{"id":709,"date":"2017-05-07T11:54:20","date_gmt":"2017-05-07T09:54:20","guid":{"rendered":"http:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=709"},"modified":"2017-05-07T11:54:33","modified_gmt":"2017-05-07T09:54:33","slug":"james-banks-gambling-crime-and-society","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=709","title":{"rendered":"James Banks &#8211; Gambling, Crime and Society"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Banks, James;<\/em> Gambling, Crime and Society; <\/strong>Palgrave Macmillan \/Springer Nature, London, ISBN 978-1-137-57993-5, 243 S., 96,29 Euro (Hardcover)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-710 alignright\" src=\"http:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/gambling-103x150.png\" alt=\"\" width=\"103\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/gambling-103x150.png 103w, https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/gambling.png 200w\" sizes=\"(max-width: 103px) 100vw, 103px\" \/><\/p>\n<p>Als das Buch auf meinem Schreibtisch landete, dachte ich zuerst an einen Irrtum des Verlages. Einen Liebesroman hatte ich nicht zur Besprechung bestellt, auch kein Liebesdrama, bei dem sich das Herz erst dreht, dann zerplatzt (s. Cover; die schlechte Qualit\u00e4t der Grafik hier ist dem Verlag zuzurechnen, der leider keine bessere Vorlage zur Verf\u00fcgung stellt, und auch das auf der website <a href=\"http:\/\/www.palgrave.com\/de\/book\/9781137579935\">http:\/\/www.palgrave.com\/de\/book\/9781137579935<\/a> angek\u00fcndigte \u201eFree Preview\u201c funktioniert nicht). <!--more-->Diese schlechte Betreuung hat das Buch eigentlich nicht verdient, und auch nicht den horrenden Preis, den der Verlag daf\u00fcr verlangt. Man k\u00f6nnte fast glauben, dass man nicht will, dass sich dieses Buch verbreitet \u2013 um so der Wett- und Spiele-Industrie entgegenzukommen. Denn diese wird sicherlich jede Zeile genau lesen, um Verlag und\/oder Autor zu belangen, wenn etwas falsch dargestellt oder zitiert wird. So ging es zumindest dem Autor dieser Besprechung, als er auf verschiedenen Vortr\u00e4gen (u.a. f\u00fcr FBI und Interpol) aus dem Bochumer Strafverfahren gegen Ante Sapina<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> und den damit verbundenen Spiel- und Wettmanipulationen berichtete. Ein weltweit t\u00e4tiger Anbieter von Wetten meinte mich \u00fcber meine private und nicht allgemein verf\u00fcgbare Telefonnummer dar\u00fcber informieren zu m\u00fcssen, dass ich doch besser den Namen des Wettanbieters aus meinen Pr\u00e4sentationen herausnehmen sollte (obwohl er im Strafverfahren mehrmals genannt wurde)<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a>.<\/p>\n<p>Aber zur Sache: Das Buch, von einem kritisch-radikalen Kriminologen der Sheffield Hallam University<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> verfasst, bietet eine \u00fcberaus n\u00fctzliche Quelle f\u00fcr alle, die sich \u00fcber den Stand der Forschung und \u00fcber Zahlen zum Bereich Wetten, Sport, Korruption und Kriminalit\u00e4t informieren wollen. Zwar werden die deutschen und auch franz\u00f6sischen Studien zu diesem Themenkomplex fast nicht rezipiert, aber das ist man leider von englischsprachiger Literatur gewohnt. Und auch die verf\u00fcgbaren englischsprachigen Berichte und B\u00fccher (z.B. Haberfeld und Sheehan<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a>, in dem Beitr\u00e4ge einer von Interpol und FIFA 2012 (ausgerechnet) in Singapur organisierten Tagung zusammengestellt sind), werden nicht vollst\u00e4ndig verarbeitet. Schade auch, dass die umfangreichen Studien der Universit\u00e4t Paris 1 Pant\u00e9on-Sorbonne und des International Centre for Sport Security nur rudiment\u00e4r behandelt werden (z.B. auf S. 147). Das mag auch daran liegen, dass die Studienergebnisse nur auf Umwegen verf\u00fcgbar sind \u2013 warum auch immer<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a>. Dabei zeigten diese Studien, dass ca. 80% der Sportwetten \u00fcber illegale Transaktionen laufen, die nur sehr schwer aufzudecken sind. Zwischen 160 und 400 Milliarden Pfund, bzw. 2% des weltweiten Bruttosozialproduktes, wird jedes Jahr verwettet.