{"id":296,"date":"2016-01-11T13:25:07","date_gmt":"2016-01-11T12:25:07","guid":{"rendered":"http:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=296"},"modified":"2016-03-03T11:32:22","modified_gmt":"2016-03-03T10:32:22","slug":"strafrecht-jugendstrafrecht-kriminalpraevention-in-wissenschaft-und-praxis-festschrift-fuer-heribert-ostendorf-zum-70-geburtstag-am-07-dezember-2015-rotsch-thomas-bruening-janique-schady","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=296","title":{"rendered":"Strafrecht, Jugendstrafrecht, Kriminalpr\u00e4vention in Wissenschaft und Praxis &#8211; Rotsch, Thomas \/ Br\u00fcning, Janique \/ Schady, Jan (Hrsg.)"},"content":{"rendered":"<p>339)<br \/>\n<em><strong>Rotsch, Thomas \/ Br\u00fcning, Janique \/ Schady, Jan (Hrsg.); <\/strong><\/em><strong><strong>Strafrecht, Jugendstrafrecht, Kriminalpr\u00e4vention in Wissenschaft und Praxis \/ Festschrift f\u00fcr Heribert Ostendorf <a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> zum 70. Geburtstag am 07. Dezember 2015. <a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]; <\/a><\/strong><\/strong>ISBN 978-3-8487-2373-7 (Print), ISBN 978-3-8452-6538-4 (ePDF), 993 Seiten, Nomos Verlagsgesellschaft (Baden-Baden), 2015, 198.- Euro<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-339 alignright\" src=\"http:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/festschrift_ostendorf-101x150.png\" alt=\"festschrift_ostendorf\" width=\"101\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/festschrift_ostendorf-101x150.png 101w, https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/festschrift_ostendorf.png 200w\" sizes=\"(max-width: 101px) 100vw, 101px\" \/><\/p>\n<p>Mit der Festschrift, die Heribert Ostendorf anl\u00e4sslich seines 70. Geburtstags gewidmet ist und ihm im Rahmen einer Feierstunde am 11. Dezember 2015 an der Universit\u00e4t Kiel \u00fcberreicht wurde<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a>, wird ein Jurist und Kriminologe geehrt, der das deutsche Jugendstrafrecht, zu dem er seit seiner (kurzen) T\u00e4tigkeit als Jugendrichter beim AG Neum\u00fcnster in den 1970er Jahren ganz offenkundig eine ganz besondere Beziehung entwickelte, \u00fcber viele Jahrzehnte in Forschung, Leh\u00adre und Praxis entscheidend mitbeeinflusste.<!--more--><\/p>\n<p>Sowohl als Richter, Ordinarius an der Universit\u00e4t Hamburg mit der Venia Legendi f\u00fcr Strafrecht und Strafprozessrecht, Generalstaatsanwalt in Schleswig-Holstein<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a>, wie auch als Honorarprofessor<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> und Leiter der Forschungsstelle f\u00fcr Jugendstrafrecht und Kriminalpr\u00e4vention an der Christian-Albrechts-Universit\u00e4t (CAU) zu Kiel<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a>, verfolgte Ostendorf stets einen interdisziplin\u00e4ren und alle Teil\u00adgebiete der Strafrechtswissenschaft umfassenden Ansatz. Er verstand es, den Erkenntnisstand empirischer Wissenschaften, insbesondere der Kri\u00adminologie, wie auch den jeweiligen gesellschaft\u00adlichen Kontext in seine Darstellungen ein\u00adzubeziehen und sorgte damit f\u00fcr die (besondere) disziplin\u00e4re Ausgewo\u00adgenheit seiner Beitr\u00e4ge<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a>, die in der Fachwelt h\u00e4ufig zitiert werden. Man darf ihn deshalb guten Gewissens auch als einen der wenigen (\u201e\u00fcberzeugten\u201c) deutschen Vertreter einer <strong>\u201eGesamten Strafrechtswissenschaft\u201c<\/strong>, ein leider aktuell prak\u00adtisch nicht mehr allzu gel\u00e4ufiger Begriff, den Franz von Liszt<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> in die Straf\u00adrechtswissenschaft eingef\u00fchrt hat, bezeichnen. Zuletzt war er Mitglied der \u201eExpertenkommission zur Reform des Strafprozessrechts\u201c im Auftrag des BMJV, die am 13. Oktober 2015 Bundesjustizminister Maas ihren Abschluss\u00adbericht<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a> \u00fcbergeben hat.