Nadine Jukschat , Katharina Leimbach, Carolin Neubert (Hrsg.): Qualitative Kriminologie, quo vadis? Stand, Herausforderungen und Perspektiven qualitativer Forschung in der Kriminologie. Beltz Juventa, Weinheim Basel, 2022. 239 Seiten, 29,95 €. Print ISBN 978-3-7799-6449-0; E-Book (PDF) ISBN 978-3-7799-5764-5
Motiviert von ihren wissenschaftsbiographischen Erfahrungen ist es der Autorinnen – Nadine Jukschat, Katarina Leimbach, Carolin Neubert – Anliegen, mithilfe dieses Sammelbandes die „qualitative Kriminologie“, vor allem in der Forschungslandschaft
Deutschland, zu konturieren, sie folglich in einem Konzept zu verorten, damit sie „(…) in ihrer historischen und aktuellen Bedeutung sichtbar und auch präsenter (…)“ (S. 11) und damit unweigerlich auch gestärkt wird. Die Autorinnen wollen Begriffsarbeit leisten (vgl. S. 20) sowie für die Herausforderungen einer qualitativen Kriminologie sensibilisieren, indem sie „einen vertieften methodologischen Diskurs und Auseinandersetzungen mit den für qualitativ-kriminologische Forschung spezifischen Herausforderungen anstoßen“ (S. 19). So organisierten sie eine gleichlautende Tagung am KFN, starteten einen Publikationsaufruf und veröffentlichten diesen Sammelband, den sie selbst als „(…) Versuch einer Rekonstruktion des qualitativ-kriminologisch forschenden (Wissenschafts-)Feldes lesen – mit zentralen Forschungsgegenständen, Debatten und methodologischen Positionen im Sinne von Feldkonzepten.“ (S. 20). Continue reading Nadine Jukschat , Katharina Leimbach, Carolin Neubert (Hrsg.): Qualitative Kriminologie, quo vadis? Rezensiert von Ruth Sapelza
Entwicklung der modernen Strafverteidigung Deutschlands – aus der Sicht von 25 höchst unterschiedlichen, aber sicherlich renommierten Strafverteidigern aus den vergangenen fünf Dekaden – wieder. Dass deren Auswahl weder willkürlich noch abschließend, aber zwingend beschränkt ist, versteht sich von selbst. Es handelt sich um eine Festschrift zum 40. Geburtstag der Zeitschrift Strafverteidiger im Jahre 2021, die die beiden Herausgeber in Interviewform gestaltet haben.
rechtsextreme Chatgruppen, rassistisches Verhalten, Gewalt und Diskriminierungen“. Dies kenne er nur zu gut aus seinem Berufsalltag. Ist hier ein Nestbeschmutzer, ein „Gutmensch“ oder ein Sisyphus unterwegs, der nicht müde wird, den Stein, der immer wieder nach unten rollt, wieder hinaufzubefördern? Denn dass es (auch massive) Probleme in und mit der Polizei gibt, kann man nicht (mehr) leugnen.
86 ein Hit. Ein geplanter Banküberfall geht gründlich schief. Danach sollen in München die Banküberfälle um das doppelte angestiegen sein
ete Bestandsaufnahme der Arbeit der Institution Polizei, ihrer Mitarbeitenden und der aktuellen Diskussion um und mit der Polizei veröffentlicht.