Kathrin Fischer, Achtsam geht die Welt zugrunde. Wie die Ideologie der Achtsamkeit gesellschaftlichen Wandel blockiert. 256 Seiten, hanserblau, München 2026, ISBN 978-3-446-28570-5, 22.- Euro (Hardcover), 16,99 Euro (e-book).
Die Mehrheit der Deutschen ist sich der wachsenden Ungleichheit in unserer Gesellschaft bewusst und unzufrieden mit
ihr. Gesundheitliche und soziale Probleme nehmen zu, gleichzeitig nimmt die Suche nach individuellem Glück zu. Aber was hat das mit der „Ideologie der Achtsamkeit“ zu tun und mit Helmut Schelsky? Und mit dem „buddhistischen Geist des Kapitalismus“? Die Autorin, selbst jahrelang der Achtsamkeitskultur verfangen, legt ein wütendes und zorniges Buch vor, das sich mit Yoga, Meditation und anderen Achtsamkeitstechniken beschäftigt. Es ist im Ergebnis eine gnadenlose Abrechnung mit unserem kapitalistischen System, das sich diese Techniken zunutze macht. Continue reading Kathrin Fischer, Achtsam geht die Welt zugrunde. Wie die Ideologie der Achtsamkeit gesellschaftlichen Wandel blockiert. Rezensiert von Thomas Feltes
spielen sehr unterschiedliche Aspekte im Hintergrund sowie vor und während einer Gewalthandlung eine Rolle, und die Dynamik, die zum Gewaltgeschehen führt und die den Ablauf der Gewalt bestimmt, bleibt oftmals außen vor. Der amerikanische Soziologe Randall Collins
Nachschlagewerk für klinische Erstinformation. Die aktuelle, 270. Auflage enthält rund 30.000 Fachartikel und gilt im medizinischen Bereich als unverzichtbares Standardwerk. Das alphabetisch geordnete Verzeichnis der gebräuchlichsten und wichtigsten Begriffe der Medizin wurde konzipiert für medizinische Berufe, hilft aber auch polizeilichen Ermittlungsbeamten, Staatsanwälten, die bspw. einen Obduktionsbericht bewerten sollen oder beim Verständnis von medizinischen Gutachten. Vertreter sozialer Berufe finden hier Nachweise zu Begriffen in medizinischen, psychiatrischen oder psychologischen Gutachten, die sich in ihren Akten befinden.
zugeht, sondern weil der Raum bei genauer Beobachtung viel preisgibt: Wer gehört zur Gemeinschaft? Welche Meinungen und Konflikte herrschen? Und was bringt die Zukunft? Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts nutzten politisch engagierte Autor*innen das Wirtshaus in ihren Geschichten, um gesellschaftsrelevante Fragen aufzugreifen und kritisch zu reflektieren.
dieses Buches, mit dem der Autor versucht, anhand zahlreicher konkreter Beispiele zu zeigen, wie wir aus der Defensive in die Offensive kommen. Es geht darum, die Erkenntnisse, die wir zu den Ursachen des Zerfalls unserer Demokratie haben, in Handeln umzusetzen.