<\/p>\n<p>Seine besondere Beziehung zum Jugendstrafrecht, insbesondere zum inter\u00addisziplin\u00e4ren wissenschaftlichen Austausch zu diesem Topos<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a>, wird in Lehr\u00adb\u00fcchern<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a>, kriminalpolitischen Initiativen<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a>, innerbeh\u00f6rdlichen Leitf\u00e4den<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a>, zahllosen Kommentaren Aufs\u00e4tzen und Beitr\u00e4gen<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14]<\/a> in spezifischen jugend\u00adkriminalrechtlichen Fachzeitschriften und anderen Publikationsorganen sowie durch seine langj\u00e4hrige aktive Unterst\u00fctzung der Arbeit der Deutschen Vereinigung f\u00fcr Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen (DVJJ) deutlich. Seinem Leitbild einer seine gesamte Arbeit pr\u00e4genden \u201eSozialen Strafrechts\u00adpflege\u201c, dem Ideal des \u201eResozialisierungsgedankens\u201c, der \u201eHilfe zur Selbst\u00adhilfe\u201c, f\u00fchlt(e) er sich auch im Ehrenamt<a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\">[15]<\/a> stets verpflichtet.<\/p>\n<p>Der Titel der Festschrift weist aber zutreffend darauf hin, dass eine \u201eEinengung\u201c des praktischen und wissenschaftlichen Wirkens auf das Jugendkrimi\u00adnal\u00adrecht dem Jubilar nicht ann\u00e4hernd gerecht werden w\u00fcrde. Vielmehr zeugen seine Arbeiten von seiner disziplin\u00e4rer Vielseitigkeit, seinem konstruktiv kritischen Geist und scharfen Verstand, der seinem praktischen Schaffen stets zugrunde lag. Nicht nur seine Abschiedsvorlesung an der CAU am 14.02.2013<a href=\"#_ftn16\" name=\"_ftnref16\">[16]<\/a>, in der er (immerhin als Generalstaatsanwalt a. D. und somit auch im praktischen Wissen um prozess\u00ad\u00f6konomische Zw\u00e4nge der Landesjustiz) den \u201eWandel vom klas\u00adsischen zum \u00f6konomischen Strafprozess\u201c<a href=\"#_ftn17\" name=\"_ftnref17\">[17]<\/a> kritisch kommentierte, sondern auch die breit gef\u00e4cherte Themenauswahl der insgesamt 56 Beitr\u00e4ge ehemaliger Sch\u00fcler und zahlreicher Kollegen und Freunde in der Festschrift, zeigen seine sehr viel weitreichenderen Interessen\u00adsph\u00e4ren jenseits des Jugendkriminalrechts, dem aber stets seine besondere Aufmerksamkeit galt.<\/p>\n<p>Die Beitr\u00e4ge der Festschrift sind thematisch nicht kategorisiert.<a href=\"#_ftn18\" name=\"_ftnref18\">[18]<\/a> Unternimmt man den Versuch einer Kapitelbildung, k\u00f6nnte man zu der nachfolgenden (zugegebenerma\u00dfen groben) Unterteilung der Beitr\u00e4ge gelangen:<\/p>\n<ol>\n<li><strong> Kriminalpolitik und Strafrechtsreform<br \/>\n<\/strong>\u00e0 Neun Beitr\u00e4ge<\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong> Kriminologie und Jugendstrafrecht<br \/>\n<\/strong>\u00e0 17 Beitr\u00e4ge<\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong> Theorie, Zumessung und Vollzug der Strafe<br \/>\n<\/strong>\u00e0 F\u00fcnf Beitr\u00e4ge<\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"4\">\n<li><strong> Strafrecht<br \/>\n<\/strong>\u00e0 Neun Beitr\u00e4ge<\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"5\">\n<li><strong> Strafverfahrensrecht<br \/>\n<\/strong>\u00e0 12 Beitr\u00e4ge<\/li>\n<\/ol>\n<p>Vier weitere Beitr\u00e4ge (von Lieber, L\u00fcderssen, M\u00fcller-Dietz, Neubacher) lassen sich einerseits nicht in dem vorgeschlagenen Kategorienschema verorten, bilden aber aufgrund der Unterschiedlichkeit der zum Teil juristischen (V\u00f6lkerstrafrecht \/ Diskrimi\u00adnie\u00adrung), sozialtherapeutischen und literaturkriti\u00adschen Bez\u00fcge wiederum keine eigene Kategorie.<\/p>\n<p>Eine kleine (kommentierte) Auswahl einiger Beitr\u00e4ge der einzelnen Kategorien, angelehnt an die berufliche Biographie und die Forschungsschwerpunkte des Jubilars, zeigt einige Schwerpunkte des Werks auf.