Gesine Hofinger und Rudi Heimann – Handbuch Stabsarbeit – Rezensiert von: Axel Reinhardt

Hofinger, Gesine und Heimann, Rudi; Handbuch Stabsarbeit; Springer Berlin Heidelberg, Erscheinungstermin: 07.01.2016, Deutsch, ISBN-13: 9783662481875, 49,99 €

Das „Handbuch Stabsarbeit“ von Gesine Hofinger und Rudi Heimann soll einen anwenderorientierten Überblick über die Arbeit von Führungs- und Krisenstäben, ihre Voraussetzungen und Erfolgsbedingungen geben. Als Zielgruppe des Buches werden dabei Stabsmitarbeiter und Entscheider an der Spitze eines Stabes, Personalleitungen und Führungskräfte, sowie Verantwortliche im Katastrophenschutz, des Notfall- und Krisenmanagements beschrieben. Continue reading Gesine Hofinger und Rudi Heimann – Handbuch Stabsarbeit – Rezensiert von: Axel Reinhardt

Hrsg. Vom Kollektiv Orangotang+ – This is not an Atlas. A Global Collection of Counter-Cartographies. – Rezensiert von: Thomas Feltes

Hrsg. Vom Kollektiv Orangotang+; This is not an Atlas. A Global Collection of Counter-Cartographies ;  “Made possible by Rosa-Luxemburg-Stiftung”; Bielefeld, Transkript-Verlag 2018, 352 S., ISBN: 978-3-8376-4519-4, 34,99 Euro

Unscheinbar kommt er daher, dieser „Nicht-Atlas“. Erinnert gleichwohl in Format und Umfang dem „Diercke-Weltatlas“ – allerdings liegen im wahrsten Sinn des Wortes „Welten“ zwischen diesen beiden Werken.

Der Sammelband «This Is Not An Atlas» dokumentiert mehr als 40 Gegen-Kartografien aus der ganzen Welt. Continue reading Hrsg. Vom Kollektiv Orangotang+ – This is not an Atlas. A Global Collection of Counter-Cartographies. – Rezensiert von: Thomas Feltes

OVG Koblenz 24.09.2018: Grenzen der erkennungsdienstlichen Behandlung

Das OVG Koblenz hat entschieden, dass die erkennungsdienstliche Behandlung eines Beschuldigten durch Aufnahme von Lichtbildern, Fingerabdrücke und ähnliche Maßnahmen auch im Falle einer Einstellung des staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahrens mangels hinreichenden Tatverdachts zulässig sein kann, wenn ein Restverdacht fortbesteht. Sie ist jedoch nicht notwendig und daher unzulässig, wenn die erkennungsdienstlichen Unterlagen zur Förderung künftiger Ermittlungen nicht geeignet sind, wovon bei etwaigen künftigen gleichgelagerten Straftaten im rein privaten Raum auszugehen ist.

Quelle: https://www.juris.de/jportal/portal/t/ylt/page/homerl.psml?nid=jnachr-JUNA181103367&cmsuri=%2Fjuris%2Fde%2Fnachrichten%2Fzeigenachricht.jsp

Nils Neuwald – Die Kennzeichnungspflicht von Polizeibeamten: Eine kriminologische Untersuchung für Deutschland und Europa – Rezensiert von: Karsten Lauber

Neuwald, Nils (2018); Die Kennzeichnungspflicht von Polizeibeamten: Eine kriminologische Untersuchung für Deutschland und Europa; 167 Seiten, Verlag für Polizeiwissenschaft, Frankfurt am Main, ISBN 978-3-86676-551-1, 19,90 €

1.    Thema

„Nach G20-Gipfel: Hamburg führt Kennzeichnungspflicht für Polizisten ein“ (Schäfer 2018).

Neben der Polizeibeschwerdestelle zählt die Kennzeichnungspflicht zu den kontrovers diskutierten Themen, wenn es um Übergriffe[1] durch Polizisten geht. Seitens der Gegner einer Kennzeichnungspflicht wird häufig das Argument eines Generalverdachts gegen die Polizei herangezogen und insgesamt verwundert es nicht, dass die Diskussionen eher kriminalpolitisch oder emotional statt wissensbasiert geführt werden. Ziel der vorliegenden Arbeit ist die „wissenschaftliche Auseinandersetzung“ (S. 19) mit der Kennzeichnungspflicht. Dabei soll insbesondere die Situation in Deutschland sowie in ausgewählten europäischen Ländern beschrieben und ins Feld geführte Argumente „identifiziert und überprüft“ (S. 20) werden. Explizit stellt der Autor auf eine Aktualisierung der inzwischen veralteten Publikationen ab (S. 30). In diesem Sinne versteht sich die Arbeit „vordergründig als Evaluations- und Wirkungsforschung“ (S. 20). Continue reading Nils Neuwald – Die Kennzeichnungspflicht von Polizeibeamten: Eine kriminologische Untersuchung für Deutschland und Europa – Rezensiert von: Karsten Lauber