{"id":377,"date":"2016-03-03T12:29:10","date_gmt":"2016-03-03T11:29:10","guid":{"rendered":"http:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=377"},"modified":"2016-03-03T12:53:45","modified_gmt":"2016-03-03T11:53:45","slug":"377","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=377","title":{"rendered":"Security: Dialogue across Disciplines &#8211; Philippe Bourbeau"},"content":{"rendered":"<p>344)<em><br \/>\n<strong>Bourbeau, Philippe; <\/strong><\/em><strong>Security: Dialogue across Disciplines; <\/strong>Cambridge University Press, 2015, 284 Seiten, 19,99 Euro, ISBN: 9781107514737 (Taschenbuchausgabe) 59,99 Euro, ISBN: 9781107107403 (gebundene Ausgabe)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-378 alignright\" src=\"http:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/security_bourbeau-99x150.png\" alt=\"security_bourbeau\" width=\"99\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/security_bourbeau-99x150.png 99w, https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/security_bourbeau.png 200w\" sizes=\"(max-width: 99px) 100vw, 99px\" \/><\/p>\n<p>Der vorliegende Sammelband bietet eine Analyse der Frage wie Sicherheitskonzepte von verschiedenen Disziplinen theoretisiert und studiert werden. Dabei ist das Ziel des Herausgebers<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> nicht nur die wachsende Vielfalt der Theorien und Ans\u00e4tze untersuchen zu lassen, sondern auch einen multidisziplin\u00e4ren Dialog zu initiieren. Die Omnipr\u00e4senz des komplexen Konzepts <em>Sicherheit<\/em> in allen sozialwissenschaftlichen Disziplinen ist unumstritten. <!--more--><\/p>\n<p>Philippe Bourbeau reagiert mit seinem Werk \u201eSecurity: Dialogue across Disciplines\u201c zeitgem\u00e4\u00df auf die wachsende Notwendigkeit dieses Konzept abseits einer disziplinbegr\u00fcndeten Isolation zu erfassen und liefert eine bislang einmalige Sammlung an Artikeln, welche die Vorteile einer Forschungszusammenarbeit oder zumindest eines gemeinsamen Dialogs aufzeigen.<\/p>\n<p>16 Autoren aus den Forschungsbereichen der Politikwissenschaft, Soziologie, Kriminologie, Psychologie, Philosophie, Anthropologie, Geographie, internationaler politische \u00d6konomie, internationaler Beziehungen etc. stellen ihre j\u00fcngste Arbeit im Bereich der Sicherheit vor, wobei der Schwerpunkt auf die vorherrschenden St\u00e4rken und Schw\u00e4chen der jeweiligen Ans\u00e4tze innerhalb der Disziplinen, gelegt wird. Hierbei wird nicht nur renommierten Wissenschaftler,<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> sondern vereinzelt auch k\u00fcrzlich graduierten Forschern die Gelegenheit gegeben, einen Beitrag zu liefern. Der Band profitiert hierbei von einer multinationalen Perspektive der Verfasser auf ihre Wissenschaften.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a><\/p>\n<p>Die insgesamt 10 Beitr\u00e4ge behandeln unter anderem die Evolution der Sicherheitskonzepte innerhalb der Disziplinen, bieten kritische Sichtweisen auf das traditionelle Verst\u00e4ndnis von Sicherheit und zeigen zudem Widerst\u00e4nde gegen alternative und neue Ans\u00e4tze auf. Den Autoren gelingt es dabei produktive Vergleiche anzustellen, die es dem Leser einerseits erm\u00f6glichen einen \u00dcberblick \u00fcber den aktuellen Forschungstand anderer Disziplinen zu erhalten und andererseits eine Anregung zu finden \u00fcber die Konzeptualisierung der eigenen Disziplin zu reflektieren.<\/p>\n<p>Ein Disziplinen-\u00fcbergreifender Dialog muss nicht zwangl\u00e4ufig sinnvoll sein, dessen ist sich auch der Herausgeber dieses Buches bewusst. In diesem Fall allerdings stellt eine multidisziplin\u00e4re Perspektive auf die Fragen wie, warum und von wem Sicherheit auf nationaler und internationaler Ebene konstruiert, institutionalisiert und etabliert wird, eine Bereicherung f\u00fcr den Sicherheits-Diskurs dar. Gleichzeitig wird deutlich wie ein Mono-Disziplin\u00e4rer Ansatz ein umfassenderes Verst\u00e4ndnis im Bezug auf Sicherheitskonzepte hemmen kann. F\u00fcr diejenigen, welche solide Grundkenntnisse von Sicherheitskonzepten und -ans\u00e4tzen mitbringen und sich vertieft mit einer disziplin\u00fcbergreifenden <em>state-of-the-art<\/em> Forschung befassen m\u00f6chte, ist das vorliegende Werk eine wertvolle Anregung.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Dr. Philippe Bourbeau ist zeitweiliger Dozent an der Cambridge Universit\u00e4t in Gro\u00dfbritannien. Seine Expertise umfasst den Bereich der internationalen Sicherheit, der Migrationsforschung sowie der politische Soziologie.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Wie beispielsweise Prof. Dr. Clifford Shearing von der Griffith University in Australien, Prof. Dr. Ronen Palan von der London Universit\u00e4t in Gro\u00dfbritannien und weitere Autoren, die sich in verschiedenen Fachbereichen einen Namen gemacht haben.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Die Autoren arbeiten nicht nur an Forschungseinrichtungen und\/oder Universit\u00e4ten in Europa wie beispielsweise der Schweiz, Norwegen, Belgien, Gro\u00dfbritannien und den Niederlanden, sondern auch in den Vereinigten Staaten, S\u00fcdafrika und Australien.<\/p>\n<p>Rezensiert von: Eva Dinchel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>344) Bourbeau, Philippe; Security: Dialogue across Disciplines; Cambridge University Press, 2015, 284 Seiten, 19,99 Euro, ISBN: 9781107514737 (Taschenbuchausgabe) 59,99 Euro, ISBN: 9781107107403 (gebundene Ausgabe) Der vorliegende Sammelband bietet eine Analyse der Frage wie Sicherheitskonzepte von verschiedenen Disziplinen theoretisiert und studiert werden. 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