<\/p>\n<p>A. <strong>Ostendorf, der Richter und Generalstaatsanwalt:<\/strong><\/p>\n<p>In seiner Abschiedsvorlesung zeigt Ostendorf auf, wie die vordringlichen Ziele des Strafverfahrens, Wahrheitssuche, Gerechtigkeitsverwirklichung und Wieder\u00adherstellung des Rechtsfriedens, immer st\u00e4rker durch \u00f6konomische Zw\u00e4nge eingeengt werden. Damit zusammenh\u00e4ngende Gefahren konkretisiert er am Beispiel des \u201eVerst\u00e4ndigungsgesetzes\u201c (\u00a7 257 c StPO, der am 29. Juli 2009, BGBl I S. 2353, in die Strafprozessordnung eingef\u00fcgt wurde). Er bezeichnet das \u201eVerst\u00e4ndigungsgesetz\u201c als \u201efaulen Kompromiss von Praxisbed\u00fcrfnissen und Verfahrensprinzipien, der aus dogmatischer Sicht nicht befriedigen kann\u201c, kurz\u00adum eine \u201eMogelpackung\u201c. Er pl\u00e4diert deshalb de lege ferenda f\u00fcr ein zwei\u00adstufiges prozessuales Verfahren, einerseits von \u201eSchuldinterlokut\u201c und anderer\u00adseits, darauf aufbauend, von \u201ekooperativer Sanktionierung\u201c anstelle blo\u00dfer verfahrens\u00ad\u00f6konomischer Abk\u00fcrzung des Verfahrens ohne eindeutige Fest\u00adstellung von Tatschuld als Voraussetzung und Limitierung von Sanktionie\u00adrung. Nach seiner Auffassung ist die \u201ekooperative Sanktionierung\u201c aber ausbau\u00adf\u00e4hig.<\/p>\n<p>Verschiedene Beitr\u00e4ge der Festschrift nehmen sich in unter\u00adschiedlicher Weise dieses Themas an. Die Mitherausgeberin <strong>Janique Br\u00fcning<a href=\"#_ftn19\" name=\"_ftnref19\"><strong>[19]<\/strong><\/a><\/strong>, geht dieser Frage in Bezug auf das staatsanwaltschaftliche Oppor\u00adtunit\u00e4tsprinzip am Bsp. des \u00a7 153 a StPO nach. Diese besondere Opportunit\u00e4ts\u00advorschrift sei aus dogmatischen Gr\u00fcnden, unter anderem weil das Strafverfolgungs\u00adinteresse durch eine frei\u00adwillige Leistung des \u201eVerd\u00e4chtigen\u201c ohne implizierten Schuldvorwurf kritisch zu bewerten sei und der Rechtsfrieden schwerlich nur im Ausgleich zwischen allen am Verfahren beteiligten Akteuren, also in einer Art \u201eZivil\u00adprozessualisierung des Strafverfahrens\u201c hergestellt werden k\u00f6nne, kaum legiti\u00admierbar. Der im Gegensatz zu den \u00a7\u00a7 153, 154 und 154 dieser Vorschrift implizite \u201eSachaufkl\u00e4rungs- und Ermittlungszwang\u201c stehe in kras\u00adsem Gegensatz zur dessen praktischer Anwendung. Au\u00dferdem sei der Auflagen\u00adkatalog der Vorschrift nicht begrenzt, so dass dem Normanwender weitgehend freie Hand gelassen wird. Trotz dieser Widerspr\u00fcche, sei \u00a7 153 a StPO aber, trotz aller rechtspolitischen Reform\u00adbed\u00fcrftigkeit, aus der Praxis heute nicht mehr wegzudenken. Rechtsdogmatisch w\u00e4re hingegen im Bereich der einfachen und mittleren Kriminalit\u00e4t ein vereinfachtes Verfahren, mit dem zentralen Element eines Schuldspruchs als Grundlage f\u00fcr eine rechtsfriedensschaffende, schuldan\u00adgemessene Sanktion (ggf. im \u201ekooperativen Verfahren\u201c), sachge\u00adrechter.<\/p>\n<p><strong>Klaus Sessar<a href=\"#_ftn20\" name=\"_ftnref20\"><strong>[20]<\/strong><\/a><\/strong> hingegen will den im abstrakten Modell des \u201eRechtsfriedens eingefrorenen sozialen Frieden\u201c herausl\u00f6sen und (wenigstens) in F\u00e4llen der Verletzung h\u00f6chstpers\u00f6nlicher Rechtsg\u00fcter Strafe durch Elemente der au\u00dfer\u00adstraf\u00adrechtlichen Wiedergutmachung<a href=\"#_ftn21\" name=\"_ftnref21\">[21]<\/a> erg\u00e4nzen bzw. die im Jugend\u00adkriminalrecht mit gutem Erfolg erprobten Modelle der Diversion weit mehr als bisher zur Anwendung bringen. Angesichts der \u201esystematischen Resistenz des Rechts gegen\u00fcber Fakten, die von der Wissenschaft, hier von der Kriminologie an\u00adgeboten werden\u201c, so klagt er, m\u00fcsse man hierf\u00fcr aber weiter nach dogmatischen Begr\u00fcn\u00addungen f\u00fcr den Ausbau diversiver Ma\u00dfnahmen im Straf\u00adverfahren, jedenfalls bei geeigneten Erscheinungs\u00adformen der Kriminalit\u00e4t, suchen. Diesen etwas abstrakten kriminalpolitischen Reformvorschlag Sessars konkretisiert <strong>Wolfgang Heinz<a href=\"#_ftn22\" name=\"_ftnref22\"><strong>[22]<\/strong><\/a><\/strong> durch ein \u201eModell der Krimi\u00adnalpolitik von unten\u201c, eine \u201eStrafrechts\u00adreform durch die Praxis auf regionaler Ebene\u201c. Seine Darlegung, wie immer empirisch-statistisch fundiert, ist (nicht nur f\u00fcr das Jugendkriminal\u00adrecht) ein Pl\u00e4doyer zu mehr Mut zu alternativer regionaler Sanktionspraxis in geeigneten F\u00e4llen (am besten jedoch in evaluierbarer Modellform). So k\u00f6nne, praktisches Know-How und seri\u00f6se empirische Erkenntniss mit der Straf\u00adrechtsdogmatik idealtypisch kombiniert, am effek\u00adtivsten das Ziel des Strafrechts, n\u00e4mlich der Rechtsg\u00fcterschutz, erreicht werden. Einsatz von Strafe sei (neben dem verfassungsrechtlich anerkannten Ziel des Schuldaus\u00adgleichs) nur dann gerechtfertigt, wenn erstens \u201edas Pr\u00e4ventionsziel durch Strafe \u00fcberhaupt erreichbar ist (Eignung) und wenn es zweitens nicht auf eine andere, gleich wirksame, den Verurteilten aber weniger belastende Weise erreicht werden kann (Erforderlichkeit).