Jan Rickmers, Meine 2 Leben. Ich bin nicht stolz, ein Polizist gewesen zu sein. Traitsching 2023, Memoir-Verlag, ca. 270 Seiten, ISBN 9783982512914, 19,90 Euro.
„Aus der Vasallentreue des 5. Jahrhunderts lassen sich die Mitarbeiterpflichten der Polizeien … in Deutschland ableiten“ (S. 169). Wenn ein Polizeibeamter auf sein Berufsleben
zurückblickt und feststellt, dass er nicht stolz ist, ein Ordnungshüter gewesen zu sein, dann sieht man genauer hin. Das jüngst erschienene Buch von Rickmers (Pseudonym) ist eine schonungslose Abrechnung mit dem System Polizei, mit den dort tätigen Polizisten und auch mit dem BKA. Als Dr. jur. quittiert er mit 46 Jahren den Dienst und beginnt sein zweites Leben in der freien Wirtschaft. Continue reading Jan Rickmers, Meine 2 Leben. Ich bin nicht stolz, ein Polizist gewesen zu sein. Rezensiert von Thomas Feltes
vom gleichen Verlag im Jahre 2019 aus dem Programm genommen wurde, fehlte im Sortiment des VDP ein entsprechendes Standardwerk zur kriminalwissenschaftlichen Disziplin der Kriminologie. Diese Lücke ist nun mit dem „Basislehrbuch Kriminologie“ geschlossen.
heißt es: „Eine kritische Intervention in die rassistische Debatte um „Clankriminalität“. Selten ist ein Buch zu einem besseren Zeitpunkt erschienen: Seit geraumer Zeit verdichtet sich die Diskussion um die sog. „Clankriminalität“, die zuerst nur in Berlin und – wegen der überschießenden und schlagzeilensüchtigen Politik eines Innenministers – dann auch in NRW geführt wurde. Inzwischen hat die Diskussion auch andere Bundesländer und auch die Bundespolitik erreicht, und daher ist HerausgeberInnen, AutorInnen und Verlag zu danken, dass dieses Band gerade jetzt erscheinen konnte.
Strafprozessrecht geregelt ist, sollte jedem Polizeibeamten und jeder Polizeibeamtin klar sein, wo die verfassungsrechtlichen Grenzen ihres Handelns liegen und warum bestimmte Maßnahmen, die als erforderlich gehalten werden, nicht zulässig sind.
ab, insbesondere Kriminologie, Jugendstrafrecht und Strafrecht, sie überschneiden sich zudem mit Themen aus Soziologie, Psychiatrie, Psychologie, Pädagogik, Philosophie und Geschichte.“ (S. 15). Dieter Dölling ist es in seinem wissenschaftlichen Wirken gelungen, „singuläre Themen zu verknüpfen und den Austausch zwischen den verschiedenen Teilen der Wissenschaft und den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis herzustellen“ (S. 26).