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> Das sind Betr\u00e4ge, die f\u00fcr die Organisierte Kriminalit\u00e4t interessant sind, nicht nur, aber auch bei der Geldw\u00e4sche. Mehr als 100 Milliarden Euro sollen jedes Jahr \u00fcber Sportwetten \u201egewaschen\u201c werden<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a>. Auch wenn die Wettanbieter dies bestreiten: Nat\u00fcrlich sind Wetten selbst dann f\u00fcr die Geldw\u00e4sche attraktiv, wenn kein Wettbetrug im Hintergrund steht. Denn wenn man beispielsweise bei bestimmten Quoten (dort, wo der Ausgang eines Spieles eher unsicher ist) 100.000 Euro oder jeden beliebigen anderen Betrag auf alle drei m\u00f6glichen Resultate setzt, verliert man max. 15% (s. Abbildung). \u00dcblicherweise muss man aber mit Verlusten von 35-40% rechnen, wenn man Geld, das aus illegalen Aktivit\u00e4ten wie Menschen-, Drogen- oder Waffenhandel oder Schutzgelderpressung stammt, waschen will.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-712 size-full\" src=\"http:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/top_wetten-1.png\" alt=\"\" width=\"607\" height=\"290\" srcset=\"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/top_wetten-1.png 607w, https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/top_wetten-1-150x72.png 150w\" sizes=\"(max-width: 607px) 100vw, 607px\" \/><\/p>\n<p>Banks kritisiert die inzwischen leider auch bei uns \u00fcbliche Praxis, dass Vereine (besonders Fu\u00dfballvereine) und ehemalige Spieler wie Oliver Kahn f\u00fcr Sportwettanbieter werben<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a>. Skandalisiert wird diese Praxis ebenso wie der gesamte \u201eGesch\u00e4ftsbereich\u201c dann eher von Journalisten, wie z.B. in einem guten Bericht des Deutschlandfunks vom November 2015<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a>.<\/p>\n<p>Dennoch ist das Buch wichtig und sollte breit rezipiert werden. James Banks berichtet \u00fcber einen in der Wissenschaft (und besonders auch der Kriminologie) oftmals untersch\u00e4tzten Themenbereich, der auch von der Polizei meist \u00fcbersehen wird \u2013 aus verschiedenen Gr\u00fcnden<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a>. H\u00e4tte es in Deutschland nicht die F\u00e4lle Hoyzer und Sapina gegeben, dann w\u00fcrden wir hierzulande wohl noch immer glauben, dass Sportwetten eine Freizeitbesch\u00e4ftigung f\u00fcr wohlhabende Rentner sind. Dabei trifft das genaue Gegenteil zu. Im Buch von Banks wird der \u201einfamous Bochum case\u201c \u00fcbrigens eher knapp auf zwei Seiten (S. 148 f.) behandelt, was auch wiederum an sprachlichen Barrieren liegen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Im Juli 2015 schrieb der Spiegel, dass es ist mehr als bedauerlich sei, dass nach \u201esechs wilden und kr\u00e4ftezehrenden Jahren im Kampf gegen die Wettmafia (\u2026) die Einheit &#8222;Flankengott&#8220; (so wurde die entsprechende Sonderkommission der Polizei Bochum genannt, TF) nun allm\u00e4hlich abgewickelt (wird). Es gibt keine offizielle Entscheidung des nordrhein-westf\u00e4lischen Innenministeriums oder der Bochumer Polizeipr\u00e4sidentin, die Flankeng\u00f6tter abzuziehen. Das nicht. Eher ist es ein schleichendes Ende. Einst geh\u00f6rten 20 Ermittler zu der Sondereinheit, jetzt sind es nur noch 2. Und die werden h\u00e4ufig ausgebremst. Dienstreisen werden nicht genehmigt, Zust\u00e4ndigkeiten hin- und hergeschoben. Warum immer Bochum, hei\u00dft es dann, k\u00f6nnen nicht auch mal die anderen ran, die Bayern, die Hessen, die Berliner? Der ganz normale Abnutzungskampf und Stellungskrieg im f\u00f6deralen System der Bundesrepublik. Dabei gibt es einen klaren politischen Auftrag. Als CDU, CSU und SPD im Herbst 2013 den Koalitionsvertrag unterzeichneten, stand der Kampf gegen Doping und Spielmanipulation ganz oben auf der Agenda. Die &#8222;ethisch-moralischen Werte des Sports&#8220; seien massiv gef\u00e4hrdet, hei\u00dft es in dem Papier, &#8222;deshalb werden wir weitergehende strafrechtliche Regelungen beim Kampf gegen Doping und Spielmanipulation schaffen.