\u201c Im Unterschied zum metaphysischen Konzept des Schuld\u00adausgleichs seien die Pr\u00e4ventionsziele der (inzwischen durch reliable Forschungs\u00adergebnisse valide abgesicherten) Wirkungsforschung im vollen Umfang zug\u00e4ng\u00adlich.<\/p>\n<p>B:<strong> Ostendorf in Forschung und Lehre <\/strong><\/p>\n<p><strong>Bernd-R\u00fcdeger Sonnen<\/strong><a href=\"#_ftn23\" name=\"_ftnref23\">[23]<\/a> nimmt sich in seinem Aufsatz zur \u201eKriminologie im Jugendkriminalrecht\u201c des von Ostendorf am intensivsten beforschten Themas an. Zwischen den beiden Polen einer mit weiter Perspektive versehenen \u201ewissenschaftlichen\u201c und der engeren, eher \u201epraktischen\u201c Kriminalpolitik\u201c<a href=\"#_ftn24\" name=\"_ftnref24\">[24]<\/a>, deutet er am Beispiel des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zum Jugendstrafvollzug<a href=\"#_ftn25\" name=\"_ftnref25\">[25]<\/a> die Erreichbarkeit der dort explizit genannten Zielbe\u00adstimmung des Jugendstrafrechts, n\u00e4mlich erneuten Straftaten der Betroffenen entgegenzuwirken (\u201eLegalbew\u00e4hrung\u201c), also Wirklichkeit und Wirksamkeit ju\u00adgend\u00ad\u00adkri\u00admi\u00adnalrechtlicher Ma\u00dfnahmen und erg\u00e4nzender Jugendhilfema\u00dfnahmen im Sinne des \u201eErziehungsgedankens\u201c kriminologisch aus. Die Kriminologie sollte mit diesem Urteil eigentlich in ihrer Stellung neben der Strafrechts\u00adwissenschaft \u201egest\u00e4rkt\u201c worden sein.<a href=\"#_ftn26\" name=\"_ftnref26\">[26]<\/a> Das bedeutet aber auch, dass das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Hintergr\u00fcnde und Entstehungszusammenh\u00e4nge und die Ergebnisse der Wirkungs- und der Prognoseforschung zwingend zur erforderlichen kriminolo\u00adgischen Kompetenz in der Berufspraxis der Justiz, Polizei und Sozialarbeit geh\u00f6ren sollten. Trotz seither verwirklichter positiver Ans\u00e4tze (z. B. durch die institutionalisierte kriminologische Forschung im Jugendstrafvollzug etc.) erscheint dies augenblicklich noch nicht umfassend und \u00fcberall verwirklicht zu sein.<\/p>\n<p><strong>Hans-J\u00f6rg Albrecht<a href=\"#_ftn27\" name=\"_ftnref27\"><strong>[27]<\/strong><\/a><\/strong> stellt in seinem (sehr gelungenen) Beitrag ein weit um\u00adfassenderes Konzept der \u201eResozialisierung\u201c als einer blo\u00dfen Kriminalpr\u00e4\u00advention oder der \u201eLegalbew\u00e4hrung\u201c dar, das dem Leitprinzip einer \u201eSozialen Straf\u00adrechts\u00adpflege\u201c Ostendorfs nahekommt. Das Resozialisierungsmodell habe sich im Laufe der Jahre national wie international fortentwickelt zu einem \u201eRecht auf einen freiheits- und inklusions\u00adbestimmten Vollzug von Sanktionen\u201c, bei dem auch die \u201eEinbeziehung von Opfern, die Wiedergutmachung und Vers\u00f6hnung in Konzepte der Wiederein\u00adgliederung unabdingbar\u201c seien.<\/p>\n<p>C:<strong> Ostendorf als \u201eKriminalpolitiker\u201c<\/strong><\/p>\n<p><strong>Thomas Feltes<a href=\"#_ftn28\" name=\"_ftnref28\"><strong>[28]<\/strong><\/a><\/strong> und <strong>Andreas Ruch<\/strong> besch\u00e4ftigen sich mit der Wirkung und Legitimierbarkeit praktischer \u201ePolizeidiversion\u201c (die Anwendung des \u00a7 45 JGG ist aber alleine der Staatsanwaltschaft vorbehalten) im jugendstrafrechtlichen Ermittlungsverfahren. Obwohl die Rolle der inzwischen bundesweit bei der Polizei eingesetzten Jugendbeamten und die von diesen speziell aus- und fortgebildeten Beamten ggf. ausgehende (kriminoresistente) Wirkung bei polizeilichen Vernehmungen, interdisziplin\u00e4ren