Maximilian Pichl: Law statt Order. Der Kampf um den Rechtsstaat. 260 S. ISBN 978-3-518-12837-4, edition suhrkamp 2837, Berlin 2024, 18.- Euro
Der Rechtsstaat ist in Gefahr. Diese Aussage hören wir zunehmend häufiger und vor allem nach spektakulären Straftaten – aber auch in Verbindung mit bestimmten politischen
Aktionen wie Klimaprotesten oder Straßenblockaden – sofern sie nicht von Landwirten ausgehen. Bringen aber Straftäter oder „Asphaltkleber“ tatsächlich den Rechtsstaat in Gefahr oder ist er nicht aus einer anderen Richtung bedroht? Dieser Frage geht Maximilian Pichl in seiner kleinen aber feinen (s. dazu unten im „Nachtrag“) Studie nach. Continue reading Maximilian Pichl: Law statt Order. Der Kampf um den Rechtsstaat. Rezensiert von Thomas Feltes
Umgang mit den Tatverdächtigen ist das
Die Tat „passt“ nicht zum Täter, der Täter kann selbst nicht erklären, was mit ihm geschah oder was er tat, er war zuvor noch nie strafrechtlich auffällig geworden. Vier Fälle versuchten Totschlags, die keine gewaltsame Vorgeschichte haben, in denen die Konfrontationen im Kontext alltäglicher Konfliktsituationen stattfinden und die sich nicht zufriedenstellend erklären lassen. Sie sind der Ausgangspunkt der Studie.
verändern – im Großen, aber eben auch im kleinen, persönlichen Bereich. Anna Badora hat Frauen interviewt, die davon erzählen. Alle sitzen seit mehreren Jahren als verurteilte Straftäterinnen im Gefängnis. „Doch ihre Geschichten sind nicht nur die ihrer Verbrechen. Es sind Geschichten von Frauen, die sich falsch entschieden haben – mit dramatischen Konsequenzen für sie selbst, die Opfer und ihre Familien“.
Thomas-Gabriel Rüdiger und P. Saskia Bayerl. Bis dato besteht diese Reihe lediglich aus dem zweibändigen Handbuch. In der Selbstbeschreibung soll „die Reihe ‚Cyberkriminologie – Theorien, Methoden, Erscheinungsformen‘ […] einen fachlichen Rahmen [bieten], um eine strategische Entwicklung der Cyberkriminologie als Wissenschaft voranzutreiben.