&#8220;<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a><\/p>\n<p>Nun, stattdessen wurde im M\u00e4rz 2017 das \u201eGesetz gegen Sportwettbetrug und Spielmanipulation\u201c beschlossen \u2013 und man glaubt wohl, sich damit seiner Verpflichtung entledigt zu haben. Dabei ist klar, dass es noch keinem Gesetz gelungen ist, Verhalten nachhaltig zu steuern. Das gilt besonders f\u00fcr kriminelles Verhalten, und ganz besonders f\u00fcr das Verhalten der Organisierten Kriminalit\u00e4t. Durch die neuen Straftatbest\u00e4nde sollen insbesondere die Integrit\u00e4t des Sports und dessen wirtschaftliche Bedeutung gesch\u00fctzt werden. Dabei besteht \u00fcber bereits vorhandenen Sanktionsm\u00f6glichkeiten hinaus weder ein geeignetes, zu sch\u00fctzendes Rechtsgut noch eine besondere Strafw\u00fcrdigkeit hinsichtlich der Manipulation von Sportwettbewerben. Im Hinblick auf die bereits bestehenden Sanktionsm\u00f6glichkeiten der Sportverb\u00e4nde, deren Kernaufgabe es ist, Regelverletzungen durch sonstige Manipulationen von Sportwettbewerben zu ahnden, ist ein weitergehendes Strafbed\u00fcrfnis durch die Schaffung neuer Straftatbest\u00e4nde abzulehnen<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a>.<\/p>\n<p>Das internationale Gesch\u00e4ft der Sportwetten ist in fester Hand von weltweit agierenden Konzernen, deren N\u00e4he zur Organisierten Kriminalit\u00e4t so offensichtlich ist, dass viele es entweder nicht f\u00fcr notwendig halten, darauf einzugehen, oder sich nicht trauen (s.o.). Die Beziehung zwischen \u201egambling and crime is complex and dynamic\u201c (so Banks, S. 227), was aber nicht bedeutet, dass sie nicht erforscht werden kann. Und dass Wetten und auch Automatenspiele, vor allem aber zunehmend Internetspiele und \u2013wetten ein lukratives Gesch\u00e4ftsmodell darstellen, wird schon an den j\u00e4hrlichen Einnahme in H\u00f6he von 423 Milliarden US-Dollar deutlich, die im Bereich des \u201egambling\u201c erzielt werden (Banks S. 2). Casinos (real existierende, keine Internet-Casinos) sind die zw\u00f6lftgr\u00f6\u00dfte Industrie auf der Welt, mit Einnahmen alleine in H\u00f6he von 146 Milliarden US-Dollar. Lotterien, Sportwetten und zunehmend eben Automatenspiel und Internet-Wetten machen den Rest unter sich aus.<\/p>\n<p>Bleibt man beim Thema Wettbetrug, dann werden auch hier die immer wiederkehrenden Berichte<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a> mehr oder weniger ignoriert, \u00e4hnlich wie die Doping-Berichte, zuletzt in Verbindung mit den Leichtathletik-Weltmeisterschaften. Man m\u00f6chte eben die hochlukrativen Events im Bereich des Sports nicht st\u00f6ren. Erst im Februar 2017 brachte eine Studie drei Schiedsrichter aus der Fu\u00dfball-Bundesliga mit auff\u00e4lligen Wetteins\u00e4tzen in Verbindung<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14]<\/a>. Die Autoren der Universit\u00e4ten Bielefeld, Pennsylvania und West Virginia sahen Hinweise auf m\u00f6glichen Betrug und Korruption, und der Deutsche Fu\u00dfball-Bund (DFB) widersprach pflichtgem\u00e4\u00df. Denn w\u00fcrde das Vertrauen in den Fu\u00dfball durch solche Manipulationen verloren gehen (wie dies in einigen L\u00e4ndern z.B. in Osteuropa bereits der Fall ist), dann h\u00e4tte dies massive finanzielle Verluste f\u00fcr die Vereine und nat\u00fcrlich auch f\u00fcr DFB und DFL zur Folge. Und da FIFA<a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\">[15]<\/a> und DFB selbst im Fokus von Korruptionsvorw\u00fcrfen stehen, kann man diese weitere Baustelle nicht gebrauchen und verweist gerne auf \u201eSportradar\u201c, eine Einrichtung, die geschaffen wurde, um Wett- und Spielmanipulationen zu entdecken, deren Erfolge aber eher im Stollen verbleiben (bzw. gehalten werden), so sie denn da sind.<\/p>\n<p>Die Studie von Banks ist breit angelegt, vielleicht auch zu breit. Sie reicht von den Casinos der Mohawks \u201cFirst Nation\u201c in Kanada (Kahnawake<a href=\"#_ftn16\" name=\"_ftnref16\">[16]<\/a>), denen aufgrund ihrer jahrhundertelangen Unterdr\u00fcckung das Recht zugesprochen wurde, Casinos zu betreiben bzw. Lizenzen zu vergeben, bis hin zu den \u201eEinarmigen Banditen\u201c und den Spielhallen, die in Deutschland nach wie vor eine gro\u00dfe Herausforderung darstellen<a href=\"#_ftn17\" name=\"_ftnref17\">[17]<\/a>. Dabei kommt der Tatsache, dass die F\u00e4den der (meist illegalen) Sportwetten praktisch alle nach Asien f\u00fchren, zu wenig Bedeutung zu (s. S. 123 f.) \u2013 zumindest im Vergleich zur Thematisierung de famili\u00e4ren Gewalt im Kontext von Wetten (S. 87).