Erziehungsgespr\u00e4chen und \/ oder Fallkonferenzen nicht untersch\u00e4tzt wird<a href=\"#_ftn29\" name=\"_ftnref29\">[29]<\/a>, gebe es auch gewichtige rechtsdogmatische Einw\u00e4nde gegen diese Praxis. Die Diversionsrate im jugendgerichtlichen Verfahren, inzwischen erheblich ausgeweitet, liegt in\u00adzwischen bei etwa 70 Prozent. Das liegt u. a. auch daran, dass als Konsequenz \u201enormverdeutlichender\u201c Gespr\u00e4che der Polizei ggf. schon sehr fr\u00fchzeitig (das entspricht auch der gerade im jugendgerichtlichen Verfahren Maxime der \u201e<strong>Beschleunigung<\/strong>\u201c, mit der sich <strong>Plewig<a href=\"#_ftn30\" name=\"_ftnref30\"><strong>[30]<\/strong><\/a><\/strong> und <strong>Schatz<a href=\"#_ftn31\" name=\"_ftnref31\"><strong>[31]<\/strong><\/a><\/strong> in weiteren Beitr\u00e4gen auseinandersetzen) entsprechende sanktionsrechtliche Anregungen der Polizei an die Staatsan\u00adwaltschaft weitergegeben werden. Das k\u00f6nne man durchaus kritisch als Vermischung von Ermittlungs- und Sanktionskompetenz sehen, denn der Zweck des (polizeilichen Anteils am) Ermittlungsverfahrens sei ausschlie\u00dflich die Verdachts\u00adkonkretisierung. Eine dem \u201e<strong>Erziehungsgedanken\u201c des JGG <\/strong>(der sich als entscheidendes \u201eBollwerk gegen das Eindringen populistischer bzw. kriminal\u00adpolitischer Tagesstr\u00f6mungen\u201c bew\u00e4hrt hat, wie <strong>Beulke<a href=\"#_ftn32\" name=\"_ftnref32\"><strong>[32]<\/strong><\/a><\/strong> in einem lesenswerten Beitrag verdeutlicht) innewohnende Normver\u00addeutlichung k\u00f6nne dogmatisch erst nach Erh\u00e4rtung des Verdachts und einer Feststellung des Unrechtsgehalts der Handlung in einem folgenden Gespr\u00e4ch folgen. Gleichwohl spr\u00e4chen die Sachn\u00e4he, die Erfahrung der Jugendbeamten und die zeitliche N\u00e4he des Erstkontakts mit der Polizei<a href=\"#_ftn33\" name=\"_ftnref33\">[33]<\/a> prinzipiell f\u00fcr eine St\u00e4rkung polizeilicher Befugnisse im Bereich der Verfahrensbeendigung innerhalb des Ermittlungs\u00adverfahrens. Gerade bei jugendtypischen Baga\u00adtelldelikten k\u00f6nnte dies im Rahmen von Pilotversuchen erprobt werden und zu modifizierten jugendkriminalrechtlichen Verfahrensregeln und einer \u201eEnt\u00adkriminalisierung\u201c f\u00fchren.<\/p>\n<p>Ein literaturkritischer Beitrag von Heinz <strong>M\u00fcller-Dietz<a href=\"#_ftn34\" name=\"_ftnref34\"><strong>[34]<\/strong><\/a><\/strong> bildet den \u00dcbergang zum Fazit. M\u00fcller-Dietz, der ein Faible f\u00fcr Kurzgeschichten und Essays zur Beziehung zwischen Literatur und Recht hat, besch\u00e4ftigt sich am Beispiel des beeindruckenden Romans \u201eLandgericht\u201c, f\u00fcr den die Autorin Ursula Krechel 2012 den Deutschen Buchpreis<a href=\"#_ftn35\" name=\"_ftnref35\">[35]<\/a> erhalten hat, mit der NS-Strafjustiz und der Schwierigkeiten einer Wiedergutmachung evidenter Fehlentscheidungen im Nachkriegs-Deutschland. \u201eZusammen mit der Autorin\u201c sp\u00fcrt er dem Prota\u00adgonisten, dem j\u00fcdischen Richter Richard Kornitzer und seiner Familie nach und legt dabei \u201edie verlorenen Erinnerungen der Bundesrepublik der Nachkriegszeit offen. Mit diesem St\u00fcck juristischer Zeitgeschichte w\u00fcrdigt er den Beitrag Ostendorfs zur Aufarbeitung des NS-Unrechts seit den 1980er Jahren.<\/p>\n<p>Mit der Auswahl der Beitr\u00e4ge haben die Herausgeber nicht nur ein inhaltsvolles und lesenswertes wissenschaftliches Kompendium mit einer breiten Themen\u00adauswahl mit einer Schwerpunktsetzung auf die Kriminalpolitik, das Jugendstrafrecht und die (empirische) Kriminologie vorgelegt. Es ist ihnen dar\u00fcber hinaus auch gelungen, den Jubilar als erfahrenen und besonnenen \u201eJugendstrafrechtler, der verant\u00adwortungsvoll dem Problem der Jugendkrimina\u00adlit\u00e4t begegnet und dabei sowohl die Opferbelange als auch die Kenntnis der Besonderheiten, die die strafrecht\u00adliche Auff\u00e4lligkeit junger Menschen pr\u00e4gen, angemessen in seine \u00dcberlegungen und Entscheidungen einbezieht, darzustellen. Wie <strong>Kerner et al.