Claudia Mock, Figurations of Childhood. Middle-Class Topologies in Nairobi and Berlin. Transcript-Verlag Bielefeld, 2026, 342 Seiten, ISBN: 978-3-8376-7964-9, 49.- Euro (print), e-book als open access.
Weltweit führen neoliberale Stadtplanung und die sog. „Securitization“ („Versicherheitlichung“) zu einer Kindheit, die
von Segregation, Eingrenzung und Isolation geprägt ist. Vor allem in Milieus der Mittel- und Oberschicht erscheint die Kindheit als räumliche Krise, in der Kinder im Namen des Schutzes bevormundet und entmachtet werden. Claudia Mock stützt sich auf generationenübergreifende Biografien und mentale Landkarten aus Nairobi und Berlin, um aufzuzeigen, wie sich Sicherheitsdiskurse mit bürgerlichen Werten und Architekturen verflechten und die Kindheit in diesen Städten seit 1960 auf überraschend ähnliche Weise neugestalten. Continue reading Claudia Mock, Figurations of Childhood. Middle-Class Topologies in Nairobi and Berlin. Rezensiert von Thomas Feltes
werden oder warum bspw. bestimmte regionale Gebiete von Kriminalität stärker betroffen sind als andere. Dieser Band fasst die Forschungen von David Weisburd zu den „Hot Spots of Crime“ zusammen.
„Die große Hitze“ spielt, wie sollte es anders sein, im Los Angeles der ausklingenden1930er Jahre. Man begleitet Philip Marlowe durch seine Stadt und seine Zeit, „den Privatschnüffler mit dem unbestechlichen Blick und der trockenen Schlagfertigkeit“ (Else Laudan). Marlowe verabscheut Millionäre und sympathisiert mit Randständigen, bis hin zum gemeinsamen Alkoholexzess und dem Übernachten in der Ausnüchterungszelle der Polizei von Los Angeles.
besprochen, wo die „klare Sprache und die durchgängige kritische Kommentierung der Vorschriften des Jugendgerichtsgesetzes“ gelobt wurden. Gute Übersichten helfen, das JGG insgesamt besser zu verstehen. Der Kommentar ist daher auch zur Ergänzung in der jugendstrafrechtlichen Lehre zu empfehlen – aber primär natürlich für alle in der sog. Strafrechts“pflege“, die sich mit Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden beschäftigen.
„praxisorientierten Leitfaden“ versteht und „vor Ort ermittelnden Polizeibeamten, Juristen und Ärzten das Grundwissen für ihre verantwortungsvolle Tätigkeit vermitteln“ soll.