{"id":640,"date":"2016-12-18T19:42:16","date_gmt":"2016-12-18T18:42:16","guid":{"rendered":"http:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=640"},"modified":"2016-12-18T19:42:16","modified_gmt":"2016-12-18T18:42:16","slug":"dr-birgit-preus-die-new-penology-gouvernementalitaet-und-risikomanagement-im-umgang-mit-abweichendem-verhalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=640","title":{"rendered":"Dr. Birgit Preus &#8211; Die New Penology &#8211; Gouvernementalit\u00e4t und Risikomanagement im Umgang mit abweichendem Verhalten"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Preus, Birgit Dr.;<\/em> Die New Penology &#8211; Gouvernementalit\u00e4t und Risikomanagement im Umgang mit abweichendem Verhalten<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>;<\/strong> ISBN: 978-3-8487-3158-9, 420 Seiten, Nomos Verlagsgesellschaft [in Kooperation mit dem Verlag Dike, Z\u00fcrich \/ St. Gallen erschienen], Reihe: Studien zum Strafrecht, Band 73, Baden-Baden, 2016, 109 \u20ac)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-641 alignright\" src=\"http:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/die_new_penology-101x150.png\" alt=\"\" width=\"101\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/die_new_penology-101x150.png 101w, https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/die_new_penology.png 200w\" sizes=\"(max-width: 101px) 100vw, 101px\" \/><\/p>\n<p>Die Juristin Birgit Preus analysiert in ihrer stark soziologisch gepr\u00e4gten Dissertation, die 2015 von der Juristischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Bonn angenommen wurde, auf den von Malcolm M. Feeley &amp; Jonathan Simon 1992 gepr\u00e4gten Gattungsbegriff \u201eNew Penology\u201c<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> bzw. des hierzu von beiden Autoren 1994 synonym gebrauchten Begriffs der \u201eActuarial Justice\u201c<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> und belebt damit die Rechtswissenschaft empirisch:<!--more--><\/p>\n<p><em>\u201eThe new penology argues that an important new language of penology is emerging. This new language, which has its coounterparts in other areas of the law as well, shifts focus away from the trditional concerns of the criminal law and criminology, which have focused on the individual, and redirects it to actuarial consideration of aggregates. This shift has a number of important impications: It facilitates development of a vision or model of a new type of criminal process that embraces increased reliance on imprisonment and that merges concerns for surveillance and custody, that shifts away from a concern with punishing individuals to managing aggregates of dangerous groups, and that affects the training and practice of ciriminologists.\u201c <\/em><\/p>\n<p>Preus erforscht mittels einer Literatur- und Studienauswertung den Bedeutungsinhalt dieses inhaltlich US-amerikanischen (Risiko-)Begriffs und dessen m\u00f6glichen Implikationen, der dort demnach \u201eeine Ver\u00e4nderung des zeitgen\u00f6ssischen Strafens bezeichnet, das sich von den traditionellen Zielen der Bestrafung und Resozialisierung weg bewegt und sich zunehmend an der Pr\u00e4vention und an einem Risikomanagement orientiert, das auf die Kontrolle von Risikogruppen und auf das effektive Management des Kriminal\u00adjustizsystems gerichtet ist.