Forschung zur Jugenddelinquenz: die Rolle der Peers im Rahmen der SAT

Im Rahmen der Situational Action Theory (SAT) vergleicht eine Untersuchung anhand neuer Daten die indirekte und direkte Messung der Delinquenz bei Freunden im Hinblick auf ihre Rolle der Erklärung von Delinquenz bei Jugendlichen. Mehr dazu im Heft 3 der Monatsschrift für Kriminologie und Strafrechtsreform (S. 204 ff).Gerstner, Dominik/ Oberwittler, Dietricht: Wer kennt wen und was geht ab?, 98 Jg. 2015, Heft 3, S. 204 ff.

http://www.heymanns-mschrkrim.de/das-archiv/jahr-2015/heft-3/

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Der Pfad ins Gefängnis

Der Pfad ins Gefängnis

Um die Entwicklungspfade von Straffälligen besser einschätzen zu können, analysiert eine Studie Daten aus einer Strichprobe von 13.769 verurteilten Erst-Tätern im State New York. Mehr dazu : Tahamont, Sarah/ Yan, Shi/ Bushway, Shawn D./ Liu, Jing: Pathways to Prision in New York State. In: Criminology and Public Policy, Volume 14, Issue 3, August 2015 (S. 431 ff.).

http://www.webwort.de/pro/richtigzitieren.pdf

Warum befolgen oder brechen Menschen Verhaltensregel?

Heft 3 der Monatsschrift für Kriminologie und Strafrechtsreform befasst sich mit der Situational Action Theory (SAT), welche moralischen Faktoren ein größeres Einflussgewicht beimisst als kontrollierenden Kräften. Eine deutschsprachige Einführung in die Theorie wird ab S. 177 ff. geliefert.

Wikström, Per-Olof H.: Situational Action Theory (SAT), 98 Jg. 2015, Heft 3, S. 177 ff.

http://www.heymanns-mschrkrim.de/das-archiv/jahr-2015/heft-3/

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Extremistische Radikalisierung als Inszenierung

Hooligans gegen Salafisten, Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes oder Ausschreitungen vor Asylunterkünften sind Beispiele für eine wachsende Radikalisierung und innergesellschaftliche Konfliktsituation. Das „Herz“ dieses Radikalisierungsprozesses besteht in der Inszenierung von Botschaften. So werden etwa „die anderen“ als „Ungläubige“, „Verräter“ oder „Schmarotzer“ auf eine Weise inszeniert, welche die Botschaft der Gewalt am Ende legitim erscheinen lässt. Zick, Andreas/Böckler, Nils: Radikalisierung als Inszenierung In:DKF forum kriminalprävention, 2015, Heft 3, S. 6 bis 12

http://www.forum-kriminalpraevention.de/magazine/catalog_4768044/index-sd.html#/8

Islamistischer Extremismus – Chancen zur Früherkennung in sozialen Behörden

Rekrutierende Islamisten erreichen junge Menschen dort, wo sie von ihrem bisherigen Umfeld nicht mehr erreicht werden. Familie, Freunde, Schule – sie können diesen Menschen offensichtlich nicht das geben, was ihnen die Islamisten geben können. Extremismus in Form von Islamismus, Salafismus oder Rechtsextremismus bietet jungen Menschen, die durch Entgrenzung von Lebenswelten und Optionsvielfalt verunsichert sind, in der sensiblen Phase der Identitätsbildung scheinbar Lösungen, einfache Antworten, Anerkennung und Zugehörigkeit. Durch frühzeitige Erkennung und Intervention kann der Weg in die Radikalisierung jedoch verhindert werden. Zu den Chancen der Früherkennung in sozialen Behörden: Dienstbühl, Dorothee: Islamistischer Extremismus – Chancen zur Früherkennung in sozialen Behörden. In: DFK forum kriminalprävention , 2015, Heft 3, S. 17 bis 19 http://www.forum-kriminalpraevention.de/magazine/catalog_4768044/index-sd.html#/18