Archiv für den Monat: Januar 2016

Strafrecht, Jugendstrafrecht, Kriminalprävention in Wissenschaft und Praxis – Rotsch, Thomas / Brüning, Janique / Schady, Jan (Hrsg.)

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Rotsch, Thomas / Brüning, Janique / Schady, Jan (Hrsg.); Strafrecht, Jugendstrafrecht, Kriminalprävention in Wissenschaft und Praxis / Festschrift für Heribert Ostendorf [1] zum 70. Geburtstag am 07. Dezember 2015. [2]; ISBN 978-3-8487-2373-7 (Print), ISBN 978-3-8452-6538-4 (ePDF), 993 Seiten, Nomos Verlagsgesellschaft (Baden-Baden), 2015, 198.- Euro

festschrift_ostendorf

Mit der Festschrift, die Heribert Ostendorf anlässlich seines 70. Geburtstags gewidmet ist und ihm im Rahmen einer Feierstunde am 11. Dezember 2015 an der Universität Kiel überreicht wurde[3], wird ein Jurist und Kriminologe geehrt, der das deutsche Jugendstrafrecht, zu dem er seit seiner (kurzen) Tätigkeit als Jugendrichter beim AG Neumünster in den 1970er Jahren ganz offenkundig eine ganz besondere Beziehung entwickelte, über viele Jahrzehnte in Forschung, Leh­re und Praxis entscheidend mitbeeinflusste. Strafrecht, Jugendstrafrecht, Kriminalprävention in Wissenschaft und Praxis – Rotsch, Thomas / Brüning, Janique / Schady, Jan (Hrsg.) weiterlesen

Accountability of Policing – Stuart Lister, Michael Rowe

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Lister, Stuart & Rowe, Michael; Accountability of Policing; Taylor & Francis, London und New York 2015, 238 S., ISBN 978-0-415-71533-1

Accountability

Der Begriff „accountability“ im Zusammenhang mit Polizeiarbeit lässt sich nur bedingt in die deutsche Sprache übertragen. Am besten lässt er sich noch mit Verantwortung, Verantwortlichkeit und Rechenschaftspflicht übersetzen. Inhaltlich geht es dabei um die Frage, ob und inwieweit die Polizei als Institution und einzelne Polizeibeamte als Person für ihr Handeln (oder Unterlassen) zur Rechenschaft gezogen werden können, und zwar nicht primär straf- oder zivilrechtlich, sondern im Rahmen von zivilgesellschaftlichen und/oder polizeiinternen Mechanismen. Accountability of Policing – Stuart Lister, Michael Rowe weiterlesen

Juvenile arrests perpetuate offending and increase the likelihood of future arrests

A growing literature suggests that juvenile arrests perpetuate offending and increase the likelihood of future arrests. Increased rearrest also may reflect differential law enforcement behavior. A current study show that first arrests increased the likelihood of both subsequent offending and subsequent arrest, through separate processes. AKIVA M. LIBERMAN, DAVID S. KIRK, KIDEUK KIM: LABELING EFFECTS OF FIRST JUVENILE ARRESTS: SECONDARY DEVIANCE AND SECONDARY SANCTIONING. Criminology 52, 3, 2014, p. 345–370

Numbers of elderly prisoners increase

A new study provides an in-depth examination of the growth patterns in the correctional system in the United States. The number of prisoners age 50 or older experienced a 330 percent increase from 1994 to 2011. The authors find that the proportion of these older prisoners is expected to have an even steeper growth curve in the near future and they may consume a disproportionately large amount of the federal prison budget. Recommendations for policy and research include expanding data-driven knowledge on older prisoners and developing cost-effective management plans for them. Source: KiDeuk Kim, Bryce Peterson: Aging Behind Bars: Trends and Implications of Graying Prisoners in the Federal Prison System. Urban Institute, September 2014, http://www.urban.org/UploadedPDF/413222-Aging-Behind-Bars.pdf

Generation Y

Als „Generation Y“ werden die 15-30-jährigen bezeichnet, die oft noch bei ihren Eltern wohnen. Klaus Hurrelmann und Erik Albrecht (Autoren des Buches „Die heimlichen Revolutionäre“ (Weinheim 2014) zeichnen ein heterogenes Bild dieser Generation. Sie passen sich pragmatisch und flexibel der Zeit im Wandel an und sind es gewohnt, Misserfolge zu erleiden und immer wieder vor dem Nichts zu stehen. Sie können mit der Ungewissheit umgehen, ob sie tatsächlich jemals erwachsen und vollwertige Mitglieder der Gesellschaft werden. Quelle: Hurrelmann/Albrecht: Die Ypsiloner: Egotaktiker und Realisten. In: Psychologie heute 10/2014, S. 60 ff.