Liza Cody. Die Schnellimbissdetektivin. Deutsch von Iris Konopik. Ariadne im Argument-Verlag, Hamburg 2024, 352 Seiten, broschiert, ISBN 978-3-86754-275-3, 18,00 €
„Jedes Buch ein Geschenk, weil immer voll auf die Zwölf, unverschämt, subversiv und
voller Wärme“ (Else Laudan). „Verglichen mit der Fastfood-Branche wirkt Polizeiarbeit manchmal wie Zuckerschlecken, bloß ohne Zucker“. Was taugt ein Buch, das von taz, SZ und FAZ gleichermaßen gelobt wird? Um das Ergebnis vorwegzunehmen: Viel. Sehr viel. Unbedingt lesen! Continue reading Liza Cody. Die Schnellimbissdetektivin. Rezensiert von Thomas Feltes
vornehmlich auf Vergeltung, Eroberung oder Machtgewinn, sondern auf die Herstellung kollektiver und individueller Sicherheit durch die Stabilisierung fremder Territorien – zumindest ist dies die Begründung für solche Einsätze. Was tatsächlich eine Rolle dabei spielt und wie die Diskussionen um solche exterritorialen militärischen Maßnahmen in den Staaten, die sie veranlassen, geführt werden, analysiert dieses Buch.
Aktionen wie Klimaprotesten oder Straßenblockaden – sofern sie nicht von Landwirten ausgehen. Bringen aber Straftäter oder „Asphaltkleber“ tatsächlich den Rechtsstaat in Gefahr oder ist er nicht aus einer anderen Richtung bedroht? Dieser Frage geht Maximilian Pichl in seiner kleinen aber feinen (s. dazu unten im „Nachtrag“) Studie nach.
Umgang mit den Tatverdächtigen ist das
Die Tat „passt“ nicht zum Täter, der Täter kann selbst nicht erklären, was mit ihm geschah oder was er tat, er war zuvor noch nie strafrechtlich auffällig geworden. Vier Fälle versuchten Totschlags, die keine gewaltsame Vorgeschichte haben, in denen die Konfrontationen im Kontext alltäglicher Konfliktsituationen stattfinden und die sich nicht zufriedenstellend erklären lassen. Sie sind der Ausgangspunkt der Studie.