\u201c Ausgehend von der \u201ealten\u201c, auf das Individuum bezogenen P\u00f6nologie entfaltet sie f\u00fcr den Leser den zun\u00e4chst nur schwer zug\u00e4nglichen Begriff einer \u201eneuen\u201c, statistischen und daher gruppenbezogenen P\u00f6nologie, welche in erster Linie \u201eaktuarische\u201c<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Er\u00adkenntnisse \u00fcber Populationen und statistisch produzierte Risikogruppen voraussetzt, methodisch gekonnt. Sie beschreibt dabei nicht etwa ein \u201ekriminologisches\u201c Kriminalit\u00e4tserkl\u00e4rungs- bzw. -entstehungsmodell, sondern nimmt eine \u201eAnalyse des Strafens in einem soziologischen, gesellschaftstheoretischen Sinne unter Einbeziehung der Geschichte des Strafens und seiner politischen, \u00f6konomischen und sozialen Bedingungen\u201c vor (S. 388). \u00a0Ein derart (einseitig statistisch) standardisiertes (kriminal-)prognostisches Verfahren ist im deutschen Strafrecht und unter Zugrundelegung des Menschenbild des Grundgesetzes im \u00dcbrigen kaum (noch nicht!?) denkbar. Hierzulande wird jedenfalls hinsichtlich der Methoden der Kriminalprognose auf eine \u201esystematische Bezugnahme empirisch belegter Risikomerkmale (seltener auch Schutz\u00adfaktoren)\u201c, also auf eine \u201esorgf\u00e4ltige retrospektive Analyse der individuellen Gegebenheiten des Einzelfalls, also auf eine Begr\u00fcndung eines ma\u00df\u00adge\u00adschneiderten Erkl\u00e4rungsmodells der individuellen Ursachen f\u00fcr die Anlasstat, welches dann (allerdings) prognostisch fortgeschrieben wird\u201c<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a>, besonderer Wert gelegt.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a><\/p>\n<p>Insofern ist der gut eingegrenzte Untersuchungsgegenstand von Birgit Preus nicht nur umf\u00e4nglich und sehr akribisch aufbereitet, sondern auch f\u00fcr die deutsche Kriminologie und Rechtswissenschaft gerade heute hochaktuell. Hier werden im Moment ebenfalls verst\u00e4rkt (kriminalstatistische) Vorhersage-instrumente (Pre-Crime-Modelle wie <a href=\"http:\/\/www.ifmpt.de\">PRECOBS<\/a> etc.) entwickelt, um nur eine denkbare Implikation des Modells zu nennen. Es wird damit also gemeinhin durchaus gef\u00e4hrliches kriminalpolitisches Terrain betreten. Die Beschreibung eines solchen, jedenfalls in den USA zunehmend \u201eaktuarisch\u201c ausgerichteten Kriminaljustizsystem, welches in einer zugegeben (von mir recht einseitig) dystopisch formulierten Zielfeststellung im Kern nicht mehr auf konkrete individuelle Schuldfeststellung, sondern auf blo\u00dfe (mathematische) Wahrschein\u00adlichkeitsaussagen \u00fcber \u201eKlassen\u201c potenzieller T\u00e4ter fokussiert, bedarf letztlich aber einer neuen \u201ekritischen\u201c Kriminologie<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a>, einer Neubesinnung dieser kritisch-autonomen (empirischen) Wissenschaft, der auch nach Meinung der Verfasserin hierbei ein besondere Rolle zukommt (S. 393 f.). Schon aus diesen Gr\u00fcnden ist die Arbeit der Autorin zur Rolle und Bedeutung des Risikomanagements im Umgang mit Straft\u00e4tern, welche ausgehend von dem durch Feeley und Simon entwickelten Leitbegriff der \u201eNew Penology\u201c bis heute in der theoretischen und praktischen Kriminologie &#8211; allerdings im Wesentlichen im englischsprachigen Raum &#8211; pr\u00e4sent ist, wichtig. Sie macht mit ihrer Arbeit n\u00e4mlich diese Diskussion &#8211; einer auch in Europa nicht g\u00e4nzlich auszu\u00adschlie\u00dfenden Entwicklung vorgreifend &#8211; auch der deutschen Perspektive auf einen derartigen neuen methodischen Topos zug\u00e4nglich. Sie