Maximilian Haendschke, Werte und Einstellungen von Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten. Rezensiert von Thomas Feltes

Maximilian Haendschke, Werte und Einstellungen von Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten. Eine empirische Untersuchung im Kontext von Rahmenbedingungen und Erfahrungen des täglichen Dienstes. Springer VS Wiesbaden, ISBN Print 978-3-658-50479-3, ISBN e-book 978-3-658-50480-9, 365 S., Preis 79,99 / 62,99 Euro

Als Exekutivorgan des staatlichen Gewaltmonopols muss die Polizei Bürgernähe, Transparenz, aber auch die Durchsetzungskraft des Rechtsstaates in sich vereinen – und gleichzeitig das Vertrauen in den Staat durch ihr Handeln aufrechterhalten. Im dienstlichen Alltag müssen individuelle Ansichten und Werte hinter ihren beamtenrechtlichen Pflichten und insbesondere dem Neutralitätsgebot zurückstehen – was aber (auch aus nachvollziehbaren Gründen) nicht immer gelingt. Polizeibeamte müssen sich mit unseren demokratischen Grundwerten identifizieren. Das ist bei der Einstellung in den Dienst so, und muss auch im Laufe der Dienstjahre so bleiben, ungeachtet der Anforderungen, vor denen die Beamten gestellt werden.

In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Fälle von Diskriminierung durch Polizeibeamte. Studien belegten die Befürchtung struktureller Probleme mit menschenfeindlichen Einstellungen und extensiver Polizeigewalt.  Die Arbeit von Haendschke beleuchtet die Einstellungen von Polizeibeamten mit Blick auf ihre politischen Überzeugungen, ihre Einstellung zu spezifischen Bevölkerungsgruppen und setzt diese ins Verhältnis zu möglichen Einflussfaktoren. Dazu gehören z.B. ihre Kontakterfahrungen im Umgang mit spezifischen Bevölkerungsgruppen und Merkmale der polizeilichen Arbeitswelt.

Der Autor beginnt seine Arbeit mit folgender Aussage: „Polizeiarbeit ist ein Indikator für den Zustand des demokratischen Rechtsstaates, denn schließlich zeichnet seine freiheitlich demokratische Grundordnung (FDGO) aus, dass sich alle Menschen auf den Schutz ihrer Grundrechte verlassen können“ (S. 1). Polizei, Verfassungsschutz und andere Sicherheitsbehörden sehen sich derzeit, so der Autor, einer Situation gegenüber, in denen sich soziale, gesellschaftliche und politische Spannungen manifestieren. Der Polizei komme daher eine Sonderrolle im Diskurs um die Erosion des demokratischen Wertefundaments und dem Aufwachsen extremistischer und populistischer Strömungen zu. Umso sensibler müsse Hinweisen nachgegangen werden, die darauf schließen lassen, dass diese Entwicklung nicht vor Angehörigen von Polizei und anderen Sicherheitsorganen haltmacht. Mehrere Ereignisse hätten in den letzten Jahren im ganzen Bundesgebiet Zweifel an der Verfassungstreue einiger Angehöriger verschiedener Polizeibehörden geweckt.

Diese und weitere Vorfälle werfen die Frage auf, ob es sich bei den mehrfach zu Tage getretenen Ereignissen tatsächlich nur um Einzelfälle handelt oder ob die Verbreitung von menschen- und demokratiefeindlichen Einstellungen auch in der Polizei zu befürchten ist. Zumindest gilt es zu hinterfragen, wie es um institutionsimmanente Determinanten bestellt ist, welche die Entstehung und Persistenz demokratie- und menschenfeindlicher Einstellungen begünstigen oder zumindest nicht verhindern“ (S. 3).

Der Autor will untersuchen, inwieweit die Polizei selbst als „soziokultureller Rahmen und berufliche Peer-Group“ einstellungsfördernder Faktor sein könnte. Es gelte, die Entstehung und den Fortbestand von Einstellungen, die mit der FDGO nicht vereinbar sind, frühzeitig zu erkennen und zu verhindern.

In seiner Arbeit will der Autor das „Wertefundament der Polizei“ rund um das Syndrom der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit und dem Konstrukt der Neuen Rechten Mentalitäten unter folgenden Leitfragen betrachtet:

  1. Unterliegen Polizeibeamte institutionsimmanenten Faktoren, welche die Entstehung bzw. die Persistenz demokratie- und/oder menschenfeindlicher Werthaltungen oder Einstellungen beeinflussen?
  2. Sofern entsprechende Einstellungen vorliegen, wirken sich diese auf polizeiliches Handeln bzw. Handlungslogiken aus?

