{"id":596,"date":"2016-11-26T22:53:04","date_gmt":"2016-11-26T21:53:04","guid":{"rendered":"http:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=596"},"modified":"2016-11-26T22:59:23","modified_gmt":"2016-11-26T21:59:23","slug":"ulrich-brieler-rainer-eckert-hrsg-unruhiges-leipzig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=596","title":{"rendered":"Ulrich Brieler, Rainer Eckert (Hrsg.) &#8211; Unruhiges Leipzig."},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Brieler, Ulrich, Eckert, Rainer (Hrsg.);<\/em> Unruhiges Leipzig. Beitr\u00e4ge zu einer Geschichte des Ungehorsams in Leipzig;<\/strong> Leipzig, 2016, 524 S., ISBN\u00a0 978-3-96023-049-6, 62,00 Euro.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-598 alignright\" src=\"http:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/leipzig-112x150.png\" alt=\"leipzig\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/leipzig-112x150.png 112w, https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/leipzig.png 200w\" sizes=\"(max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/p>\n<p><em>&#8222;Wir haben hier einen sehr militanten linken autonomen Teil &#8230; mit teilweise terroristischen Tendenzen&#8220; (Leiter eines Polizeireviers in Leipzig).<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\"><strong>[1]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n<p>Rund 25 Jahre nach der friedlichen Revolution scheint Unruhe in Leipzig zu herrschen. Denn ein Jahr nach der \u00c4u\u00dferung eines Leipziger Polizeif\u00fchrers beschloss die \u00f6rtliche Ratsversammlung<a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\">[2]<\/a>, &#8222;ein Forschungsvorhaben zu den &#8218;Ursachen urbaner Gewalt in Leipzig&#8216; [&#8230;] zu initiieren&#8220; und am 19. Oktober 2016 ver\u00f6ffentlichte der Leipziger Universit\u00e4tsverlag den Band &#8222;Unruhiges Leipzig&#8220;. Ist Leipzig eine unruhige oder gar rebellische Stadt?<a href=\"#_edn3\" name=\"_ednref3\">[3]<\/a><!--more--><\/p>\n<p>Der Band <em>Unruhiges Leipzig. Beitr\u00e4ge zu einer Geschichte des Ungehorsams in Leipzig<a href=\"#_edn4\" name=\"_ednref4\"><strong>[4]<\/strong><\/a><\/em> ist Teil einer umfassenden wissenschaftlichen Geschichtsschreibung, den die Stadt Leipzig im Jahr 2015, anl\u00e4sslich des 1.000 Jahrestages ihrer Ersterw\u00e4hnung, initiierte. Das Hauptwerk ist eine auf vier B\u00e4nde<a href=\"#_edn5\" name=\"_ednref5\">[5]<\/a> angelegte Gesamtdarstellung der Stadtgeschichte.<\/p>\n<p>Die Publikationsreihe &#8222;Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Leipzig&#8220; dient dabei der Begleitung und Entlastung der Arbeiten an der vierb\u00e4nden Stadtgeschichte<a href=\"#_edn6\" name=\"_ednref6\">[6]<\/a>. Unter dem Titel &#8222;Unruhiges Leipzig&#8220; erschien nun der 12. Band dieser Publikationsreihe. In 22 Aufs\u00e4tzen spannt das 524 Seiten starke Werk einen Bogen vom ersten B\u00fcrgeraufstand gegen den Markgrafen (1212\/1216) bis zu den LEGIDA-Demonstrationen bzw. No-LEGIDA-Protesten im Jahr 2015. In ihrem einleitenden Aufsatz weisen die Herausgeber allerdings auch auf wesentliche Leerstellen hin, unter anderem die Jugendsubkultur vor 1989 und die alternative Szene der Nachwendezeit sowie den Widerstand im nationalsozialistischen Deutschland. Dabei stellen die Herausgeber die Frage nach dem &#8222;Warum gerade Leipzig?