unterscheidet dabei eingangs zun\u00e4chst die klassischen \u201enormativen\u201c bzw. \u201eanwen\u00addungsorientierten\u201c p\u00f6nologischen Modelle von deren zun\u00e4chst beide Ans\u00e4tze verbindenden Weiterentwicklung einer \u201eanalytischen\u201c P\u00f6nologie, deren Perspektive sich allerdings erweitert hat hin zu einer umf\u00e4nglicheren \u201eSoziologie des Strafens\u201c im Sinne von Garland (und dessen fortentwickeltem Begriff der \u201ePunitivit\u00e4t\u201c), Young, Cavadino und letztlich auch Foucault. Gerade Letztgenannter und dessen Arbeiten zur Gouvernementalit\u00e4t (im eng\u00adlischsprachigen kriminologischen Forschungskontext rezipiert und seit 2010 unter dem Begriff \u201egovernmental criminology\u201c<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> weiterentwickelt), auf die sich Preus bezieht und welche sich zunehmend von der empirischen Erforschung der Freiheitsstrafe oder anderer Sanktionen zugunsten einer (sozial\u00adwissenschaftlichen) Analyse des gegenw\u00e4rtigen Strafens unter dem Aspekt eines (technologischen) Risikomanagements als Gegenstand des Regierens abwenden, beeinflusst das gelungene Werk grundlegend. Die leitenden Fragestellungen ihrer Untersuchung sind dabei:<\/p>\n<ul>\n<li>Wie verhalten sich neues Risikomanagement und der Gedanke der Resozialisierung, der in Deutschland seit dem \u201eLebach-Urteil\u201c des BVerfG aus dem Jahr 1973 Verfassungsrang genie\u00dft, in dem Modell der \u201eNew Penology\u201c zueinander? Ist f\u00fcr Resozialisierung in diesem System wirklich kaum noch Platz?<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Welche spezifische Auspr\u00e4gung hat der Risikobegriff in den zitierten Gouvernementalit\u00e4tsstudien und wie kann mit deren Hilfe der Kritik am aktuarischen Risikobegriff der \u201eNew Penology\u201c ggf. begegnet werden?<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Inwieweit erf\u00e4hrt das klassische Rollenverst\u00e4ndnis der Akteure des Kriminaljustizsystems durch \u201eNew Penology\u201c eine Ver\u00e4nderung?<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Wie verh\u00e4lt sich \u201eNew Penology\u201c zu bekannten punitiven bzw. expressiven Umgangsweisen mit Kriminalit\u00e4t und welche kriminalpolitischen Konstellationen liegen den verschiedenen Systemen zugrunde?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Hierzu wertet sie die umfangreiche thematisch relevante sozial\u00adwissenschaftliche Literatur, (soziologische) Grundlagentexte und darauf aufbauende, weiter\u00adf\u00fchrende Arbeiten gleicherma\u00dfen, in akribischer Weise aus. Sie stellt die hierdurch gewonnenen Erkenntnisse dem Leser nicht nur gut nachvollziehbar in den drei Hauptkapiteln (neben einer umf\u00e4nglichen Einleitung und einer Schlusszusammenfassung) ihrer Arbeit dar, sondern setzt diese ferner kritisch in Beziehung zu praktischen Erscheinungsformen einer derartig verstandenen kriminal\u00adjustiziellen Strategie (bspw. i. R. von US-amerikanischen \u201eparole and probation\u201c-Modellen, der \u201eselective incapacitation\u201c, der Methode \u201ethree strikes an you are out\u201c, einer \u201epretrial detention\u201c [hier\u00fcber wurde im \u00dcbrigen auch in Deutschland vor nicht allzulanger Zeit im Rahmen der Terrorismusbek\u00e4mpfung ernsthaft kriminalpolitisch diskutiert], dem rigorosen Umgang der amerikanischen Justiz mit Sexualstraft\u00e4tern, dem \u201ecriminal profiling\u201c und Methoden \u201esituativer