Foroutan, Naika (2019), Die postmigrantische Gesellschaft: Ein Versprechen der pluralen Demokratie. Bielefeld: transcript-Verlag. 2. Auflage 2021, 280 Seiten, ISBN: 978-3-8376-5944-3, 20 Euro; pdf-Version 280 Seiten, ISBN: 978-3-8394-5944-7 17,99 Euro
Wenn man ein Buch bespricht, dass vor mehr als fünf Jahren erstmals (in der 1. Auflage)
erschienen ist, dann stellt sich die berechtigte Frage: Warum? Die Antwort lautet: Weil der Inhalt des Buches aktueller denn je ist und die Aussagen noch genauso zutreffen wie zum Zeitpunkt der ursprünglichen Drucklegung. Continue reading Foroutan, Naika, Die postmigrantische Gesellschaft: Ein Versprechen der pluralen Demokratie. Rezensiert von Thomas Feltes
Steuerungsfähigkeit von potentiellen Verdächtigen beschäftigen, lehrreiche und daher sehr lesenswerte Buch bietet eine facettenreiche Einführung in verschiedene psychiatrische Störungsbilder.
Jahre in einer geschlossenen Einrichtung verbringen, geraten gängige »Mehr-ist-besser«-Vorstellungen schnell an ihre Grenzen. Als fruchtbare Alternative entwickelt Martin Feißt einen systemtheoretischen Ansatz, der die (in)stabilen Selbst- und Weltverhältnisse in den Blick nimmt. Lebensqualität ist nun vielmehr eine Frage des Kohärenzgefühls – eine Position, die Wissenschaftler*innen, Praktiker*innen und Interessierte gleichermaßen »fürs Leben« lernen lässt“ (Klappentext).
um die Folgen von „Strafen“. Dieses eher pragmatische und unser Gewissen entlastende Verhältnis zur Strafe haben auch die meisten derjenigen entwickelt, die selbst als Richter oder Staatsanwälte strafend arbeiten, die Bestrafung als Polizeibeamte vorbereiten oder als Strafrechtswissenschaftler die Grundlagen für dieses Strafsystem legen. Besonders bei Jugendlichen und Heranwachsenden aber müssten wir uns als Profis dieser individuellen Herausforderung, sowohl das Be-Strafen, als auch die jeweiligen Strafen selbst zu hinterfragen, stellen. Denn bei keiner anderen Personengruppe kann falsches Strafen eine so negative Wirkung haben wie bei Jugendlichen und Heranwachsenden.
den alltäglichen Kontakt gilt, sondern auch für die Aufklärung von Straftaten. Ohne die Zu- und Mitarbeit von Bürgern würde die Polizei kaum Straftaten aufklären können. Nicht nur deshalb liegt es nahe sich intensiver mit der Frage zu beschäftigen, wie das Verhältnis zwischen Polizei und Bürgern verbessert werden kann.