&#8220; (S. 12) und Elke Urban geht noch einen Schritt weiter, in dem sie in ihrem Beitrag zur &#8222;Schule im Widerstand&#8220; (S. 345 ff) ein Zitat \u00fcber ein &#8222;spezielles Leipzig-Gen&#8220;<a href=\"#_edn7\" name=\"_ednref7\">[7]<\/a> (S. 345) aufgreift. Diese Ansatzpunkte sind aus kriminologischer Sicht bemerkenswert, lassen sie doch an die Theorie der sozialen Desorganisation<a href=\"#_edn8\" name=\"_ednref8\">[8]<\/a> denken und die zeitliche und personenunabh\u00e4ngige Kontinuit\u00e4t devianten Verhaltens in den delinquency areas Chicagos. Im Hinblick auf die Stabilit\u00e4t der Delinquenz in bestimmten Gebieten konnte dabei zun\u00e4chst \u201eder Eindruck entstehen [&#8230;], als ob der Raum selbst Kriminalit\u00e4t hervorbringen [&#8230;] w\u00fcrde\u201c<a href=\"#_edn9\" name=\"_ednref9\">[9]<\/a>. In der Stadtforschung hingegen wird seit einigen Jahren zunehmend eine &#8222;Eigenlogik&#8220;<a href=\"#_edn10\" name=\"_ednref10\">[10]<\/a> der St\u00e4dte diskutiert, die an die &#8222;Individualisierung des Ortes&#8220; von Georg Simmel<a href=\"#_edn11\" name=\"_ednref11\">[11]<\/a> denken l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Mit der Verwendung des Begriffs der Unruhe hatten die Herausgeber m\u00f6glicherweise Wittgenstein<a href=\"#_edn12\" name=\"_ednref12\">[12]<\/a> im Sinn, denn &#8222;Begriffe leiten uns zu Untersuchungen [&#8230;] und lenken unser Interesse.\u201d Die zugleiche Verwendung des autorit\u00e4tsbezogenen Begriffs des Ungehorsams im Untertitel l\u00e4sst jedoch erahnen, dass der eigene Meinungsbildungsprozess noch nicht abgeschlossen ist. Der wohl bewusst offen gehaltene Begriff der Unruhe schl\u00e4gt sich auf die Gesamtbetrachtung der 22 Aufs\u00e4tze nieder, da die zusammenhaltende Klammer nicht immer deutlich wird. So res\u00fcmiert der Aufsatz \u00fcber &#8222;Armut und Ungehorsam&#8220; ein lediglich &#8222;latentes Unruhepotential&#8220; im &#8222;Massenph\u00e4nomen der Armut&#8220; im 18.\/19. Jahrhundert (S. 66). Dieser Aufsatz schlie\u00dft an die Schilderung des Leipziger Calvinistensturms (1593) an, der damit einleitet, dass &#8222;Zeugnisse \u00fcber innerst\u00e4dtische Unruhen im mittelalterlichen und fr\u00fchneuzeitlichen Leipzig [&#8230;] rar ges\u00e4t&#8220; sind (S. 39). Ob jedoch der Calvinistensturm ausreichend Stoff f\u00fcr die Begr\u00fcndung eines unruhigen Leipzigs hergibt ist fraglich, denn der Aufstand im Jahr 1593 ist in einem landes- und kirchengeschichtlichen Zusammenhang zu betrachten (S. 40) und die Calvinistenst\u00fcrme selbst waren nicht auf Leipzig beschr\u00e4nkt (S. 52). Auch im weiteren Verlauf entwickelt sich nur schleppend eine in Leipzig spezifische Unruhe. So bleibt auch die Situation in Leipzig nach der franz\u00f6sischen Revolution von 1789 vergleichsweise ruhig (S. 123 ff), so dass sich nach einem Drittel des Buches die Unruhe (oder Ungeduld) eher beim Leser einzustellen droht. Der &#8222;Umsturz <em>en miniature<\/em>&#8220; von 1845 (Zerback, S. 139 ff) sowie die Geschichte der Emanzipationsbestrebungen im 19. Jahrhundert (Gr\u00fcndung des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins in Leipzig) stellen dann jedoch klareres \u00f6rtliches Konflikt- und Unruhepotenzial heraus. Vor allem Zerback beschreibt anschaulich die stark politisierte Buch- und Universit\u00e4tsstadt Leipzig sowie die konfessionellen Rahmenbedingungen, als das katholische s\u00e4chsische K\u00f6nigshaus \u00fcber das protestantische Leipzig regierte. Es verwundert nicht, dass sich im Zuge der Industrialisierung und des starken Bev\u00f6lkerungswachstums auch urbaner (Arbeiter-)Protest entwickelte, so dass sich die Buchbeitr\u00e4ge ab dem 19. Jahrhundert verdichten. Den Bogen zum unruhigen Leipzig verw\u00e4ssert dann allerdings wieder der Beitrag \u00fcber die Fotografin Gerda Taro (S. 375 ff), der Lebensgef\u00e4hrtin (des als Fotografen wohl bekannteren) Robert