Zur Beantwortung dieser Leitfragen hat er eine quantitative Erhebung in einer Polizeibehörde in NRW durchgeführt. In seiner Analyse der Ergebnisse folgt die Arbeit einer grundsätzlich vermuteten Wirkrichtung und betrachtet, nach der theoretischen Fundierung (Kapitel 2 und Kapitel 3) und der Darstellung des zentralen Hypothesenmodells dieser Arbeit (Kapitel 4) folgen methodische Hinweise (Kapitel 5) sowie die Beschreibung der vorliegenden Stichprobe (Kapitel 6), zunächst die Umstände und Gegebenheiten im täglichen Polizeivollzugsdienst (Kapitel 7).

Dazu gehören die organisatorischen Rahmenbedingungen, Anforderungen und Konflikt- bzw. Gewalterfahrungen. Im Anschluss werden die Facetten polizeilicher Intergruppenkontakte und deren Wechselwirkungen dargestellt (Kapitel 8). Die Analyse der Einstellungen beginnt mit Sichtweisen in Bezug zum eigenen Dienstalltag (Kapitel 9), z. B. in Form von Arbeitszufriedenheit, dem eigenen Commitment gegenüber der Polizei, der Berufsmotivation und typischen Elementen der gelebten „Cop Culture““ (S. 5).

Darauf baut dann die Analyse der übergeordneten Werte und Einstellungen sowie etwaiger arbeitsweltlicher Einflüsse auf. Dazu zählen die politischen Grundhaltungen (Kapitel 10), die Ausprägungen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (Kapitel 11) und neue rechten Mentalitäten (Kapitel 12).

Inwieweit die betrachteten Einstellungen tatsächlich handlungsleitend sein können und z. B. Racial Profiling oder eine Abschottung nach außen begünstigen können, hinterfragt der Autor im vorletzten Abschnitt (Kapitel 13), bevor die Arbeit mit einem Resümee und offen gebliebenen oder nur begrenzt zu beantwortende Anschlussfragen schließt (Kapitel 14).

Zu Beginn betont der Autor auch, dass seine Arbeit größtenteils erklärenden Charakter hat und theoriebasiert die Prüfung von Zusammenhanghypothesen vornimmt, in einigen Teilbereichen aber letztlich explorativ vorgegangen werden musste. Das schmälert aber schon deshalb den Wert der Arbeit nicht, weil es nicht „die“ Polizei gibt, wie immer wieder angenommen wird, sondern Polizeibeamte als Individuen sehr unterschiedlich sind (und handeln) und vor die lokale Polizeikultur eine wesentliche Rolle bei polizeilichem Handeln, aber auch bei der Entstehung und Verfestigung von Einstellungen und individuellen Handlungsmustern spielt.

So gab und gibt es teilweise öffentlich, meist aber zumindest intern bekannte Reviere, die über Jahre oder Jahrzehnte als besonders problematisch z.B. durch erhöhte Polizeigewalt oder besonders Zwischenfälle im Umgang mit Randgruppen und Minderheiten auffallen. Das Problem besteht hier einerseits darin, dass eine Rotation im Personaleinsatz, die solchen lokalen Polizeikulturen (die wir auch aus anderen juristisch relevanten Bereiche kennen – „local legal culture“[1]) vorbeugen könnte, oftmals von verschiedenen Seiten und teilweise auch von den Beamten vor Ort selbst abgelehnt wird; andererseits stoßen polizeiliche und politische Führung in solchen Kontexten oftmals aus jeweils unterschiedlichen Gründen an ihre Grenzen, wie beispielsweise die (Nicht-)Aufarbeitung des Falls Oury Jalloh oder der Hanauer Morde gezeigt hat. Gründe dafür sind eine polizeiinterne Fehler(vertuschungs)kultur, auf politischer Seite die Angst davor, Wählerstimmen oder Mandate zu verlieren, wenn man Fehler zugibt.

Haendschke selbst formuliert das so: „Insbesondere in konfliktträchtigen Einsatzbereichen scheint es, auch aus Perspektive des Dienstherrn, von hoher Wichtigkeit, über Rotations- und Betreuungsangebote drohende Negativspiralen aufzubrechen und den Einsatzkräften strukturelle Unterstützung anzubieten, um entweder die Wahrscheinlichkeit positiver Kontakterfahrungen zu erhöhen oder deren negative Auswirkung auf das Empfinden zu schmälern“ (S. 157).

In diesem für einzelne Polizeibeamte oftmals nur schwer erträglichen Konglomerat von Wünschen, Erwartungen und Alltagsproblemen siedeln sich dann individuelle Probleme und Persönlichkeitsentwicklungen der Beamten an.

