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Hunold / Singelnstein: Rassismus in der Polizei. Rezensiert von Astrid Jacobsen und Jens Bergmann 

Hunold, Daniela; Singelnstein, Tobias (Hrsg.), Rassismus in der Polizei. Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme. Wiesbaden, Springer VS, 2022, 742 Seiten. ISBN ISBN: 978-3-658-37132-6. Preis 42,79 Euro, als pdf kostenlos (Open Access).

Der Sammelband ´Rassismus in der Polizei´ bietet erstmalig einen Einblick in den Diskussions- und Forschungsstand sowie verschiedene Perspektiven bzw. Forschungsansätze für den deutschsprachigen Bereich an. Er leistet eine Anbindung des Themas an rassismustheoretische und rechtswissenschaftliche Perspektiven und präsentiert Erkenntnisse aus der Polizeiforschung. Die insgesamt 32 Beiträge zeigen auf, in welch vielfältigen Formen bzw. auf welchen Ebenen Rassismus durch die Spezifik individueller, polizeilicher und gesellschaftlicher Strukturen sowie Praktiken bedingt ist.

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John Willheim, War of Whispers. Rezensiert von Thomas Feltes

John Willheim, War of Whispers. Mit einem Gedicht von Bryan Thao Worra, Auszügen aus einem Song von Leonard Cohen und einem Nachwort von General Stanley McChyrstal, Design SYB. 22,0 × 29,8 cm, 280 Seiten mit ca. 175 Abb., farbig und schwarz/weiß, Hartmann Books Stuttgart, ISBN 978-3-96070-065-4, € 49,00.

Dieses Buch erzählt die außergewöhnliche Geschichte des später als „der geheime Krieg der CIA“ bezeichneten Konflikts im asiatischen Laos in den 1960er/1970er Jahren. Es war die größte Geheimoperation der CIA bis zum heutigen Tag. Eine Guerilla-Armee von Hmong-Stammesangehörigen kämpfte gegen die von den kommunistischen Nordvietnamesen unterstützten Pathet Lao. Warum jetzt dazu ein Buch, und zudem ein Bildband? Die folgende Rezension sagt, warum das Buch notwendig ist und wer es ansehen sollte. Continue reading John Willheim, War of Whispers. Rezensiert von Thomas Feltes

Barthe, Christoph, Gericke, Jan (Hrsg.): Karlsruher Kommentar zur Strafprozessordnung. Rezensiert von Holger Plank

Barthe, Christoph[1] / Gericke, Jan[2] (Hrsg.): Karlsruher Kommentar zur Strafprozessordnung[3],  ISBN: 978-3-406-76760-9, 3328 Seiten, C. H. Beck, München, 9., neu bearbeitete Auflage 2023, 299.- €

Das renommierte, von insgesamt 39 unmittelbar mit der höchstrichterlichen Rechtsprechung befassten Kommentatorinnen und Kommentatoren[4] bearbeitete[5] Werk umfasst in der vorliegenden 9. Auflage Gesetzgebung, Rechtsprechung und Schrifttum zur Strafprozessordnung, dem GVG, EGGVG und der EMRK (mindestens) auf dem Stand August 2022. Continue reading Barthe, Christoph, Gericke, Jan (Hrsg.): Karlsruher Kommentar zur Strafprozessordnung. Rezensiert von Holger Plank

Schmidbauer, Wilhelm / Steiner, Udo: Polizeiaufgabengesetz / Polizeiorganisationsgesetz. Rezensiert von Holger Plank

Schmidbauer, Wilhelm[1] / Steiner, Udo[2]: Polizeiaufgabengesetz / Polizeiorganisationsgesetz. Kommentar[3] ISBN: 978-3-406-79809-2, 1291 Seiten, C. H. Beck Verlag, München, 6. Auflage 2023[4], 69.– €.

Seit der 5. Auflage 2020 des Kommentars erfuhr das bayerische Polizei­recht einige wesentliche Veränderungen.[5] Ausgangspunkt der umfänglichen No­vellierung im Jahr 2021 waren die Empfehlungen der PAG-Kommission[6] sowie eine Entscheidung des Bayer. Verfassungsgerichtshofes zur Bayerischen Grenz­polizei[7], die in der Folge zur Aufhebung des Art. 29 PAG führte. Eine weitere beachtliche Änderung, die die Anpassung des bayerischen Polizeiaufgabenge­setzes an die Bestandsdatenentscheidung des BVerfG[8] beinhaltet, ist erst seit November 2022 im parlamentarischen Verfahren. Continue reading Schmidbauer, Wilhelm / Steiner, Udo: Polizeiaufgabengesetz / Polizeiorganisationsgesetz. Rezensiert von Holger Plank

Johannes Makepeace, Der Polygraph als Entlastungsbeweis. Rezensiert von Thomas Feltes

Johannes Makepeace, Der Polygraph als Entlastungsbeweis. Grenzen, Probleme und Lösungen bei der Begutachtung von Aussagen im Strafverfahren. XII, 203 Seiten, Verlag Mohr Siebeck Tübingen 2022, ISBN 978-3-16-161813-0, 74.- Euro

Der Sachbeweis gilt als der Königsweg in einem Strafverfahren, doch wenn entsprechende Beweismittel nicht zur Verfügung stehen, spielt der Personenbeweis eine entscheidende Rolle. Kein Strafverfahren kommt ohne Aussagen von Opfern, Zeugen oder Angeklagten aus. Steht Aussage gegen Aussage, muss das Gericht entscheiden, wem es glaubt. Normalerweise verlassen sich die Richter dann auf ihre (vermeintliche) Fähigkeit, Lügen zu erkennen oder sie beauftragen Sachverständige mit einer aussagepsychologischen Begutachtung. In dieser Arbeit wird eine technologische Lösung vorgeschlagen: Der Einsatz des Polygraphen (Lügendetektors), den es seit inzwischen fast 100 Jahren gibt und der vor allem in den USA zu trauriger Berühmtheit gelangt ist. Continue reading Johannes Makepeace, Der Polygraph als Entlastungsbeweis. Rezensiert von Thomas Feltes