Dirk Labudde[1] mit Heike Vowinkel[2] /: „Digitale Forensik. Die Zukunft der Verbrechensaufklärung“ [3]. ISBN: 978-3-431-05032-5, 236 Seiten, Verlag Bastei Lübbe, Berlin, 2022, 16,99 €, E-Book und Hörbuch verfügbar für 14.99 € bzw. 13.99 €
Das populärwissenschaftlich gestaltete Buch auf der Grundlage von Fällen behandelt im wesentlichen drei rechtstatsächlich-fallbezogene Themenkomplexe, die bei der jüngeren gutachtlichen und Forschungsarbeit der Autoren eine besondere Rolle
spielen: Die Möglichkeiten und Grenzen digitaler Tatortrekonstruktion, die Zukunft der Foto- und Videoanalyse und die Zukunft der (digitalen) Gesichtsrekonstruktion. Continue reading Labudde / Vowinkel: Digitale Forensik. Die Zukunft der Verbrechensaufklärung. Rezensiert von Holger Plank
Inszenierungen darstellen – oder anders formuliert: Verbrechen fasziniert. Odermatt will in seiner Studie der Frage nachgehen, worauf die „unentwegte Faszination des Publikums für filmische Spiegelungen des Rechts“ basiere – und setzt schon hier einen Punkt, der zu hinterfragen ist. Wenn er von „filmischen Spiegelungen“ spricht, aber Filme meint, die gemeinhin dem Genre „Crime“ unterfallen, spiegeln diese nicht Recht, sondern sie stellen fiktive, in der Regel dramaturgisch verzerrte Geschehnisse dar.
zusammen, wie es sich für einen „Geheimagenten“ gehört. Er wusste aber auch, dass er an seine Grenzen stößt, wenn die Terror-Täter von skrupellosen Geheimdiensten losgeschickt werden. Spätestens nach dem Ende der RAF änderte sich die militante Struktur, und die Aktivisten waren als Söldner mit einschlägigen Vorkenntnissen sehr gefragt. Ihre Anschläge wurden, wenn überhaupt, dann erst nach dem Zusammenbruch des Ostblocks zugeordnet und aufklärt.
Forschungsgemeinschaft geförderten Projekts „Die Konstruktion von Räumen im Kontext von Sicherheit – Raumwissen bei der Polizei (KORSIT)“ stattfand. Einschließlich der Herausgeberinnen sind 26 Autorinnen und Autoren an dem Sammelband beteiligt. Über deren beruflichen Hintergrund informiert das Autorenverzeichnis – mit Ausnahme von Roman Thurn, der dort nicht genannt wird.
umstritten, aber letztlich der einzig verfassungsrechtlich legitimierbare Weg, Menschen einzusperren. Meta-Analysen zeigen positive Effekte, sie sind jedoch manchmal nur gering, manchmal sind sie sogar negativ, und oft gibt es methodische Probleme. Die nun vorgelegte Studie liefert dazu neue Erkenntnisse.