Dahlke, Lothar, Wilhelm Dietl: Deckname L. Ein Verfassungsschützer packt aus. Memoir Verlag Traitsching, 2022, 417 S., ISBN: 9783982512907, 23,90 Euro
Der Kölner Verfassungsschützer, dem man den Namen Lothar Dahlke gab, kannte sich mit Schnittstellen des deutschen und internationalen Linksterrorismus aus und bewegte sich jahrzehntelang in dieser Grauzone. Er analysierte, ermittelte, fügte die Puzzlestücke
zusammen, wie es sich für einen „Geheimagenten“ gehört. Er wusste aber auch, dass er an seine Grenzen stößt, wenn die Terror-Täter von skrupellosen Geheimdiensten losgeschickt werden. Spätestens nach dem Ende der RAF änderte sich die militante Struktur, und die Aktivisten waren als Söldner mit einschlägigen Vorkenntnissen sehr gefragt. Ihre Anschläge wurden, wenn überhaupt, dann erst nach dem Zusammenbruch des Ostblocks zugeordnet und aufklärt. Continue reading Dahlke / Dietl: Deckname L. Ein Verfassungsschützer packt aus. Rezensiert von Thomas Feltes
Forschungsgemeinschaft geförderten Projekts „Die Konstruktion von Räumen im Kontext von Sicherheit – Raumwissen bei der Polizei (KORSIT)“ stattfand. Einschließlich der Herausgeberinnen sind 26 Autorinnen und Autoren an dem Sammelband beteiligt. Über deren beruflichen Hintergrund informiert das Autorenverzeichnis – mit Ausnahme von Roman Thurn, der dort nicht genannt wird.
umstritten, aber letztlich der einzig verfassungsrechtlich legitimierbare Weg, Menschen einzusperren. Meta-Analysen zeigen positive Effekte, sie sind jedoch manchmal nur gering, manchmal sind sie sogar negativ, und oft gibt es methodische Probleme. Die nun vorgelegte Studie liefert dazu neue Erkenntnisse.
zurückblickt und feststellt, dass er nicht stolz ist, ein Ordnungshüter gewesen zu sein, dann sieht man genauer hin. Das jüngst erschienene Buch von Rickmers (Pseudonym) ist eine schonungslose Abrechnung mit dem System Polizei, mit den dort tätigen Polizisten und auch mit dem BKA. Als Dr. jur. quittiert er mit 46 Jahren den Dienst und beginnt sein zweites Leben in der freien Wirtschaft.
vom gleichen Verlag im Jahre 2019 aus dem Programm genommen wurde, fehlte im Sortiment des VDP ein entsprechendes Standardwerk zur kriminalwissenschaftlichen Disziplin der Kriminologie. Diese Lücke ist nun mit dem „Basislehrbuch Kriminologie“ geschlossen.