Die Studie von Haendschke beginnt damit, dass die theoretische Grundlage und der Forschungsstand aufgearbeitet wird, und zwar knapp und präzise, aber ausreichend. Dadurch bleibt genügend Raum für die Darstellung der Methode (ab S. 47) und vor allem der Ergebnisse (ab S. 63). Damit nimmt dieser Teil fast 300 Seiten ein – etwas, was man bei vielen Dissertationen vermisst, die sich (zu) breit in Ausführungen zur Theorie verlieren und denen es nicht gelingt, die eigenen Ergebnisse angemessen mit den Grundannahmen der Arbeit zu verbinden. Genau dieses aber gelingt Haendschke auf besondere Art und Weise, in dem er einerseits seine Ergebnisse sehr detailgenau darstellt, andererseits aber bei der Analyse und Interpretation auf theoretische Grundannahmen und in der wissenschaftlichen Literatur bearbeitete Themen eingeht.

Dadurch ist die Arbeit zwar an vielen Stellen etwas mühsam zu lesen, weil es der Autor sehr genau mit der Darstellung der Ergebnisse nimmt. Hier hätte man häufiger im Sinne einer besseren Lesbarkeit auf (ausschließlich) tabellarische Darstellungsweise zurückgreifen und danach den/die wichtigsten Aspekte herausgreifen können.

Andererseits handelt es sich hier um keine Arbeit, die so nebenbei gelesen werden sollte. Es bleibt zu hoffen, dass der Autor eine prägnante Kurzfassung in Aufsatzform vorlegt, wie er dies zu den Themen des polizeilichen Schusswaffengebrauchs und des Umgangs mit Menschen in psychischen Ausnahmesituationen bereits getan hat, damit die Ergebnisse auch bei der Polizeipraxis und vor allem der politischen Führung wahrgenommen werden (zumindest werden können).

Immerhin helfen hier teilweise (leider aber nicht durchgängig) Kapitelzusammenfassungen, in denen der Autor die Ergebnisse zusammenfasst. So stellt er bspw. fest, dass Polizeibeamte in mehreren Bereichen Einstellungen und Annahmen über allgemeingültige Zustände ihres Berufsstandes haben, die sich durch eigenes Erleben nicht bestätigen lassen. „Anders formuliert: PVB neigen anscheinend dazu, generalisierende Annahmen über „ihre Polizei“ als Allgemeinplätze zu übernehmen, auch wenn sie selbst keine entsprechenden eigenen Erfahrungen vorweisen können“. (S. 131)

Bezüglich der Kontakte mit Muslimen, asylsuchenden Menschen, Sinti_zze und Rom_nja, PoC und psychisch auffälligen Menschen zeigen die Ergebnisse von Haendschke, dass mehr Kontakt zu negativen Kontakterfahrungen bei den Beamten führt, also ein signifikanter indirekter Effekt über die Kontakterfahrungen auf das Empfinden besteht (S. 154).

Ausgangspunkt der Arbeit war die Frage, ob es organisationsimmanente Faktoren in der Polizei gibt, welche die Entstehung und den Fortbestand menschen- und demokratiefeindlicher Einstellungen fördern oder verhindern. Im Ergebnis zeigt sich (was zu erwarten war) eine enorme Komplexität bei der Ausdifferenzierung von Faktoren, die direkt oder indirekt auf Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF), Neue Rechte Mentalitäten (NRM) und die Billigung von Racial Profiling sowie dem Code of Silence wirken. Haendschke kann einige Einflussfaktoren identifizieren, die auch gesamtgesellschaftlich schon als Prädiktoren benannt wurden. Dazu gehören z. B. die politischen Grundhaltungen und die Einstellungen zur Demokratie.

Allerdings – und das stellt der Autor in das Zentrum seines Resümees – konnten darüber hinaus polizeispezifische Merkmale herausgearbeitet werden, „die einerseits den dienstlichen Alltag in der Polizei NRW besonders prägen und die andererseits Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Neue Rechte Mentalitäten beeinflussen. Hierunter fällt die individuelle Bereitschaft, eigene Vorurteile zu reflektieren und die Eindrücke dienstlicher Routinen und kriminogener Phänomene und Gruppierungen nicht als einzige Quelle des eigenen Menschenbildes zuzulassen. Damit einher geht besonders die Verwendungsbreite als mögliches präventives Momentum im Verantwortungsbereich der jeweiligen Behördenleitung und letztlich der übergeordneten politischen Entscheidungsebene auf ministerieller Ebene. Rotation über entsprechende Verwendungskonzepte (bzw. Personalentwicklungskonzepte) zu schaffen, ist daher im Interesse aller Beteiligten“ (S. 343).