Capa. Aufgrund ihres nur vor\u00fcbergehenden Aufenthalts in Leipzig zwischen 1929 und 1933 befasst sich der Artikel vornehmlich mit dem spanischen B\u00fcrgerkrieg und f\u00e4llt damit etwas aus dem Rahmen. Der 17. Juni 1953, und damit beginnt der \u00dcbergang zur DDR, wird aus Sicht der Messestadt geschildert Die Geburtsstadt Walter Ulbrichts, damals mit rund 605.000 Einwohnern zweitgr\u00f6\u00dfte Stadt der DDR, war st\u00e4rker betroffen und stand mit im landesweiten Fokus. Die Detailtiefe der Schilderung verdeutlicht, dass es sich um ein intensiv aufgearbeitetes St\u00fcck DDR-Geschichte handelt (S. 397 ff). Ebenso gut erforscht, und deshalb anschaulich beschrieben, sind die leider erfolglosen Proteste gegen die Sprengung der Universit\u00e4tskirche St. Pauli am Karl-Marx-Platz, dem heutigen Augustusplatz, am 30. Mai 1968 (S. 431 ff). Mit dem sog. Schwarzwohnen in der sp\u00e4ten DDR-Phase bzw. der Zeit des \u00dcbergangs (S. 449) folgt dann wieder ein Vorgang, den Leipzig nicht als Alleinstellungsmerkmal f\u00fcr sich beanspruchen kann. Verst\u00f6\u00dfe gegen die &#8222;Wohnraumlenkungs-Verordnung&#8220; waren ein &#8222;permanentes Ph\u00e4nomen in den sp\u00e4ten Jahren der DDR&#8220; (S. 454). Die Unruhen der friedlichen Revolution (S. 465) nehmen nur wenig Raum ein, was im Zusammenhang mit der Zielsetzung der Publikationsreihe zu ber\u00fccksichtigen ist. Der hervorragende und pointierte Aufsatz des Mitherausgebers Prof. Dr. Eckert wird jedoch jedem zeitgeschichtlich Interessierten empfohlen. Der abschlie\u00dfende Aufsatz \u00fcber unterschiedliche lokale oder in bundesweite bzw. globale Kontexte eingebettete Proteste zwischen 1991 und 2015 w\u00e4re in einer tiefergehenden Analyse w\u00fcnschenswert gewesen. Hierf\u00fcr wurde der gew\u00e4hlte Betrachtungszeitraum zu breit angesetzt. Auf die bereits hingewiesene Leerstelle in Bezug auf die alternative Szene nach 1989 (s.\u00a0o.) fehlt gerade im Zusammenhang mit dem letzten Aufsatz ein wichtiges Puzzlest\u00fcck, das der am Tagesgeschehen Interessierte sicherlich vermissen wird, zumal es f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis des Protests und Widerstands in Leipzig bis heute von Bedeutung ist.<\/p>\n<p>Dass der Band Tagungsbeitr\u00e4ge (und mehr) des 7. Tages der Stadtgeschichte am 6.\/7. November 2014 enth\u00e4lt wird durch thematische \u00dcberschneidungen an verschiedenen Stellen deutlich, ist jedoch nicht zu kritisieren, sofern diese unterschiedlichen Betrachtungsrichtungen geschuldet sind. \u00dcber das studentische Unruhepotenzial an einer der \u00e4ltesten deutschen Universit\u00e4ten (Gr\u00fcndungsjahr 1409) h\u00e4tte man gerne mehr gelesen, gleichwohl die Studentenschaft punktuell aufgegriffen wird (u.\u00a0a. S. 81 ff, 140).<\/p>\n<p>Die Idee, dem Band mit dem unklaren Begriff der Unruhe freien Lauf zu lassen, erweist sich als Fluch und Segen zugleich. Einige Aufs\u00e4tze greifen den Begriff auf und verdeutlichen seine gro\u00dfe Spannbreite. Andere Aufs\u00e4tze wirken demgegen\u00fcber als Fremdk\u00f6rper in diesem &#8211; im \u00dcbrigen sehr sch\u00f6n aufgemachten &#8211; Buch. Den Herausgebern kann zugestimmt werden, sofern sie das Buch auch als Ausgangspunkt f\u00fcr weitergehende Analysen und Forschungen sehen. Deshalb d\u00fcrfte der Band vor allem bei Historikern sowie an speziellen Aspekten der Geschichte Leipzigs Interessierten auf Zustimmung sto\u00dfen. Inwieweit er dar\u00fcber hinaus Zuspruch findet, bleibt angesichts des stolzen Preises von 62 Euro abzuwarten. Ein abwechslungsreiches und meist geschmeidig geschriebenes Lesebuch ist das Werk allemal. Abschlie\u00dfend bleibt festzustellen, dass eine eigenst\u00e4ndige Leipziger Unruhe nicht entdeckt werden konnte.