<\/p>\n<p>Aber letztlich ist diese Kritik nicht dem Autor zuzurechnen, denn er konnte nur das zusammenstellen und auswerten, was vorliegt. Dies hat er \u2013 mit Ausnahmen \u2013 gut gemacht. Dass die Forschungslage insgesamt unbefriedigend ist, liegt nicht an ihm. Aber denjenigen, die diesen dunklen Fleck aufhellen wollen, bietet das Buch eine gute Einf\u00fchrung.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> S. die Berichte unter <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/thema\/ante_sapina\/\">http:\/\/www.spiegel.de\/thema\/ante_sapina\/<\/a> ; alle Internetquellen sind auf dem Stand vom 05.05.2017<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Ich habe das dann auch getan. Die \u201ekastrierten\u201c Vortr\u00e4ge finden sich hier: <a href=\"http:\/\/www.thomasfeltes.de\/vortraege.php\">http:\/\/www.thomasfeltes.de\/vortraege.php<\/a>. Ein Wissenschaftler kann es sich aus naheliegenden Gr\u00fcnden nicht leisten, mit der Rechtsabteilung eines weltweiten Konzerns in Konflikt zu geraten.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.shu.ac.uk\/about-us\/our-people\/staff-profiles\/james-banks\">https:\/\/www.shu.ac.uk\/about-us\/our-people\/staff-profiles\/james-banks<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Match Fixing in international Sports, Springer 2013 <a href=\"http:\/\/www.springer.com\/de\/book\/9783319025810\">http:\/\/www.springer.com\/de\/book\/9783319025810<\/a> (\u00fcbrigens ist auch hier die Vorschau nicht verf\u00fcgbar bzw. beschr\u00e4nkt sich auf zwei Zeilen).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> S. den Bericht \u201cProtecting the Integrity of Sport Competition. The Last Bet for Modern Sport. An executive summary of the Sorbonne-ICSS Integrity Report Sport Integrity Research Programme, 2012-14\u201d. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"http:\/\/www.theicss.org\/wp-content\/themes\/icss-corp\/pdf\/SIF14\/Sorbonne-ICSS%20Report%20Executive%20Summary_WEB.pdf?lbisphpreq=1\">http:\/\/www.theicss.org\/wp-content\/themes\/icss-corp\/pdf\/SIF14\/Sorbonne-ICSS%20Report%20Executive%20Summary_WEB.pdf?lbisphpreq=1<\/a> Interessanterweise ist der Bericht auf der Website des ICSS nicht gelistet und auch nicht auf der Website verlinkt, auf der auf das Projekt und den 1.600 Seiten umfassenden Bericht hingewiesen wird: <a href=\"http:\/\/www.theicss.org\/en\/expertise\/view\/sorbonne-icss-research-programme\">http:\/\/www.theicss.org\/en\/expertise\/view\/sorbonne-icss-research-programme<\/a> Will man da etwas verbergen?<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.bbc.com\/sport\/27422078\">http:\/\/www.bbc.com\/sport\/27422078<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/sport\/fussball\/mehr-als-100-milliarden-euro-geldwaesche-ueber-sportwetten-in-erschreckendem-ausmass\/9899624.html\">http:\/\/www.handelsblatt.com\/sport\/fussball\/mehr-als-100-milliarden-euro-geldwaesche-ueber-sportwetten-in-erschreckendem-ausmass\/9899624.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> S. die \u00dcbersichten bei <a href=\"http:\/\/www.wettanalyst.com\/sportwetten-werbung-in-der-bundesliga-201314-eine-analyse\/\">http:\/\/www.wettanalyst.com\/sportwetten-werbung-in-der-bundesliga-201314-eine-analyse\/<\/a>. Eine \u00dcbersicht aller Anbieter von Sportwetten findet sich hier: <a href=\"https:\/\/www.sportwettenanbieter.com\/sponsoren\/\">https:\/\/www.sportwettenanbieter.com\/sponsoren\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/wetten-zocken-tippen-das-geschaeft-mit-dem-gluecksspiel.976.de.html?dram:article_id=337715\">http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/wetten-zocken-tippen-das-geschaeft-mit-dem-gluecksspiel.976.de.html?dram:article_id=337715<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Sieht man einmal von der Polizei und der Staatsanwaltschaft in Bochum ab, die sich \u2013 nachdem sie eher durch einen Zufallsfund bei einer Telefonabh\u00f6raktion von den Manipulationen Kenntnis bekommen hatte \u2013 \u00fcberaus intensiv mit der Thematik befasst und ein europaweites Netzwerk von Ermittlern zum Wettbetrug aufgebaut hat.