Monchi, Jenseits der Brandmauer. Über mein Leben in der ostdeutschen Provinz. Kiepenheuer und Witsch, Hamburg 2026, 224 S., ISBN: 978-3-462-05530-6, 20.- Euro (e-book 16,99 Euro)
Nach vielen Jahren in Rostock kehrt Monchi (der Sänger der Band „Feine Sahne Fischfilet“) in die vorpommersche
Provinz nach Jarmen zurück, einer „Stadt“ mit 3.000 Einwohnern. Dort hatte bei der letzten Bundestagswahl mehr als jeder zweite AfD gewählt – wie in ganz Mecklenburg-Vorpommern. Monchi kann das kaum fassen, obwohl er damit gerechnet hat. In dem Buch schreibt er über seine eigene Geschichte, sein Aufwachsen in Jarmen „ab Tag 1“ und seine Einschätzung der „Brandmauer-Diskussion“. Authentisch, klar und meinungsstark. Continue reading Monchi, Jenseits der Brandmauer. Über mein Leben in der ostdeutschen Provinz. Rezensiert von Thomas Feltes
Amsterdam von der Polizei erschossen wurde – aus der Sicht der Mutter des Getöteten. Sie rekonstruiert die Geschehnisse anhand vieler Zeugenaussagen und verbindet dabei Realität und Fiktion.
Philipp Knopp geht diesen Fragen mit dem neuen Konzept der Praxisformanalyse nach. Er verbindet die Ethnografie in Kontrollräumen der Polizei mit Diskursanalysen und zeigt, dass der Notruf ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Wissenspraktiken ist.
ihr. Gesundheitliche und soziale Probleme nehmen zu, gleichzeitig nimmt die Suche nach individuellem Glück zu. Aber was hat das mit der „Ideologie der Achtsamkeit“ zu tun und mit Helmut Schelsky? Und mit dem „buddhistischen Geist des Kapitalismus“? Die Autorin, selbst jahrelang der Achtsamkeitskultur verfangen, legt ein wütendes und zorniges Buch vor, das sich mit Yoga, Meditation und anderen Achtsamkeitstechniken beschäftigt. Es ist im Ergebnis eine gnadenlose Abrechnung mit unserem kapitalistischen System, das sich diese Techniken zunutze macht.
spielen sehr unterschiedliche Aspekte im Hintergrund sowie vor und während einer Gewalthandlung eine Rolle, und die Dynamik, die zum Gewaltgeschehen führt und die den Ablauf der Gewalt bestimmt, bleibt oftmals außen vor. Der amerikanische Soziologe Randall Collins