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[1]<\/a> Leiter des Polizeireviers Leipzig-S\u00fcdost am 19. April 2015 gg\u00fc. dem MDR. Zitiert nach: S\u00e4chsisches Staatsministerium des Innern, Drs.-Nr. 6\/1401 vom 18. Mai 2015. Kleine Anfrage der Abgeordneten Juliane Nagel, Fraktion DIE LINKE.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[2]<\/a> Stadt Leipzig, Ratsinformationssystem: Beschluss zur Vorlage VI-A-01916, Strategie gegen extremistisch motivierte Gewalt. Verf\u00fcgbar unter: https:\/\/ratsinfo.leipzig.de\/bi\/to020.asp. Abgerufen am: 16.11.2016.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref3\" name=\"_edn3\">[3]<\/a> Harvey, D.: Rebellische St\u00e4dte, 3. Auflage, Berlin, 2014.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref4\" name=\"_edn4\">[4]<\/a> Brieler, U.\/Eckert, R. (Hrsg.): Unruhiges Leipzig. Beitr\u00e4ge zu einer Geschichte des Ungehorsams in Leipzig, Leipzig, 2016. Im Nachfolgenden werden die Fundstellen in den Klammerzus\u00e4tzen nachgewiesen.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref5\" name=\"_edn5\">[5]<\/a> vgl. Stadt Leipzig. Verf\u00fcgbar unter: http:\/\/www.leipzig.de\/buergerservice-und-verwaltung\/unsere-stadt\/stadtgeschichte\/wissenschaftliche-stadtgeschichte-leipzigs\/. Abgerufen am: 31.10.2016.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref6\" name=\"_edn6\">[6]<\/a> vgl. Stadt Leipzig. Verf\u00fcgbar unter: http:\/\/www.leipzig.de\/buergerservice-und-verwaltung\/unsere-stadt\/stadtgeschichte\/schriftenreihe-quellen-und-forschungen\/. Abgerufen am: 31.10.2016.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref7\" name=\"_edn7\">[7]<\/a> Die Autorin zitiert dabei den ehem. Leiter des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig und Mitherausgeber, Prof. Dr. Rainer Eckert.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref8\" name=\"_edn8\">[8]<\/a> vgl. Shaw, C. R.: Delinquency Areas Chicago, 1929.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref9\" name=\"_edn9\">[9]<\/a> Schwind, H.-D.: Kriminologie und Kriminalpolitik. Eine praxisorientierte Einf\u00fchrung mit Beispielen, 23. Auflage, Heidelberg u.\u00a0a., 2016, S. 154 f; gleichlautend auch Redeker, R.: Kriminalgeographie &#8211; Ziele, Methoden und Anwendung. Kriminologische und kriminalistische Aspekte, zugleich Diss. iur., Freiburg im Breisgau, 1981, S. 12.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref10\" name=\"_edn10\">[10]<\/a> L\u00f6w, M.: Soziologie der St\u00e4dte, 2. Auflage, Frankfurt am Main, 2012.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref11\" name=\"_edn11\">[11]<\/a> Simmel, G.: Der Raum und die r\u00e4umliche Ordnungen der Gesellschaft, in: Soziologie. Untersuchungen \u00fcber die Formen der Vergesellschaftung, hrsg. von Ottheim Rammstedt, Band 11, 8. Auflage, Frankfurt am Main, 2016, S. 711.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref12\" name=\"_edn12\">[12]<\/a> vgl. Wittgenstein, L.: Philosophische Untersuchungen, Frankfurt am Main, 2003, S. 244.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref13\" name=\"_edn13\">[13]<\/a> s. FN 1.<\/p>\n<p>PS: Die einleitende \u00c4u\u00dferung des Revierleiters war nach Auskunft des S\u00e4chsischen Staatsministeriums des Innern &#8222;umgangssprachlich gemeint&#8220; <a href=\"#_edn13\" name=\"_ednref13\">[13]<\/a>.<\/p>\n<p>Rezensiert von: Karsten Lauber<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Brieler, Ulrich, Eckert, Rainer (Hrsg.); Unruhiges Leipzig. 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