Alle Artikel von Detlef.Dackel

Eric Hilgendorf /Jochen Feldle (Hrsg.) – Digitization and the Law“ – Rezensiert von: Holger Plank

Hilgendorf, Eric[1] / Feldle, Jochen[2] (Hrsg.); „Digitization and the Law“ [3]; ISBN: 978-3-8487-4700-9, 140 Seiten, erschienen bei Nomos, Baden-Baden als Band 15 der Schriftenreihe „„Robotik und Recht““, 2018, 36.- €

Prof. Dr. Dr. Hilgendorf hat an seinem Lehrstuhl an der Würzburger Ludwig-Ma­ximilians-Universität im Jahr 2010 eine beachtenswerte, nach wie vor bun­desweit einzigartige Forschungsstelle „Robotrecht“ (FoRoRe) mit derzeit zwölf wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen und vier studentischen Mitarbei­ter*innen eingerichtet. Er beschäftigt sich dort v. a. mit den „rechtlichen Heraus­forde­rungen, welche die technische Entwicklung im Bereich autonomer Systeme mit sich bringt.“[4] Eric Hilgendorf /Jochen Feldle (Hrsg.) – Digitization and the Law“ – Rezensiert von: Holger Plank weiterlesen

Stephan, Barton / Marieke Dubelaar / Ralf Kölbel / Michael Lindemann (Hrsg.) – Vom hochgemuten, voreiligen Griff nach der Wahrheit. Fehlurteile im Strafprozess – Rezensiert von: Holger Plank

Barton, Stephan[1] / Dubelaar, Marieke[2] / Kölbel, Ralf[3] / Lindemann, Michael[4] (Hrsg.);  „Vom hochgemuten, voreiligen Griff nach der Wahrheit. Fehlurteile im Strafprozess“ [5]; ISBN: 978-3-8487-4891-4, 304 Seiten, erschienen bei Nomos, Baden-Baden als Band 56 der Schriftenreihe „Interdisziplinäre Studien zu Recht und Staat“, 2018, 82.- €

Der schon titelgebend[6] interessant gestaltete Sam­­melband, entstanden aus den „6. Bielefelder Verfahrenstagen“ im „Zen­trum für interdisziplinäre Forschung“ (ZiF) an der Universität Bielefeld am 23. / 24. November 2017, vereint – neben der be­reits aussagekräftigen und im Befund ziemlich eindeutigen Ein­führung der He­rausgeber, eine Auswahl von elf (von siebzehn) interdisziplinären Bei­trägen nam­hafter Wissenschaftler*innen aus fünf Ländern zum Stand und zu verschiedensten Aspekten der Fehlurteilsforschung. Stephan, Barton / Marieke Dubelaar / Ralf Kölbel / Michael Lindemann (Hrsg.) – Vom hochgemuten, voreiligen Griff nach der Wahrheit. Fehlurteile im Strafprozess – Rezensiert von: Holger Plank weiterlesen

Oliver Bidlo – Vom Flurfunk zum Scrollbalken. Mediatisierungsprozesse bei der Polizei – Rezensiert von: Thomas A. Fischer

Bidlo, Oliver; Vom Flurfunk zum Scrollbalken. Mediatisierungsprozesse bei der Polizei; Oldib Verlag Essen, 2018, 134 Seiten, 15,- EUR, ISBN 978-3-939556-64-0.

Das Thema der Digitalisierung bzw. umfassender: Mediatisierung ist in unterschiedlichen Kontexten und in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen Gegenstand der Forschung. Exemplarisch stellt sich angesichts der Veränderungen im gesellschaftlichen Mediensystem wie bspw. zunehmende Medienkonvergenz, die Pluralisierung von Medienverbünden, Kommerzialisierungs- und Deregulierungsprozesse und damit einhergehender Vervielfachung von Medienangeboten die Frage, wie die Menschen mit dieser Durchdringung ihres Alltags, ihrer Lebenswelt umgehen – eine Perspektive, die insbesondere in der entwicklungspsychologischen und sozialisationstheoretisch-orientierten Forschung nach wie vor eine hohe Relevanz besitzt. Oliver Bidlo – Vom Flurfunk zum Scrollbalken. Mediatisierungsprozesse bei der Polizei – Rezensiert von: Thomas A. Fischer weiterlesen

Margit Seckelmann – Evaluation und Recht. Strukturen, Prozesse und Legitimationsfragen staatlicher Wissensgewinnung durch (Wissenschafts-)Evaluationen – Rezensiert von: Thomas Feltes

Seckelmann, Margit; Evaluation und Recht. Strukturen, Prozesse und Legitimationsfragen staatlicher Wissensgewinnung durch (Wissenschafts-)Evaluationen; Tübingen, Mohr Siebeck 2018. XXVII, 685 S., ISBN 978-3-16-154390-6, 129.- Euro

Eine „wirkungsorientierte Rechtswissenschaft“ (Hoffmann-Riem[1]) oder besser noch: eine wirkungsorientierte Gesetzgebung und Rechtsanwendung wünschen sich (angeblich) alle, die im System der Rechtssetzung und Rechtsanwendung tätig sind. Angefangen bei den Referenten in den Ministerien, die Gesetze vorbereiten, über die Bundestagsabgeordneten, die sie verabschieden, bis hin zu Polizeibeamten, Staatsanwälten und Richtern, die Rechtsvorschriften im guten Glauben daran, dass sie sinnvoll und notwendig sind, anwenden. Margit Seckelmann – Evaluation und Recht. Strukturen, Prozesse und Legitimationsfragen staatlicher Wissensgewinnung durch (Wissenschafts-)Evaluationen – Rezensiert von: Thomas Feltes weiterlesen

Tätowierungen bei Polizeibewerbern

Das Oberverwaltungsgericht Berlin hat einem Bewerber um Einstellung in den mittleren Polizeidienst Recht gegeben, den die Berliner Polizei allein wegen seiner Tätowierungen abgelehnt hatte. Der Antragsteller ist vorläufig weiter zum Auswahlverfahren zuzulassen. Die Polizei hatte die großflächigen, beim Tragen von Sommeruniform sichtbaren Tätowierungen mit Frauenschädeln (das mexikanische Motiv „La Catrina“) beanstandet.

https://www.berlin.de/gerichte/oberverwaltungsgericht/presse/pressemitteilungen/2019/pressemitteilung.781243.php