<\/strong> durchaus im Einvernehmen mit dem Jubilar nachweisen, rechtfertigt die erzieherische Grundausrichtung des jugend\u00adstrafrechtlichen Rechtsfolgensystems aus dogmatischer wie rechtstats\u00e4chlicher Perspektive deshalb auch intensive Eingriffe in die verb\u00fcrgten Freiheiten j\u00fcngerer Menschen. Was gelegentlich \u00fcbersehen wird, h\u00e4ufig sogar mit extensiverem Charakter als staatliche Reak\u00adtionen des allgemeinen Strafrechts auf der Grundlage der (Strafzu\u00admessungs-) Schuld des Betroffenen!<\/p>\n<p>Qualit\u00e4t, Aufmachung und Verarbeitung werden dem bekannten Anspruch des Nomos-Fachverlags gerecht und rechtfertigen den Preis von 198.- Euro durchaus. Zwar wird das Werk deshalb (leider nur) selten den Weg in eine heimische Bibliothek finden. Es geh\u00f6rt aber zwingend auf die Neube\u00adschaffungslisten universit\u00e4rer, justizieller und auch polizeilicher Fach\u00adbibliotheken.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.uni-kiel.de\/fakultas\/jura\/forschungsstelle_h_ostendorf\/index.php?x=http:\/\/www.uni-kiel.de\/ostendorf\/vita.html&amp;menue=forschungsstelle_h_ostendorf\">Kurzbiographie<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.nomos-shop.de\/Rotsch-Br%C3%BCning-Schady-Strafrecht-Jugendstrafrecht-Kriminalpr%C3%A4vention-Wissenschaft-Praxis\/productview.aspx?product=25009&amp;toc=82\">Link zur Verlagswerbung im &#8222;Nomos-Shop&#8220;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.uni-kiel.de\/pressemeldungen\/?pmid=2015-456-ostendorf\">Link zur Pressemeldung der CAU<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Von April 1989 \u2013 September 1997, bis er wegen einer Differenz im Zusammenhang mit einer Weisung des Landesjustizministers hinsichtlich der Fortf\u00fchrung der Ermittlungen in der Causa Barschel die damalige Ministerpr\u00e4sidentin Simonis <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/print-welt\/article636265\/Simonis-erteilt-Ostendorf-eine-juristische-Lektion.html\">um seine Versetzung in den einstweiligen Ruhestand bat<\/a> (vgl. hierzu auch ZIS, Ausgabe 12 \/ 2015, S. 574 \u2013 Fn. 7).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.jura.uni-kiel.de\/de\/personen\/honorarprofessoren\">Uni Kiel &#8211; ReWi &#8211; Honorarprofessoren<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.uni-kiel.de\/fakultas\/jura\/forschungsstelle_h_ostendorf\/\">http:\/\/www.uni-kiel.de\/fakultas\/jura\/forschungsstelle_h_ostendorf\/<\/a>. Diese Stelle an der CAU hatte Ostendorf vom 01.10.1997 bis zu seiner Emeritierung am 31.03.2013 inne.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.zis-online.com\/dat\/artikel\/2015_12_967.pdf\">Vgl. auch Einf\u00fchrung der dem Jubilar gewidmeten Sonderausgabe der ZIS, Ausgabe 12_2015<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Erstmals im Jahr 1881 in der Literatur am Beispiel der Erstausgabe der \u201eZeitschrift f\u00fcr die Gesamte Strafrechtswissenschaft\u201c nachzuweisen, pr\u00e4zisierte von Liszt diesen Begriff in der Folge auch als Erster als einen m\u00f6glichen theoretischen Gegenstand eigener Wissen\u00adschaftlichkeit in der 1888 erschienenen 3. Auflage seines \u201eLehrbuchs des deutschen Strafrechts\u201c (S. 5). Strafrechtswissenschaft sei \u201edie zu einem geordneten Ganzen (zum System) entwickelte Kenntnis von Verbrechen und Strafe in ihrem inneren Zusammen\u00adhange, (die sich) in mehrere selbst\u00e4ndige, wenn auch nahe verwandte und unter sich zusammenh\u00e4ngende Zweige\u201c teile (vgl. hierzu auch Leferenz, ZStW 31 [1981], S. 199 ff.).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.bmjv.de\/SharedDocs\/Artikel\/DE\/2015\/10132015_Abschlussbericht_Reform_Strafprozessrecht.html\">Pressemitteilung des BMJV<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Er geh\u00f6rt zu den Gr\u00fcndungsmitgliedern des Kieler <a href=\"http:\/\/www.zrkfp.uni-kiel.de\/zrkfp\/index.php\/a.html9\">&#8222;Zentrums f\u00fcr Rechtspsychologie, Kriminalwissenschaften und forensische Psychopathologie&#8220;<\/a> an der CAU.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Der bei Nomos erschienene <a href=\"http:\/\/www.beck-shop.de\/Ostendorf-Jugendgerichtsgesetz\/productview.aspx?product=16095532\">Kommentar zum Jugendgerichtsgesetz, 10. Auflage 2016<\/a> und das im gleichen Verlag erschienene Handbuch zum Jugendstrafvollzugsrecht geh\u00f6ren zu den anerkannten Standardwerken zum Jugendkriminalrecht.