Zwar gibt Haendschke an, dass der Faktor der sozialen Erwünschtheit überprüft wurde (S. 54). Im weiteren Verlauf der Arbeit wird dies aber leider nicht mehr bzw. nur einmal auf S. 339 thematisiert, auch wenn er angibt, dass dies bei der Interpretation der Antworten im weiteren Verlauf noch zu berücksichtigen sei (aaO.). Diese Verfälschung von Antworten dürfte z.B. nicht nur bei der Abfrage des Überforderungsempfindens (S. 80 ff.) eine Rolle gespielt haben, sondern auch bei im weitesten Sinn „politischen“ Fragen. Denn die Beschränkung auf die Direktionen GE, K, V sowie ZA eines einzelnen Polizeipräsidiums (Bonn) mit 1.184 PVB , zuzüglich 242 Kommissaranwärtern, dürfte den Befragten bekannt gewesen sein. Ob und wie man seine eigene Dienststelle und bei bestimmten Aussagen auch seine eigenen Dienstvorgesetzten bewerten will, dürfte dabei sicher eine Rolle gespielt haben, zumal zwei Drittel der Befragten nicht an der Umfrage teilnahmen – möglicherweise also kritisch eingestellte Beamte sich erst gar nicht an der Befragung beteiligt haben. Leider thematisiert Haendschke dies in seiner Arbeit nicht. Das von Haendschke berichtete „insgesamt positive Bild der Befragten auf die Polizei NRW als „ihre“ Organisation“ (S. 345) wäre daher kritisch zu hinterfragen gewesen. Letztlich aber schmälert dies den Wert der Arbeit nicht, denn – wie Haendschke ja zu Beginn betont hat – die Arbeit größtenteils erklärenden Charakter hat. Die Ergebnisse können und dürfen daher nicht 1:1 auf „die Polizei“ übertragen werden, und zwar weder auf die Polizei in Bonn, noch auf die in NRW oder gar der BRD insgesamt. Sie liefern aber ein Bild der Werte und Einstellungen von Polizeibeamten, das es wissenschaftlich weiter zu beobachten und zu untersuchen gilt, und auf das die Politik und Vorgesetzte reagieren müssen.

Daher ist es wichtig, dass der Autor darauf hinweist, dass für „den Gesamtdiskurs rund um die Polizei zwischen hoheitlichen Aufgaben, staatlichem Gewaltmonopol und gesellschaftliche Erwartungen an eine moderne und rechtsstaatliche Institution ist es sicherlich förderlich, wenn Behörden, Medien und Politik differenziert die komplexen Umstände betrachten, in denen PVB agieren müssen. Das Erzeugen vereinfachter und populistischer Bilder von PVB als Spielbällen von Gewaltexzessen, No-Go Areas oder Ausweglosigkeit gegenüber einer Vielzahl an (neuen) Deliktsfeldern schürt die Gefahr, dass diese Allgemeinplätze aufgenommen und reproduziert werden. Somit entstehen Wahrnehmungen von einer generellen Überlastung, drastischer Gewaltfrequenz oder dem Kampf gegen die Windmühlen der Vorgangsbelastung, die in Einzelfällen sicherlich zutreffend sind und professionelle Unterstützung der jeweiligen Beamt*innen erforderlich machen – in vielen Fällen aber zu eine Wahrnehmungsblase führen können, die ohne Reflexion in die Übernahme von demokratie- und menschenfeindlichen Einstellungen münden kann“ (S. 344 f.).

Die Arbeit wurde als Dissertation an der juristischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum angenommen und von Tobias Singelnstein betreut. Der Autor, der derzeit noch an der Deutschen Hochschule der Polizei für den höheren Polizeivollzugsdienst qualifiziert, hebt in seinem Vorwort hervor, dass ihn die Dissertation über knapp fünf Jahre begleitet und zahlreiche fachliche und persönliche Herausforderungen bereitgehalten hat. Seine Doppelfunktion als Polizeibeamter einerseits und „über die Polizei Forschender“ andererseits „hatte sicherlich Vorteile, weil mir Organisationsstruktur, Ansprechpartner*innen und Abläufe bekannt waren. Gleichzeitig habe ich aber auch Skepsis und Vorbehalte in der Organisation gegenüber meiner wissenschaftlich distanzierten Betrachtung „des eigenen Vereins“ wahrgenommen. Dies resultierte möglicherweise auch aus der zeitlichen Nähe meiner Erhebung zum sogenannten Chatgruppenverfahren in NRW und den daraufhin eingeleiteten politischen Maßnahmen in der Polizei NRW“ (S. V).

Es bleibt zu hoffen, dass der Autor – in welcher polizeilichen Funktion auch immer – der Polizeiwissenschaft erhalten oder zumindest verbunden bleibt und das, was er selbst in seiner Studie herausgefunden hat, in seinen Polizeialltag einbauen kann.

Thomas Feltes, März 2026

[1] https://www.thomasfeltes.de/pdf/veroeffentlichungen/2012_Feltes_Community_Policing.pdf