Buchbesprechungen

Peter K. Manning – Police Work. The Social Organization of Policing.

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Manning, Peter K.; Police Work. The Social Organization of Policing.; Boston 1997: Waveland Press; Erstauflage: 1977 bei Cambridge: MIT Press

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Das englischsprachige Buch von 1997 ist die Zweitauflage einer Studie über die US-amerikanische Polizei in den 1960- und 1970-er Jahren, ergänzt um ein kurzes Vor- und ein längeres Nachwort, in denen die Ergebnisse der Original-Studie von 1977 teils relativiert, teils ergänzt werden. Continue reading Peter K. Manning – Police Work. The Social Organization of Policing.

Aufenthaltsverbote für Sexualstraftäter zunehmend in der Kritik

Die Praxis in den USA, Teile von Städten mit Aufenthaltsverboten für vorbestrafte Sexualstraftäter zu belegen, gerät zunehmend in die Kritik. Man erkennt, dass solche Maßnahmen für die Resozialisierung kontraproduktiv sind. Hinzu die Tatsache, dass solche Personen zunehmend obdachlos und dadurch erst recht zu einem Problem für Städte und Bewohner werden. http://www.thecrimereport.org/news/inside-criminal-justice/2014-07-do-residency-bans-drive-sex-offenders-underground sowie http://www.casomb.org/docs/Residence_Paper_Final.pdf

Harvard University changes policy on sexual assault

Harvard University announced a new sexual and gender-based harassment policy and hired its first university-wide Title IX officer to oversee compliance with the federal law that bans gender discrimination in education. The policy shift is another indication that institutions are responding to the chorus of concerns about a “rape culture” on college campuses. http://www.csmonitor.com/USA/Education/2014/0702/Rape-culture-on-campus-why-Harvard-s-new-policy-is-really-important-video

Richtlinien zur Erfassung von Straftaten für die PKS

Die Richtlinien des Bundeskriminalamtes für die Führung der Polizeilichen Kriminalstatistik (aktuell i. d. F. vom 01.01.2014) sind jüngst im Zusammenhang mit Manipulationsvorwürfen gegen die Polizei in Brandenburg in die Diskussion geraten. Sie sind derzeit (noch) nicht auf der Homepage des BKA verlinkt, die jeweils aktuelle Fassung kann aber dort beim zuständigen Fachbereich KI 12 angefordert werden. E-Mail: ki12@bka.bund.de. Teile der Richtlinien werden jedes Jahr im Jahrbuch der PKS unter dem Kapitel „Begriffserläuterungen“ abgedruckt. Die Erfassungsregeln sind bspw. im Jahrbuch Polizeiliche Kriminalstatistik 2012, das im Internet eingestellt ist (www.bka.de), unter Kapitel 9.6 Regeln der PKS Erfassung (S. 361 ff.) zu finden.

Polizei registrierte 2013 fast doppelt so viele Kinder unter 6 Jahren als Tatverdächtige

Ausweislich der PKS 2013 stieg die Zahl der als Tatverdächtige registrierten Kinder um 85% auf insgesamt 2.402 an. Die Zunahme betrifft – so das BKA – vor allem den im Aufenthaltsgesetz geregelten unerlaubten Aufenthalt und dürfte mit einem Anwachsen der Asylbegehren um ca. 70% im Zusammenhang stehen. Familien aus den Krisenstaaten bringen auch ihre Kinder mit. Auch Kinder unter 6 Jahren sind entsprechend dem Beschluss der Kommission PKS aus dem Jahr 2002 als Tatverdächtige zu erfassen. Eine durchaus fragwürdige Regelung.