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Z. B. als Mitglied in der Jugendstrafrechts-Kommission der DVJJ und Mitverfasser der daraus erwachsenen <a href=\"http:\/\/www.dvjj.de\/sites\/default\/files\/medien\/imce\/documente\/downloads\/JGG-Kommission.pdf\">&#8222;Vorschl\u00e4ge f\u00fcr eine Reform des Jugendstrafrechts&#8220;<\/a> (2002) und <a href=\"http:\/\/www.soziale-strafrechtspflege.de\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=15\">Vorsitzender einer Kommission zu den Mindeststandards im Jugendarrestvollzug<\/a> (2009).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> Als Generalstaatsanwalt versuchte er mit einer <a href=\"http:\/\/www.dvjj.de\/sites\/default\/files\/medien\/imce\/documente\/downloads\/Sonderdruck-Ostendorf-Anleitung-Sitzungsvertreter-StA.pdf\">&#8222;Anleitung f\u00fcr Sitzungsvertreter der Staatsanwaltschaft in der Hauptverhandlung vor dem Jugendgericht&#8220;<\/a> im Jahr 1991 (eine der aktuellen Gesetzeslage angepasste Version wurde als Nachdruck in einer Sonderausgabe der ZJJ, Ausgabe 2_2010, ver\u00f6ffentlicht), \u201ep\u00e4dagogisch\u201c reflektiert, junge Staatsanw\u00e4lte mit den Besonderheiten der Sitzungsvertretung und der Sanktionsantr\u00e4ge im Jugendverfahren vertraut zu machen.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.uni-kiel.de\/fakultas\/jura\/forschungsstelle_h_ostendorf\/index.php?x=http:\/\/www.uni-kiel.de\/ostendorf\/publikationen.html&amp;menue=forschungsstelle_h_ostendorf\">Vgl. Publikationsverzeichnis Ostendorf.<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> Als Mitbegr\u00fcnder und langj\u00e4hriger Vorsitzender der <a href=\"http:\/\/www.bruecke-sh.de\">Arbeitsgemeinschaft &#8222;Br\u00fccke&#8220;<\/a> in SH und langj\u00e4hriger Vorsitzender des <a href=\"http:\/\/www.soziale-strafrechtspflege.de\">Schleswig-Holsteinischen Verbandes f\u00fcr soziale Strafrechtspflege \u2013 Straff\u00e4lligenhilfe und Opferhilfe e. V. . <\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref16\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.uni-kiel.de\/aktuell\/pm\/2013\/2013-033-ostendorf.shtml\">Pressemitteilung der CAU: Einladung zur Abschiedsvorlesung<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref17\" name=\"_ftn17\">[17]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.zis-online.com\/dat\/artikel\/2013_4_744.pdf\">http:\/\/www.zis-online.com\/dat\/artikel\/2013_4_744.pdf<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref18\" name=\"_ftn18\">[18]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.nomos-elibrary.de\/10.5771\/9783845265384-1.pdf?page=1\">Vorwort und Inhaltsverzeichnis des Werks bei Nomos E-Library<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref19\" name=\"_ftn19\">[19]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.law-school.de\/deutsch\/lehre-forschung\/institute-zentren\/zentrum-fuer-juristisches-lernen\/\">Privatdozentin an der Bucerius Law School, Hamburg, Studienleitung Strafrecht<\/a> und Habilitandin beim Jubilar.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref20\" name=\"_ftn20\">[20]<\/a> <a href=\"http:\/\/www2.jura.uni-hamburg.de\/instkrim\/kriminologie\/Mitarbeiter\/Mitarbeiter.html\">Strafrechtswissenschaftler und Kriminologe (em.) am Institut f\u00fcr Kriminalwissenschaften der Universit\u00e4t Hamburg<\/a> \/ Abteilung Kriminologie.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref21\" name=\"_ftn21\">[21]<\/a> Konkret bezeichnet er dieses Modell mit dem modernen Begriff \u201eRestorative Justice\u201c, \u201eder immer noch ein Versuchsfeld ist\u201c und unter dem er insbesondere Modelle wie den \u201eT\u00e4ter-Opfer-Ausgleich\u201c oder dessen Erweiterung zu \u201eGemeinschaftskonferenzen\u201c subsummiert.