Kriminalpr\u00e4vention\u201c wie z. B. dem \u201edefensible space\u201c-Ansatz von Newman). Gleichwohl arbeitet sie dabei heraus, dass die pluralen Akteure des Kriminaljustizsystems durchaus willens und in der Lage sind, die Vorgaben der jeweiligen Management-Ebene im Rahmen ihrer Hand\u00adlungsvollmachten nur bedingt bzw. modifiziert umzusetzen in der Lage sind; ihr praktisches Handeln folgt demnach nicht unver\u00e4ndert den Programmen des Regierens und die handelnden Professionen verstehen sich (eben) nicht als blo\u00dfe Ausf\u00fchrungsorgane der Managementebene. Ein wohltuender Befund in einer zunehmend arbeitsteilig organisierten Welt, in der die Bedeutung des Individuums zu Ungunsten ihres jeweiligen Gruppenbezugs mitunter in bedenklicher Weise zur\u00fccktreten muss. Zugleich widerlegt sie auf diese Weise mit dem Modell der \u201egovernmental criminology\u201c eine \u201eeinseitige Foucault-Interpretation\u201c, n\u00e4mlich die Unterstellung, \u201eSubjekte bewegten sich in einer festgef\u00fcgten Struktur, im Einfluss einer sie unterwerfenden Disziplinarmacht, womit keine M\u00f6glichkeit best\u00fcnde, einen Widerstand der Subjekte innerhalb der Institutionen der Kriminaljustiz zu ber\u00fccksichtigen.\u201c Ferner weist sie anhand der praktischen Beispiele und durch den R\u00fcckgriff auf die Perspektive der Gouvernementalit\u00e4t nach, dass die \u201eNew Penology\u201c-Strategie nicht als ein v\u00f6llig neues und \u201ereines\u201c kriminaljustizielles Modell begriffen werden darf, sondern dass sich in diesem Ansatz Elemente neuen wie auch rationalen Risikomanagements und der Punitivit\u00e4t miteinander vermischen. Au\u00dferdem stellt sie abschlie\u00dfend fest, dass aktuell \u201eNew Penology\u201c nicht mit einer vollst\u00e4ndigen Abwendung des gegenw\u00e4rtigen Umgangs mit Kriminalit\u00e4t, Strafe und Resozialisierung gleichzusetzen ist. Vielmehr ist das \u201efoucaultsche Dreieck\u201c, gekennzeichnet durch die Elemente \u201eSouver\u00e4nit\u00e4t, Disziplin und gouvernementale Verwaltung\u201c, ein geeignetes systemisches Dispositiv, aktuarisches Risikomanagement nicht als alleinigen Inhalt \/ Ausdruck gou\u00advernementaler Verwaltung zu kennzeichnen, sondern (Kriminalit\u00e4ts-) Risikomanagement als mannigfaltige Beziehung aller drei Elemente zu begreifen.<\/p>\n<p>Die Autorin arbeitet au\u00dferdem sehr gut ein Widerspruchspaar heraus und bearbeitet es nachhaltig. Angesprochen ist hier die durchaus (\u00f6konomisch und verfassungsrechtlich vertretbar) sinnvolle Orientierung des Kriminal\u00adjustizsystems an Rationalit\u00e4t und Effizienz einerseits und des betroffenen Individuums andererseits, dessen Schicksal zugunsten der Funktionalit\u00e4t des Systems als Ganzem zur\u00fccktritt. Dies ist eben nicht schl\u00fcssig die Folge des dargelegten und methodisch sehr gelungen in seine Bestandteile ausgebreiteten Modells der \u201eNew Penology\u201c und seiner k\u00fcnftigen Bedeutung f\u00fcr ein rechtlich und ethisch vertretbares Risikomanagement im deutschen Kriminaljustizsystem.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Vgl. Inhaltsverzeichnis des Werkes auf der Verlags-Website: <a href=\"http:\/\/www.nomos-shop.de\/_assets\/downloads\/9783848731589_lese01.pdf\">http:\/\/www.nomos-shop.de\/_assets\/downloads\/9783848731589_lese01.pdf<\/a> , zuletzt abgerufen am 18.12.2016.