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/d-135800986.html\">http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/d-135800986.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Vgl. Feltes\/Kabuth: Die Politik sch\u00fctzt den Sport vor Wettmanipulation. Warum? Eine kritische Betrachtung des Gesetzesentwurfs der Bundesregierung zur Strafbarkeit von Sportwettbetrug und der Manipulation berufssportlicher Wettbewerbe. In: Neue Kriminalpolitik, 2017, S. 91 ff.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> Z.B. hier: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/sport\/2017-01\/wettbetrug-fussball-sportradar-andreas-krannich\">http:\/\/www.zeit.de\/sport\/2017-01\/wettbetrug-fussball-sportradar-andreas-krannich<\/a> oder hier:<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> Die Studie findet sich hier: <a href=\"http:\/\/www.sas.upenn.edu\/ppe-repec\/ppc\/wpaper\/0008.pdf\">http:\/\/www.sas.upenn.edu\/ppe-repec\/ppc\/wpaper\/0008.pdf<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> S. <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/korruptionsskandal-die-fifa-ist-ein-korrupter-haufen.1008.de.html?dram:article_id=321027\">http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/korruptionsskandal-die-fifa-ist-ein-korrupter-haufen.1008.de.html?dram:article_id=321027<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref16\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.gamingcommission.ca\/\">http:\/\/www.gamingcommission.ca\/<\/a> \u201cThe Kahnawake Gaming Commission (the \u201cCommission\u201d) is the official licensing and regulating authority for gaming activity within and from the Mohawk Territory of Kahnawake.\u201d \u201cMohawk Internet Technologies (MIT), a local data center located within the territory, hosts and manages many Internet gambling websites, and provides high-tech employment to its people. MIT is the closest and fastest source for &#8222;legally hosted&#8220; gambling websites for North American players. Established in 1998, MIT by 2006 had become a &#8222;remarkably profitable&#8220; enterprise\u201d. <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Kahnawake#Gambling.2Fgaming\">https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Kahnawake#Gambling.2Fgaming<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref17\" name=\"_ftn17\">[17]<\/a> Vgl. Feltes, Spielhallen. Kriminologische Risiken und Nebenwirkungen eines expandierenden Gewerbes. Holzkirchen 2011.<\/p>\n<p>Rezensiert von: Thomas Feltes<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Banks, James; Gambling, Crime and Society; Palgrave Macmillan \/Springer Nature, London, ISBN 978-1-137-57993-5, 243 S., 96,29 Euro (Hardcover) Als das Buch auf meinem Schreibtisch landete, dachte ich zuerst an einen Irrtum des Verlages. Einen Liebesroman hatte ich nicht zur Besprechung bestellt, auch kein Liebesdrama, bei dem sich das Herz erst dreht, dann zerplatzt (s. Cover; &hellip; <a href=\"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/?p=709\" class=\"more-link\">Continue reading <span class=\"screen-reader-text\">James Banks &#8211; Gambling, Crime and Society<\/span> <span class=\"meta-nav\">&uarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/709"}],"collection":[{"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=709"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/709\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":714,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/709\/revisions\/714"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=709"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=709"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/polizei-newsletter.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=709"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}