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref22\" name=\"_ftn22\">[22]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.jura.uni-konstanz.de\/heinz\/zur-person\/\">Seit 2007 emeritierter Ordinarius f\u00fcr Strafrecht mit Nebengebieten an der Universit\u00e4t Konstanz<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref23\" name=\"_ftn23\">[23]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.jura.uni-hamburg.de\/personen\/sonnen\/\">Emeritus f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Hamburg<\/a>, der sich der Grenzbereiche zwischen Strafrecht und Kriminologie in Forschung und Lehre, gerade im Jugendkriminalrecht, angenommen hat; Mitherausgeber eines Kommentars (erschienen im C. F. M\u00fcller Verlag) zum Jugendgerichtsgesetz in der 7. Auflage 2015; ehemaliger Bundesvorsitzender der DVJJ.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref24\" name=\"_ftn24\">[24]<\/a> Definition der Begriffe bei Kaiser, 1993, S. 281 ff., in: Kaiser et al. (Hrsg.), Kleines Kriminologisches W\u00f6rterbuch, Stichwort Kriminalpolitik.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref25\" name=\"_ftn25\">[25]<\/a> BVerfG, Urteil vom 31.05.2006, 2 BvR 1673\/04.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref26\" name=\"_ftn26\">[26]<\/a> Vgl. hierzu auch den lesenswerten Aufsatz von Knauer, \u201eAnmerkungen zur Lage der Kri\u00admi\u00adnologie\u201c, in: Neue Kriminalpolitik, 26 (2014), Heft 2, S. 162 \u2013 177.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref27\" name=\"_ftn27\">[27]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.mpicc.de\/de\/home\/albrecht.html\">Direktor und Leiter der Abteilung Kriminologie am MPICC Freiburg<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref28\" name=\"_ftn28\">[28]<\/a> Lehrstuhl f\u00fcr Kriminologie, Kriminalpolitik und Polizeiwissenschaft, Ruhr-Universit\u00e4t Bochum, <a href=\"http:\/\/www.thomasfeltes.de\">http:\/\/www.thomasfeltes.de<\/a>; <a href=\"http:\/\/www.kriminologie.ruhr-uni-bochum.de\/index.php\/de\/component\/content\/article?id=144:ruch-andreas-dr\">Andreas Ruch<\/a> ist Akademischer Rat am Lehrstuhl von Prof. Dr. Feltes.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref29\" name=\"_ftn29\">[29]<\/a> Wobei die Rolle der Polizei in den L\u00e4nderdiversionsrichtlinien unterschiedlich weit ausgelegt wird.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref30\" name=\"_ftn30\">[30]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.leuphana.de\/universitaet\/personen\/hans-joachim-plewig.html\">Lehrstuhl f\u00fcr Strafrecht und soziale Nachhaltigkeit an der Universit\u00e4t L\u00fcneburg<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref31\" name=\"_ftn31\">[31]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.hamburg.de\/contentblob\/197982\/data\/organigramm-behoerde-fuer-justiz-und-gleichstellung.pdf\">Leiter des Amtes f\u00fcr Justizvollzug und Recht der Justizbeh\u00f6rde Hamburg<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref32\" name=\"_ftn32\">[32]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.beulke-strafverteidigung.de\/beulke\/lebenslauf\">Bis 2011 Ordinarius f\u00fcr Straf-, Strafprozessrecht und Kriminologie an der Universit\u00e4t Passau<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref33\" name=\"_ftn33\">[33]<\/a> Im \u00dcbrigen auch die bei den Betroffenen selbst als \u201eeinflussreich\u201c anerkannte Polizei, deren kommunikativer Einfluss als pr\u00e4ventiv wirkend wahrgenommen wird, wie eine Studie der DHPol von G\u00f6rgen nachwies.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref34\" name=\"_ftn34\">[34]<\/a> <a href=\"https:\/\/idw-online.de\/de\/news447745\">Prof. em. f\u00fcr Straf- und Strafprozessrecht, Strafvollzug und Kriminologie an der Universit\u00e4t des Saarlandes<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref35\" name=\"_ftn35\">[35]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/literatur\/2012-10\/buchpreis-2012-ursula-krechel\">http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/literatur\/2012-10\/buchpreis-2012-ursula-krechel<\/a><\/p>\n<p>Rezensiert von: Holger Plank<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>339) Rotsch, Thomas \/ Br\u00fcning, Janique \/ Schady, Jan (Hrsg.); Strafrecht, Jugendstrafrecht, Kriminalpr\u00e4vention in Wissenschaft und Praxis \/ Festschrift f\u00fcr Heribert Ostendorf [1] zum 70. 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