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> <a href=\"http:\/\/scholarship.law.berkeley.edu\/cgi\/viewcontent.cgi?article=1717&amp;context=facpubs\">http:\/\/scholarship.law.berkeley.edu\/cgi\/viewcontent.cgi?article=1717&amp;context=facpubs<\/a>, Feeley &amp; Simon in Criminology 1992, S. 449 ff..<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Feeley &amp; Simon, The Emerging New Criminal Law, in Nelken (Hrsg.), The Future of Criminology, 1994, S. 173 ff..<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Hier wird der Einzelne zu einer Gruppe von Straft\u00e4tern, deren R\u00fcckfallrisiko bekannt ist, zugeordnet. Insofern ist bei einer derartigen Methode kein R\u00fcckschluss auf die R\u00fcckfallwahrscheinlichkeit im Einzelfall m\u00f6glich, denn der Einzelfall wird in einer Risikogruppe verankert, \u00fcber die es empirische Daten gibt.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Vgl. z. B. nur Dahle, Grundlagen der Kriminalprognose, 2008, <a href=\"http:\/\/www.uni-heidelberg.de\/institute\/fak2\/krimi\/DVJJ\/Aufsaetze\/Dahle_Klaus-Peter_2008.pdf\">http:\/\/www.uni-heidelberg.de\/institute\/fak2\/krimi\/DVJJ\/Aufsaetze\/Dahle_Klaus-Peter_2008.pdf<\/a>, zuletzt abgerufen am 18.12.2016.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Vgl. auch (Folien-)Vortrag von Prof. Dr. Nedopil anl. einer rechtspsychologischen Tagung an der Universit\u00e4t Bonn aus dem Jahr 2012, <a href=\"http:\/\/www.rechtspsychologie-bdp.de\/wp-content\/uploads\/vortraege3tag\/Nedopil.pdf\">http:\/\/www.rechtspsychologie-bdp.de\/wp-content\/uploads\/vortraege3tag\/Nedopil.pdf<\/a>, zuletzt abgerufen am 18.12.2016.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Vgl. hierzu nur Zedner, Lucia, 2007, \u201ePre-crime and post-criminology?\u201c in Theoretical Criminology, Vol. 11 (2), S. 261 \u2013 281.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Hierunter versteht die Autorin eine auf die Gouvernementalit\u00e4tsstudien zur\u00fcckzuf\u00fchrende spezifische Betrachtungsweise, die im Anschluss an Michel Foucault eine Analyse des Regierens f\u00fcr eine Untersuchung der Rolle und Bedeutung des Risikomanagements im staatlichen Umgang mit Straft\u00e4tern heranzieht (vgl S. 388)<\/p>\n<p>Rezensiert von: Holger Plank<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Preus, Birgit Dr.; Die New Penology &#8211; Gouvernementalit\u00e4t und Risikomanagement im Umgang mit abweichendem Verhalten[1]; ISBN: 978-3-8487-3158-9, 420 Seiten, Nomos Verlagsgesellschaft [in Kooperation mit dem Verlag Dike, Z\u00fcrich \/ St. Gallen erschienen], Reihe: Studien zum Strafrecht, Band 73, Baden-Baden, 2016, 109 \u20ac) Die Juristin Birgit Preus analysiert in ihrer stark soziologisch gepr\u00e4gten Dissertation, die 2015 &hellip; <a href=\"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=640\" class=\"more-link\">Continue reading <span class=\"screen-reader-text\">Dr. Birgit Preus &#8211; Die New Penology &#8211; Gouvernementalit\u00e4t und Risikomanagement im Umgang mit abweichendem Verhalten<\/span> <span class=\"meta-nav\">&uarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/640"}],"collection":[{"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=640"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/640\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":642,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/640\/revisions\/642"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=640"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=640"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=640"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}