{"id":618,"date":"2016-12-09T12:33:34","date_gmt":"2016-12-09T11:33:34","guid":{"rendered":"http:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=618"},"modified":"2016-12-09T12:34:25","modified_gmt":"2016-12-09T11:34:25","slug":"bernd-dieter-meier-kriminologie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=618","title":{"rendered":"Bernd-Dieter Meier &#8211; Kriminologie"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Meier, Bernd-Dieter;<\/em> Kriminologie; <\/strong>Verlag C.H. Beck, M\u00fcnchen 2016, 353 Seiten, \u20ac 25,90. ISBN 978-3-406-69580-3<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-620 alignright\" src=\"http:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/kriminologie_meier-80x150.png\" alt=\"kriminologie_meier\" width=\"80\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/kriminologie_meier-80x150.png 80w, https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/kriminologie_meier.png 200w\" sizes=\"(max-width: 80px) 100vw, 80px\" \/><\/p>\n<p>\u201eDer Grundriss \u201aKriminologie\u2018 versucht einen \u00dcberblick \u00fcber die wichtigsten Probleme, Befunde, Konzepte und Theorien zu geben, die in der Kriminologie diskutiert werden.\u201c<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Mit diesen, dem Vorwort einl\u00e4utenden, Worten gibt das Buch den eigenen Anspruch schon im Vorwort bekannt. Dem, so viel sei an dieser Stelle schon gesagt, wird es durchaus gerecht. <!--more-->Die 5. Auflage aus dem Jahr 2016 findet Aktualisierungen in den Bereichen Migration und Kriminalit\u00e4t, Prognose und Prognoseirrt\u00fcmern und neuere Entwicklungen in der Kriminalpr\u00e4vention. Des Weiteren wurde die Darstellung \u00fcberarbeitet und aktualisiert. Als Zielgruppe gibt der Autor des Werkes Studierende der Wahlfachgruppe Kriminologie, Studierende der Psychologie, Soziologie, Sozialp\u00e4dagogik und der Sozialarbeit an. Damit spricht er explizit nicht nur Juristen an. Er wendet sich auch an die in der Kriminologie vorhandenen Studierenden unterschiedlichster Fachrichtungen und Ursprungswissenschaften. Dabei vergessen, zumindest aber nicht explizit erw\u00e4hnt, werden Polizisten, die in vielen Bundesl\u00e4ndern der Bundesrepublik mittlerweile in einem Fachhochschulstudium auch mit kriminologischem Grundwissen ausgebildet werden.<\/p>\n<p>Das vorliegende Buch zeichnet sich durch einen leicht verst\u00e4ndlichen Schreibstil aus. Verkomplizierte S\u00e4tze, die zudem noch mit einer Vielzahl von Fremdw\u00f6rtern gespickt sind, findet man gl\u00fccklicherweise kaum. Dadurch ist ein angenehmes Lesen, schon fast ein Schm\u00f6kern m\u00f6glich. Grafiken, Tabellen und Zeichnungen sind in diesem Buch auf ein Minimum reduziert, was ebenfalls dem (Durch-)Lesen und Leser entgegenkommt. Dadurch kann das Buch in diesem Bereich eine gute Alternative zu dem Lehrbuch von Schwind, der es mit Grafiken, Fotos und Karikaturen \u00fcbertreibt oder aber dem Lehrbuch von Bock, der sein Lehrbuch in besondere Weise zu verklausulieren versucht und auch schafft.<\/p>\n<p>Positiv hervorzuheben sind die am Ende eines jeden Kapitels enthaltenen Empfehlungen zur vertiefenden Lekt\u00fcre. So schafft es das Buch einen Grundriss zu geben und dem interessierten Leser noch Hinweise auf treffende weiterf\u00fchrende Literatur zu geben. Treffend, weil die Literaturhinweise nicht abschweifend sind und auch von der Anzahl \u00fcberschaubar und nicht \u00fcberladen wirken.<\/p>\n<p>Trotz des Anspruchs, einen \u00dcberblick (Grundrisse des Rechts) zu geben, erscheint eine Randnummer f\u00fcr ein aktuelles Thema, wie dem Thema Kriminalit\u00e4tsbelastung von Fl\u00fcchtlingen, arg gering. Gerade dieses Thema bleibt, weil auch aktuell, und deswegen noch ohne viele Befunde, zu verk\u00fcrzt f\u00fcr eine Neuauflage aus dem Jahr 2016. Es bleibt gerade diese Randnummer und Thematik besonders vage und schon fast unwissenschaftlich, da keine Belege genannt. Begriffe wie \u201eAnzunehmen\u201c<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> legen dies zumindest nahe.<\/p>\n<p>Auch wird so manche kriminologische Theorie nicht erw\u00e4hnt. Dar\u00fcber kann man aber mit Blick auf die (wahrscheinlich vorgegebene) Begrenztheit der Seitenzahl und den anderen behandelten Themen in ihrer Vielfalt hinwegsehen. Theorien nehmen aber trotzdem einen nicht unerheblichen Anteil des Buches ein und bieten dem Anspruch des Buches entsprechend einen guten \u00dcberblick.<\/p>\n<p>Insgesamt l\u00e4sst sich festhalten, dass das Buch seinem eigenen Ambitionen gerecht wird und besonders f\u00fcr einen \u00dcberblick, und das grunds\u00e4tzliche Informieren zu kriminologischen Themen geeignet ist. Dabei macht das Buch nicht den Eindruck, dass es ein wildes Sammelsurium an Themen, sondern einem logischem Aufbau folgend ist. Die behandelten Themen lassen sich f\u00fcr juristische Studieng\u00e4nge und in diesem Bereich auch gerade f\u00fcr Polizeistudieng\u00e4nge hervorragend als Lernbuch verwenden und beinhalten den Stoff, der den Studierenden in kriminologischen Pr\u00fcfungen abverlangt wird.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Meier (2016), S. V.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Meier (2016), S. 140.<\/p>\n<p>Rezensiert von:<\/p>\n<p>Patrick Rohde<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meier, Bernd-Dieter; Kriminologie; Verlag C.H. Beck, M\u00fcnchen 2016, 353 Seiten, \u20ac 25,90. ISBN 978-3-406-69580-3 \u201eDer Grundriss \u201aKriminologie\u2018 versucht einen \u00dcberblick \u00fcber die wichtigsten Probleme, Befunde, Konzepte und Theorien zu geben, die in der Kriminologie diskutiert werden.\u201c[1] Mit diesen, dem Vorwort einl\u00e4utenden, Worten gibt das Buch den eigenen Anspruch schon im Vorwort bekannt. 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