Lenßen, Ingo[1] / Scheel, Robert: „Der Knast-Guide für Verurteilte, Angehörige und Interessierte“[2] ISBN: 978-3-406-78140-7, 134 Seiten, C. H. Beck im dtv, München, 2022, 19,90 €).
Ingo Lenßen, u. a. bekannt als TV-Anwalt (Fn. 1), hat zusammen mit seinem Kanzleipartner Robert Scheel ein lesenswertes (kriminologisches) Vademecum herausgegeben. Als Zielgruppe für den 134-seitigen „kleinen“ Ratgeber benennen sie primär „den Gefangenen und seine Familie“, für die das Büchlein „ein Ratgeber für die schwierige Zeit der
Inhaftierung“ sein soll, daneben „Studierende, junge Strafverteidiger“ ebenso wie „Interessierte“ (S. 5). Das Büchlein enthält jedoch auch für die Allgemeinheit viele das Nachdenkens werte Informationen über Strafe und deren (geschlossenen) Vollzug, insbesondere hinsichtlich der seit der Föderalismusreform 2006, mit der die Regelung des Strafvollzugs in die Gesetzgebungskompetenz der Länder übergegangen ist, unterschiedlichen Vollzugspraxis in den Bundesländern[3]. Continue reading Indo Lenßen, Robert Scheel: Der Knast-Guide für Verurteilte, Angehörige und Interessierte. Rezensiert von Hoger Plank
auseinandergesetzt. Die titelgebende Konnotation, die gerade durch die jüngsten legislativen Entwicklungen im Polizeirecht des Bundes und vieler Länder hochaktuell ist, rundet das schon bislang umfangreiche gefahrenabwehrrechtliche Oeuvre Kniesels aus einer der Fortentwicklung der Rechtsmaterie etwas anderen dogmatischen Perspektive inhaltlich ab.
maßgeblich waren. Seine aktuelle Bedeutung ergibt sich auch aus der Tatsache, dass in den letzten beiden Jahrzehnten auch in westlichen Gesellschaften vermehrt autoritäre Versuchungen in Teilen der Bevölkerung sichtbar geworden sind. Zugleich haben sich autoritäre Bewegungen und Parteien in zahlreichen Ländern herausgebildet und an Einfluss gewonnen. Schließlich lassen sich in staatlichen Institutionen autoritäre Aktivitäten nachweisen, wozu rassistische Entwicklungen gehören (auch in der Polizei), die
er professionellen – aber neutralen – Neugier geprägt, die sach- und personenbezogen ist
und den originellen Charme des Bösen. Einige Übeltäter schließen Sie vielleicht sogar in Ihr Herz“ – letzteres wäre dann nicht unbedingt politisch korrekt…