, sondern zu schlechteren Menschen. Am Ende geht es wie im Fu\u00dfball nur darum ob das eigene oder das gegnerische Team gewinnt<\/em>\u201c (S. 108).<\/p>\n<p>Eine der Forderungen, die Schieritz am Ende seines Buches vorstellt, ist tats\u00e4chlich mehr Ehrlichkeit der Politik. Die mangelnde Glaubw\u00fcrdigkeit der Politik\/er habe vielleicht mit der Z\u00f6gerlichkeit zu tun, die die politische Kommunikation der etablierten Parteien in den westlichen Demokratien pr\u00e4gt. \u201e<em>Als Olaf Scholz nach dem Bruch der Ampelkoalition seine erneute Kanzlerkandidatur ank\u00fcndigte, sprach er davon, den W\u00e4hlern ein \u00bbAngebot\u00ab machen zu wollen. Stabile Renten, mehr Lohn, sichere Arbeitspl\u00e4tze. Es ist eine Formulierung, die neuerdings viele Politiker verwenden: Man h\u00f6rt zu. Man will etwas lernen. Man macht ein Angebot in der Hoffnung, dass es daf\u00fcr dann eine Nachfrage gibt. Wie im Supermarkt. Aber vielleicht ist es nicht sehr \u00fcberzeugend, immer nur zuzuh\u00f6ren. Vielleicht gibt es eine Sehnsucht nach klaren Ansagen, auch wenn sie unbequem sind. Und vielleicht sch\u00e4tzen es die W\u00e4hler auch, wenn man sie auf Irrt\u00fcmer aufmerksam macht, statt Konflikten immer aus dem Weg zu gehen oder sie erst zu benennen, wenn es zu sp\u00e4t beziehungsweise die Stimme abgegeben ist<\/em>\u201c (S. 151).<\/p>\n<p><em>Schieritz<\/em> hat ein durchaus in Teilen provozierendes Buch (vor allem, wenn man es nicht gr\u00fcndlich liest, werter Amazon-Rezensent!) vorgelegt. Insgesamt betrachtet handelt es sich aber um ein Buch, dass wichtige \u00dcberlegungen dazu enth\u00e4lt, was wir jetzt tun m\u00fcssen, um die Talfahrt unserer liberalen Demokratie zu verhindern. Jetzt, und nicht demn\u00e4chst!<\/p>\n<p>Thomas Feltes, April 2025<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mark Schieritz, Zu dumm f\u00fcr die Demokratie? 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